Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  2. Ein unvermeidliches Schisma?
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  6. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  7. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  8. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  9. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  10. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  11. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  12. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
  13. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  14. Bischöfe aus aller Welt werden in Rom über Familien in Krisen sprechen
  15. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“

Bundesjustizminister: Gewaltexzesse in Köln waren 'Zivilisationsbruch'

7. Jänner 2016 in Deutschland, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Heiko Maas: „Wer glaubt, sich bei uns über Recht und Gesetz stellen zu können, der muss bestraft werden völlig egal, woher er kommt“. Ausweisungen «durchaus denkbar»


Berlin (kath.net) „Wenn tausend Menschen sich zu einer enthemmten Horde zusammen finden und das offenbar so geplant war, dann ist das nicht weniger als ein zeitweiliger Zivilisationsbruch.“ Dies stellt Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) in der der Diskussion über die Gewalttaten in der Silvesternacht in Köln fest. Maas äußerte sich im Interview bei den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Der Bundesjustizminister bringt sogar eine Ausweisung von Tätern ins Gespräch: „Wer glaubt, sich bei uns über Recht und Gesetz stellen zu können, der muss bestraft werden völlig egal, woher er kommt.“ Hier sei die gerade verschärfte Rechtslage „eindeutig“, so Maas. „Asylsuchende können auch während eines laufenden Asylverfahrens bei einer Verurteilung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr oder mehr ausgewiesen werden. Über die Höhe der Strafen werden die zuständigen Gerichte zu entscheiden haben. Aber: Ein solches Strafmaß ist grundsätzlich bei Sexualdelikten absolut möglich. Ausweisungen wären insofern durchaus denkbar.“


Auf die „Gewaltexzesse“ sollte man „jetzt mit aller Entschlossenheit, aber auch besonnen“ reagieren. Dies sei man nicht zuletzt auch „den Opfern“ schuldig. Der Rechtsstaat halte dafür „alle erforderlichen Mittel bereit“. In der Silvesternacht hatten rund um den Hauptbahnhof Köln offenbar viele junge Männer mit nordafrikanischem Aussehen Frauen eingekreist, sexuell stark belästigt und ausgeraubt. Inzwischen liegen von den Opfern über 100 Strafanzeigen vor, darunter offenbar zwei Anzeigen wegen Vergewaltigung.

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) am 5.1.2016 über die Gewaltexzesse in Köln und die Konsequenzen


Übergriffe in Köln - Bodo Pfalzgraf, Deutsche Polizeigewerkschaft: ´Wer solche Straftaten begeht, kann hier kein Gastrecht genießen´


Foto Bundesjustizminister Maas © Heiko Maas


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Gewalt

  1. Wurden jugendliche Vergewaltiger in Berliner Jugendzentrum bewusst nicht angezeigt?
  2. "Für Glauben gestorben": In Spanien getöteter Mesner beigesetzt
  3. Kirchen in Nigeria beklagen zunehmende Gewalt gegen Christen
  4. USA: Lektorin wurde in Kathedrale nach der Lesung zweimal ins Gesicht geschlagen
  5. Bereitet die Antifa Anschläge auf Polizisten vor?
  6. Nigeria: Erzbischof Kaigama prangert sexuelle Gewalt gegen Frauen an
  7. „Überwiegend migrantische Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene“
  8. Ismail Tipi: „Ich schäme mich für das, was in Stuttgart passiert ist“
  9. Stuttgarter Dekan: "Was für Affen!"
  10. Boris Palmer: „@Stuttgarter Partyszene“






Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  3. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  6. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  7. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  8. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  9. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  10. Ein unvermeidliches Schisma?
  11. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz