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Die Zehn Gebote des guten Stils

3. Dezember 2015 in Jugend, 30 Lesermeinungen
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Die innere Schönheit ist zwar wichtig, aber die Äußere kann sie besser zum Strahlen bringen - Ein Beitrag der Theologiestudentin Kristina Ballova


Wien (kath.net/http://thecathwalk.net)
Der gute Stil wurde manchen in die Wiege gelegt, die anderen haben die Chance ihn zu entwickeln. Als Kind hatte ich einen eigenartigen, aber immerhin individuellen Stil. Ein Mix aus Secondhand-Ware, irgendwelchen geschenkten Markenklamotten und Sachen, die meine Mama mittels Nähmaschine aufgeppept hatte. Also war ich gezwungen originell zu sein. Regeln musste ich in den letzten Jahren lernen; welche Schuhe zu welchem Rock passen, was billig aussieht, welcher Stoff lange hält etc. Egal, wie man aussieht, welche Mittel man hat und wie fromm man ist – Eleganz und guten Stil anzustreben ist nie verkehrt!

Durch den Stil kommt die Persönlichkeit zum Vorschein. Man hat die Möglichkeit, durch seine Kleidung eine Meinung zu sagen. Ich wehre mich allerdings dagegen, dass wir uns schön anziehen sollten, nur um eine bessere Werbekampagne für das Christentum zu machen. Es hilft sicherlich, wenn wir nicht alle mit unserem Äußeren erschrecken, noch ehe wir den Mund aufgemacht haben. Aber viel wichtiger ist es, dass die Kleidung unserer Persönlichkeit gerecht wird und dass wir selbstbewusst und kompetent wirken. (“Style is the dress of thoughts”, Earl of Chesterfield).


Hier habe ich zehn Punkte zusammenstellt, die Dir helfen, einen guten Stil zu entwickeln:

1. Trage, was Dir stehst und was Du magst!

Habe keine Angst Du selbst zu sein! Egal, welche Must-haves die Season bietet, kauf’ Dir Basics aus gutem Stoff, die Deiner Figur schmeicheln. Finde heraus, welche Farbe Deine Augen strahlen und welches Kleid Deine Figur am besten zur Geltung kommen lässt.

2. Vernachlässige Dich nicht!

Auch während der Schwangerschaft und in der Prüfungszeit nicht. Auch nach zehn Jahren Ehe nicht.

3. Achte auf Frisur und Figur!

Je besser und eleganter Du wirkst, wenn Du Dich nackt vor Deinen Spiegel stellst, umso einfacher ist es angezogen gut auszusehen. Das, was Du für einen guten Friseur und ein Sportprogramm ausgibst, kannst Du beim Kleiderkauf wieder einsparen.

4. Sei modern!

Man kann sich von der Vergangenheit inspirieren lassen, aber nicht in ihr gefangen sein. Auch Modeikonen wie Coco Chanel, Audrey Hepburn und Grace Kelly waren zu ihrer Zeit sehr moderne Frauen und Trendsetter. Du musst nicht allen Modetrends nachlaufen, aber durch ein einzelnes Accessoire oder Kleidungsstück kannst Du klar machen, dass Du weisst, was “in” ist und auch Sachen, die Du schon lange im Schrank hast, auf neue Art zu kombinieren.

5. Kombiniere wertvolle und preiswerte Stücke!

Gute Nachricht: Stil ist für jedes Budget möglich. In Zeiten, wo man einen Pullover aus Kaschmir für 19,99 Euro im Sale bei C&A kaufen kann und Herzogin Kate eine Strass-Kette von Zara trägt, musst Du auch als Studentin oder Auszubildende nicht auf den großen Auftritt verzichten. Du brauchst keine Logos um ein Star zu sein! Ein Hemd von H&M, Jeans von Zara und Converse können ein tolles Outfit werden.

Worauf man Wert legen sollte, sind Schuhe. Ein wirklich hochwertiges Paar Schuhe lässt Dein Outfit edel und teuer wirken.

Alle 10 Tipps unter http://thecathwalk.net/2015/12/03/die-zehn-gebote-des-guten-stils/

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Foto: (c) CathWalk


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Lesermeinungen

  10. Dezember 2015 
 

Etwas hat sie recht, scheint mir aber auch etwas zu überbetont

Ich lass mich von niemandem beraten, der in schwerer Sünde lebt, wie ein Christ zu sein hat.

Aus Erfahrung!


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 Fides Mariae 7. Dezember 2015 
 

@wandersmann: Das Wort "Partner" ist schlechter Stil, mehr nicht

So, wie ich Kristina (vor ein paar Jahren kurz) kennen gelernt habe, habe ich beim Lesen der von Ihnen zitierten Lebensbeschreibung spontan angenommen, dass ihr "Partner mit eigenen Kindern" verwitwet ist. Ein Blick in ihre Website Cathwalk bestätigt dies.

Ich kann und will nicht glauben, dass die Autoren dieser Website unehelich zusammenleben. Leider ist die Versuchung, gleich das Schlechteste anzunehmen, sehr naheliegend bei einer so ungeschickt formulierten Lebensbeschreibung wie der von Kristina. Das Wort "Partner" ist säkular und sollte auf einer sich "vollblutkatholisch" gebenden Seite nicht in einem fragwürdigen Zusammenhang verwendet werden. Fazit: Beim Schreibstil kann sie noch dazulernen. Wünschen wir diesem Paar das Beste.


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 Fides Mariae 7. Dezember 2015 
 

Eine Frage der Prioritäten

Ich persönlich finde es anstrengend und unrealistisch, neben den religiösen Geboten noch die "Gebote" anderer Weltanschauungen im Auge zu behalten. Der Titel des Artikels ("zehn Gebote") ist gut gewählt: All die Vorschriften und "Gebote", die man verinnerlicht hat, wie man zu sein hat (schlank, hübsch, gut gekleidet, erfolgreich etc.) üben nämlich wirklich einen ständigen Einfluss aus - auch auf Christen, die Teil dieser Gesellschaft sind.
Sie ziehen unbemerkt die Aufmerksamkeit von den wirklich wichtigen Themen ab - das ist meine persönliche Erfahrung. Um ein radikales Christentum leben zu können, ist es hilfreich, sich all die säkularen Gebote und Verhaltensregeln, wie man auch noch sein sollte, "abzuschminken".


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 wandersmann 5. Dezember 2015 
 

@Kreuzknappe - Rechtfertigung wg. Privatleben

Wenn er etwas beitragen möchte, dann sollte er sich auf anerkannte Quellen stützen, was ich ohnehin
jedem rate, egal ob er in schwerer Sünde lebt oder nicht.

Fazit: Ich habe mich deshalb auf das von ihr selber veröffentlichte "Privat"leben von Frau Ballova bezogen,
weil m. E. die Qualität des von ihr verfassten Artikel darunter leidet bzw. leiden muss.


Anmerkung:
Bevor es einer schreibt: Wer in schwerer Sünde lebt, der kann sich nicht auf seine Intuition
in sprirituellen Dingen verlassen. Der Umkehrschluss ist natürlich nicht zwingend!


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 myschkin 5. Dezember 2015 
 

Temperantia

Dieses freundliche Menschenkind plädiert für die Tugend der Temperantia. Maß zu halten, zeichnet das Christenvolk aus. Deshalb freut mich dieser Beitrag. Diese junge Frau gibt lebenspraktische Tipps. Wir Ollen sollten bemerken, dass sie mit ihrem Beitrag insbesondere junge Leute davon bewahren will, zu übertreiben, wenn es um ein ansprechendes Äußeres geht. Darüber hinaus ist Körperkult ja auch ein Problem für Ältere. Da lässt man sich die Lippen aufspritzen und Fett absaugen etc., um Jugendlichkeit vorzutäuschen. Das aber ist ein Wahn der Alternden. Ich denke, dass diese sympathische junge Frau einer solchen Jugendlichkeitsgier nicht verfallen wird, wenn sie in ein fortgeschritteneres Lebensalter gekommen sein wird.


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 wandersmann 5. Dezember 2015 
 

@ Loreen80

Ich denke nicht, dass man mich oder meine Frau anhand der getragenen Kleidung als katholisch-konservativ einordnen würde.


Bei der Kleiderfrage gibt es m. E. zwei relvante Aspekte:

Zum Einen die Außenwirkung: Da soll man sich, wie Franz von Sales sagt, so kleiden,
dass man gut angezogen ist, aber nicht weiter auffällt.

Zum anderen die Innenwirkung: Wir sollen uns wie es in der Bibel steht nicht
sonderlich um die Kleidung sorgen oder kümmern. Wer sich dauern mit Stilfragen beschäftigt, der führt m. E. ein oberflächliches Leben. Die Orden haben beispielsweise bestimmte
Trachten, gerade damit die Mönche und Nonnen sich nicht mit solchen Stilfragen beschäftigen.


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 Ottaviani 4. Dezember 2015 

Kleider Fragen

entwickeln sich in frommen Kreisen zum fetischismus
was spricht dagegen schick gekleidet "ein schönes Rosenkranzgebet" oder "eine Anbetung des Allerheiligsten" dieser ganze Pietismus der sich da in den letzten Jahren breit macht ist unerträglich


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 Loreen80 4. Dezember 2015 
 

@wandersmann

meinem (katholischen) Mann wäre es peinlich wenn ich in langem Rock und weitem Pulli oder Bluse außer Haus gehen würde.

Frau Ballova gibt nette Tipps, die meisten waren mir bereits bekannt.

Ich persönlich kann es nicht verstehen wenn sich Ehefrauen unattraktiv kleiden oder gehen lassen nur weil sie denken, sie haben bereits einen Mann, das ist einfach gmein.

Ich möchte auch, dass mein Mann sich Mühe gibt.

Aber ich denke schon auch, dass man es übertreiben kann mit Fashionstatements.


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 wandersmann 4. Dezember 2015 
 

Kristina Ballova

Kristina Ballova schreibt über sich:

studiert "nun Theologie in Dresden, wo sie mit Sohn Sixtus, ihrem Partner und seinen weiteren Kindern lebt."

Sie lebt also wohl unverheiratet mit ihrem Partner zusammen. Das hört sich nicht gerade nach einem mustergültigen katholischen Lebenswandel an.
Alles weitere wäre Spekulation, aber wenn sie einen festen Partner hat, warum zieht sie sich dann so sexy an?

https://thecathwalk.files.wordpress.com/2015/12/img_1076.jpg


Franz von Sales:
Wenn sie nämlich in Männern keine Liebe wecken wollen, "wozu beladen sie
sich dann mit Dingen, die dazu reizen? Wer keine Gäste aufnehmen will,
darf auch kein Gasthausschild aushängen."


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 wandersmann 4. Dezember 2015 
 

@theophila

"... daß die Frauen, die er begleitete, in der Gesellschaft die am Besten, am Geschmackvollsten(!) gekleideten sein sollten!"

So sagt er es selber:

"Ich für meinen Teil wünsche, daß der fromme Mann, die fromme Frau
stets die bestgekleideten aber am wenigsten auffallenden und aufgeputz-
ten in ihrer Umgebung seien; sie sollen sich mit Anmut, Wohlerzogen-
heit und Würde schmücken, wie das Buch der Sprüche (31,25) sagt. Der
hl. Ludwig faßt all dies in wenige Worte zusammen: „Jeder soll sich
standesgemäß kleiden, damit nicht die Weisen und Guten sagen können,
du gibst zu viel auf Kleidung, oder die jungen Leute, du hältst zu wenig
darauf.“ "

Wenn man sich Kristina Ballova anschaut, dann ist ihr Stil sehr auffallend und sehr aufgeputzt:
https://thecathwalk.files.wordpress.com/2015/12/img_1076.jpg


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 wandersmann 4. Dezember 2015 
 

Die Bibel zum Thema Kleidung

Lk 7,25 Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen, mit weichen Kleidern bekleidet? Siehe, die in herrlicher Kleidung und Üppigkeit leben, sind an den Königshöfen!

Mt 6,28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen! Sie mühen sich nicht und spinnen nicht;


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 marguerite 4. Dezember 2015 

ob jesus daran freude hat...

...wenn ich mich in unter zweifelhaften bedingungen in fernost gefertigten billig-kaschmirpullis kleide? seltsam unkritisch, die junge dame.


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 Feuersgluten 3. Dezember 2015 
 

Ein guter Artikel, welcher uns Christen dienlich ist. Äussere Schönheit ist wichtig, wie sich das beispielsweise schon in der Liturgie zeigt.
Nicht eine übertriebene oder falsch verstandene äussere Schönheit ist hier gemeint, sondern eine, welche die innere Schönheit ergänzt und zeigt. Die durch den Glauben erzeugte Lebensfreude äussert sich auch in der äusseren Schönheit.
Ja, eine äussere Schönheit verstärkt zudem die verbal vorgebrachte Evangelisation. So ist es nun mal, denn der Mensch beansprucht alle Sinne.


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 Geroni 3. Dezember 2015 
 

Bin ich bei einer Frauenzeitschrift?

Diese "Tipps" liest man sonst nur in Modegazetten.
Sauber und ordentlich, der Rest ist Geschmack, Zeit, Geldbeutel und einer gewissen Schamgrenze untergeordnet.
@Ritter Andy: wieso sind Gänswein und Imkamp auf der Liste der "bestgekleideten" Männer?
Die tragen doch dasselbe wie jeder Geistliche ihres jeweiligen Ranges.
Seltsam das alles...


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 Einsiedlerin 3. Dezember 2015 
 

Stilfrage

Was hat so ein unnötiger Beitrag bei kath.net verloren?


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 catolica 3. Dezember 2015 
 

die gut katholischen Menschen sind alle schön,

da sie fröhlich sind und von innen her leuchten..da ist es ganz egal, ob sie einen rock oder Hosen tragen---nur einige wenige Regeln sollten beherzigt werden: keine Tops und kurze Hosen oder zu kurze Röcke und schminke braucht es auch nicht, denn sowohl junge als auch ältere Gesichter sind einfach nur schön, wenn sie Christus wiederspiegeln.


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 christine.mm 3. Dezember 2015 
 

Schönheit

Die Wüste hat ihre Schönheit
Der Regenwald hat seine Schönheit
Ein Kirchenraum voller Mosaiken hat seine Schönheit
Ein leerer Raum mit Wenigem hat seine Schönheit
Eine schlichte Melodie hat ihre Schönheit
Eine Symphonie hat ihre Schönheit
Eine voll geschmückte Tempeltänzerin hat ihre Schönheit
Eine ganz arme Inderin im Sahri hat ihre Schönheit
Wahre Schönheit, so denke ich, will nicht selbst geehrt werden sondern den Anderen ehren.
Wir sollten unsere Kinder frühzeitig zur Schönheit in Natur, Musik, Kunst führen und sie anleiten selbst kreativ zu werden.
Schönheit berührt das Innerste auf gebeimnisvolle Weise und ist unseren Augen ablesbar.
Sie kann überwältigen, traurig machen aber auch trösten. Sie ist immer unvergeßlich, ein Leben lang.


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 theophila 3. Dezember 2015 

Franz von Sales und Theologie des Leibes

hat viele Laien, gerade viele Frauen, geistlich begleitet. Er fängt zwar beim inneren Menschen an, beschränkt sich aber nicht darauf. Er hat vielmehr Wert darauf gelegt, daß die Frauen, die er begleitete, in der Gesellschaft die am Besten, am Geschmackvollsten(!) gekleideten sein sollten! (also nicht unbedingt die am Modernsten. Kristina Ballova sagt genau das gleiche - mit Ausnahme ihres Hinweis auf den "großen Auftritt". Übrigens: auch ein Kartoffelsack sollte sauber, gepflegt und wenn nötig ordentlich geflickt sein. In dieser ganzen Diskussion möchte ich zu bedenken gebenm daß wir Katholiken sind, d.h. Schönheit, Würde, Anmut, Lebensfreude gehören zu unserem Glauben. Und das alles schließt nicht nur die Seele sondern auch den Leib mit ein!. Die Seele drückt sich im Leib aus. (s. Papst Johannes Paul II).


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 Ritter Andy 3. Dezember 2015 

Kleider machen Leute?!

Ich finde es kommt auf eine gute Balance an. Ein gutaussehends und gepflegtes "Äußeres" ist nicht sündhaft, aber auch nicht das wichtigste.
Im Umgang mit jungen Menschen, jungen Erwachsenen spielt das "Äußere“ sehr wohl eine große Rolle. Im 80er oder 90er Jahre Look, wirst du bei jungen Menschen bald ausgegrenzt, (ich spreche aus eigener Erfahrung) egal wie gut oder interessant das ist, was du zu sagen hast.
Ich denke wenn Jesus heute noch sichtbar auf Erden wandeln würde, hätte er bestimmt ein gepflegtes "Äußeres".

Nur so am Rande:
Wenn man sich das Ranking der 100 bestgekleideten Männer Deutschlands (Männermagazin GQ) anschaut, wird man darunter auch zwei katholische Geistliche finden, von denen nun niemand behaupten kann, dass Sie nur auf das "Äußere" bedacht sind.

