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Es reicht nun mit dem DBK-Portal 'katholisch.de'!

27. November 2015 in Kommentar, 24 Lesermeinungen
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Was sich katholisch.de-Redakteur Odendahl mit seinem Pamphlet geleistet hat, ist nun wirklich ein einsamer Höhepunkt an selbstgefälligem deutschen katholischen Institutionalismus. Gastkommentar von Dr. Michael Schneider-Flagmeyer


Bonn (kath.net/Blog Forum Deutscher Katholiken) Wir sind ja nun inzwischen viel gewohnt von großen Teilen der deutschen Berufskatholiken auch und besonders von denen in dem aus unseren Kirchensteuern hochalimentierten Internet-Portal der DBK „katholische de”. Was sich aber am 25.11.15 der Redakteur des Portals, Björn Odendahl, mit seinem Pamphlet „Romantische, arme Kirche” geleistet hat, das ist nun wirklich ein einsamer Höhepunkt an selbstgefälligem deutschen katholischen Institutionalismus. In den fünfziger Jahren hielt der große evangelisch/lutherische Theologe Helmut Thielicke vor dem Bundestag eine Rede und las den deutschen, in fetter Selbstgefälligkeit schwimmenden Verantwortlichen aus allen Institutionen auch aus den Kirchen die Leviten und nannte sie „rotweinschlürfende und rumpsteakmampfende” Bonzen, die sich herablassend über die Armen ( und doch in vielerlei Hinsicht Reicheren als wir) äußerten. Diese Rede existiert noch auf Tonträgern der Zeit und erregte damals viel Aufsehen. Ich war noch ein Pennäler, als ich sie mit Begeisterung hörte und wurde heute daran erinnert, als ich den unverschämten und selbstgefälligen Artikel von Odendahl auf der DBK-Seite las.

Odendahl beschreibt, dass Papst Franziskus an die Ränder zu den Alten, Kranken, Armen und Ausgegrenzten gehen möchte und apostrophiert das so: „Das sagt er immer wieder. Und das tut er auch. Ob er einen neuen Friseursalon für Obdachlose eröffnen lässt oder ob ihn seine Reisen vor allem dahin verschlagen, wo die Menschen arm, aber die Kirche im Aufschwung ist: Lateinamerika, Asien oder – wie jetzt – Afrika.” Auch hier macht immer der Ton mit Zwischentönen die Musik.


Und dann mokiert er sich über den Papst, wie der der römischen Kurie und damit allen Kurien und ihren Anhängseln der Welt und jüngst den deutschen Bischöfen bei ihrem Ad-limina-Besuch die Leviten las mit deutlichen Worten. Dass ist menschlich verständlich, denn Herr Odendahl hat richtig begriffen, dass auch das Sekretariat der DBK mit dem Anhängsel katholisch.de und er selbst gemeint war. Das tut weh, und wer getroffen ist jault.

Aber dann wird es schlimm. Gnädig gesteht er dem Nachfolger des Apostels Petrus zu, dass der in vielem Recht hat, aber nicht in allem. Er äußert sich negativ über die Kapitalismuskritik des Papstes, die viel zu pauschal sei und unterstellt ihm Misstrauen gegenüber dem Fortschritt: „Das wird der alten Welt nicht gerecht und romantisiert die schlechten Zustände dort, wo Franziskus sie eigentlich verbessern will.” Und nun fällt er über Afrika her:

„So wie in Afrika. Natürlich wächst die Kirche dort. Sie wächst, weil die Menschen sozial abgehängt sind und oft nichts anderes haben als ihren Glauben. Sie wächst, weil der Bildungsstand durchschnittlich auf einem niedrigeren Niveau ist und die Menschen einfache Antworten auf schwierige (Glaubens-)fragen akzeptieren. Antworten, wie sie zum Beispiel Kardinal Sarah aus Guinea gibt. Und auch die wachsende Zahl der Priester ist nicht allein der missionarischen Kraft zu verdanken, sondern ebenso eine der wenigen Möglichkeiten der sozialen Absicherung auf dem schwarzen Kontinent.”

Es ist schon ziemlich grotesk, wenn ein hochbezahlter Angestellter der DBK von der sozialen Absicherung spricht, die angeblich Priester in Afrika anstreben. Das spricht nicht für Kenntnis der Verhältnisse in der blühenden Kirche Afrikas. Oder sollte hier der geistliche Neid (die invidia clericalis) eines satten (rotweinschlürfenden und rumpsteakmampfenden) Vertreters einer sterbenden Kirche halluzinieren?
Zum Schluss gibt es dann noch mal einen Seitenhieb auf den Papst und einen bemerkenswerten Schlusssatz:

„Natürlich wünscht man sich für Europa mehr Glaubensfreude und missionarische Kraft. Doch ein romantisierendes Ideal der Armut, wie es nicht nur der Papst fordert, hilft uns dabei nicht weiter. Die Kirche braucht auch einen Apparat und Geld, um Gutes zu tun.”

Mit diesem Schlusssatz hat der Redakteur der DBK-Seite wohl gemeint, dass die Kirche ihn, seine Mitarbeiter braucht und damit Geld, ihm und seinen Kollegen Gutes zu tun und diese Haltung des Portals der DBK weiter reichlich zu finanzieren. Und so waren dann auch am 25.11. die Kommentare unter dem Artikel wirklich vernichtend für Autor und Portal. Aber sicher wird die Redaktion auch noch für andere sorgen.

Hier ist nun eindeutig der Vorsitzende der DBK, Reinhard Kardinal Marx gefordert, der dringend gebeten wird, anstatt sich verächtlich über die katholischen Blogger zu äußern, sich etwas ausführlicher mit dem Internet-Portal der DBK zu beschäftigen und einigen Leuten den Ausgang zu zeigen.

Die große Internetzeitung kath.net hat ihrem Bericht zu diesem Artikel des Herrn Odendahl das Bild von Mutter Angelica vorangestellt aus ihrer berühmten Fernsehansprache, mit der sie den Wandel in der US-amerikanischen Bischofskonferenz seinerzeit eingeleitet hat: „SHAME ON YOU!”.

Dr. phil. Michael Schneider-Flagmeyer (Foto) ist Gründungsmitglied des Forums Deutschen Katholiken. Weitere Informationen siehe Eintrag auf kathpedia .

Zur Dokumentation: Screenshot aus dem kritisierten Artikel




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Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 28. November 2015 

Übrigens

Die Afrikaner glauben an den dreifaltig einen Gott. Wenn das eine einfache Glaubenswahrheit ist!!
Wahrer Glaube ist offen für das Geheimnis. Oberflächlicher Glaube zerredet es.


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 Cremarius 27. November 2015 

Völliges Zerrbild des Papstes/ Glaubens - Entgegnung auf katholisch.de

Das Unerträglichste ist vielleicht die Tatsache, dass Herr Odendahl ein völliges Zerrbild des Papstes und des Katholizismusses liefert.

Von einem studierten Theologen hätte ich, offen gesagt, anderes erwartet.

Einen derartigen Unsinn hört man gemeinhin nur von Atheisten oder verbitterten Protestanten.

Auf katholisch.de habe ich mir einmal die Mühe gemacht, als kirchlich engagierter romtreuer Christ, die gröbsten "Schnitzer" ein wenig zurechtzurücken. Auch einige Kommentare von Usern waren äußerst fragwürdig,- dafür pro Odendahl.

Ich möchte das hier nicht wiederholen, aus Platz- und Zeitgründen. Wenn es interessiert, der findet meine Sicht der Dinge unter dem Artikel unter meinem richtigen Namen: Michael Cremer.

Bezeichnend übrigens, dass der Verursacher sich in Schweigen hüllt und sich nicht an dieser Diskussion beteiligt. Er wird wissen warum.

Sehr traurig, aber leider wohl bezeichnend.

Kardinal Müller sprach vlt. nicht zu Unrecht von drohender Spaltung...


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 leibniz 27. November 2015 
 

Wir sind in Deutschland

Endlich gibt ein deutscher Berufschrist zu, dass er nicht mehr glaubt! Die dummen Afrikaner, die noch an Märchen glauben, weil sie arm und ungebildet sind! Zeit wird es,dass sie endlich aufgeklärt werden von den gescheiten Durchblickern in der deutschen Nationalkirche. Aber wie es damals der nach eigener Aussage atheistische Pfarrer sagte, bei dem ich gnädiger Weise ein Praktikum machen durfte: Gerne würde ich aus der Kirche austreten, aber ich verdiene ja so gut und bleibe deshalb.


