Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  3. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  4. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  5. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  6. Der entschärfte Gott
  7. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  8. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  11. Katholische US-Historikerin Bronwen McShea schreibt über „die Frauen, die der Vatikan vergaß“
  12. Kardinal Woelki und Bischof Oster ermutigen Münchner Lebensschützer mit kraftvollen Grußworten
  13. "Ein Vorbild für Väter und Ehemänner" - US-Präsident veröffentlicht Würdigung des Heiligen Josef
  14. UNO: Vatikan fordert weltweites Aus für Leihmutterschaft
  15. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt

'Welt': Muslimische Security verprügelt Christen im Asylheim

19. Jänner 2016 in Deutschland, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Iranischer Christ war vor dem islamistischen Regime seiner Heimat geflohen und wurde in hessischer Flüchtlingsunterkunft zusammengeschlagen: „Sie warfen mir vor, ich hätte den Islam beleidigt, prügelten mich nieder und traten mir ins Gesicht.“


Oberursel (kath.net) Nach einem Bericht der „Welt“ wurden im Asylheim im hessischen Oberursel Christen von der muslimischen Security des Heims verprügelt. Die „Welt“ zitiert wörtlich aus dem Bericht der Notaufnahme der hessischen Hochtaunus-Kliniken nach einer nicht unerheblichen Diagnose: Der iranische Flüchtling sei im November „von vier Securitypersonen zusammengeschlagen worden“.

Der zum Christentum konvertierte Südiraner erläuterte inzwischen persönlich gegenüber der Zeitung: „Sie warfen mir vor, ich hätte den Islam beleidigt, prügelten mich nieder und traten mir ins Gesicht.“ Er und 13 weitere Christen würden in dem Asylheim von muslimischen Flüchtlingen beschimpft, wenn sie zweimal in der Woche mit ihren kleinen Bibeln in der Hand zum Gottesdienst gingen. Der Iraner sagte resigniert weiter: „Von manchen Mitbewohnern erwarten wir auch nichts anderes, aber dass auch Wachleute unseren Glauben verachten, hätten wir nie gedacht.“


Der betroffene Flüchtling schilderte, dass er einem der Wachleute seine Flüchtlingskarte vorgewiesen hatte. Der Wachmann habe daraufhin gesagt: „Aaaaah, ISLAMISCHE Republik Iran!“. Der Flüchtling, der wegen des islamistischen Regimes aus dem Iran geflohen war, habe allerdings entgegnet: „Nein, nur Iran“. Wenig später wurde er von vier Sicherheitsleuten des Asylheims körperlich massiv angegriffen. Die Securityleute warfen ihm vor, er habe „Scheiß Islam“ gesagt. Er wurde von allen vier Wachleuten verprügelt. Als er unter den Faustschlägen zu Boden ging, „traten sie mich ins Gesicht“. Ein weiterer Iraner, der ihm zu Hilfe eilte, wurde ebenfalls verprügelt. Das Sicherheitspersonal rief danach für den übel zugerichteten Iraner weder Polizei noch Notarzt, dies mussten später ehrenamtliche Helfer erledigen.

Die beiden Gewaltopfer stellten Strafanzeige bei der Polizei. Der Hochtaunuskreis als Betreiber der Unterkunft antwortete der „Welt“ auf Anfrage, dass ein etwaiger religiös motivierter Hintergrund nicht bekannt sei. Die vier tatverdächtigen Sicherheitsmänner wurden nach Angaben des Hochtaunuskreises inzwischen aus diesem Aufgabenbereich entfernt. Ob sie von ihrem Arbeitgeber – einer Securityfirma – entlassen wurden, konnte die „Welt“ nicht herausfinden.

Symbolfoto (c) kath.net


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Flüchtlinge

  1. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  2. Christlicher Konvertit Chia Rabiei darf in Deutschland bleiben
  3. Abschiebung: Erzbischof Lackner mahnt zu Menschlichkeit und Dialog
  4. Hat Kardinal Marx für EKD-Flüchtlingsschiff einen "namhaften Betrag" zur Verfügung gestellt?
  5. Zahl der Migranten übers Mittelmeer erheblich gestiegen
  6. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  7. "Fehler von 2015 dürfen nicht wiederholt werden"
  8. Wegen Kritik an Flüchtlingspolitik wurden Krippenfiguren gestohlen
  9. So retten, „dass Rettung nicht automatisch Einwanderung bedeutet“
  10. Theologe: "Die Kirche kann barmherzig sein, der Staat darf das nicht"






Top-15

meist-gelesen

  1. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  3. Vom Elend der Fürbitten
  4. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  5. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  6. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  7. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  8. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  9. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  10. Peinlich - Deutsche Protestanten glauben mehrheitlich nicht an den dreieinigen Gott
  11. Der entschärfte Gott
  12. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  13. Achtung, Christfluencer!
  14. Brasilien: 26-jähriger Seminarist stirbt – hinterlässt beeindruckendes geistliches Testament
  15. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz