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Umgestalteter frühchristlicher Taufort am Kölner Dom eingeweiht

3. April 2016 in Chronik, keine Lesermeinung
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Dompropst Bacher: Damit werde das älteste bauliche Zeugnis des Christentums in Köln nun wieder in würdiger Umgebung präsentiert.


Köln (kath.net/KNA) Am Kölner Dom ist am Sonntag das umgestaltete frühchristliche Baptisterium eingeweiht worden. Der Raum an der östlichen Außenseite des Unesco-Weltkulturerbes mit dem wahrscheinlich aus dem 6. Jahrhundert stammenden achteckigen Taufbecken erhielt ein Panoramafenster. Auch Decke und Bodenbelag wurden erneuert. Damit werde das älteste bauliche Zeugnis des Christentums in Köln nun wieder in würdiger Umgebung präsentiert, sagte Dompropst Gerd Bacher im Rahmen der Einsegnung.

Das Baptisterium war 1866 bei Bauarbeiten wiederentdeckt und im Anschluss zunächst mit einem Schutzbau umgeben worden. Die Pläne für die jetzige Umgestaltung stammen nach Angaben der Dombauhütte von dem Münchner Architektenbüro Allmann/Sattler/Wappner. Dazu gehört auch die Lichtinstallation «zwei, drei Szenen für das Baptisterium» des Kölner Medienkünstlers, Mischa Kuball. Sie greift den Grundriss des Ortes sowie die Christussymbole Alpha und Omega auf.


Finanziert wurde der Innenausbau laut Angaben von der Kulturstiftung Kölner Dom und eine Einzelspende des weltweit renommierten Künstlers Gerhard Richter, der 2006 das 113 Quadratmeter große Fenster in 72 Farben an der Südquerhausfassade des Doms schuf.

Das Baptisterium ist kein sakraler Raum, sondern Teil der Domgrabung. Es soll künftig im Rahmen von Führungen zu besichtigen sein, teilte die Dombauhütte mit. Wegen des zu erwartenden großen Interessen werde es darüber hinaus zwischen 16. April und 1. Mai samstags von 10 bis 14 Uhr sowie sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Die Bauphasen des Kölner Domes und seiner Vorgängerbauten - das Baptisterium wird mehrfach erwähnt, z.B. Min 2,45f


Kurzvideo: Die Geschichte des Kölner Doms: Der lange Weg zur Kathedrale - Baptisterium Min 0,55


Superbauten: Der Kölner Dom (Die Geschichte des Hohen Doms zu Köln)


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