Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  2. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  5. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  6. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  7. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  8. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  9. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  10. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  11. Viel Lärm um nichts?
  12. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  13. "Derselbe Polarstern"
  14. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  15. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger

Papstflüchtlinge aus Lesbos wurden per Lotterie ermittelt

24. April 2016 in Chronik, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Einzige Bedingung war, dass die Ausgewählten gültige Pässe hatten.


Rom (kath.net/ KNA)
Die zwölf Flüchtlinge aus Lesbos, die mit Papst Franziskus nach Rom reisen durften, hatten Losglück. Das sagte der Leiter des Flüchtlingslagers Kara Tepe, Stavros Myrojannis, am Donnerstagabend im italienischen Fernsehen. Demnach kamen Zettel mit Nummern aller Wohncontainer in eine Schachtel; daraus wurden drei Lose mit den Namen der betreffenden Familien gezogen, so Myrojannis.


Einzige Bedingung war, dass die Migranten gültige Pässe besaßen und vor Inkrafttreten des Rückführungsabkommens zwischen EU und Türkei am 20. März auf Lesbos eingetroffen waren. Einer der Ausgewählten, der syrische Familienvater Osama, kommentierte die überraschende Ausreise nach Rom im Rückblick mit den Worten: «Uns ist ein Wunder passiert.»

Franziskus hatte am vergangenen Samstag bei seinem Besuch auf der Flüchtlingsinsel Lesbos überraschend zwölf muslimische Flüchtlinge im Flugzeug mit nach Rom genommen. Es handelte sich um drei syrische Familien mit insgesamt sechs Kindern, deren Häuser durch Bombenangriffe zerstört wurden. Der Papst selbst betonte auf dem Rückflug, es habe «keine Auswahl zwischen Christen und Muslimen gegeben».

Die zwölf Muslime seien «alle Kinder Gottes, antwortete Franziskus auf die Frage, warum er ausschließlich Muslime mitgenommen habe. Zwei christliche Familien, die ebenfalls infrage gekommen wären, hätten keine gültigen Papiere gehabt.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 




Mehr zu

Flüchtlinge

  1. Dänemark: Verschärfung der Abschieberegeln für kriminelle Migranten
  2. Christlicher Konvertit Chia Rabiei darf in Deutschland bleiben
  3. Abschiebung: Erzbischof Lackner mahnt zu Menschlichkeit und Dialog
  4. Hat Kardinal Marx für EKD-Flüchtlingsschiff einen "namhaften Betrag" zur Verfügung gestellt?
  5. Zahl der Migranten übers Mittelmeer erheblich gestiegen
  6. Papst mahnt "Gewissenserforschung" im Umgang mit Flüchtlingen an
  7. "Fehler von 2015 dürfen nicht wiederholt werden"
  8. Wegen Kritik an Flüchtlingspolitik wurden Krippenfiguren gestohlen
  9. So retten, „dass Rettung nicht automatisch Einwanderung bedeutet“
  10. Theologe: "Die Kirche kann barmherzig sein, der Staat darf das nicht"







Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  2. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  3. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  4. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  5. "Derselbe Polarstern"
  6. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  7. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  8. Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
  9. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  10. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  11. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
  12. Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
  13. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  14. Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
  15. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz