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Die Gemeinschaft der Heiligen – Vorbilder mit dem Siegel Gottes

1. November 2015 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
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Franziskus appelliert für eine Ende der Gewalt in der Zentralafrikanischen Republik. 29. November: Öffnung der ersten Heiligen Pforte des Heiligen Jahres der Barmherzigkeit in der Kathedrale von Bangui. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am Hochfest Allerheiligen. Die lebendige Gemeinschaft der Heiligen, die große Familie aller Glieder der Kirche, stand im Mittelpunkt der Ansprache von Papst Franziskus vor dem Mittagsgebet.

Der Papst erinnerte daran, dass die Lesung aus dem Buch der Offenbarung auf das wesentliche Merkmal der Heiligen verweise. Sie seien Menschen, die ganz Gott gehörten, eine Schar der Erwählten, gekleidet in weiß, mit dem Siegel Gottes (vgl. 7,2-4.9-14). Dies bedeute, dass sie in Jesus Christus wirklich zu Kindern Gottes geworden seien.


Franziskus fragte sich, ob wir uns dieses großen Geschenkes wirklich bewusst seien, des in der Taufe empfangenen Siegels. So trügen wir den Namen Gottes. Darin liege die Wurzel der Heiligkeit.

Ein weiteres Merkmal der Heiligen bestehe darin, dass sie nachzuahmende Vorbilder seien. Dies gelte für alle Heilige, nicht nur für die heiliggesprochenen, jene, die das Evangelium Gottes im Alltag ihres Lebens lebten: Verwandte, Freunde, Bekannte. Ihnen müsse man dankbar sein. Vor allem aber gelte der Dank Gott, der sie uns geschenkt habe als lebendige Beispiele dafür, wie man in der Treue zu Christus und zu seinem Evangelium leben und sterben solle.

Ihre Gesten der Liebe und der Barmherzigkeit nachzuahmen „heißt, ihre Gegenwart in dieser Welt fortdauern zu lassen“. Diese Gesten seien die einzigen, die der Zerstörung durch den Tod widerstünden. In den Augen Gottes seien sie ewig.

Abschießend bat der Papst, dass die Jungfrau Maria uns helfe, uns mehr der Gnade Gottes anzuvertrauen, um schwungvoll auf dem Weg der Heiligkeit zu gehen.

Nach dem Angelus erinnerte Franziskus an die tragische Situation in der Zentralafrikanischen Republik der letzten Tage und brachte seine Sorge darüber zum Ausdruck. Der Papst appellierte an die betroffenen Parteien, der Gewalt ein Ende zu setzen. Am Sonntag, 29. November, sei es seine Absicht, während seines apostolischen Besuchs in der Kathedrale von Bangui die erste Heilige Pforte des Heiligen Jahrs des Barmherzigkeit zu öffnen, um die Nähe der ganzen Kirche zum Ausdruck zu bringen.



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