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Frankreich: Papststatue muss entfernt werden

8. Mai 2015 in Aktuelles, 20 Lesermeinungen
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Gericht: Das Denkmal zeige den verstorbenen Papst im Gebet, was nach Ansicht der Richter gegen den Grundsatz der Trennung zwischen Staat und Kirche verstoße


Ploërmel (kath.net) Das Verwaltungsgericht der französischen Stadt Rennes/Bretagne gibt der Gemeinde Ploërmel sechs Monate Zeit, eine über acht Meter große Bronzefigur des Papstes Johannes Paul II. von einem öffentlichen Platz zu entfernen. Das Denkmal (Foto) zeigt den Papst im Gebet, was nach Ansicht der Richter gegen den Grundsatz der Trennung zwischen Staat und Kirche verstoße, die Figur habe „demonstrativen Charakter“ als christliches Symbol. Das berichtete „Radio Vatican“. Der aktuelle Bürgermeister von Ploërmel kündigte an, gegen den Gerichtsbeschluss Beschwerde einzulegen. Das Denkmal sei nicht für den Kirchenmann, sondern den Staatsmann Johannes Paul II. errichtet worden. Auch bei der Enthüllung des Denkmals hatte der damalige Bürgermeister Paul Anselin betont, dass Johannes Paul II. am Fall des Eisernen Vorgangs beteiligt gewesen sei.



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Lesermeinungen

 Chris2 8. Mai 2015 
 

Wenn Houellebecq recht behält

ist es mit dem Laizismus 2022 eh vorbei. Aber Spaß (?) beiseite: @Suarez @Pamir Angeblich 5 Millionen Miglieder eines akademischen Geheimbundes weltweit und niemanden interessiert das oder findet es zumindest merkwürdig? Tja...


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 anjali 8. Mai 2015 
 

Statue

Ich finde die Papststatue schoen und wenn sie ihn nicht mehr haben wollen,koennen sie ihn bei mir bringen.


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 Helena_WW 8. Mai 2015 
 

In der Tat hat der betende Christ, der betende Papst Johannes Paul II demonstrativen Charakter

in der Nachfolge Jesu Christi
um durch Menschen erzeugtes Leid, Unrecht und Mauern zu überwinden.


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 Suarez 8. Mai 2015 

Das Erbe der Französischen Revolution

Die Französische Revolution war kein Befreiungsakt, wie hierzulande gerne auch heute noch behauptet, sondern blanker Terrorismus, der späteren Diktaturen als Blaupause diente. Getrieben von einem grenzenlosen Hass auf alles Christliche, bestimmte Mord und Totschlag die "Revolution", wobei man alles auszumerzen suchte, was nur irgend christlich sein könnte. Selbst der Kalender wurde geändert. Nachdem das französische Volk die Nase vom Blutrausch der Jakobiner voll hatte, kehrte wieder etwas Normalität im Leben der Menschen ein. Aber ganz zum Erlöschen wurde die Flamme des Hasses nie gebracht, die bis heute in der französischen Gesellschaft sehr virulent immer wieder auflodert. Die Sozialisten verbindet ein extremer Hass auf die Katholische Kirche. Im Staat haben sich Strukturen etabliert, die einer Demokratie Hohn sprechen. Unter dem Deckmantel des Laizismus wird eindeutig christlicher Glaube unterdrückt. Zur offenen Verfolgung greift man noch nicht, vorerst sind nur die Symbole dran.


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 petrafel 8. Mai 2015 
 

Diffamierung wäre sicher keine Problem gewesen?

Hätte ein "kreativer Künstler" eine Johannes Paul II.-Statue z.B. mit einer Narrenkappe auf dem Kopf dort hingestellt, dann wäre es Kunst, Meinungsfreiheit, Toleranz und "Charlie" gewesen. Ohne Diffamierung ist eine ganz normale Statue eines Papstes eine Störung und widerspricht der Trennung von Kirche und Staat. Total irre, das alles.


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 raph 8. Mai 2015 
 

Welche unglaubliche Kraft der Glaube doch haben muss, wenn sich seine Gegner sogar durch seine symbolisch Darstellung in ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen :-)


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 Smaragdos 8. Mai 2015 
 

Ceterum censeo...

Im Übrigen bin ich für die Trennung zwischen Staat und Freimaurerei!


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 Smaragdos 8. Mai 2015 
 

"Je suis Jean-Paul II"


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 Stephaninus 8. Mai 2015 
 

Laizismus

kann auch ganz schön lächerlich sein.


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 Jaii der Herr 8. Mai 2015 
 

Werden dann auch Statuen von bekannten Agnostikern/Atheisten entfernt die nicht Betend dargestellt werden?


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 Christa Dr.ILLERA 8. Mai 2015 
 

Logik?

Vor allem ich verstehe die Logik nicht?
1.Sollen alle christlichen Symbole im öffentlichen Raum verschwinden, dann betrifft das alle Kreuze, alle Kirchen, etc. und wir gehen in den Untergrund.
2. Wie und wo soll die Trennung Staat und Kirche vollzogen werden? Soll die Kirche verschwinden und der Staat bleiben, dann braucht es keine Trennung!
3. Ist denjenigen der Schwachsinn klar, den sie verzapfen? Ein kirchliches Symbol im öffentlichen Raum zwingt niemandem daran vorbeizugehen, hinzugehen, den Hut zu ziehen . . . !
4. Wen provoziert die "gewesene" Existenz von JPII?
5. Es braucht eine klare Definition was das heißt: Trennung von Kirche und Staat!!! Sonst gibt es nur verschwommene Maßnahmen.
6. Vielleicht soll Trennung von Kirche und Staat nur das Christentum betreffen, denn andere Religionen dürfen sich ja - soweit mir bekannt ist - auch in Frankreich öffentlich artikulieren!
Vor allem diese dreiste "Dummheit", die sie uns Christen zu "verkaufen" versuchen, erbost mich am meisten.


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 Herbstlicht 8. Mai 2015 
 

im engen Denken eingezwängte Richter

Diese Leute wähnen sich weltoffen, freiheitlich, demokratisch und sind doch nur eng und kleingeistig.
Die Statue eines bereits verstorbenen betenden Papstes wird bereits als anstößig empfunden.
Auf anderen Fotos dieser Statue ist zusätzlich noch ein Kreuz zu sehen, dass oberhalb der Papststatue angebracht ist.
Betende Gestalt und ein Kreuz - sind beide Zeichen zuviel des Ertragbaren?
Glauben die Richter etwa, sie müßten Vorübergehende vor diesem Denkmal beschützen?
Werden in einigen Jahren alle Städte gleich aussehen, eine wie die andere? Muss alles, was nur irgendwie stört, entfernt werden?


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 Helena_WW 8. Mai 2015 
 

der heilige Papst Johannes Paul II hat auch erheblich zum Niederreissen des eisernen Vorhangs

Beendigung der Kommunistischen-sozialistischen Unrechtsstaaten in Europa, OstEuropa beigetragen. Es ist bezeichnend dass Frankreich das lazistische Frankreich das nicht würdigen will.


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 Maxim 8. Mai 2015 
 

Freimaurer

1717 wurde in Frankreich die Freimaurervereinigung gegründet. Die können jetzt 2017 das 3oo jährige Bestehen feiern.
Es ist inzwischen klar, was aber von den Medien total verschwiegen wird, dass die Freimaurervereinigung eine korrupte Gesellschaft ist, die im Untergrund im Staat und gerade auch in der Justiz sehr starke Stränge aufgebaut hat. Wenn sich 4 um einen Posten bewerben, dann wird es der 5., weil er eben ein Freimaurer ist.


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 PBaldauf 8. Mai 2015 
 

Der Papst, er betet: UNERHÖRT!
HINWEG MIT IHM! DER MANN, ER STÖRT!
Ein Denkmal, das zu denken gibt
an ‘Christliches‘, das man nicht liebt?
Wie treffend oft die Bibel spricht:
‘Die Dunkelheit, sie hasst das Licht‘
Gerichtlich man zufrieden wär‘
Stünd‘ statt dem Papst dort ein VOLTAIRE
Man schaute auf, zufrieden-froh
zum Monument von DIDEROT
Wie wahr und tief die Bibel spricht:
‘Die Dunkelheit, sie hasst das Licht‘

www.kathshop.at/suche.php?sb=9783903028371


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 myschkin 8. Mai 2015 
 

Der französische Laizismus

treibt immer blödsinnigere Blüten. Ein Papst, der betet: Wie ungewöhnlich! Wer hätte gedacht, dass ein Papst sich solch einer unlaizistischen Tätigkeit hingibt?

Hätte er sich als Statue eine Stulle geschmiert, oder wäre er als Skifahrer auf dem Sockel gestanden, wäre das von den französischen Laizismus-Fanatikern wohl nicht beanstandet worden.


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 Dismas 8. Mai 2015 

Wie ? Was soll denn der Blödsinn??

Wie weit geht der Hass der Atheisten? "Toleranz" ist ein Fremdwort für diese!!!


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 padre14.9. 8. Mai 2015 

Die Französische Revolution , immer noch

die wunderschöne Skulptur vom hl. Johannes Paul II. muß bleiben.


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 Maulwurf 8. Mai 2015 

Tolle Idee ....

lieber AlbinoL.

Dann steht die Statue auf privatem Grund und alles ist gut.

Man fühlt sich wie im falschen Film. Ist das das Frankreich, welches noch im Frühjahr für die hohen Werte der Meinungsfreiheit auf die Straße gegangen ist, und dann hier so kleinkariert eine Statue auf einem öffentlichen Platz verbietet. Die Statue eines Mannes, der vmtl. zu den weltweit am höchsten angesehenen Personen der jüngeren Vergangenheit überhaupt zählt. Nur weil sie betend dargestellt ist? (was man ja letztlich nur vermuten kann, sehen tut man ja nur einen Mann, der die Innenflächen seiner Hände zusammengefügt hat).

Man könnte meinen "die Spinnen die Franzosen". Es kann aber sein, dass das christliche und katholische Frankreich energisch gegen diesen Beschluss auf die Straße gehen wird.


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 AlbinoL 8. Mai 2015 

warum machen sie es nicht schlau und verkaufen die 10qm symbolisch

an die Kirche. das habe ich schon mal irgendwo gelesen


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