Login




oder neu registrieren?



Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:








Top-10

meist-kommentiert

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  3. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  4. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  5. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  6. Unsolidarisch, egoistisch und verletzend
  7. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  8. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  9. Besuch von Trump bei Johannes Paul II. und eine bizarre Reaktion von Wilton Gregory
  10. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums

Sabatina James: Islam und Demokratie passen nicht zusammen

1. Oktober 2015 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Menschenrechtlerin warnt: Im islamischen Kulturraum würden Andersdenkende sowie Frauen nicht als rechtlich gleichgestellte Menschen anerkannt.


Siegen (kath.net/idea) Islam und Demokratie passen nicht zusammen. Diese Meinung vertrat die pakistanisch-österreichische Buchautorin und Menschenrechtlerin Sabatina James (32) bei einem Vortrag in Siegen. Veranstalter war die örtliche Evangelische Allianz. Wie James sagte, warnt der Koran vor engen Kontakten zu Nichtmuslimen. Im islamischen Kulturraum würden Andersdenkende sowie Frauen nicht als rechtlich gleichgestellte Menschen anerkannt. In Europa forderten Muslime Rechte ein, die sie in islamischen Staaten keinem Menschen mit anderer Religionszugehörigkeit einräumen würden. Der Leiter des Arbeitskreises Islam der Siegener Allianz, Jürgen Daub (Wilnsdorf bei Siegen), sagte, dass der Missionsbefehl durch die aktuellen Flüchtlingsströme für Christen eine neue Dimension bekomme. Ziel der Veranstaltung sei es gewesen, sprachfähig gegenüber Muslimen zu werden, sie zu verstehen und auf sie zuzugehen.

James wuchs in Pakistan auf und kam als Zehnjährige mit ihrer Mutter nach Österreich, wo ihr Vater bereits arbeitete. Er wollte sie mit einem muslimischen Cousin verheiraten, der sie wiederholt sexuell missbrauchte. Sie tauchte unter und entschied sich mit 18 Jahren für den christlichen Glauben. Ihre eigene Familie bedrohte die Konvertitin daraufhin mit dem Tod. Seit 2004 lebt sie in einem Opferschutzprogramm der Polizei. Sie gründete 2006 das Hilfswerk „Sabatina“, das zwangsverheirateten und unterdrückten muslimischen Frauen beisteht. Es gewährt den Opfern Zuflucht, Rechtsbeistand und psychosoziale Hilfe. Im Juli erhielt James den „Hoffnungsträgerpreis“ des württembergischen Gemeinschaftsverbandes „Die Apis“.

Sabatina James im ZDF Mittagsmagazin: Gewalttätige Muslime zurückschicken


Foto Sabatina James: © Wikipedia/ Thommy Mardo
Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Deutschland lizenziert.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stiller 1. Oktober 2015 
 

Na, das hätte mal jemand

das hätte mal jemand rechtzeitig George W. Bush erzählen sollen...

Ich kenne nun etliche Muslime, die hier leben und froh ihre demokratischen Rechte wahrnehmen in unserem Staat, sich gesellschaftlich engagieren und auch Achtung vor nichtmuslimischen Menschen haben.

Ich weiß selbstverständlich auch um die bedrohliche Seite der Radikalmuslime, die den Koran bis heute wörtlich auslegen wollen.

Diese werden nie Mitglieder dieser Gesellschaft werden. Und das kann man sehen!!!


3

0
 
 mirjamvonabelin 1. Oktober 2015 
 

Hoffen und beten wir

das die Worte von Sabatina, die sie unter Lebensgefahr spricht, von allen Politikern gehört und ernst genommen werden.


14

0
 
 Smaragdos 1. Oktober 2015 
 

"In Europa forderten Muslime Rechte ein, die sie in islamischen Staaten keinem Menschen mit anderer Religionszugehörigkeit einräumen würden."

Diese Tatsache sollte man unseren linksliberalen Politikern ins Ohr brüllen.


16

0
 
 Schneerose 1. Oktober 2015 
 

Ehrfahrung zählt

Solche Worte von Insidern sind Erfahrungswerte, deshalb äußerst wichtige Argumentationshilfe für uns! Hoffentlich wird sie gehört, nicht nur in Siegen.


16

0
 
 Amanda1975 1. Oktober 2015 
 

Eine überaus mutige Frau,

die die Dinge sehr viel klarer und differenzierter sieht als unsere linksideologischen Politschlümpfe. Ob sie jedoch Gehör finden wird?


21

0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Berlin: Muslime beten erstmals in evangelischer Kirche
  2. Deutliche Mehrheit der Deutschen lehnt öffentliche Muezzin-Rufe ab
  3. Hessen beendet Religionsunterricht in Kooperation mit der DITIB
  4. Der Muezzinruf ist „eine Negativaussage bzgl. anderen Religionen“
  5. Frankreich will ab 2024 keine ausländischen Imame mehr ins Land lassen
  6. „Die meiste Angst vor islamischem Fundamentalismus haben Muslime“
  7. Neuer Augsburger Bischof: CSU soll sich für Muslime öffnen
  8. Ägypten: Strafe für sunnitischen Prediger
  9. Wenn sich der Islam radikalisiert
  10. „Das hat nichts mit rechter Einstellung oder gar Hetze zu tun“








Top-10

meist-gelesen

  1. "Pfingstbotschaft" von Bätzing: Segnet Schwule!
  2. Marx-Bätzing-Kurs: Neuer Rekord an Kirchenaustritten in Deutschland!
  3. Der Neoprotestantismus bricht sich seine Bahn
  4. Synodaler Weg: Voderholzer protestiert gegen autoritäre Alleingänge des Präsidiums
  5. Liebe Kirche, Du behandelst Deine Gläubigen als wären sie Aussätzige
  6. Bloße Aussage, Corona ist keine Strafe Gottes, völlig unzureichend
  7. Kardinal Koch möchte Versöhnung von Alter und Neuer Messe
  8. Wegfall der 10-Quadratmeter-Regel pro Person - Maskenpflicht fast abgeschafft!
  9. Schwaderlapp: Forumsmehrheit ist auf Treibsand gebaut
  10. Kardinal Müllers „Corona-Verschwörungstheorie“ im Kreuzverhör

© 2020 kath.net | Impressum | Datenschutz