Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Liegt ein Schisma in der Luft?
  3. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  7. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  11. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  12. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  13. Die offenen Türen des Glaubens, der Kirche und des Herzens
  14. Medien spekulieren weiter über möglichen Beginn des Seligsprechungsprozesses für Benedikt XVI.
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

Großer österreichweiter Christustag in Linz am Pfingstmontag

25. März 2015 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Christustag“ will Brücken unter Christen und zu Nichtgläubigen schlagen - Auch Kardinal Schönborn wirbt für das Großereignis- Österreichische Evangelische Allianz und der ökumenische „Weg der Versöhnung“ sind Veranstalter


Wien-Linz (kath.net/pm) Am 25.Mai (Pfingstmontag) findet in Österreich zum ersten Mal ein sogenannter Christustag statt. Kardinal Christoph Schönborn und Bischof Michael Bünker laden gemeinsam mit anderen christlichen Oberhirten nach Linz ein. Das aus einer freikirchlichen Tradition kommende Konzept einer solchen Großveranstaltung wurde zuletzt in Stuttgart 2014 erfolgreich umgesetzt und hat weltweit schon seit Jahren Millionen Menschen auf die Straßen gebracht, die ihren Glauben öffentlich bezeugen möchten. Die Einladung des Wiener Kardinals findet sich hier in voller Länge.

In Österreich gab es zuletzt im September 2014 mit dem „Marsch für Jesus“ ein ähnliches Ereignis, an dem etwa 12.000 Menschen aus zahlreichen Kirchen und Freikirchen teilnahmen. Die Idee zu diesen ökumenisch ausgerichteten Großveranstaltungen kommt aus London, wo seit 1987 Christen mehrerer Konfessionen ihren Glauben und ihre Sorge für die Stadt auf öffentlichen Plätzen bezeugen. Der „Marsch für Jesus“ breitete sich rasch aus. Am 10.Juni 2000 nahmen bereits über 60 Mio. Menschen in weltweit 200 Städten an einem „Global March for Jesus“ teil.


Auch in Österreich wollen die Veranstalter, der ökumenische „Weg der Versöhnung“ (Runder Tisch Österreich) und die Österreichische Evangelische Allianz neue Bevölkerungsgruppen jeglicher Herkunft ansprechen.

Durch die Terminwahl will man auch an das genau 70 Jahre zurückliegende Ende des Zweiten Weltkriegs anknüpfen. Dankbarkeit und die Bitte um tiefgreifende Versöhnung und Erneuerung der Gesellschaft sind diesbezügliche Themen. Der Programmablauf ist bunt, zeugnishaft und familiengerecht geplant. Er beinhaltet Musik, Kurzpredigten, Interviews, ein Kindermusical, Interaktionen mit weiteren kreativen Beiträgen sowie ein „Lobpreiskonzert“ am Abend, wofür die bekannte australische Band Planetshakers gewonnen wurde.

Der Christustag will Einheit fördern, durch öffentliche Präsenz Hoffnung bewirken und Christen Mut machen, durch einen lebensrelevanten Glauben Verantwortung zu übernehmen und dadurch einen positiven Beitrag in der Gesellschaft zu leisten. Es ist die erste gemeinsame konfessionsübergreifende Großveranstaltung nach der staatlichen Anerkennung der Freikirchen Österreichs.

In seinem Einladungsschreiben meint der Wiener Erzbischof Christoph Schönborn wörtlich: „Wenn wir Christus näher kommen, kommen wir auch einander als Brüder und Schwestern näher. (..) Anlässlich eines solchen Bekenntnisfestes dürfen wir ein Stück weit jene Einheit erahnen, für die Jesus am Ende seines Lebens zum Vater gebetet hat.(..) Mit dem Christustag wollen wir ein öffentliches Zeichen setzen. Christus war und ist die Hoffnung für unser Land und seine Menschen.“

Die Veranstaltung beginnt am 25.Mai um 14 Uhr am Linzer Hauptplatz. Als Auftakt ist schon ab 13 Uhr ein „Marsch für Jesus“ vom Bahnhof über die Landstraße zum Ort des Events geplant. Weitere Informationen: http://christustag.at.

Kardinal Schönborn äußert sich im Interview zum ökumenischen Christustag in Linz am 25.Mai (Pfingstmontag)


Prominente Stimmen zum Christustag 2015 in Linz (neben Katholiken auch bsp. Repräsentanten der Evangelischen Allianz, der Baptisten usw.)



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Glaube

  1. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  2. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"
  3. „Die Generation Z, die in Manhattan zur Messe kommt, sucht keine alternative Clubszene“
  4. Katholische Influencer öffnen neue Zugänge zum Glauben für die junge Generation
  5. Kardinal Nichols: „Das kostbarste Geschenk, das der Kirche anvertraut ist: das heilige Messopfer“
  6. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  7. Kardinal Arborelius: In Schweden „weiß jeder, dass die katholische Kirche Abtreibung ablehnt“
  8. US-Vizepräsident Vance kündigt Buch über seinen persönlichen Rückweg zum katholischen Glauben an
  9. Spanische Bischofskonferenz beleuchtet Verhältnis von Verstand und Emotion im persönlichen Glauben
  10. „Broken Mary“ - Papst segnet die außergewöhnliche Marienstatue „Unsere Mutter der Beschädigten“






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. MAGNIFICA HUMANITAS
  5. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  6. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  7. Adios Toni!
  8. Er starb, weil er die Ehe verteidigte
  9. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  10. Bischof Heiner Wilmer empfängt Kommunion aus den Händen einer Laiin
  11. Martin Mosebach: ‚Die Nichtnagetiere betreten das sinkende Schiff‘
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative
  14. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  15. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz