Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  2. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  5. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Beschließen ohne zu entscheiden?
  8. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  9. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  10. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  11. Der stumme Gott unserer Zeit
  12. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  13. Frankreich: Neues Gesetz bestraft Versuch, von Suizidhilfe abzuhalten
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

Großer österreichweiter Christustag in Linz am Pfingstmontag

25. März 2015 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Christustag“ will Brücken unter Christen und zu Nichtgläubigen schlagen - Auch Kardinal Schönborn wirbt für das Großereignis- Österreichische Evangelische Allianz und der ökumenische „Weg der Versöhnung“ sind Veranstalter


Wien-Linz (kath.net/pm) Am 25.Mai (Pfingstmontag) findet in Österreich zum ersten Mal ein sogenannter Christustag statt. Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Michael Bünker laden gemeinsam mit anderen christlichen Oberhirten nach Linz ein. Das aus einer freikirchlichen Tradition kommende Konzept einer solchen Großveranstaltung wurde zuletzt in Stuttgart 2014 erfolgreich umgesetzt und hat weltweit schon seit Jahren Millionen Menschen auf die Straßen gebracht, die ihren Glauben öffentlich bezeugen möchten. Die Einladung des Wiener Kardinals findet sich hier in voller Länge.

In Österreich gab es zuletzt im September 2014 mit dem „Marsch für Jesus“ ein ähnliches Ereignis, an dem etwa 12.000 Menschen aus zahlreichen Kirchen und Freikirchen teilnahmen. Die Idee zu diesen ökumenisch ausgerichteten Großveranstaltungen kommt aus London, wo seit 1987 Christen mehrerer Konfessionen ihren Glauben und ihre Sorge für die Stadt auf öffentlichen Plätzen bezeugen. Der „Marsch für Jesus“ breitete sich rasch aus. Am 10.Juni 2000 nahmen bereits über 60 Mio. Menschen in weltweit 200 Städten an einem „Global March for Jesus“ teil.


Auch in Österreich wollen die Veranstalter, der ökumenische „Weg der Versöhnung“ (Runder Tisch Österreich) und die Österreichische Evangelische Allianz neue Bevölkerungsgruppen jeglicher Herkunft ansprechen.

Durch die Terminwahl will man auch an das genau 70 Jahre zurückliegende Ende des Zweiten Weltkriegs anknüpfen. Dankbarkeit und die Bitte um tiefgreifende Versöhnung und Erneuerung der Gesellschaft sind diesbezügliche Themen. Der Programmablauf ist bunt, zeugnishaft und familiengerecht geplant. Er beinhaltet Musik, Kurzpredigten, Interviews, ein Kindermusical, Interaktionen mit weiteren kreativen Beiträgen sowie ein „Lobpreiskonzert“ am Abend, wofür die bekannte australische Band Planetshakers gewonnen wurde.

Der Christustag will Einheit fördern, durch öffentliche Präsenz Hoffnung bewirken und Christen Mut machen, durch einen lebensrelevanten Glauben Verantwortung zu übernehmen und dadurch einen positiven Beitrag in der Gesellschaft zu leisten. Es ist die erste gemeinsame konfessionsübergreifende Großveranstaltung nach der staatlichen Anerkennung der Freikirchen Österreichs.

In seinem Einladungsschreiben meint der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn wörtlich: „Wenn wir Christus näher kommen, kommen wir auch einander als Brüder und Schwestern näher. (..) Anlässlich eines solchen Bekenntnisfestes dürfen wir ein Stück weit jene Einheit erahnen, für die Jesus am Ende seines Lebens zum Vater gebetet hat.(..) Mit dem Christustag wollen wir ein öffentliches Zeichen setzen. Christus war und ist die Hoffnung für unser Land und seine Menschen.“

Die Veranstaltung beginnt am 25.Mai um 14 Uhr am Linzer Hauptplatz. Als Auftakt ist schon ab 13 Uhr ein „Marsch für Jesus“ vom Bahnhof über die Landstraße zum Ort des Events geplant. Weitere Informationen: http://christustag.at.

Kardinal Schönborn äußert sich im Interview zum ökumenischen Christustag in Linz am 25.Mai (Pfingstmontag)


Prominente Stimmen zum Christustag 2015 in Linz (neben Katholiken auch bsp. Repräsentanten der Evangelischen Allianz, der Baptisten usw.)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben
  2. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“
  3. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  4. Rekordjahr für Alpha-Glaubenskurse in Österreich
  5. Wird der katholische Kinohit „Sacré Cœur“ auch in deutscher Version kommen?
  6. Pater Dominikus Kraschl OFM: „Extra Christum nulla salus?“
  7. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  8. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom
  9. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  10. "Der Wind dreht sich. Es gibt immer mehr Menschen, die sich die Frage nach Gott stellen"







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  4. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  5. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  6. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  7. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  11. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an
  12. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. Beschließen ohne zu entscheiden?
  15. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz