Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  2. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  3. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  4. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  5. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  6. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  7. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  8. Papst ernennt Sr. Alessandra Smerilli zur Präfektin des Entwicklungsdikasteriums
  9. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  10. "Ohne Einheit mit dem Papst keine volle Gemeinschaft mit der Kirche"
  11. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  12. „Die Behauptung, Rom gehe hart gegen Rechte vor, nicht aber gegen Linke, ist schlichtweg falsch“
  13. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  14. Vatikan hofft weiterhin auf Dialog mit der Piusbruderschaft
  15. Petrus und Paulus: Die Einheit der Kirche wächst aus der Verschiedenheit

Ist der Werbespot 'Just pray' beleidigend?

23. November 2015 in Weltkirche, 14 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Großbritannien: Anglikanische Kirche wollte Werbespot für das Vaterunser in den Kinos laufen lassen. Doch die führenden Kinoketten lehnten den christlichen Spot ab, er könne Zuschauer „aufregen oder beleidigen“.


London (kath.net/pl) Ein einfacher Werbespot zeigt Menschen, die das Vaterunser beten. Diesen Spot „Just pray“ wollte die Kirche von England vor der neuen „Star Wars“-Episode laufen lassen und damit Menschen verschiedener Generationen zum Gebet ermutigen. Doch die führenden britischen Kinoketten (Cineworld, Odeon und Vue) lehnten die Vorführung des christlichen Werbespots ab. Der Spot berge das Risiko, dass er Zuschauer „aufregen oder beleidigen“ könne, außerdem seien Werbespots mit religiösen oder politischen Inhalten unüblich, so lautet die Begründung. Allerdings war der Werbespot zuvor durch zwei britische Regierungsstellen ohne Kritik freigeben worden. Der Spot „just pray“ zeigt neben dem Anglikanerprimas Justin Welby so unterschiedliche Personengruppen wie Flüchtlinge in einer Erstunterkunft, Schulkinder, einen Gewichtsheber, einen Chor, die jeweils einen Teil des Vaterunsers sagen.


Der Kommunikationsdirektor der Anglikanischen Kirche äußerte, dass die Ablehnung verblüffend sei. Immerhin werde das Vaterunser „von Milliarden von Menschen auf der ganzen Welt jeden Tag gebetet und ist seit Jahrhunderten Teil des täglichen Lebens dieses Landes“.

Anglikanerprimas Welby stellte am Sonntag fest: „Millionen von Menschen in der ganzen Welt beten dieses Gebet täglich. Ich glaube, dass sie überrascht und traurig über diese Entscheidung wären, besonders hinsichtlich der Terroranschläge in Paris, bei denen viele Menschen im Gebet Trost und Geborgenheit gefunden haben“. Diese Werbung sei genauso „beleidigend“ wie ein Weihnachtsgottesdienst. Welby schlug vor, dass die Menschen den Werbespot sehen sollten „und selbst entscheiden sollten, ob er beleidigend oder aufregend ist.“ Die Öffentlichkeit solle selbst urteilen dürfen statt zensiert zu werden.

Der umstrittene Werbespot „just pray“ in voller Länge



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Großbritannien

  1. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  2. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  3. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
  4. Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
  5. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt
  6. Großbritannien: Christlicher Pastor wegen Kritik am Islam und an Transgender verhaftet
  7. England und Wales: Katholische Erwachsenen- und Jugendtaufen steigen deutlich, Messbesuch leicht
  8. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  9. Papst Leo XIV. empfängt am 23. Oktober den britischen König Charles III.
  10. Nach Verhaftung wegen transkritischer Beiträge - Debatte um Meinungsfreiheit in Großbritannien






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - REISE AUSGEBUCHT
  2. Vatikan exkommuniziert sechs Bischöfe der Piusbruderschaft!
  3. „Man kann die priesterlichen Vollmachten nicht beliebig aufteilen und funktionalistisch outsourcen“
  4. Papst an Piusbrüder: 'Kehren Sie um!
  5. Bevorstehende „illegale Bischofsweihen für die Piusbruderschaft“ „ein schwerer schismatischer Akt“
  6. Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“
  7. Der Vatikan ordnet das Rückkehr-Prozedere für Menschen, die die Piusbruderschaft verlassen wollen
  8. Mehr Klarheit mit jeder Absage aus Rom
  9. Ehemalige Äbtissin wehrt sich gerichtlich gegen Rauswurf
  10. GRÜN-Politikerin möchte das Töten von zwölf ungeborenen Kindern finanzieren
  11. Konsistorium: Kardinäle benennen aktuelle Probleme, z.b. Meinung, das Leben habe keinen Sinn
  12. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  13. „Alten und neuen Ritus bestehen lassen. Latein verbieten? Das spielt Rebellen in die Hände“
  14. Freimaurerei „mit einem vollständigen Bekenntnis zum katholischen Glauben unvereinbar“
  15. Das Konsistorium war „eine gute Erfahrung der Kollegialität der Kardinäle mit dem Heiligen Vater“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz