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Kongolesische Bischöfe warnen Jugend vor Migration nach Europa

25. August 2015 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen
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Vorsitzender der Bischofskonferenz: Afrika braucht junge Leute und ihre Talente


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Die Kongolesische Bischofskonferenz hat an die afrikanische Jugend appelliert, nicht nach Europa auszuwandern. Afrika brauche die jungen Leute und ihre Talente, sagte der Vorsitzende der Bischofskonferenz, Bischof Nicolas Djomo Lola (Foto), laut einem Bericht des vatikanischen Pressedienstes Fides (Montag). Anlass war das Panafrikanische Jugendtreffen in Kinshasa, das am Dienstag endet.


"Lasst euch nicht von Illusionen leiten, wenn ihr eure Länder verlasst und euch in Europa und Amerika auf die Suche nach nicht existierenden Arbeitsplätzen macht", so der Bischof von Tshumbe. Die Jugendlichen sollten ihre Talente und alle Ressourcen nutzen, um einen Wandel auf dem Kontinent zu erreichen und gerechte, friedliche Gesellschaften zu bauen.

An dem vom Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM/SCEAM) organisierten Jugendtreffen nahmen rund 120 Delegierte aus Gabon, Simbabwe, Ghana, Südafrika, Botsuana, Swasiland, Ägypten, Kongo, Kenia, Uganda und Kamerun teil. Die Begegnung sollte die Jugendlichen auf das Afrikanische Jahr der Versöhnung (29. Juli 2015 bis 29. Juli 2016) einstimmen. Außerdem wurde die Gründung einer panafrikanischen Organisation der katholischen Kinder- und Jugendgruppen erörtert. 70 Prozent der Bevölkerung Afrikas sind Jugendliche.

Copyright 2015 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Labrador 27. August 2015 
 

Lieb bellis

Die Kongolesische Bischofskonferenz wiederholt, was Peter Kardinal Turkson bereits am 15.6 auf Seite 3 in der FAZ unter anderem gesagt hat:
"..Geschichte ihrer Wanderschaft wird daheim nie erzählt; über Erniedrigung und Schmerzen wird geschwiegen. Fotos auf Mobiltelefonen halten meist Lachen fest"

und

"Mildtätigkeit ist garantiert keine Lösung.
Hier müssen gezielte Aufbauprogramme für die gefährdeten Staaten her, die gleichermaßen Bildung, Ausbildung und demokratisches Regierungshandeln auf allen Ebenen anpacken. Und das nicht nur, damit die jungen Menschen nicht länger nach Europa kommen, sondern damit sie ihrer Heimat nicht verlorengehen.
Afrika kann diese demographische Ausblutung nicht länger verkraften."

Ich kann Ihnen leider nicht erklären, warum diese Aussage und anderer "starker Tobak" den Turkson den Europäern vorlegt, dermaßen ignoriert wird.

Charakterisiert nicht Christian Morgenstern im Gedicht "Die unmögliche Tatsache" einige der handelnden Personen vortrefflich?


1
 
  27. August 2015 
 

Warum gibt es hier so wenig Zustimmung??

Wir müssten ALLE dahinterstehen!!!


1
 
 Wiederkunft 25. August 2015 
 

Wie wahr, wie wahr!

Solche Stimmen sollten lauter erschallen! Den Kriegsflüchtlingen gegenüber sind wir verpflichtet ihnen zu helfen und sie vorübergehend bei uns auf zu nehmen. Aber die jungen Wirtschaftsflüchtlinge geraten bei uns in eine Misere, da sie meist keinen Arbeitsplatz finden und an unserem Sozial System hängen. Das wiederum schürt Hass bei unseren Menschen. Diese jungen Asylwerber werden dringend in ihren eigenen Ländern gebraucht um an einem gerechten Staats und Wirtschaftssystem zu arbeiten.


6
 
 hauch 25. August 2015 
 

Möge der Aufruf Gehör finden.
Es ist nicht alles Gold was glänzt in den Industrieländern, so reich an Gütern so arm in Seele und Geist.


8
 
 elisabetta 25. August 2015 
 

Diesen Aufruf,

Afrika braucht die jungen Menschen und ihre Talente, kann man nur voll unterstützen und es müsste auch von unserer Seite alles dafür getan werden,in ihren Heimatländern bessere Lebensbedingungen zu ermöglichen. Leider lassen sich viele junge Afrikaner von den vermeintlichen unbeschränkten Möglichkeiten in Europa blenden.


11
 

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