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 treu-katholisch 27. November 2015 
 

Afrikanische katholische Gemeinde

Ich habe seit vielen Jahren engen Kontakt zu Gläubigen der Afrikanischen Katholischen Gemeinschaft in Frankfurt am Main. Sie stammen aus Afrika, leben seit vielen Jahren gut integriert im Rhein-Main-Gebiet und bieten seit vielen Monaten ihre ganze Kraft auf, um Flüchtlingen und Asylanten aus afrikanischen Ländern beizustehen. Sie informieren sich zu Kirchenthemen fast ausschließlich über das Internet. Der Artikel von Herrn Odendahl hat sie zutiefst verletzt - sie empfinden ihre Brüder und Schwestern in Afrika diffamiert und herabgewürdigt, ja, sie sprechen von Rassismus. Am schlimmsten: Sie sehen darin eine offizielle Stellungnahme der Katholischen Kirche in Deutschland samt ihrer Bischöfe.


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 FNO 27. November 2015 

Klarer Fall:

Die Kirche braucht vor allem Geld, Geld, Geld; um ihren BESCHÄFTIGTEN "Gutes" zu tun! Rotwein, Roastbeef, Herzinfarkt.


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 Waldi 27. November 2015 
 

An meinem römisch-katholischen Glauben,

dem ich mich, Gott sei Dank, zutiefst mit Leib und Seele untrennbar über viele Jahrzehnte verbunden fühle, hat die deutsch-katholische Kirche nicht den geringsten Anteil! Ganz im Gegenteil! Ich bin überzeugt, dass ich meinen Glauben nur retten konnte, weil ich mich geistig in Glaubensfragen vom Deutsch-Katholizismus losgesagt habe! Und ehrlich gesagt, auch wenn ich mich zum X-ten Mal wiederhole: Maria Vesperbild ist die rettende Bucht, die der Tsunami des Zeitgeistes noch nicht überflutet hat! Dort fühle ich mich religiös geborgen wie nirgendwo in deutschen Landen, genau so, wie die "rückständigen Afrikaner" in ihrer Heimat! Erst durch das kürzlich gelesene Buch vom großartigen Robert Kardinal Sarah, GOTT ODER NICHTS, ist mir die Glaubensarmut hierzulande erst in vollem Umfang bewusst geworden! Wenn ich Kardinal Sarah mit einigen führenden deutschen Bischöfen und Kardinälen vergleiche, dann verstehe ich, warum nur noch weniger als 10 Prozent sonntags die Hl. Messe besuchen!


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 wedlerg 27. November 2015 
 

@Stefan Fleischer: die Bischöfe sind von Trollen umgeben

Längst sind die Odendahls Alltag im Umfeld der Bischöfe geworden, in kirchlichen Positionen in einer Art Netzwerk verbunden. Lesen Sie mal bei katholisch.de auf der facebook Seite nach, wie man mit Kritikern von Herrn Odendahl umgeht: Verunglimpfung, Lächerlichmachen sind da noch harmlos. Einige der Kommentatoren berufen sich dabei auch noch auf die Bibel. Mein Eindruck: eine Mischung aus erschütternder Naivität, gezielter Unterwanderung und links-grüner Stimmungsmache. Wenn das oft genug im Umfeld erscheint, färbt das auch auf die Bischöfe ab. Sie haben den Eindruck, das seien christliche Menschen und christliche Positionen. Nicht umsonst hat auch Kardinal Marx die Kritik des Papstes ignoriert. Er hätte mit vielen Mitarbeitern Probleme bekommen. Der Papst ist für viele Funktionäre lange das Alibi gewesen: "alles für nichts" zu bekommen: maximale Narrenfreiheit für alle bei keinerlei Aufwand und Mühen in Wort und Tat. Das Umsteuern ist vermutlich für viele gar nicht mehr möglich.


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 Diadochus 27. November 2015 
 

Beleidigung

Mit seinem Artikel hat Herr Odendahl nicht nur die Afrikaner beleidigt, sondern jeden Gläubigen. Es ist eine Frechheit zu unterstellen, der Glaube sei etwas für Menschen mit niedrigem Bildungsstand. Das ist schon herablassend. Die DBK hat indes keinen Grund für geistigen Hochmut, denn da ist ja kein Glaube mehr vorhanden. Was zählt, ist nur noch die bare Münze. Das ist das Einzige, was die DBK noch zu bieten hat.


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 Stefan Fleischer 27. November 2015 

Ich frage mich

Warum schweigen die DKB und ihr Vorsitzender zu dieser Entgleisung? Sind sich die Bischöfe nicht bewusst, dass sie so den Verdacht nähren, Herr Odendahl schreibe nicht einfach seine persönliche Meinung, sondern das, was (gewisse) Bischöfe denken? Dies zum einen. Zum anderen, ist es nicht so, dass viele Menschen der Kirche davon laufen, weil ihre Verkündigung so kompliziert und verschwommen ist, dass niemand mehr weiss, was sie nun eigentlich lehrt, und was nicht (mehr)? Nur ein Beispiel: Ist Christus wahrer Gott, oder war er einfach nur ein jüdischer Wanderprediger, "von dem man auch sagen kann, er sei irgendwie göttlich" (Originalton eines Kapuziners). „Euer Ja sei ein Ja, euer Nein sei ein Nein“ verlangt der Herr. Er wusste genau, dass mit einem „Jein“ die Verkündigung bestenfalls auf den Weg oder unter die Dornen fällt.


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 FranciscoL 27. November 2015 

Auch auf Spanisch

Auch in dem in der spanischsprachigen Welt vielgelesenen Portal InfoCatólica gibt es eine sehr scharfe und lange Kritik an Odendahls überheblichem Pamphlet.Ich glaube nicht,dass sich Herr Odendahl diese Art von internationaler Prominenz gewünscht hat. :-)

@Kreuz hat ja schon die englischsprachigen Reaktionen verlinkt.

Link zu InfoCatólica:

infocatolica.com/blog/archipielago.php/1511260650-pobres-ignorantes-interesados


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 hortensius 27. November 2015 
 

Personalpolitik

Unter diesen etwa 300 Stellen starken Funktionärs - Körper würde sich ein frommer und überzeugter Katholik nicht wohlfühlen. Aber Lehmann, Langendörfer und Marx würden einer solchen Persönlichkeit kaum eine Chance geben. Strukturen, die man nicht mehr reformieren kann, muss man auflösen. Und wenn Menschen sie nicht mehr auflösen können, wird die Geschichte für die Auflösung sorgen.


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 Sebi1983 27. November 2015 
 

Arme, arme, arme Kirche in Deutschland!

Da hat sich in Deutschlands kirchlichen Strukturen (die per se nicht schlecht sein müssen!)eine selbstgefällige und verblendete Funktionärsschicht gesammelt, die mit ideologischen Scheuklappen bewährt jeglichen Bezug zur kirchlichen Realität verloren hat.

Wie arm, wirklich arm, ist die katholische Kirche in Deutschland in vielen Bereichen doch geworden. Arm an Geist, arm an Substanz, arm an Überzeugungskraft.

Offensichtlich hat Papst Franziskus den Nagel auf den Kopf getroffen; denn nur getretene Hunde bellen!

Vielleicht muss diese verkrustete Bürokratie mit allen, die sich in ihren Nischen eingerichtet haben, zuerst implodieren - diese "Lücke" wird niemanden fehlen - bevor wirklich Neues aus dem Glauben heraus wachsen kann.


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 Wynfried 27. November 2015 

Was sagen denn die deutschen Bischöfe dazu?

Die sind ja nicht unbedingt "die" Deutsche Bischofskonferenz ;-)

Ich könnte mir vorstellen, dass ein Großteil von ihnen keine Ahnung hat, was da so auf einem offiziellen Portal der Kirche in Deutschland publiziert wird.

Danke an kath.net für die wichtige Aufklärungsarbeit!


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 catolica 27. November 2015 
 

die deutsche Kirche ist eine arme reiche Kirche,

die afrikanische eine reiche arme Kirche.
Wie recht doch der Papst hat, wie recht Kardinal Sarah .was wir zum Glauben brauchen, sind keine solche Berufskatholen , sondern das "Mütterchen" mit dem Rosenkranz, mit Bibel und Gebetbuch....


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 girsberg74 27. November 2015 
 

Kein Afrikaner muss sich mehr für die Zuwendungen der DBK bedanken,

wenn er die Auslassungen von Herrn Björn Odenthal zur Kenntnis genommen hat.

Das Elend geht schon um die Welt, wenn ich die Links genauer ansehe, die von @kreuz gegeben sind.
Die DBK mit ihrem Vorsitzenden Reinhard Kardinal Marx darf froh sein, wenn kein Afrikaner auf ihr Geld spuckt.


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 girsberg74 27. November 2015 
 

Nein, und nochmals Nein!

@kreuz
„da müssen sie jetzt wohl strampeln, und, Entschuldigung, muß man Mitleid haben?“


Nein, kein Mitleid mit solchen Selbstgerechten, kein Mitleid mit denen, die solche Selbstgerechten noch alimentieren.


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 Waldi 27. November 2015 
 

Immer wieder hört man,

dass viele Priester in Afrika, als Arme unter den Armen, Nebenbeschäftigungen annehmen müssen, um zu überleben. Und nun kommt ein wohlbestallter, "rotweinschlürfender und rumsteakmampfender" Klugscheißer und erdreistet sich so einen Satz wie folgenden zu schreiben:

"Und auch die wachsende Zahl der Priester ist nicht allein der missionarischen Kraft zu verdanken, sondern ebenso eine der wenigen Möglichkeiten der sozialen Absicherung auf dem schwarzen Kontinent.”
Ich empfinde eine tiefe Abneigung gegenüber den Repräsentanten der deutsch-katholischen Nationalkirche, die vor materiellem Reichtum strotzen, aber in Glaubensfragen missionarisch und in der Seelsorge immer mehr zur Bedeutungslosigkeit verkümmern!


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 hortensius 27. November 2015 
 

Standort der DBK - Vorsitzenden

Die Äußerungen aus der Umwelt der DBK zeigt, wie weit sich die Vorsitzenden Lehmann, Zollitsch und Marx mit ihrem Manager Langendörfer SJ von der Kirche entfernt haben. Keine Überraschung, wenn man sich erinnert, dass Bischöfe Musik-CDs mit Satansweihen verbreitet haben. Dass auch solche Weihen irgendwann einmal in Erfüllung gehen und den Geist verwirren, haben wir jetzt in Paris gesehen. Dort haben die Konzert-Besucher noch mitgesungen: "Ich küsse den Satan", als sie unter dem Kugelhagel schon zusammenbrachen


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 wandersmann 27. November 2015 
 

Sehr gut - Selbstgefälligkeit

"selbstgefälligem deutschen katholischen Institutionalismus."

Ja, das ist m. E. genau das Problem von diesem Journalisten. Implizit rühmt er seine überlegene Bildung und seine kritische Reflexionskraft, die selbstverständlich keine einfachen Antworten akzeptiert.

Solchen sei gesagt: Wenn ihr einmal Rechnschaft ablegen müsst, dann wird euch eure sogenannte Bildung und Besserwisserei gar nichts nützen. Da bekommt ihr kein Lob, weil ihr die Gebote und Forderungen unseres Herrn kritisch hinterfragt habt. Ihr werdet euch rechtfertigen müssen und nicht ER.

Das alles hat nämlich seine Wurzel in der Ichbezogenheit und findet seinen Ausdruck in der Selbsterhöhung. Ihr könnt den katholischen Glauben gar nicht verstehen, weil ihr nicht demütig seid.
Alle Gnaden perlen an euren Herzen ab, wie Wasser an Felsen. So kommt ihr nicht weiter.

Christus ist für alle Menschen gestorben und deshalb sind seine Angebote auch einfach und leicht verständlich. Ob euch das nun passt oder nicht.


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 hortensius 27. November 2015 
 

Standort der DBK- Vorsitzenden


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 chriseeb74 27. November 2015 
 

Vielleicht sollte man...

diese Stellungnahme der Bundesregierung zuspielen; danach dürfte sich dann tatsächlich was tun, denn es gibt für die Bundesrepublik nichts Schlimmeres als das Ausland zu "kritisieren" und schon gar nicht einen ganzen Kontinent!


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 kreuz 27. November 2015 

und noch was aus USA

im Ausland kann sich die DBK nicht so leicht rausreden wie beim Gender-Flyer mit: "das ist nicht unser Ressort".

da müssen sie jetzt wohl strampeln, und, Entschuldigung, muß man Mitleid haben?

www.firstthings.com/blogs/firstthoughts/2015/11/german-bishops-website-on-africa-cardinal-sarah


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 kreuz 27. November 2015 

bittschön,

ein Artikel von "außerhalb"!

www.catholicherald.co.uk/news/2015/11/26/german-bishops-site-accused-of-lazy-slander-against-church-in-africa/


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  27. November 2015 
 

Sehr gut!

Ja,ja, die heutigen Pharisäer, wie sie nach außen schön tun, sich wichtig nehmen, Vorschriften machen und innen von den eigenen Gärsäften Neid, Geld und Heuchelei zerfressen werden. Zum Glauben, braucht es keine Verwaltung, kein Komitee, keine Interessensverbände - die Bibel,Beten und Buße ist angesagt. Damit hat der Papst so recht.


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