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Bistum Limburg macht Tebartz für Vermögensschäden verantwortlich

26. März 2015 in Deutschland, 107 Lesermeinungen
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Weihbischof Grothe: «Wir haben ein Gutachten eines Kirchenrechtlers mit dem Ergebnis, dass der Bischof als Letztverantwortlicher in der Verwaltung und der Vermögensverwaltung Entscheidungen getroffen hat, die zu Vermögensschäden geführt haben»


Frankfurt (kath.net/KNA) Das Bistum Limburg macht seinen früheren Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst für die Vermögensschäden verantwortlich, die im Zusammenhang mit der Errichtung des rund 31 Millionen Euro teuren Bischofssitzes entstanden sind. «Wir haben ein Gutachten eines Kirchenrechtlers mit dem Ergebnis, dass der Bischof als Letztverantwortlicher in der Verwaltung und der Vermögensverwaltung Entscheidungen getroffen hat, die zu Vermögensschäden geführt haben», sagte der Apostolische Administrator für das Bistum Limburg, Weihbischof Manfred Grothe, der «Frankfurter Rundschau» (Donnerstag). Tebartz-van Elst war vor einem Jahr zurückgetreten.


Man habe das in Rom vorgetragen und werde nach Ostern nachfragen, so Grothe. Das Bistum selbst habe keine Möglichkeit, den Bischof zu verklagen; das müsse Rom machen. Es gehe dabei um das kirchliche Strafrecht. Ohne genaue Zahlen zu nennen, machte Grothe deutlich, dass das Bischofshaus «natürlich» weniger wert sei als 31 Millionen Euro. «Wir müssen Werte abschreiben, weil Arbeiten doppelt ausgeführt werden mussten, aber auch, weil überhöhte Rechnungen bezahlt wurden. Wir werden versuchen, wenigstens dieses Geld bei den Empfängern einzuklagen.»

Das Bistum Limburg stellt das Bischofshaus in einem ausführlichem Video vor


Hessenschau: Limburger Bischofshaus öffnete Journalisten die Pforten - kurzer Rundgang


Führung durch das diözesane Zentrum St. Nikolaus in Limburg - Amateurvideo vom 5.9.2013 direkt vor Ort


(C) 2015 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.



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Lesermeinungen

 Reform 2. April 2015 
 

@Helena

Das haben Sie richtig erkannt. Und wenn Sie jetzt noch den Untersuchungsbericht durchlesen, werden Sie auch erfahren, wer für nachträgliche (teure!) Änderungen gesorgt hat und warum überhöhte Rechnungen bezahlt wurden.


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 Adson_von_Melk 2. April 2015 

Lumen Fidei et Evangelii Gaudium!

Ich möchte mich dem Vorschlag von @Klaffer anschließen. Bei mir ist Tradition, dass ich am Karfreitag vom Internet faste. Aber schon am Samstag würde es mich wahrscheinlich wieder in den Fingern jucken. Es wäre also eine gute Idee, die Kommentarfunktion für das ganze Triduum zu sperren.

Das wird die Grundsatzfragen nicht lösen, aber allen eine Abkühlungsfrist einräumen.
Jenseits offensichtlich inkompatibler Charaktere und Kommunikations-Strukturen ist eine dieser Fragen (wie man unter Verweis gerade auf eine jüngste Formulierung von Rolando unter http://www.kath.net/news/49964 sagen könnte) ob Copy/Paste aus dem KKK schon ausreicht, um "die Lehre der Kirche" dargelegt zu haben oder ob es dazu noch mehr braucht.

Meine Antwort können Sie erraten. Ich wünsche Frohe Ostern und allen (insbesondere @Suarez)

Lumen Fidei et Evangelii Gaudium!


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 Helena_WW 2. April 2015 
 

Letzten Absatz im Artikel beachten; bestätigt für mich

das es Defizite im Projekt und Projektmanangement von _allen_ involtieren Personen und Fachleuten vorliegen.

«Wir müssen Werte abschreiben, weil Arbeiten doppelt ausgeführt werden mussten, aber auch, weil überhöhte Rechnungen bezahlt wurden. Wir werden versuchen, wenigstens dieses Geld bei den Empfängern einzuklagen.»

_aber auch weil überhöhte Rechnung bezahlt wurden_


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 Kardiologe 2. April 2015 
 

Schaden

Dann müßten diese Leute erst einmal wissen, was ein Schaden sein soll. Ich kann hier keinen Schaden erkennen.


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 Klaffer 1. April 2015 
 

Wie schrieben noch Antigone/Stiller?

Ah - jetzt fällt es mir wieder ein:
"Wir müssen Überlegungen/Positionen als strittig stehen lassen können - in gegenseitiger Achtung!"

Man merkt es in den Kommentaren seither richtig, wie tief beeindruckt alle von diesem Aufruf sind.
Man merkt es auch so richtig wie ungerechtfertigt die Bemerkung von Ludwig Ring-Eifel in seinem Gastkommentar unter dem Titel "Warum so verbittert?" ist: Es wird oft gegiftet, Häme versprüht, Bitterkeit angerührt.

Im Ernst: Vor uns liegen Gründonnerstag, Karfreitag, die Osternacht und der Ostersonntag. Vielleicht könnte man die Kommentarfunktion jetzt schon über Ostern sperren, damit ähnliche Beiträge, wie sie in letzter Zeit verfasst wurden, in den nächsten Tagen nicht mehr in die ganze Welt hinausgesandt werden können.


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 Stiller 1. April 2015 
 

Guten Tag @Suarez

Ich mag darauf nur antworten:
Ich lese hier Beiträge von Diskutanten, nicht von Guerilleros.


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 Wuna 1. April 2015 
 

Lesen

@Suarez
Ich frage mich allmählich, welchen Beitrag Sie und Frauke gelesen haben. Ich habe auch nichts von einer Kirche als demokratischer Institution geschrieben. Im Gegenteil: ROM hat so entschieden,obwohl Bischof TvE. ausreichend Gelegenheit hatte, die Dinge aus seiner Sicht darzustellen.
Im übrigen wohne ich sehr schön und gönne das jedem anderen. Kein Neid seinerseits.


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 Reform 1. April 2015 
 

@suarez

Ich kann keine persönliche Beleidigung von adson erkennen.
Immerhin wird uns von Frauke vorgeworfen, wir wären von Missgunst und Neid zerfressen.
Das ist dann offensichtlich für Sie noch tolerierbar?


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 _Suarez 1. April 2015 
 

Liebe bücherwurm,

ich habe hier bislang noch nie darum gebeten, einen Foristen daruaf hinzuweisen, grob beleidigende Kommentare zu unterlassen.

Aber das, was sich hier @Adson von Melk erlaubt, geht denn doch zu weit.

Ich maskiere "meine Sturheit nicht mit dem KKK"! Was immer dieser Unsinn heißen mag, wenn ich auf die gültige Lehre verweise, diese auch noch wörtlich aus dem KKK zitiere, dann ist das hoffentlich legitim und sollte kein Gegenstand von übelsten Beschimpfungen sein. Es mag ja sein, dass der ein oder andere Probleme mit der Lehre hat, aber das darf nicht zu solchen Ausfällen führen.

Ich werde heute nicht mehr weiter kommentieren, aber diese Beschimpfungen muss ich doch entschieden zurückweisen! Das artet ja in ein von AvM angeführtes Kesseltreiben aus.


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 Adson_von_Melk 1. April 2015 

@Suarez toleriert alles! Außer abweichende Meinungen natürlich, die machen ihn fuchsteufelswild...

Wenn es nicht derart mühsam wäre, zum Kuckuck, ich würde lachen. Der Mann hat einfach nicht verstanden, was es heißt, etwas zu "tolerieren". Ob ein Lexikon da Abhilfe schaffen kann? http://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz

Dass er versucht, reine Sturheit mit dem KKK zu maskieren, macht die Sache schlimmer, besonders weil das oft nur so notdürftig gelingt. Siehe http://www.kath.net/news/49964 wo es @Suarez offenbar kalt lässt, dass seine endlosen Zitate die Gegenargumente von @Bentheim, @Thaddäus etc. einfach nicht treffen.

Sonst? Angriffe, Unterstellungen, Verdächtigungen: Alle Tage (dieselben). Eigene neue Argumente: Selten.

Und was ich schon oft anmerken wollte: Ratzinger-Werke auswendig hersagen zu können, heißt noch lange nicht, den großen Mann auch verstanden zu haben.

Aber vielleicht sollte ich einfach froh und dankbar sein: Durch @Suarez' Wirken hat sich die Zahl der Adson-Versteher im kath.net Forum in den letzten Tagen verdoppelt und verdreifacht. ;-)


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 Reform 1. April 2015 
 

@Frauke

Bitte wischen Sie sich den Schaum vor dem Mund ab und unterlassen Sie persönliche Neleidigungen. Weder ich, Stiller oder andere sind von Missgunst und Neid zerfressen nur weil sie TvE zurecht kritisieren! Franziskus hat hier die Konsequenzen gezogen und ich glaube, so mache hier werden mit Papst Franziskus noch viel Spaß haben.
Er sei Ihnen gegönnt.

Oftmals wird in diese Foren auch immer angeregt, man müsse doch Barmherzigkeit zeigen und Fehler verzeihen. Dem stimme ich zu. Wundere mich dann aber, wie immer wieder offensichtlich über andere Bischöfe hergezogen wird - weil diese anscheinend nicht in den rechten katholischen Glauben passen. Das ist dann also katholisch, christlich oder sonst was?

Diese machen sich unglaubwürdig.


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 Suarez 1. April 2015 

Guten Morgen @Stiller, der innerkirchliche Guerillakampf ist doch hier wieder munter entbrannt

Besser als die Kommentare von @Reform und @Wuna kann man ja diesen Kampf gar nicht demonstrieren. Es geht um ein Bild der Kirche als "demokratische" Institution. Schon der Frankfurter Stadtdekan hob in seinem von mir zitierten Interview, die "demokratische Tradition" im Bistum hervor. Ganz offensichtlich soll in Limburg die Lehre im Wege eines Plebiszits ausgehebelt werden. Dass diese Positionen allem widersprechen, was bislang in der Kirche als gültig galt, wird erst gar nicht thematisiert. Dieser Kirchenkampf ist mitnichten meine Erfindung, ich wäre froh, wenn er es wäre, dann gäbe es die reale Gefahr nicht, doch es gibt sie.

Natürlich muss man andere "Meinungen" gelten lassen, sofern sie den katholischen Glauben, so wie er im KKK festgelegt ist, nicht aushebeln. Wo dies aber versucht wird, kann es keine Toleranz geben, weil dann Toleranz gegen Wahrheit stehen würde. Und alle Kritik am Bischof zerschellt daran, dass sie das Thema Kirchensteuer ausklammert.


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 Wuna 31. März 2015 
 

Genau lesen

@Frauke G.
Würden Sie bitte meinen Beitrag genau lesen. Ich habe weder von einem Prunkbau geschrieben, noch von einem Protzbischof, nicht einmal indirekt. Mir ist Bischof TvE auch nicht verhasst. Ich habe nur auf ein paar s e h r offensichtliche Fakten verwiesen.
Nochmal lesen, verehrte Frauke und dann weniger Schaum vor dem Mund.


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 Frauke G. 31. März 2015 
 

an reform und Wunas Kommentare sieht man was der wahre Grund für die Treibjagd auf TvE war

Tebartz van Elst hatte von Anfang an keinen leichten Stand gehabt.
Es gab ständig irgendwelche absurden Vorhaltungen und ihm wurden alle möglichen Kinkerlitzchen vorgeworfen, von Anfang wurde der Hass auf ihn geschürt. Dass gewisse Kräfte ein Interesse an einer Skandalisierung seines Falles hatten, kann man nicht bestreiten auch wenn gewisse User das gerne tun.An den Usern reform und Wuna sieht man dass der Prunkbau nur ein vorgeschobene Grund war den verhassten romtreuen Bischof abzuschießen.

Abgesehen davon, dass diese beiden User von Missgunst und Neid zerfressen sind nehmen sie den tiefen Fall des Bischofs als Steilvorlage ihre Wiski- Parteiprogramm hier abzuspulen.
Marx residiert in einem 8 Millionen teuren Prunk-Palais und hat einen Unbau von 140 Mio Euro veranlasst und dennoch wird er nicht als Protzbischof beschimpft, weil er geschickt sich auf die richtige Seite schlägt, bei den Medien und den Pressure groups innerhalb und außerhalb der Kirche lieb Kind macht.


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 Marcus, der mit dem C 31. März 2015 
 

@reform

Warum nur einer Frau Mann? Weil eine Wiederheirat nach Verwitwung als Beleg für die Unfähigkeit zur Keuschheit gewertet wurde. Mit der Weihe wurde die bestehende Ehe zur Josefsehe. Siehe Konzil von Nicäa - Paphnutius-Kritik am Zölibat. Siehe Kard. Stickler Der Klerikerzölibat: Der Zölibat ist apostolischen Ursprungs.

Kein Kirchenkampf in Limburg? Seit 1973 als Nuntius Bafile sich genötigt sah, die Entfernung von Bischof Kempf dringend anzuraten, tobt dort wohldokumentiert ein solcher!

Der Prüfbericht ist schwammig und verschweigt wohl aus Absicht den Schaden, den das Domkapitel wider das Kirchenrecht angezettelt hat, um den neuen Bischof daran zu hindern, wieder die zwischenzeitlich vom Ordinariat okkupierte Bischofswohnung für sich in Anspruch zu nehmen, nachdem Kamphaus Asylanten darin unterbrachte um das Seminar abzuwohnen. Warum wurde keiner deswegen sanktioniert? Sondern man wirft Bischof TvE vor, daß er jene überging, die sich als unfähig oder intrigant erwiesen hatten!


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 Reform 31. März 2015 
 

@Nabru

Dann kennen Sie sicherlich auch diese Stelle:

2Ein Bischof aber soll untadelig sein, Mann einer einzigen Frau, nüchtern, maßvoll, würdig, gastfrei, geschickt im Lehren,
3kein Säufer, nicht gewalttätig, sondern gütig, nicht streitsüchtig, nicht geldgierig,
4einer, der seinem eigenen Haus gut vorsteht und gehorsame Kinder hat in aller Ehrbarkeit.
5Denn wenn jemand seinem eigenen Haus nicht vorzustehen weiß, wie soll er für die Gemeinde Gottes sorgen?

Der Zölibat wurde auch eingeführt, weil viele Pfarrer mehrere Frauen (und Kinder hatten) und die Kirche Angst hatt, ihre Besitztümer in Erbstreitigkeiten zu verlieren.

Ich kennen mehrer Pfarrer, die Freundinnen haben - alles von der kath. Kirche gedeckt, solange sie sich nicht dazu bekennen.

Was soll ich denn von dieser Doppelmoral halten?


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 nabru 31. März 2015 

@ Reform

Und manche Dinge sind aus Kirchenrecht entstanden, und können auch wieder rückgängig gemacht werden - wie z.B. der Pflichtzölibat. Zitat-Ende
Lernen Sie die Bibel und Kirchengeschichte. Jesus hat eindeutig gesagt „Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht - um des Himmelreiches willen. Wer das erfassen kann, der erfasse es“ (Mt 19,12) Im Kirchenrecht gibt es nichts, das sich nicht auf die Bibel zurückführen lässt und das Zölibat gibt es seit der apostolischen Zeit, zuerst tradiert, schriftlich ab dem Konzil von Elvira (300-306 - Can. 33) Karl Rahner hat 1984 in einem Interview festgestellt, „wer nicht einverstanden ist, mit dem was zur katholischen Kirche gehört sollte den redlichen Charakter haben, diese zu verlassen und diese nicht zu unterwandern.“ Kehren Sie zur gesunden, wahren und rechten Lehre (Tim, Tit) um, sagt einer, der vor Jahrzehnten sein „adsum“ gesprochen hat.


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 Reform 31. März 2015 
 

@stiller

Danke. ich hätte es nicht besser schreiben können.
Kirche muss sich immer reformieren. Und manche Dinge sind aus Kirchenrecht entstanden, und können auch wieder rückgängig gemacht werdenn - wie z.B. der Pflichzölibat.
Jeder weiss, waann und aus welchen Beweggründen er entstanden ist.
Zöibat ja, für die, denen es wichtig ist, Pflichtzölibat nein!


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 Antigone 31. März 2015 
 

@Stiller

"Wir müssen Überlegungen/Positionen als strittig stehen lassen können - in gegenseitiger Achtung!"
Danke dafür, generell und nochmal besonders in der heiligen Woche.


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 Helena_WW 31. März 2015 
 

@Reform : Der war in den Medien ein Dialog zwischen TvE, dem frankfurter Stadtdekan

übermittelt worden. Wo der Stadtdekan in der Versammlungsrunde nach Anmerkungen zu dem Bau des Diözesanen Zentrums machte ? In Rahmen einer Erwiderung wies TvE auf die renovierte Wohnung des Stadtdekans hin. Hierzu hätte ich dann gern auch ausführlichere Informationen, zu der Wohnstatt des Stadtdekans.


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 Stiller 31. März 2015 
 

@Guten Morgen, Suarez 2

bis hin zu Benedikt XVI., den ich gerne als solchen sehe, nicht bedurft.

Es gibt eine Tradition der Kirche, die es zu achten und zu ehren gilt.

Es gibt eine christlich-katholische Dogmatik, gewachsen und manifest geworden in Jahrhunderten.

Es gibt aber auch eine theologische und dabei vielseitige Wissenschaft, die immer auf der Suche ist nach Gottes unerforschlichem Willen.

Und aus all dem entstehen Gedanken, gute, schlechte, annehmbare, zu verwerfende, die gedacht werden dürfen und müssen um der Wahrheit willen.

Daraus ergeben sich für den Einzelnen Prozesse der Irritation ebenso wie der Bestätigung, hoffnungsvolle wie ängstigende Empfindungen.

Durch alle Jahrhunderte war das so.
Und im Rückblick:
Die Kirche wurde gut geführt vom Geist Gottes, auf den ich immer vertraue.

Und noch einmal für Sie und mich (,vielleicht auch Dritte):
Wir müssen Überlegungen/Positionen als strittig stehen lassen können - in gegenseitiger Achtung!


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 Reform 31. März 2015 
 

Suarez, helena

@helena
Wenn Sie eine große Aufklärerin sind, dann decken Sie es auf, aber verbreiten Sie hier keine helbseidenen Gerüchte ("Wurde seine Wohnstatt nicht auch frisch saniert?") - Mit Verlaub, das ist unerträglich, wie Sie hier Unterstellungen in die Welt setzen!

@Suarez
Dann liegt das wohl daran, dass der Herr Fürst-Bischof TvE im Mittelalter stehengeblieben ist und sein undemokatischer und autokratischer Führungsstil inakzeptabel für viele Mitarbeitentende und wohl auch viele Schäfchen und Seelen war.
Umso besser, dass er fort ist!


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 Stiller 31. März 2015 
 

@Guten Morgen, Suarez

Danke für Ihr Anschreiben an mich!

Ich kenne die Überlegungen des Herrn von Eltz zum Priestertum Verheirateter.

Völlig abgesehen vom Sinn oder Nichtsinn einer solchen Forderung - es ist die Meinung eines Meinungsträgers, es sind nicht die "neue lehramtskonformen katholischen Positionen" (Zitat).

Ich glaube, da ist des 'Pudels Kern' in Ihrer Haltung! Sie vermuten eine grundsätzliche Infragestellung von Lehramtsinhalten durch sog. Progressive.

Meine Erfahrungen sind da anders, nämlich so, dass viele sich äußern - zu allem Möglichen -, bei weitem aber keinerlei Einigkeit unter diesen Äupßerern besteht, sondern eine starke Individualisierung derer unterschiedlichen Interessen.

Dass in Kirche immer gedacht wurde, war immer auch Stärke der Kirche, gelang doch immer dieser Kirche eine generelle Haltung.

Das gilt so seit dem Apostelkonzil und wird sich nie ändern:

Das Begreifen des Göttlichen ist immer einem Prozess unterworfen. Ansonsten hätte es all der vielen Kirchenlehrer
> 2


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 Helena_WW 31. März 2015 
 

Hat sich der Stadtdekan über die Unterpreisigkeit der Mieten bei Frankfurter Kirrchen Immobilien

auch mal transparent und umfassend geäußert? Das da etwas dran ist, dafür gibt ja auch, die von ihm nicht mehr verlängerte vermietung der Carolus Buchhandlung einen Hinweis. Gibt es nur mehr Fälle,die noch sehr viel weniger mit Kirche zu tun haben als eine Buchhandlung, die christliche Bücher anbietet ? In welchem Rahmen bewegt sich das ?

Hat der Stadtdekan zum Vergleich mal seine Wohnverhältnisse dargelegt? Wurde seine Wohnstatt nicht auch frisch saniert ?


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 Suarez 31. März 2015 

Guten Morgen @Stiller - Meine Erfindung des innerkirchlichen Kampfes?

Auszug aus einem ZEIT Interview mit dem Frankfurter Stadtdekan vom 24. Oktober 2013:

ZEIT: Sie haben die Aufdeckung des Limburger Finanzskandals angestoßen. Doch mittlerweile weigern Sie sich, noch über Ihren Bischof zu sprechen. Warum?

Eltz: Weil es hier mit ihm nicht mehr weitergeht. Und weil es mittlerweile nicht mehr nur um ihn geht, sondern um die Kirche im Ganzen...
Das Bistum Limburg hat eine starke Tradition der innerkirchlichen Debatte. Seit der Gründung 1827 ist ein demokratischer Grundimpuls hier weit verbreitet, anders als etwa im herrschaftlichen Bistum Münster, wo der Bischof herkommt...
Die jetzige Krise ist für mich keine Krise des Glaubens und der Gläubigen, sondern vor allem eine Krise der Hierarchie...Ich glaube, wir kommen aus dieser Krise nicht heraus, wenn nicht auch Verheiratete das Priesteramt ausüben

...würden die Suprematie des bischöflichen Amtes nie infrage stellen.

__

Na ja, das sind halt die neuen lehramtskonformen katholischen Positionen


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 Reform 31. März 2015 
 

TvE

@ Helena
Sorry, es gibt keine Einseitigkeit. Ich habe direkt aus dem Bericht zitiert. Ich habe nier behauptet, dass nur TvE Schuld ist - aber zu einem überwiegenden Teil und als oberster Dienstherr trägt er ohnehin die Verantwortung. Und der Bericht ist sehr eindeutig - und dass TvE gehen musste, ist auch ein Fakt und war darüber hinaus überfällig. Möge Franziskus ein Auge auf ihn haben.

@ Seramis
Stimme voll zu. Sollte sich Marx seine privaten Zigarren aus Kirchensteuermitteln bezahlen lassen, werde ich das hier genauso anprangern. Allein hier fehlt der Nachweis, der bei TvE gegeben ist.

Was mich darüber hinaus verwundert ist, dass TvE trotz aller Schandtaten geradezu vergöttert wird und um Barmherzigkeit geworben wird - eine angeblicher rechter Katholizismus reicht dazu aus - aber eben diese Personen jetzt schon munter auf Zollitsch und Marz herumhacken (wegen angeblicher Progressivität), denen noch keine Schandtaten nachgewiesen wurden.
Das ist dann also christlich. Aha!


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 Seramis 30. März 2015 
 

@Adson_von_Melk: Gut erkannt!

"Sie [Helena_WW] oder @Suarez zu überzeugen ist wahrscheinlich unmöglich, aber auch nicht notwendig."

So ist es. Aber Respekt für Ihre (und einiger anderer Diskutanten) Engelsgeduld.

Auch nett: "Dass der Abschlussbericht nichts zu einem sog. Limburger Kirchenkampf sagt, ergibt sich aus der Tatsache, dass es einen solchen nicht gab, sondern von Leuten wie Ihnen [Suarez] herbeigeredet wurde." (Stiller)

Aber Suarez hat ja schon ein neues Kampffeld aufgetan: "Übrigens, Kardinal Marx liebt teure, ja sehr teuere Zigarren." Wenn sich jetzt noch herausstellt, dass Kardinal Marx ursprünglich einfache Zigaretten beantragt hat, die Kostensteigerung verschleiert und Kontrollgremien ausgeschaltet hat, die Unwahrheit hierzu gesagt hat ("Marlboros geraucht haben wir.") und kritisch berichtende Journalisten mit eine Klage und falschen eidesstattlichen Erklärung zum Schweigen bringen wollte, sieht es schlecht für ihn aus. Es sei denn, er bezahlt seine Zigarren selber.


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 Wuna 30. März 2015 
 

Helena WW

Von LED habe ich keine Silbe geschrieben!


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 Helena_WW 30. März 2015 
 

@Reform lesen sie den Prüfbericht bitte noch mal richtig durch und geben ihn nicht manipulativ

falsch wieder.

die maximale Summe an Einsparmöglicheiten war auf einen Betrag von 8,x Mio beziffert worden. Das war aber nicht wie sie hier behaupten nur permanenten nachträglichen Änderungswünschen geschuldet. Des Weiteren sind Dinge die in Änderungswünsche mündeten im Projektmanagement in der Analyse-, Planungs- Entwurfsphase abzufangen. Das ist der Grund warum ich das Projektmanagement von allen Beteiligten beanstandet habe. Nehme hier TvE gar nicht aus der Kritik heraus beanstande aber wie auch andere Foristen die Einseitigkeit.


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 Helena_WW 30. März 2015 
 

@AvM : es gibt mehrere videos die von dem Bistum Limburg

direkt bei der Eröffnung des Diözesanen Zentrums auf deren Webseite standen. Eines über die alte Vikarie, eines über die Entwicklung des Neubaus und eines über einen Besucherrundgang in dem selbigen.

Und nein ich lenke nicht ab, wie sie @AvM und @Stiller meinen. Ich beziehe mich ganz genau auf den Prüfungsbericht, zu einer objektiven Bewertung gehört allerding der Kontext und konkrete Angaben und nicht vage Formulierungen, wie ich in einem vorangegangen Post kritisiert habe. Hier fehlt Transparenz. Und ganz genau beziehe ich mich auf das Thema des Kirchenrechtlers von wegen Haftung für Millionenschäden am Bistum, so was sollte dann nämlich unabhängig vom Namen des jeweiligen Bischofs gleich behandelt werden.


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 Helena_WW 30. März 2015 
 

@Wuna : Was haben sie gegen LED - Beleuchtung

jeder halbwegs allgemeingebildet Mensch weiß das die energiesparend ist(umweltschutzfaktor) und Gemälde u.ä. empfindliches vor Schädigungen durch andere Beleuchtungen schützt. Es deshalb auch usus das man die in solcher Art Gebäuden verwendet. Wenn so etwas nachträglich eingebaut werden muss, weil der Bauherr und Laie erst dadrauf aufmerksam machen muss, spricht das nicht grade für den Fachmann, dem das in Analyse-, Planungs-, Entwurfsphase hätte bewusst sein sollen.


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 Wuna 30. März 2015 
 

Korrektur

Pardon, es muss heißen Kardinal Quellet. Diese Autokorrektur!


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 Adson_von_Melk 30. März 2015 

Fernsehen kann ich eigentlich schon seit früher Jugend, @Helena

Ich habe von den Videos oben nur eines erwähnt, weil das zweite ("Hessenschau") nicht neutral genug ist und ich das dritte seit anderthalb Jahren kenne.

Und nein, Tagungsräume, Speisesaal u.dgl. zähle ich nicht als Arbeitsplätze. Davon waren bei einem erschöpfenden Rundgang durch den ganzen Komplex eben nur drei in Sicht.

Im übrigen gilt, was @Stiller und @Reform festgestellt haben: Sie lenken ab. Im Falle das Postings, das plötzlich von Kamphaus handelte, recht plump, im Moment etwas geschickter.

Aber was wirklich Sache ist, steht in ganz sicher gerichtsfester Form in dem Bericht:
TvE hat gewaltige Kostensteigerungen aus zum Teil schwer glaublichen Gründen (Koi-Teich...) persönlich zu verantworten. Das mag ihm juristisch gerade noch möglich gewesen sein, kirchlich ist es untragbar.

Was notwendig war, ist geschehen, damit jetzt genug. Sie oder @Suarez zu überzeugen ist wahrscheinlich unmöglich, aber auch nicht notwendig.

Limburg bekommt einen neuen Bischof.


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 Reform 30. März 2015 
 

@ Wuna

Ganz Ihrer Meinung. Alle ums TvE waren ja so böse.

Ganz nebenbei: Wie man im Video auch sieht: Überall tolle LED-Beleuctung (fällt für Suarez wahrscheinlich unter den Ensemble-Schutz):

"Insgesamt wurde in dem gesamten Objekt eine sehr hochwertige Beleuchtung eingesetzt. Zusätzlich wurde
zu den Grundbeleuchtungen eine große Zahl von LED-Sonderleuchten und insbesondere LED-Lichtlinien in Böden, Wänden, unter Stufen, in Geländern, in Fensterlaibungen und Nischen eingebaut. Allein für diese LED-Sonderleuchten sind
Kosten von mehr als brutto ca.
650.000 € entstanden."

Man gönnst sich ja sonst nichts...


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 Wuna 30. März 2015 
 

Unterstützung

Bischof Tebartz-van-Elst hatte mehr als einmal Gelegenheit, seine Sicht der Dinge in Rom persönlich darzulegen, auch in einem 4-Augen-Gespräch mit Papst Franziskus. Es mangelte ihm auch nicht an mächtigen Unterstützern. Dagegen ist der Stadtdekan von Frankfurt ein kleines Licht und auch EB em. Zollitsch,bei allem Respekt.
Wenn Bischof TvE dennoch um seinen Rücktritt gebeten wurde, hatte dies sicher Gründe. Kardinal Quellen von der Bischofs Kongregation gilt auch nicht wirklich als progressiv. All die Verschwörungstheorien kann man sich wirklich sparen.


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 Reform 30. März 2015 
 

@ Helena

Ich wünsche, dass sich TvE jeden Tag dieses Motto zu Herzen nimmt - und hoffentlich hat Franziskus mehr als ein Auge auf ihn:

1. Die Krankheit, sich für unsterblich oder unverzichtbar zu halten
„Eine Kurie, die nicht zur Selbstkritik fähig ist, die sich nicht erneuert, die nicht versucht, sich zu verbessern, ist ein kranker Leib“. Dies sei die Krankheit derer, die sich in Herren verwandelten und sich über allen und nicht im Dienst aller fühlten. Diese Krankheit entstamme oft der „Pathologie der Macht“, dem „Komplex, sich erwählt zu fühlen“, dem Narzissmus.

Aus: Die 15 Krankheiten der Römischen Kurie
Papst Franziskus, 22.12.2014


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 Helena_WW 30. März 2015 
 

@AvM : Tja wenn man es dann auch noch schafft einen Film richtig anzusehen

die lediglich drei Büroarbeitsplätze waren die unmittelbar mit einem Bischof verbundenen. In dem Film sind sehr wohl noch die Tagungsräume zu sehen mit entsprechender Ausstattung. Und wenn sie nur 3 Büroarbeitsplätze im Film gesehen haben, heißt das auch nicht dass es nicht mehr gibt.
Und warum haben sie sich nicht den Film über die Restaurierung der Alten Vikarie angesehen, wie aufwendig es war ein über Jahre vernachlässigtes historischen Gebäude zu sanieren, damit es wieder das Aussehen bekommt, dass es verdient. Schließlich waren die Gebäude auf dem bisch. Kirchengrundstück von Bürgern bezahlt dem Bisch.Sitz zur Verfügung gestellt worden, dann ist ein Bischof auch verpflichtet diese pfleglich zu behandeln und nicht vergammeln zu lassen.
Wenn man der alten Vikarie eine fachwerksgerechte Sanierung schon vor 25-30 Jahren zu Teil werden lassen, hätte man ein hochwertiges Gebäude schon seit langen mit kleineren Investitionskosten gehabt. Die jahrelange Schädigung war kostentreibend.


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 Stiller 30. März 2015 
 

Ich finde, man sollte es gut sein lassen.

Nie werden wir alle uns einig werden, nie werden wir Bischof Tebartz-van Elst, gerecht werden (können), nie der Angelegenheit des Bauens, nie den Empfindungen einzelner zu 'Kirchenkampf' oder auch nicht.

Bischof TvE hat eine neue Aufgabe, die er sicher mit Frömmigkeit und Führungskompetenz ausfüllen wird.
Ich wünsche ihm gutes Gelingen.

Das Bistum wird sicher bald eine gute reguläre episkopale Führung bekommen.

Mit Abschlussbericht, Demission des Bischofs, der Einsetzung des Apostolischen Administrator sollte Ruhe einkehren.

Weihbischof Grohe schrieb am 25.03.2015
auf der offiziellen Bistumsseite das Statement "Das Bistum hat die nötige Kraft".
https://www.bistumlimburg.de/meldungen/meldung-detail/meldung/das-bistum-hat-die-noetige-kraft.html

Damit sollten alle leben können.


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 myschkin 30. März 2015 
 

@Antigone

De gustibus non disputantur:-) Ich bekenne mich hiermit als Fan des Ensembles, auch wegen der schwarzen Privatkapelle, die finde ich besonders gelungen, von innen wie von außen. Die schwarze Verkleidung nimmt die schwarzen Steinelemente auf, die am und im Limburger Dom verbaut wurden. Ein Architekt erzählte mir, dass es sich um einen Stein handelt, für den die Limburger Gegend berühmt sei. Mir gefällt übrigens gerade die Kapelle dermaßen gut, dass ich es für falsch hielte, sie wäre lediglich durch den Bischof nutzbar. Viel mehr sollten gerade dort Gottesdienste gefeiert werden, die für alle Gläubigen zugänglich sind. Eine exklusive Nutzung hingegen widerspricht m. E. christlichem Geist. Ein Bischof kann ja trotzdem außerhalb der Heiligen Messe zum Beten in die Kapelle gehen.


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 Antigone 30. März 2015 
 

Geschmack ;-)

Ja, reden wir doch mal darüber, um etwas zu entspannen. Also meines unmaßgeblichen Erachtens zerstört der "schwarze Kanten" das ganze Ensemble. Während ich die Inneneinrichtung in ihrer Mischung aus alt und neu wunderschön finde, auch die Fenster. Wenngleich sich mir die biblischen Bezüge Null erschließen.
Grundsätzlich wird es mir ewig unverständlich bleiben, wozu man eine solche Kapelle braucht, wenn der schöne Dom einen Steinwurf weit entfernt liegt. Eine Privatkapelle im Wohnzimmerformat sollte fürs Brevier doch reichen


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 Stiller 30. März 2015 
 

@Helena_WW

Gute Frage!
Ist an die DBK zu stellen, nicht an mich.


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 Klaffer 30. März 2015 
 

Kirche als Monarchie

@geistlicher rat
Sie beschreiben die Kirche als Monarchie.
Da bin ich aber schon recht froh, dass der neue Papst von diesem Kaisertum nicht viel hält und dass er den Kardinälen (bes. den neuen) vorschreibt, sich anders aufzuführen wie Fürsten. Ich bin auch froh, dass z.B. die im deutschsprachigen Raum neu ernannten Bischöfe (z.B. Elbs, Oster, Burger, Lackner, …) nicht als Grafen auftreten, sondern die Nähe zu ihren „Schafen“ suchen – so wie auch viele der bisherigen Bischöfe. Einige Priester, die sich als Baron fühlten, der alles bestimmen möchte, sind in ihren Pfarren gescheitert und haben Ruinen hinterlassen. Gott sei Dank sind es aber nur einige.
Eine Kirche, die sich als Monarchie sieht, die hat ausgedient, sie hat auch nicht viel mit dem gemeinsam, was Jesus begründet hat, auch, wenn es manchem nicht passt.
Zu TvE, um den es hier hauptsächlich geht, hat z.B. @myschkin schon viele Beiträge geschrieben, die für mich glaubwürdig sind. Ich persönlich kenne ihn nicht.


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 Helena_WW 30. März 2015 
 

Guten Morgen @Stiller, was ist mit der redatktionellen Überarbeitung Zollitzsch/Langdöfer ?

Was ist mit der überarbeiteten "Ausformulierung" des Prfüfberichts durch die BK in Zuständigkeit Zollitsch/Langdöfer ?
Warum wurde auf eine Darlegung des Kontext verzichtet? Warum wird nur in einem vage formulierten Satz, den jeder aussenstehende überliest, die problematische Verwaltungsstruktur und ihre Folgen, die Bischof TvE vorfand, erwähnt. Die Veruntreuung des Rentamtsleiters _nicht_ mit Zahlen genannt sondern unterschlagen. Warum wird auch nur im einem vage formulierten Satz eingegangen, auf den millionenschweren Gebäudeschaden eines erst wenige Jahre zuvor in betriebgenommenen zozialen Gebäudes, dass dann zur Schadesbehebung und damit es überhaupt weitergenutzt werden konnte von TvE sogleich bei seinem Dienstantritt repariert werden musste. Was teuer kam und Anlass war auf Qualität zu achten. Warum werden hier die konkreten Zahlen unterschlagen ? Ist das Transparenz ?
Laut Berichten regionaler Zeitungen und deren Archiven auffindbar, wars ein zweistelliger Millionenbetrag.


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 Adson_von_Melk 30. März 2015 

Das Bischofshaus in Limburg - Offiizielles Video der Diözese

Einen Vorteil habe ich aus diesem Nachhut-Geplänkel noch gehabt: das "gelbe" Video oben. Der Titel wird @Suarez nicht recht gefallen, aber wer Zeit hat, sollte es sich ansehen. Es ist sehr schön gemacht und bietet in ganz neutralem Ton einen Rundgang durch den gesamten Baukomplex.

Einschließlich Bischofswohnung, mit Badewanne, Fensterrahmen, Koi-Teich. Gold? Nein. Teuer? Sehr. Besonders wenn man bedenkt, dass bei dem ganzen Rundgang nur von drei Büroarbeitsplätzen die Rede war.

Was die auch in diesem Forum so hoch gelobte Archtiektur betrifft:
Ja, ist vom Feinsten, TvE hat Geschmack.

Meine einzige Einschränkung ist die Außenansicht der Kapelle, so einen schwarzen Kanten hätte ich nicht auf den Domberg gestellt. Ich kann mir deshalb die Frage nicht versagen, was das Forum dazu und dann noch zu den voll-abstrakten Kapellenfenstern und dem Tabernakel gesagt hätte, wenn der Bauherr nicht Tebartz geheißen hätte, sondern, sagen wir, Fürst...

Schmunzelnd, Eurer Adson


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 Stiller 30. März 2015 
 

Guten Morgen @Suarez!

Da möchte ich mich von Ihnen gerne unterscheiden.

Das alles war 'gestern'. Oder schon 'vorgestern'.

Dass der Abschlussbericht nichts zu einem sog. Limburger Kirchenkampf sagt, ergibt sich aus der Tatsache, dass es einen solchen nicht gab, sondern von Leuten wie Ihnen herbeigeredet wurde.


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 Adson_von_Melk 30. März 2015 

Da haben Sie recht, @Stiller, und die beiden Postings unmittelbar nach Ihrem beweiseen es

Da wird wohl auch der Hinweis, dass es Leute mit Ansichten wie sie der Domherr zu Eltz so freimütig dargelegt hat, in JEDER dt. Diözese geben dürfte, ohne dass dort Limburger Zustände auftreten, nichts mehr fruchten. Und @Helenas hat ohnehin genau nichts mit TvE zu tun.

Lassen wir das also.

Der zweite Teil Ihres Postings schaut in die Zukunft. Sehr plausible Annahmen, die Kritik dass der Bischof gehen musste, während andere (vorerst) geblieben sind, war ja berechtigt. Der GV Kasper a.D. ist im Ruhestand, Domherr zu Eltz hat eine längere Auszeit angetreten, allerdings freiwilliger und gesichtswahrender als sein Bischof. Ich leiste mir eine nachprüfbare Voraussage: Dekan zu Eltz wird den nächsten Bischof von Limburg nicht mitwählen. Auch für ihn wird sich anderswo eine Aufgabe finden.

Ich will im Zusammenhang mit Limburg nicht von 'gut Ding', sprechen, aber es will noch etwas Weile haben, bis ein neuer Bischof gewählt werden kann.


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 Suarez 30. März 2015 

@Stiller - Rhetorische Spielereien

Mit dem Prädikat "bedingungslose TvE-Verteidiger" wollen Sie doch alle, die auf die eigentlichen Ursachen des Limburger Kirchenkampfes verweisen, als unglaubwürdig abstempeln und so eine nähere Betrachtung der Limburger Verhältnisse vermeiden.

Der Abschlussbericht sagt überhaupt nichts zu den innerkirchlichen Grabenkämpfen, dem progressiven neuen Kirchenverständnis und des aufstrebenden Protestantismus in der Diözese, weil das gar nicht sein Gegenstand ist. Wie der Frankfurter Stadtdekan aber freimütig in der ZEIT einräumte, lagen die tieferen Ursachen des Konfliktes mit dem Bischof wo anders als am Domplatz.

Es ist also nicht nur legitim, sondern auch zwingend erforderlich, über die tieferen Ursachen der Krise der Kirche im Bistum Limburg zu sprechen, schon weil sich die Krise mit dem Weggang des Bischofs nicht behoben hat, wie unlängst wieder deutlich wurde.

Da spielen auch bronzene Fenster keine herausragende Rolle, das sind alles nur Nebenkriegsschauplätze.


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 Helena_WW 28. März 2015 
 

AvM : Finden sie es eigentlich gut das Menschen beim Kirchgang beeinträchtigt wurde, feierliche

Messen be/verhindert wurden, Andachten und Gebet nicht angeboten und Laien betteln mussten, wenn sie in der Kirche gut katholisch beten wollten. Das alles hat es unter Kamphaus und seinen Freunden gegeben.
Siehe hierzu mal was die Limburgerin Hausfrau und Mutter in dem Thread "Limburg und kein Ende" schreibt :
"Wir haben in den Gemeinde keine Seelsorge, niemand für die Katechese,...Rosenkranze werden "nur privat" organisiert: habe selber gesehen, wie sich ein kath. Pfarrer darüber offen lustig macht."
Welchen Schaden richtete und richtet das an ?

Lobend erwähnen muss man daß auch Priester, Pastorale Mitarbeiter und Laien gibt, die gut katholisches Glaubensleben tragen und ermöglichen. Aber die haben es deshalb auch manchmal schwer.


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 Stiller 28. März 2015 
 

@Adson_von_Melk

Es hat wenig Sinn zu argumentieren.
Die bedingungslosen TvE-Verteidiger argumentieren an dem Vorbei, was im Abschlussbericht steht.
Das reicht doch eigentlich.

Ich wünsche TvE gutes Gelingen mit seiner Arbeit als Delegat.

In Limburg wird es - vor der nächsten Bischofswahl - zu einer großen Personalveränderung kommen.
Das sieht man schon daran, dass Domkapitular Wanka, als Personalreferent zurückgetreten, auf Bitte von Weihbischof dieses Amt zurzeit weiterführt.
Nicht alle, aber einige werden noch zurücktreten. Es wird wieder spannend werden.


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 Adson_von_Melk 28. März 2015 

@Helena_WW (und andere): Da haben Sie jetzt recht, es war mehr als eine Replik an Sie

Ich hatte auch Punkte anderer Poster aufgegriffen, insofern hätte in die Adresse so was wie "@multos" gehört. Korrekt ist auch, dass das, was Sie sagen nicht mit dem Prüfbericht im Widerspruch steht. Allerdings auch nicht mit den Vorwürfen an den Bischof.

Der Vorwurf ist ja nicht, DASS gebaut wurde. Ein "Haus der Bischöfe" wurde tatsächlich schon vor seiner Zeit projektiert, wohl auch aus den von Ihnen benannten Gründen. Der Vorwurf lautet, WAS und WIE gebaut wurde. Der Bericht listet zB. die Bronzefenster als teuren Sonderwunsch auf (einen unter vielen!). Für die Schutzbehauptung, der Denkmalschutz habe sie erfordert, fehlt der Beleg.

@Antigone:
Besten Dank - wieder einmal! Ich mag selber auf gewisse Dinge oder einen gewissen Stil nicht mehr antworten. Die Zeit ist auf eine sorgfältige Argumentation besser verwendet. Daher nur soviel:

https://www.bistumlimburg.de/bischofshaus.html

Einen schönen Nachmittag noch.


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 Helena_WW 28. März 2015 
 

@AvM verwechseln sie hier nicht etwas ?

Über bronzene Fenster am Neubau des Diözesan Zentrums,nicht Vikarie müssen sie sich mit @Suarez unterhalten.Auf die habe ich mir garnicht bezogen.
Was ich gesagt haben steht nicht zwingend im Widerspruch zum Prüfbericht,den muss man nur zwischen den Zeilen lesen. Ich habe mich auf Fakten bezogen. Fakt : das ehemalige Priesterseminar ist/war Tagungsgebäude. Wird zur Zeit renoviert. Wer das in Limburg schon mal in Augenschein genommen hat, bestätigt sofort die Renovierungsbedürftigkeit. Hier auf kathnet könnnen sie sich auch einen Artikel eines Limburger Priesters heraussuchen, der eigentlich Kritiker von TvE ist, aber den herabgekommenen, nicht in bewohnbaren Zustand gehalten dieses ex.Priesterseminars kritisiert und bestätigt hat. Zu der alten Vikarie gibts eine Filmbeitrag, der die verheerende Schädung durch falsche Restaurierung in der 70'er und dann das jahrelang so wirken lassen, eindrucksvoll schildert. Demgegenüber kenne ich fachgerecht sanierte Fachwerkgebäude aus den 1980'er.


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 Antigone 28. März 2015 
 

Lieber Suarez,

"Wer austeilt muss auch einstecken können." Wurst wider Wurst. Na schön. Mein Ding ist das nicht.
Sie haben auf die Vorgänge in Limburg eine sehr einseitige Sicht, und dass es auch andere Sichtweisen gibt, sollten Sie inzwischen bemerkt haben. Fakten und Informationsmöglichkeiten liegen genügend vor. Jede von der Ihren abweichende Meinung unter "Kirchenkampf" zu verbuchen trifft die Sache einfach nicht.
Einen Menschen, den man gar nicht kennt, gleich "progressiv" (ein Schimpfwort, scheint's) zu nennen auch nicht.
Sie sind von Adson_von_Melk verschiedentlich angegriffen worden, was ich, wie Sie sich erinnern werden, beanstandet habe, aber über seine Rechtgläubigkeit zu urteilen steht Ihnen, nach dem, was Sie wissen können, nicht zu und ist ungehörig.


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 Suarez 28. März 2015 

@Adson_von_Melk - Sagt Ihnen Ensembleschutz etwas?

Zum Denkmalschutz gehört auch der Ensembleschutz. Da sich die Bauten(auch Neubauten) in unmittelbarer Nähe des historischen Domes befinden, verlangt der Denkmalschutz eine ensemblegerechte Einfügung der Bauten in den Dombereich. Hier können also Bronzefenster sehr wohl ein Stilelement sein, das der Einfügung ins Ensemble dient. Desweiteren ist gar nicht in Abrede zu stellen, dass die Bauten weit über die rein privat nutzbaren Räumlichkeiten des Bischofes hinausgehen. Was soll also die Unterstellung, hier sei für 36 Millionen Euro leidlich eine Privatwohnung des Bischofs gebaut worden. Diesen Unsinn hat nicht einmal der Frankfurter Stadtdekan behauptet.

Der Domplatz stellt einen zentralen Ort im historischen Kern Limburgs dar. Bischof Kamphaus hat das Umfeld des Domes brutal verfallen und zu einem Schandfleck werden lassen. Das wollte TvE wieder gut machen, vielleicht zu gut. Selbst der Frankfurter Stadtdekan lobte das neue Ensemble und der Architekt widerspricht ebenfalls Protz.


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 Adson_von_Melk 28. März 2015 

@Helena_WW: Wie oft sollen denn diese Schutzbehauptungen, Scheinargumente, Ablenkungsmanöver

noch wiederholt werden? Poster @Reform hat den Abschlussbericht unten verlinkt, ich tu das gern noch einmal für Sie. Da sind die Fakten:

http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2014/2014-050b-Abschlussbericht-Limburg.pdf

Wenn die Sache nicht wirklich noch vor ein staatliches Gericht soll, ist das das letzte und kompetenteste Wort zu dem Vorgang - Bausachverständige ausdrücklich eingeschlossen.

Anmerkung 1: Die Behauptung, bronzene Fensterrahmen seien dem Denkmalschutz geschuldet gewesen, wirkt seltsam. Im Mittelalter waren sie nicht üblich, und ich dachte bisher, sie sind im Neubauteil montiert.

Anmerkung 2:
Die Bezeichnung "Diözesanzentrum" für das Bischofshaus hat die Diözese inzwischen offiziell als irreführend fallen lassen.

Der Bericht jedenfalls, zusammen mit dem gleich schwerwiegenden Fall der falschen eidesstattlichen Erklärung, hatte zur Folge, dass der Bischof gehen musste.

Und das ist gut so, sogar für ihn selbst.


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 Suarez 28. März 2015 

Liebe Antigone,

wollen Sie in Abrede stellen, dass es einen innerkirchlichen Kampf gegen die Lehre und Katholizität der Kirche gibt? Es gibt ihn, auch hier im Forum und darauf hinzuweisen, ist kein Angriff ad personam.

Und eines sollten Sie bei Ihrer Kritik nicht vergessen; wer austeilt, der muss auch einstecken können, zumal wenn ständig Frontalangriffe gegen die Person(!) Tebartz-van Elst gefahren werden.

@SpatzInDerHand
Wären Sie mit Ihrer persönlichen "Kritik" am Bischof etwas sparsamer, würde ich Ihnen die Entrüstung vielleicht noch abnehmen.


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 Helena_WW 28. März 2015 
 

@rappix : Falsch das Priesterseminar wurde bereits vor TVE aufgelöst, das Gebäude als Tagungshaus

genutzt mit entsprechendem Publikumsverkehr und auch nicht mehr mit der üblichen Versorgung, die es als intaktes Priesterseminar hatte. Ein Haus für Bischohf und entsprechende Verwaltungsbüros, war ja deshalb auch schon TvE eingeplant. Der Weiteren wurden dieses Gebäude ehemaliges Priesterseminar in einem erbarmungswürdigen, abgewohnten Zustand hinterlassen und wird deshalb jetzt auch saniert. Solange TvE da behelfsmässig untergebracht war ging das ja nicht. Wie der aus Limburg stammende Herr Winnemöller in einem Artikel mal beschrieben hatte wurde TvE, sogar ab 22 Uhr die Heizung abgedreht. Somit war bei allem was man am Projket Diözesanzentrum kritisieren kann, auch ein Plan verfolgt, Diözesanzentrum mit Bischöfl. Wohnung, Büros, Tagungsräumen errichten, dann Tagungshaus ehem. Priesterseminar sanieren.


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 Helena_WW 28. März 2015 
 

rappix : "bescheidene" Herr Kamphaus hat seine Priesterseminarherberge in einem sehr abgewohnten

Zustand hinterlassen. Die historischen Gebäude um den Limburger Dom wurden verfallen und vergammeln gelassen. Knapp die Hälfte der Baukosten für das Diözesane Zentrum gingen für die historische Bausubstanz von Vikarie und historische Gemäuer drauf. Einerseits gibst hier Denkmalschutzvorschriften die im vorraus schwer zu kalkulieren sind anderseits hat sich auch Kirche mit ihren historischen Gebäuden am Miterhalt von historischen Gebäuden in einer Stadt zu beteiligen. Das eine historische Gebäude in Domnähe war nicht mehr zu retten gewesen, das andere nach jahrzehntelanger vernachlässigung teuerer. Sicher hätte Millionenbeträge gespart werden können wenn man eine sachgemäßige, umfassende, denkmalgeschützte Sanierung dem historischen Gebäude alte Vikarie schon früher in den 1980'er erfolgt wäre. Ebenfalls vernachlässigt von Kamphaus wurden Jugend-und Familienbegegnungstätten. Hochglanz Immobilien bevorzugt in Frankfurt, dafür gabs ja auch wohlgesonnene Presse. Ja, bescheiden Kamphaus.


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 rappix 28. März 2015 

Das Priesterseminar als Herberge?

Altbischof Franz Kamphaus zog es vor, seine Herberge im Priesterseminar aufzuschlagen. Im Priesterseminar war er sehr nahe am Pulsschlag der Zeit und der Nachfolger, die die Botschaft von Jesus verkündigen sollte.

Sein Wahlspruch lautete:

"Evangelizare pauperibus (Den Armen das Evangelium verkünden)"

Und zu diesem Wahspruch passte anscheinend keine bischöfliche Residenz.

Jesus soll seinen Jüngern "Wünsche" weitergegeben haben, wie sie die "Frohe Botschaft" verkündigen sollte:

Er soll von Sandalen statt "roten Schuhen" gesprochen haben, ein einfaches Gewand ohne Taschen und einem Stock statt Prunkstab.

Für ein Diözese-Zentrum war der Umbau zu klein und wohl wenig geeignet, für eine bischöfliche Wohnung zu gross.

In Südamerika soll ein Erzbischof auch seine bischöfliche Residenz verlassen haben und nahm ein Apparatement zu seiner befristeten Herberge. Er soll U-Bahn gefahren sein, allein und ohne Chauffeur.


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 SpatzInDerHand 28. März 2015 

@Suarez:

Ich gebe zu, dass ich Antigones letzte Äußerung voll teile!


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 marienkind 28. März 2015 
 

@reform

Ich finde sie transportieren sehr viel Hass gegen TvE. Liegt es daran, dasselbe progressiv ausgerichtet sind? Sie sollten mal lieber auf die anderen Verschwendungsfälle schauen, deren Verantwortliche nicht von der Presse zerrissen werden, weil sie die gewünschte Meinung (weltlich progressiv) haben.

2. Werden Bauvorhaben oft zu günstig kalkuliert meist, weil das Angebot den Zuschlag erhalten soll. Leider sind dann die Baubedingungen, doch nicht so optimal, wie im Angebot und steigen.

3. finde ich das Gebäude schön und passend für den Zweck. Stattdessen ärgere ich mich maßlos über häßliche Kichen und okkulte Symbolik in ihnen. Ja die gibt es, ich habe es selbst schon gesehen. Solche sublimen Botschaften, wie bei den Zeugen Jehovas in deren Bildern findet sich in modernen Gegenständen / Bildern in Kichen. Die Kiche vom Ort indem Pater Pio lebte, wird von vielen nicht als Kirche erkannt und stattdessen spricht man hier von einem satanischen Freimaurertempel und der war richtig teuer


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 Suarez 27. März 2015 

@Adson_von_Melk - Dass Sie sich aus dem fernen Wien wieder mal zu Limburg zu Wort melden war klar

Man muss halt jede sich bietende Gelegenheit nutzen, den progressiven Kirchenkampf zu führen, da ist man wahrlich international.


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 Adson_von_Melk 27. März 2015 

Ich hoffe sehr, Sie sind ein Humorist, @geistlicher Rat. Wenn nicht:

Bitte reisen Sie von Ihrem zweifellos denkmalgeschützen Ansitz nach Rom und stoßen Sie Papst Franziskus Bescheid über diesen ganzen Schmafu mit Fürsten, Grafen und Baronen. Wir alle wissen doch, wie peinlich seiner Heiligkeit das Protokoll am Herzen liegt, zumal das weltliche.

PS.

Die Reaktion möchte ich dann bitte erste Reihe fußfrei erleben dürfen! ;-)


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 thomasunglaublich 27. März 2015 
 

Badezimmer vergleichen

Ich würde gerne mal das Badezimmer und die Privaträume der Herren Kardinäle Marx und Lehmann mit denen in Limburg vergleichen. Vielleicht würde sich dann manches relativieren?

Selektion ist der erste Schritt zur Manipulation: Alte Journalistenregel.


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 thomasunglaublich 27. März 2015 
 

WB Grohte ist für mich unglaubwürdig

Für mich ist das alles unglaubwürdig, so lange sich WB Grothe weigert, die tatsächlichen Kosten für die berühmteste Badewanne der Welt bekannt zu geben.

Warum tut er es nicht? Weil es den Bischof entlasten könnte, wenn die Menschen sehen, daß die Öffentlichkeit monatelang systematisch belogen wurden?


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 rappix 27. März 2015 

Jesus wurde in einem Stall geboren weil in der Herberge kein Platz mehr war

@geistlicher rat

Der Papst, resepektiv Kaiser, zog aus seinem Kaiserlichen Palast aus und fand Platz in einer Herberge (Martahaus).

Im übrigen haben Sie absolut Recht "geistlicher rat" die katholische Kirche basier auf "Monarchie" und nicht "Bruder unter Bruder" oder "Schwester unter Schwester".

Deshalb kann der Amtsinhaber seine Verantwortung auch nicht "Untergebenen" abtreten.

Vor Gott sind ausserdem alle Menschen gleich!


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 Stiller 27. März 2015 
 

@Reform

Im Zusammenhang mit TvE und dem vorliegenden Bericht darf man alles in diesem Forum, nicht aber auf den Bericht verweisen.
Schon wird hergefallen über die Schreiber dieser Zusammenhänge.
Denn es wird gerne ein Kirchenkampf konstruiert aus TvE's ach so umsichtiges Bauherrenverhalten und seine eher autoritäre Führung (, die im Bericht ja auch noch kritisiert wird).

Gegen die rabulistisch argumentierenden TvE-Verteidiger ist da nicht anzukommen.

Andererseits: ich finde nicht gut, TvE nun irgendwohin zu (ver)wünschen.
Das steht niemandem nicht zu.
Bischof Tebartz-van Elst hat eine neue Aufgabe, für deren Bewältigung ich ihm 'gutes Gelingen' wünsche.

Was auch immer war, der 'Abgang' war nicht würdig eines Bischofs. Das hätte auch anders gehandhabt werden können.

Man solle aber nun nicht glauben wollen, in Limburg sei alles gut.

Der Neuanfang wird kommen. Da bin ich sicher. Wenn einer bleiben wird, könnte es der Generalvikar sein. Er arbeitet tadellos (mit seinem Vorgesetzten).


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 geistlicher rat 27. März 2015 

Ich weiß nicht, wer der Kommentatoren in einem denkmalgeschützten Haus lebt? Offensichtlich niemand! Wenn man auf die Kostenexplosion reflektiert, stellt sich schon mal die Frage, was u.a. die Vorgaben des Denkmalamtes waren. Zumal bei der letzten Sanierung in den 70er Jahren offenbar viel "Pfusch" passiert ist. Wer von den Kommentatoren hat eigentlich schon mal ein Bad saniert ohne den Fehler zu machen, nicht auch gleich die Zu- und Ableitung mit zu sanieren, damit man nicht gleich ein paar Jahre später "im Wasser steht"? Da sind mal schnell 25-30 T€ fällig - ohne goldene Wasserhähne! Und auch wenn es manchem nicht paßt: die röm. Kirche ist eine Monarchie! Oben der Papst (=Kaiser), dann die Kardinäle (=Fürsten), Bischöfe (=Grafen), Priester (=Barone) und Diakone (=untit. Adel) - so sieht es auch das weltl.(!) Protokoll vor. Sind wir nicht alle um und auf so manch gräfliches oder fürstliches Schloß froh und stolz? Auch als Kulturdenkmal - oder ist es hier eher der Neid?


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 Suarez 27. März 2015 

@Reform - Wo fehlt der thematische Zusammenhang?

Es geht Ihnen doch angeblich um Geldverschwendung in der Kirche, dann muss man sie auch in der ganzen Bandbreite thematisieren. Das scheint aber gerade den Gruppen nicht zu behagen, die sich lediglich daran stören, dass nicht sie, sondern andere das Geld verschwenden dürfen.

Man müsste schon sehr naiv sein, um zu glauben, dass es in Limburg tatsächlich um die Kosten eines Badezimmers ging und geht. Auch wenn man das gerne suggeriert, es ist nicht wahr. Es geht darum, die Kirche im Bistum in Richtung "Wir sind Kirche" umzubauen und da war der Bischof eben im Weg.

Übrigens, Kardinal Marx liebt teure, ja sehr teuere Zigarren. Auch da ließe sich mit entsprechendem Interesse auf das Übelste polemisieren.

Ich sage auch nicht, dass bei dem Diözesanbau, wie andernorts auch, zu teuer gebaut wurde. Allein für den Flughafen Berlin sind schon Milliarden in den Sand gesetzt worden und bis heute weiß niemand, wann er eröffnet wird.

Limburg ist also keine Ausnahme, sondern die Regel.


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 myschkin 27. März 2015 
 

War schon lange meine Auffassung,

dass die Rota romana oder ein sonstiges vatikanisches Gericht entscheiden sollte, ob in der Limburger Sache der Bischof vor die Gerichtsschranken zu ziehen ist.
Freilich wurde sein Stand in Limburg schwierig, als klar war, dass er in der Flugaffäre nicht die Wahrheit gesagt hatte.
Das hat auch viele Gläubige ihm entfremdet, die dem Bischof ansonsten freundlich gesonnen waren.


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 rappix 27. März 2015 

Staatsanwaltschaft Limburg: "Keine Untreue-Ermittlungen gegen Tebartz-van Elst"

Zitat aus:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-07/franz-peter-tebartz-van-elst-staatsanwaltschaft-limburg-untreue

"Keine Untreue-Ermittlungen gegen Tebartz-van Elst"

Die Staatsanwaltschaft Limburg sieht etliche Rechtsverstöße des früheren Limburger Bischofs, doch ermitteln wird die Behörde nicht: Das sei ein Fall für die Kirche."

Der Apostolische Administrator für das Bistum Limburg, Weihbischof Manfred Grothe, lässt nun zu Recht Rom entscheiden. Wie sich Rom oder Papst Franziskus entscheidet ist noch völlig offen.

Auch in diesem Fall gilt immer noch die "Unschuldvermutung" bis ein Urteil gesprochen wurde.

Zum Glück musste der emeritierte Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst nicht vor den Schranken eines weltlichen Gerichts aussagen! Leider konnte in diesem Fall auch kein Gerichtsurteil auf "Unschuldig" gefällt werden, undenkbar wenn auf "Schuldig" entschieden worden wäre.


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 Helena_WW 27. März 2015 
 

Reform wie bewerten sie und andere denn, dass das Haus am Dom zu Frankfurt 40 Millionen Euro gekoste

hat. Dieser Bau war seinerzeit auch nicht transparent vermittelt worden. Wie ist es zu bewerten das bei diesem an ein Museeum für zeitgenössische Kunst eine große Fläche vermietet wurde, über einen langfristigen Vertrag mit einer spottbilligst Miete für die Stadtlage in Frankfurt. Ein Forist hatte hier mal von einem qm von 15 DM auf 30 jahre festgelegt geredet. Sowas wäre Günstlingswirtschaft. Ach ja und nach den Kriterien des Kirchenrechtlers (Schüller ?) wäre ja der Bischof dafür in Haftung zu nehmen. Das ist dann Bischof Kamphaus.


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 Reform 27. März 2015 
 

@SpatzIn DerHand

Ihrem letzten Beitrag kann ich voll zustimmen.


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 Suarez 27. März 2015 

@Reform - Sie versuchen geschickt, eine bestimmte Emotionalität zu erzeugen

Ich kenne die näheren Beweggründe nicht, warum der Garten so gestaltet wurde, wie er dann gestaltet wurde. Klar hätte man auch alles am Domplatz als Parkfläche betonieren oder asphaltieren können. Wohncontainer gingen auch.

Ich denke mal, der Bischof wollte hier ein schönes Ensemble geschaffen sehen. Ob das allein schon verwerflich ist, lässt sich durchaus fragen.

Wenn ich sehe, wie viel Geld heute in der üppigst mit Kirchensteuereinnahmen versorgten deutschen Kirche für Pastroralreferentenstellen zur Verfügung stehen, dann sollten Sie mal mit Ihrer Kritik hier ansetzen. Wo gehen denn bitte die ganzen Milliardensummen hin, die die deutsche Kirche jedes Jahr einnimmt? Wie viel fließt da in die Verwaltung und in einen Apparat, der sich selbst versorgt?

Man kann Kritik äußern, nur bitte nicht einseitig. Wenn Geldverschwendung angeprangert wird, dann bitte auch überall dort, wo sie stattfindet.


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 Suarez 27. März 2015 

@SpatzInDerHand

Angesichts der durch üppigste Kirchensteuereinnahmen saturierten deutschen "katholischen" Kirche stünde es einigen deutschen Bischöfen gut an, wenn sie eine Auszeit nähmen und sich um die Mission z.B. in Afrika kümmerten. Insofern herrscht Übereinstimmung. Es stünde zudem vielen "engagierten" Laien ebenfalls zu, sich endlich mal zurückzunehmen und nicht dauernd in den Vordergrund zu schieben. Auch zahlreiche Pastoralreferentenstellen könnten zugunsten der Hilfe für Bedürftige wegfallen.

Die deutsche Kirche ist solange nicht glaubwürdig, wie sie sich an den staatlichen Mammon bindet. Gäbe es diese Bindung nicht, so käme auch kein Bischof in die Versuchung, üppigst zu bauen, es sei denn, in seiner Diözese würde von den Gläubigen freiwillig für die Sanierung z.B. eines Domes, gespendet.

Die progressiven Gruppen wollen jedoch die üppigen Steuertöpfe erhalten wissen und fordern lediglich die Oberhoheit über die Gelder.

Das ist aber pure Heuchelei!


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 SpatzInDerHand 27. März 2015 

@Reform: ich möchte nur nicht, dass

die Verantwortlichkeiten anderer einseitig verschwiegen werden. Ansonsten bin ich nahe an Ihrem Standpunkt. Und, ja, das sage ich auch schon länger: TvE hätte es sehr geschmückt, nach dem ganzen Desaster ein paar Jahre in einer Armutsregion zu arbeiten. Beispielsweise hätte er gern mal für fünf Jahre an einem afrikanischen Priesterseminar dozieren und lehren können. Das wäre für beide Seiten ein echter Gewinn gewesen! Aber so bleibt leider der öffentliche Eindruck: nach dem ganzen Theater nix dazu gelernt!


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 Reform 27. März 2015 
 

@SpatzInDerHand

Da mögen viele Andere auch Dreck am Stecken haben - geschenkt. Das wird doch gar nicht bestritten. TvE würde als oberster Dienstherr aber selbst hier die Mitverantwortung tragen.
Es geht darum, dass hier eine Verklärung des lieben TvE stattfindet, so nach dem Motto, alle um ihn herum warum so böse.

Denen sei der Bericht ans Herz gelegt.

ÜBRIGENS: sind ja im Bericht noch weitere Verfehlungen TvE genannt - abgesehen von den Kosten, die er hat explodieren lassen auch für seine Privatgemächer. Er hat ja auch Gremien über- und hintergangen. Das St. Georgswerk aufgelöst um an diese Gelder (ZWECKENTFREMDUNG) zu kommen usw.

Wie gesagt: Es gäbe in Indien oder Afrika sicherlich viele Orte, wo er seine Demut unter Beweis stellen könnte.


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 Suarez 27. März 2015 

@Reform - Das ist mir zu primitiv

Es handelt sich nicht um eine Privatwohnung, sondern um ein Diözesanzentrum. Zudem geht es um historische Bausubstanz (darum Bronze-fenster), die entsprechend aufwendig renoviert wurden. Ob da im Einzelfall jede Entscheidung sinnvoll war, darüber lässt sich streiten. Hier müsste man die näheren Entscheidungsgründe kennen. Der Koiteich ist angesichts des Gesamtvolumens nicht die herausragende Position und die Kosten haben sich auch nichts mit Kois zu tun, sondern mit der Gesamtgestaltung des Gartens. Das Badezimmer mag eine gehobene Ausstattung haben, goldene Wasserhähne wurden jedoch nicht verbaut.

Die Frage bleibt: wenn die progressiven Gruppen da soviel Anstoß nehmen, warum sie dies nur in Limburg tun und nicht auch in Stuttgart oder München oder anderswo.

Merkwürdigerweise verneinte der Frankfurter Stadtdekan in einem Interview in der ZEIT ausdrücklich (siehe Hinweise von @M.Schn-Fl), dass TvE zum Prunk neige. Es ginge um ein grundlegend anderes Kirchenverständnis.


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 SpatzInDerHand 27. März 2015 

... und man beachte (Teil 2)

die Entschuldigung des früheren Limburger Generalvikars Kaspar, der vermutlich unter vollen Bezügen und gutem Leumund unangefochten im Ruhestand lebt: http://kath.net/news/45549
Man kritisiert Bischof TvE zu Recht, allein der Koiteich ist ein Unding (er hätte ihn aus eigener Tasche finanzieren müssen, falls es sein privates Hobby war). ABER: wenn man alles allein auf TvE abwälzt, ist das m.E. dennoch äußerst ungerecht!


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 SpatzInDerHand 27. März 2015 

Man beachte diesen KNA-Bericht über den DBK-Prüfbericht zur Causa Limburg

mit der Information: "Neben dem Bischof werden auch dem Domkapitel und dem Diözesanvermögensverwaltungsrat schwere Versäumnisse und Fehler vorgehalten. Schon vor der Amtszeit von Tebartz-van Elst habe das Domkapitel mit unrealistisch niedrigen Kostenangaben geplant"
http://kath.net/news/45410


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 Reform 27. März 2015 
 

@marcus

Vielleicht lesen Sie - und alle TvE-Schönredner - zunächst den Abschlussbereicht:

http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/diverse_downloads/presse_2014/2014-050b-Abschlussbericht-Limburg.pdf

Ich stelle hier nur wenige Punkte stellvertretend zur Diskussion:

Die Schaffung eines Wasserbeckens für Zierfische („Koi-Becken“) mit ca. 2 m Tiefe und aufwändiger Ausstattung verursachte ca. 213.000 € brutto Baukosten.

Ist schon klar, dass das der Herr Bischof braucht. Oder wie wäre es damit:

Die Fenster
(Rahmen und Verglasung) waren in der
Kostenberechnung mit ca. 910.000 € ausgewiesen. Aufgrund der gewünschten Ausführung der Fensterrahmen in Bronze wurden für diese Leistungen schließlich
1.730.000 € abgerechnet.

Also das ist unbedingt notwendig, gell!

Die Ausstattung des Badezimmers des Bischofs mit Sanitärgegenständen (ohne Montage) kostete netto ca. 31.000 € brutto 37.000 €

Die Verteidiger von TvE haben daheim sicherlich auch ein so schönes Bad.


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 Marcus, der mit dem C 27. März 2015 
 

Mich wundert (nicht wirklich) das dauernde Nachtreten

mit der gleichzeitigen Weigerung wahrzunehmen, daß in Sachen Bischofssitz schon vor Amtsantritt von Bischof TvE Informationen an die Presse durchgestochen wurden von gewissen Kreisen mit Zugang zu Ordinariatsunterlagen. Dann wundern sich manche, daß Bischof TvE eben jene Abteilungen nicht mit der Bauausführung betraute. Keiner (außer mir scheint es) fragt nach Schadenersatz für die kirchenrechtswidrig verbauten Millionen vom Domkapitel, bevor Bischof TvE sein Amt antrat, man wirft ihm aber unhinterfragt Änderungen illegal gefaßter Pläne vor. Wann werden die leitenden Ordinariatsmitarbeiter belangt, die jahrelang wegeschaut haben, als ein Mitarbeiter 5 Mio € veruntreut hat? Wann werden die Kirchenstrafen bis hin zum Interdikt verhängt, für diejenigen, die nicht den kirchenrechtlichen Weg gegen den Bischof gegangen sind, sondern im Wissen ihrer Illegitimität in der Presse gegen den Bischof gehetzt haben, weil sie ihn nur durch Shitstorm loswerden konnten?


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 marienkind 26. März 2015 
 

Kam bei der Untersuchung nicht heraus,

Dass TvE, nicht der allein Verantwortliche, zwar Oberster, aber er soll delegiert und blind vertraut haben. Die Progressiven Untergebenen nahmen die Gelegrnheit wahr um ihn loszuwerden.

Hat die Presse zufällig nachgefragt.

Bin ich falsch informiert?


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 resistance 26. März 2015 
 

Es ist auch für Fachleute sehr schwierig, die Rechnungen von Architekten oder Bauunternehmen korrekt zu beurteilen. Städtische Verwaltungen oder Straßenbauämter machen da immer wieder schlechte Erfahrungen.

Rein rechtlich bleibt der Bischof, dazu braucht es überhaupt kein Kirchenrecht, der Verantwortliche.
Hat dieser aber nicht den Tross der zuständigen Mitarbeiter bereits übernommen? Wurden diese
zur Verantwortung gezogen?

Wenn der Weihbischof richtig zitiert wurde, dann verschlägt mir seine Haltung den Atem!
Es ist mir auch unbegreiflich, dass er der Frankfurter Rundschau ein Interview gewährte, die Zeitung, die sich doch immer in vorderster Front gegen Bischof und Kirche zeigte.

Limburg scheint mir wie das Fieberthermometer der deutschen kath. Kirche.


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 komtur 26. März 2015 
 

Geht es wieder los?

Wenn der Kirchenrechtler, der dieses Gutachten verantwortet, Schüller heißt, sollte man seine Tätigkeit im Bistum einmal hinterfragen! Kann es sein, dass Bischof Tebartz-van Elst nach seinem Amtsantritt auf die Dienste von Herrn Schüller verzichtet hat? Das würde seine Auslassungen in den Medien ab Beginn der Kampagne gegen den Bischof halbwegs erklären. Dann aber wäre er für die Erstellung dieses Gutachtens gänzlich unqualifiziert!
Die neue Aktion vom Spiegel zeigt wohl, dass es hier um grenzenlosen Hass zu gehen scheint. Und sollen mit obiger Veröffentlichung einige Leute ruhig gestellt werden?


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 Dismas 26. März 2015 

Am besten den Schlangenladen auflösen.

ja, ja der Bischof Tebartz van Elst soll alles auf sich nehmen.Sicher formell trägt er Verantwortung für das Bistumsvermögen, da brauchts keinen Kirchenrechtler, aber muss er sich nicht auf Ratgeben, Architekten und Bauleute verlassen können? Unter Kamphaus wurde schon geplant. Bf. Tebartz hat sich NIE persönlich bereichert, ich könnte auch nicht beurteilen, was die Reestaurierung eines in schwieriger geologischer Lage stehendes mittelalterliches Gebäude kostet. Der Bischof ist in erster Linie Glaubenshirte und kein Liegenschaftsverwalter, jedenfalls, war Bischof Tebartz das.Glaubensverfall und Sakrileg sind schlimmer als Fehlplanungen. Wer unserer verehrten Politiker trägt die Verschleuderung von Steuergeldern z.B. im BER? In Limburg handelte es sich nicht um KiSteuergelder, trägt Kardinal Marx hoffentlich wohl auch die Verantwortlichung für die Verschleuderung von Ki.Steuergeld z.B. im Zusammenhang mit dem "WELTBILD"-Skandal? Ich kann es nicht mehr lesen und hören ALLE sollten zurücktreten, d


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  26. März 2015 
 

WB Grothe

dass sich der liebe WB Grothe, die Freundlichkeit in Person, das überhaupt noch antut! Man kann ihm nur Respekt dafür zollen. Ganz sicherlich hat er sich seinen Ruhestand anders vorgestellt. Er hat so viel für Paderborn getan und nun muss er sich mit diesem Chaosbistum herumschlagen. Am besten wäre es, man würde das Bistum Limburg auflösen und die Bruchstücke in die Mutterdiözesen zurück integrieren.


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 Dottrina 26. März 2015 
 

Tja, liebe @alle,

da staunt man nur noch so. Bei uns in München wird ein Diözesanzentrum gebaut, das Limburg wie Peanuts aussehen läßt - aber regt sich deshalb jemand auf? Oder auch Stuttgart und andere Bauvorhaben, durchgeführt oder beabsichtigt. Nein, das Limburger Bauvorhaben wurde seit Bekanntwerden der überhöhten Kosten immer wieder als Aufhänger benutzt. Wie ich auch schon mehrfach schrieb, hat Bischof Tebartz sicher Fehler gemacht - wer macht die nicht?


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 AlbinoL 26. März 2015 

Vikar und Bischof wurden vom Spiegel diese Woche angegriffen

jeman aus dem Bistum hat seinem Kumpel Wensierski interne Unterlagen zukommen lassen. Der hat im Spiegel angedeutet das Bischof Grothe keine Zicken machen soll sonst wird er zur Zielscheibe. Deswegen äußert dieser sich jetzt und schiebt alles auf den Altbischof. Was sind das für Christen die mit der Abesetzung immernoch nicht genug haben. Man müsste in der Verwaltung hart durchgreifen. Dass dies nicht zugelassen wird sollte der Spiegel Artikel Grothe wohl kommunizieren.


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 ThomasMoore 26. März 2015 

ceterum censeo

das Bistum Limburg muss aufgelöst werden, da ein wirklicher Neubeginn so offensichtlich nicht möglich ist.


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 Helena_WW 26. März 2015 
 

Vielleicht sollte man das ganze Projektmanagement und die in versch. Funktion involtierten Fachleute

noch mal hinterfragen. Schließlich waren da ja welche dabei die in Limburg schon öfter gebaut haben. Wie war das noch mal mit ausführlich dokumentiertem Last/Pflichtheft für den Architekten?
Nicht alles was nachträglich und dann sehr teuer eingefügt wurde waren ungewöhnliche Sonderwünsche und hätte deshalb von den Fachleuten schon in der Projektplanungsphase erkannt werden müssen bevor man drauf los baut.
Wenn erst hinterher der Laie und Bauherr drauf aufmerksam machen muss, was eigentlich usus sein sollte, spricht das nicht grade für die Fachleute. Warum gehen solche fehlerhaften Dinge nur einseitig zu Lasten des Bistums.


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 M.Schn-Fl 26. März 2015 
 

Welcher Kirchenrechtler? Herr Schüller?

Dann sollte Bischof Grothe das Gutachten ganz schnell in den Ofen werfen. Vielleicht wird's dann in Sch'limburg etwas wärmer.
Boshaftigkeit kommt vor den Fall. Wann werden nun alle anderen hochkarätigeren Baumaßnahmen der anderen Bistümer und die ganze gigantische Geldverschleuderung der Kirche in Deutschland unter die Lupe genommen und die Bischöfe haftbar gemacht?


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 Suarez 26. März 2015 

Das ist doch ein ganz offensichtliches Manöver

Ein Kirchenrechtler ist ganz sicher nicht im Bau- und Architektenrecht kompetent. Insofern kann ein Kirchenrechtler überhaupt nicht beurteilen, inwiefern Leistungen überhöht abgerechnet wurden. Zuersteinmal ist bei einem solchen Bauprojekt der planende Architekt verantwortlich, dieser zeichnet auch die Handwerkerrechnungen ab, das macht doch nicht der Bischof. Zudem müsste Weihbischof Grothe erklären, woher TvE das Wissen haben sollte, Bauausführungen zu beurteilen.

Vollmundig aber völlig unsubstantiiert ist auch die Behauptung Grothes, man werde überhöhte Rechnungen bei den Empfängern einklagen. Hier müsste erst einmal eine Haftung des Architekten und der Bauleitung zivilrechtlich durchgesetzt werden. Dann müsste das Bistum beantworten, warum bei vorsätzlich falschen Rechnungen keine Strafanzeige gestellt wurde.

Das ganze liest sich sehr nach heißer Luft und soll nur die Kampagne am köcheln halten. Weihbischof Grothe will so wohl die renitenten Gruppen ruhig halten.


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 Dottrina 26. März 2015 
 

Wieso überhaupt Kirchenrechtler?

Wenn es um überhöhte Baukosten ging, dann konnte man ja (hat man auch gemacht, soviel ich mich erinnere) unabhängige Gutachter aus der Baubranche befragen, die eidesstattliche Erklärungen abgeben konnten. Ein Kirchenrechtler ist m.W. kein Fachmann für Bauvorhaben. Des gleichen gibt es geeignete Firmen/Personen, die Bilanzen lesen können und wissen, wo der (Kosten-)Hund begraben liegt. Fragen über Fragen....


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 anno 26. März 2015 
 

@ AlbinoL

Darauf würde ich meinen Kopf verwetten ...


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 elmar69 26. März 2015 
 

Letztverantwortlicher

Letztendlich ist der Bischof auch für allen Mist verantwortlich, der in seinem Bistum gemacht wird.

Insofern ist die Aussage nicht neu und eigentlich nur eine Selbstverständlichkeit.

Die ganze Sache nach Rom zu schicken sollte die nötige Distanz zur Beurteilung schaffen.


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 rappix 26. März 2015 

Wer darf einen Bischof kontrollieren?

@sttn

Wenn ich mich nicht irre ergreift ein Bischof bei der Weihe durch andere Bischöfe "Besitz" von seinem Bistum.

Der Bischof ist Entscheidungsträger nicht nur in Glaubensfragen, sondern auch Entscheidungsfragen in der Verwaltung.

Eine Kontrolle muss sich der Bischof höchstens durch den Papst oder einem "Revisor" gefallen lassen.

Zugegeben ein Bischof trägt eine sehr grosse Verantwortung nicht nur in Glaubensfragen, sondern auch in der Schlangengrube "Verwaltung und Co.".


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 Marcus, der mit dem C 26. März 2015 
 

Werden auch die Domkapitulare belangt?

Diese haben gegen das Kirchenrecht während der Sedisvakanz Ausgaben veranlaßt, obwohl sie den Nachfolger als Bischof nicht vorfestlegen durften. Alles was von diesen an Arbeiten beschlossen wurde, darf man nicht Bischof TvE zur Last legen.

Wird man die jeweiligen Domkapitulare, die Vorgesetzte des Rendanturmitarbeiters waren, der ca. 5 Mio. € veruntreute wegen mangelnder Aufsicht auch belangen?


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 Waldi 26. März 2015 
 

Kirchenrechtler stehen bei mir...

auf der Vertrauens-Skala ganz unten. Um die eigenen Köpfe zu retten, versucht man nun, auf den zurückgetretenen Bischof Tebartz-van Elst nachzutreten! Somit erübrigt sich eine weitere Nachforschung nach Mitverantwortlichen. Die Zukunft wird zeigen, dass es in Glaubensfragen in der Diözese Limburg, auch ohne -van Elst, nicht besser wird! Die Schnäbel sind gewetzt, um auch auf den bischöflichen Nachfolger einzuhacken, wenn dieser sich nicht nach den ideologischen Intriganten richtet!


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 rosmargareta 26. März 2015 
 

Das grenzt für mich an Leichenfledderei und katholisch ist dieses weiter wühlen und breittreten ganz bestimmt nicht.
Fakt ist:
In Limburg ist durch Baumaßnahmen, die u.a. nötig waren etwas wirklich schönes entstanden. Bringt viele Besucher in die Stadt. Hat dem Glauben nicht geschadet und bei weitem nicht das teuerste, was sich Bistümer unnötig leisten.


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 apollinaris1959 26. März 2015 
 

verantwortung

Tatsache ist, dass TVE sich um gar geschert hat, sondern , solange es gut lief, den Chef herauskehrte, um dann später die Gremien, die nichts zu sagen hatten, verantwortlich machte. Ich bin dem Papst für seine Entscheidung dankbar, auch wenn die Fans des unseligen Bischofs sich immer noch bemühen, schwarze schafe weiß zu waschen.


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 osmose 26. März 2015 
 

Gegenbrobe

Wo ist die Gegenbrobe zu der Feststellung? Der Fairness halber sollte ein zweiter Kirchenrechtler ein Gutachten erstellen. Doch sollte dieser nicht aus Limburg kommen und keinerlei Verbindung dorthin haben.


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 sttn 26. März 2015 
 

Es gab da doch Kontrollgremien die daran mindstens

genauso Schuld sind. So weit ich mich erinnere gab es Protokolle die belegen das die erhöhten Kosten sehr wohl mehreren bekannt waren, nur hat sich keiner daran gestört - bis die Presse nachgefragt hat. Dann gab es plötzlich nur noch Unschuldslämmer.


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 edih 26. März 2015 
 

Nächster Aufzug

... im Schmierentheater!! Th show must go on :-(


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 AlbinoL 26. März 2015 

Hieß der Kirchenrechtler zufällig Schüller?


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 Ottaviani 26. März 2015 

warten wir ab

ob die Bischofskongregation etwas unternimmt


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 Lilli-Lou 26. März 2015 
 

Na also!

Die Bistumsleitung wurde offenbar zu unrecht angegangen. Man muss eben, bevor man schießt, die Zuständigkeiten eruieren. Insofern weisen die Beschwerden der Unzufriedenen auf deren logisches Denkvermögen hin.


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 topi 26. März 2015 

So, so. Einen Kirchenrechtler befragt.

Dass der Bischof in einer Diözese letztverantwortlich ist, hätte ich Ihnen auch bescheinigen können. Ich hätte dies sogar für das halbe Honorar gemacht, den der Kirchenrechtler für seine Auskunft wahrscheinlich gefordert hat.
Es ist jedoch interessant, dass die gleichen, die den Bischof als letztverantwortlichen in Geldfragen ausmachen, in Fragen des Glaubens, den Bischof eigentlich keine Verantwortung mehr zubilligen wollen.


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