Platz 16: Erzbischof Georg Gänswein
Platz 48: Prälat Wilhelm Imkamas

Das "Äußere" ist nicht alles und nicht das wichtigste, aber trotzdem nicht zuvernachlässigen.


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 Theodor69 3. Dezember 2015 
 

Die Ideologie des christlichen Outfits

Vor einigen Monaten war eine lebhafte Diskussion über Wickelröcke - Jetzt ein ähnliches Thema mit ähnlich lebhaften Statements. Manchmal habe ich das Gefühl das Katholiken überfordert sind, wenn es nicht ganz klare Anweisungen im Katechismus dazu gibt. Wie schön darf ich mich kleiden? Darf ich mich überhaupt schönen kleiden? Wie lang müssen Röcke sein (am Besten mit cm Angaben)? Und dort wo es keine klaren Anweisungen gibt, kommen dann Leute die solche Anweisungen dann geben...


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 Thomas59 3. Dezember 2015 
 

Körper, Geist und Seele

Alle drei Wesen sind gleichberechtigt und gleich wichtig. Da gibt es einen Thomas von Aquin, der sagte, dass es gut für Geist und Seele ist, wenn wir unserem Leib Gutes tun. Oder eine Hildegard von Bingen, die sogar Schönheitscremes für ihre Mitschwestern erzeugen ließ. Ein Christ achtet selbstverständlich AUCH auf sein Äußeres, seinen Körper und die Betonung liegt auf AUCH. Nicht mehr und nicht weniger bringt dieser Artikel zum Ausdruck.


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 serafina 3. Dezember 2015 
 

Das Hauptgebot des guten Stils

Nimm Dir die Gottesmutter zum Vorbild!


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 placeat tibi 3. Dezember 2015 
 

Popanz um den Primat der Innerlichkeit

Auf ein gepflegtes, ansprechendes Erscheinungsbild zu achten, was auch mit wenig Geld möglich ist, steht in keinerlei Gegensatz zu christlicher Lehre. Eigentlich ist das sogar ein Akt der Achtung vor anderen ;-)
Warum wird Leuten, die darauf achten, so oft unterstellt, sie seien (deswegen) äußerlich und eitel?
Christus selbst sagte, man solle sich beim Fasten "die Haare salben" und auch sonst keine demonstrativ-pauperistische Show um seine Frömmigkeit veranstalten.


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 horologius 3. Dezember 2015 
 

So, wie sich das liest,

ist es ausschließlich an Frauen gerichtet....
Wo ich Fr. Ballova und Mr. Chesterfield Recht geben muß, ist, daß das Äußere sehr wohl Ausdruck der Persönlichkeit und der inneren Haltung ist. Ein kulturell interessierter Mensch wird zum Beispiel nicht in T-Shirt und Schlabberjeans ins Barockkonzert gehen.
Ebensowenig gehen wir brave Katholiken ungewaschen im Kartoffelsack in die Kirche und sehen zu, wie ein Priester am Altar im verwaschenen 70er-Tischtuch die Messe zelebriert!?
Als Geschöpfe Gottes und seine Ebenbilder sollte alles, was wir schaffen, Ihm gerecht werden. So ist der Mensch auch ein Kulturwesen geworden, der in Kunst, Architektur, Musik etc. immer auch das Göttliche und Himmlische mitdarstellen und als Maßstab nehmen wollte, auch wenn das heute sehr oft anders gemacht wird....
Also, pflegen wir uns, ziehen uns entsprechend an- und übertreiben es nicht, indem wir am Äußeren festhalten!


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 Sydney 3. Dezember 2015 

...Werbekampagne für das Christentum?

Was ist die Botschaft dieses Beitrags?
Ein tolles Outfit als Werbung für das Christentum...
Ich glaube, es gibt aktuell Wichtigeres für uns Christen auf dieser Welt und in dieser Zeit, als seinen Kleiderschrank auf Vordermann zu bringen.
Mir als gläubigen Christen genügen "meine" 10 Gebote!


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 Katharina Sophia 3. Dezember 2015 
 

Mut zur Schönheit!

Ich denke, es kommt darauf an, das richtige Maß zwischen dem Äußeren und dem Inneren zu finden.
Schon Theresa von Avila hat gesagt:"Tu deinem Körper etwas Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen!" Man sollte natürlich aufpassen, dass das Äußere die Oberhand gewinnt und man vor lauter Styling das "Innere", also Gebet usw. vernachlässigt. Genauso muss man aber auch aufpassen, dass nicht der Gedanke entsteht "Geist gut - Körper schlecht"! Unser Körper ist unglaublich gut von Gott geschaffen und etwas total wertvolles. Wir dürfen und sollen uns also um ihn kümmern! Paulus schreibt dazu "Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt?". WOW! Sind Tempel hässlich gestaltet, weil es nur um das Innere geht? Nein! Gott liebt die Schönheit, also sollen wir sie auch lieben, ohne dabei stolz oder eitel zu werden, sondern um Gottes Schönheit hinaus in die Welt zu tragen und sein Licht durch uns leuchten zu lassen! :)


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 Damiana 3. Dezember 2015 
 

Verzerrung!!

sehr guter Hinweis,Kristina! Und dazu echt biblisch.Wie sagte unser guter Papst Benedikt?Das WAHRE,GUTE UND SCHÖNE.Kristina sagt eben daß wir uns nicht nach Lagerfeld&Co richten sollen, sondern achtsam eine Übereinstimmung von Innerem und Äußerem.Müssen wir ein schönes Inneres finden,erst wenn wir den äußeren Müll beseitigt haben?Wie geht das zusammen?Oder, wie einige ideologisch postulieren,ein schönes Inneres ist nur hinter einer abstoßenden Fassade zu finden??Wäre schön, wenn man jungen Menschen (und nicht nur ihnen)helfen würde, guten Stil zu entwickeln,eine Übereinstimmung zwischen inneren Werten und gepflegtem Äußeren,dem schönen Tempel des Geistes.Sonst machen sich die "Modemacher" ans Werk,diktieren was in und out ist,verhäßlichen selbst die hübschesten Geschöpfe .


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 SpatzInDerHand 3. Dezember 2015 

Christsein besteht darin, dass ich mir ständig Gedanken um meine Kleidung und Außenwirkung mache?

Ja? Hm? Irgendwie hatte ich gedacht, dass Jesus eine andere Botschaft hat. Aber vielleicht habe ich das missverstanden. Dann werde ich beim Jüngsten Gericht vielleicht durchfallen...


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 carl eugen 3. Dezember 2015 

Was ist denn nun los??

Sind wir auf dem Laufsteg in Paris gelandet? Ich sehe aber nirgends Karl Lagerfeld!
Das einzige im Leben was zählt ist die innere Schönheit! Wer auf Äußerlichkeiten schaut, bekommt auch nur Äusserlichkeiten. Eine leere Hülle, umhüllt mit Markenklamotten.
Liebe Kristina Ballova!
Verschwenden Sie nicht Ihre Zeit mit dem Aufstellen von 10 (Mode-) Geboten, sondern investieren Sie diese Zeit lieber in ein schönes Rosenkranzgebet oder Anbetung des Allerheiligsten. Diese Zeit bringt Sie viel weiter und lässt Ihre innere Schönheit (auf die es ankommt) leuchten. Eine gestandene Frau mit einem Kartoffelsack am Körper, die Charisma ausstrahlt und innerlich gefestigt ist, überstrahlt jedes modebewusste, innerlich leere, Püppchen.
Charisma und innere Stärke (die beide von Gott kommen) machen den Menschen aus, nicht die passenden Schuhe zu Hose und Top! Legen Sie Ihre 10 Modepunkte weg und verinnerlichen Sie die 10 Gebote, dass bringt Sie im Leben viel weiter!


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 wandersmann 3. Dezember 2015 
 

Haltet euch an die Heiligen ...

und achtet darauf, was sie zum Thema sagen.

"nicht auf den großen Auftritt verzichten" darum geht es bei der Kleidung ganz bestimmt nicht!


Franz von Sales:

Nie habe ich das Vorgehen jener billigen können, die bei Äußerlichkei-
ten beginnen,um den Menschen zu bessern: bei Haltung, Kleidung oder Frisur. Mir scheint im Gegenteil, man muß beim inneren Menschen
anfangen. ...

In Kapitel 25 seiner Philothea hat er sehr passende Worte zur Kleidung gefunden:
http://www.gottliebtuns.com/doc/Franz%20von%20Sales%20-%20Philothea.pdf

-------

Angelus Silesius
210. Was man innwendig ist sucht man nicht auswendig.

Mann / wer in Tugenden von innen reich und schön /
Der wird von aussen nicht nach Schmuck und Reichthum stehn.


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