Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  7. Der Tod der Theologie in Deutschland
  8. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  9. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  10. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  11. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  14. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  15. Vatikan-Segen fürs Börsen-Depot - Warum Sie Meta, Amazon, Tesla oder Apple kaufen dürfen

Kerry bezeichnet IS-Verbrechen an Christen als Völkermord

17. März 2016 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


US-Außenminister John Kerry hat die Terrororganisation «Islamischer Staat» (IS) wegen Verbrechen an Christen und anderen Minderheiten im Mittleren Osten des Völkermords beschuldigt.


Washington (kath.net/KNA) US-Außenminister John Kerry hat die Terrororganisation «Islamischer Staat» (IS) wegen Verbrechen an Christen und anderen Minderheiten im Mittleren Osten des Völkermords beschuldigt. In einer Erklärung im Außenministerium sagte Kerry am Donnerstag, der IS sei «verantwortlich für den Genozid gegen Gruppen in Gebieten unter seiner Kontrolle».

Die Vereinigten Staaten unterstützten alle Bemühungen, die Verbrechen zu dokumentieren und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen, so der Minister weiter. Der IS sei eine Organisation, die sich dem Völkermord verschrieben habe. Tatsache sei, dass die Organisation «Christen tötet, weil sie Christen sind, Jesiden tötet, weil sie Jesiden sind, und Schiiten tötet, weil sie Schiiten sind». Kerry beklagte auch die systematische Versklavung von Frauen und Mädchen. Es ist das erste Mal seit dem Völkermord in Darfur 2004, dass die USA Verbrechen mit dem Begriff «Genozid» belegen.


Der republikanische Abgeordnete Jeff Fortenberry, der eine Resolution in den Kongress eingebracht hatte, den IS wie eine Organisation zu behandeln, die Völkermord begehe, dankte Kerry für seine Erklärung. «Die USA haben jetzt mit Klarheit und moralischer Autorität gesprochen», sagte er. Das Vorgehen der Terrorgruppe sei «ein Anschlag auf die menschliche Würde und ein Angriff auf die Zivilisation selbst». Das Repräsentantenhaus hatte Fortenberrys Resolution Anfang der Woche einstimmig angenommen.

Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz der USA, Erzbischof Joseph Edward Kurtz aus Louisville im US-Bundesstaat Kentucky, hatte sich ebenfalls für die Annahme der Resolution eingesetzt. «Die Zukunft der christlichen Präsenz im Mittleren Osten steht auf dem Spiel», sagte der Erzbischof. «Ich fordere jeden Katholiken auf, die Petition www.stopthechristiangenocide.org zu unterstützen. Zudem hatte die katholische Laienvereinigung der Kolumbusritter Anfang des Monats einen 280 Seiten umfassenden Bericht veröffentlicht, der auch zu dem Schluss kam, dass der IS einen »Genozid« an den Christen begehe.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  2. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“
  3. Brutaler Polizeiangriff auf einen katholischen Priester in Sri Lanka: Kirche fordert Aufklärung
  4. Weltverfolgungsindex 2026: Die Christenverfolgung ist weltweit auf neuem Höchststand
  5. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  6. Plakolm: Christenverfolgung ernst nehmen statt relativieren
  7. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  8. Meldestelle Christenschutz: Christliche Flüchtlinge sind fassungslos über Skandal-Ausstellung
  9. Pakistan: Christen trauern ökumenisch nach Ermordung des Pfingst-Pastors Kamran Michael Naz
  10. Seine Freilassung war eine Gebetserhörung







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder und Vatikan suchen Weg zur Einheit
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  6. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  7. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  8. Der Tod der Theologie in Deutschland
  9. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  10. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  14. 'Ich bin der Liebe Gottes würdig, einfach weil ich existiere.'
  15. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz