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WAHL 2016 in Österreich - Hofer gegen Van der Bellen

27. April 2016 in Interview, 61 Lesermeinungen
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Stichwahl bei der Österreichischen Bundespräsidentenwahl zwischen Alexander Van der Bellen (Grüne) und Norbert Hofer (FPÖ) am 22. Mai. Was denken die beiden Politiker über Gender, Abtreibung, Euthanasie, Flüchtlinge u.a. - kath.net hat nachgefragt


Wien (kath.net)
In Österreich findet am 22. Mai die Bundespräsidentenwahl statt. kath.net hat dazu bereits vor einigen Wochen mehrere Fragen an alle Kandidaten verschickt und veröffentlich heute nochmals die Antworten von Alexander Van der Bellen (GRÜNE) und jetzt auch die Antworten von Norbert Hofer (FPÖ). Diese haben uns nach dem 1. Wahlgang erreicht.

kath.net: Welche Schwerpunkte wollen Sie in Ihrer Amtszeit als Bundespräsident setzen, wenn Sie gewählt werden?

Norbert Hofer: Mir ist der Ausbau der Direkten Demokratie nach dem Vorbild der Schweiz ein ganz großes Anliegen. Alles, was im Parlament entschieden wird, kann auch Inhalt eines Volksbegehrens sein. Mehr Direkte Demokratie gibt den Menschen die Möglichkeit, auch von sich aus tätig zu werden und Initiativen in Gang zu setzen. Und das braucht auch unser Land, um der viel vielzitierten Politik(er)verdrossenheit entgegenzuwirken. Ich möchte auch ein aktiver Präsident sein, der so oft als möglich den Nationalratssitzungen im Parlament beiwohnt und in engem Kontakt mit der Regierung steht, um wichtige Themen anzusprechen und einzumahnen. Außerdem möchte ich verstärkten Kontakt – etwa über soziale Medien - mit der „nächsten Generation“ pflegen.

Van der Bellen: Sowohl in Österreich als auch auf europäischer Ebene wird derzeit zu viel gegeneinander und zu wenig miteinander gearbeitet. Als Bundespräsident werde ich die Regierung zu einer gemeinsamen, zielgerichteten aber kompromissbereiten Vorgangsweise in den großen Herausforderungen unserer Gesellschaft mahnen. Die beste Bildung für unsere Kinder, die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit und der immer größer werdenden Schere zwischen arm und reich, Maßnahmen zum Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen gegen Klimawandel und Umweltzerstörung können wir nur gemeinsam lösen.

kath.net: Die Flüchtlingskrise beschäftigt Österreich spätestens seit dem letzten Sommer. Unser Land hat viele Menschen aus einem anderen Kulturkreis, mit teilweise stark divergierenden Wertvorstellungen zu Fragen wie Demokratie, Menschenrechte und Religionsfreiheit aufgenommen. Wie sehen Sie die Probleme, die sich für die Integration in Gesellschaft und Arbeitswelt ergeben und wie wollen Sie als Bundespräsident darauf reagieren?


Norbert Hofer: Die arbeitsrechtlichen Probleme sind derzeit besonders problematisch, da der österreichische Arbeitsmarkt ohnehin mit fast einer halben Million Arbeitslosen belastet ist. Ein noch größeres Problem sehe ich allerdings in der großen Menge an Asylanträgen in Österreich von muslimischen Männern (zwischen 70 und 80 Prozent), was auch offizielle Zahlen des BMI belegen. Diese haben eine völlig andere Wertvorstellung und sind einen anderen Umgang mit Frauen gewohnt. Während das Christentum geprägt ist von Humanität und Toleranz, werden im Islam Andersgläubige prinzipiell „Ungläubige“ genannt. Hier prallen verschiedene Welten aufeinander. Falsch verstandene Toleranz führt dazu, dass viele dieser jungen Migranten keinen Grund sehen und auch keinen Antrieb haben, sich an unsere Gesetze und Lebensart anzupassen. Daher braucht es hier bei Integrationsverweigerung auch konsequentes Vorgehen, beginnend mit der Aberkennung von Sozialleistungen bis hin zur Abschiebung.

Van der Bellen: Österreich hat in seiner Geschichte immer geschafft, Menschen, die zu uns gekommen sind, aufzunehmen und zu integrieren. Die Herausforderungen sind im Moment besonders groß. Die Kriege und Krisen in vielen Regionen, die an Europa angrenzen, treiben Menschen in die Flucht. Ich werde mich auf europäischer Ebene um Lösungen in der Region bemühen, aber auch eine stärkere Solidarität in Europa einmahnen, weil auf Dauer Schweden, Deutschland und Österreich nicht die Arbeit der ganzen EU machen können.

kath.net: Die Gendertheorie hat Politik und Gesellschaft in den letzten Jahren stark beschäftigt. Sie postuliert die Unabhängigkeit des sozialen Geschlechts vom biologischen. Das hat Konsequenzen in vielen Bereichen wie Erziehung/Bildung, Ehe- und Familienrecht einschließlich gleichgeschlechtlicher Partnerschaften und Adoption. Sollte Österreich die Gendertheorie in Zukunft noch mehr in seinen politischen Maßnahmen berücksichtigen?

Norbert Hofer:Ich halte nichts von der Gender-Theorie, das Geschlecht sei sozial anerzogen. Frauen und Männer unterscheiden sich nicht nur in ihren biologischen Merkmalen sondern auch in ihren Reaktionen und Verhaltensweisen. Weder eine Änderung des Textes der Bundeshymne noch das Binnen-I in helfen Frauen. Gute Frauenpolitik versucht nicht, die Geschlechter gegeneinander auszuspielen, sondern das Gemeinsame vor das Trennende zu stellen. Wichtig sind in meinen Augen ordentliche Gehälter in den sogenannten Frauenbranchen, wie Einzelhandel oder auch in der Pflege. Hier wären die Sozialpartner dringend gefordert, endlich ordentliche Kollektivlöhne aus zu verhandeln. Auch die soziale Absicherung in der Karenzzeit oder im Alter sind wesentliche Punkte, die es gilt anzugehen.

Van der Bellen: Die gleichen Rechte von Menschen unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung sind mir ein natürliches und selbstverständlich gewordenes Anliegen. Die Erklärung der Menschenrechte, die im Artikel 1 die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit voranstellt, ist Grundlage für mein politisches Handeln .

kath.net: Ist generell die Regelungsdichte in Österreich zu hoch? Sind wirtschaftliche und persönliche Freiheit noch ausreichend gewährleistet? Wie sehen Sie in diesem Zusammenhang die zunehmenden Antidiskriminierungsgesetze?

Norbert Hofer: In den letzten Jahren wird in Österreich immer mehr und immer weiter geregelt, die Bewegungsfreiheit für den Einzelnen wird dabei immer weiter eingeschränkt. Vor allem für die Wirtschaft, die kleinen Unternehmen, führt diese überbordende Verwaltung oftmals dazu, dass die eigentlichen Tätigkeiten in den Hintergrund rücken. Österreich hat noch immer eine klein strukturierte Wirtschaft. 65 Prozent aller Arbeitsplätze werden von kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen. Es muss daher eine große gemeinsame Kraftanstrengung unternommen werden, diese Regelungsdichte zu durchforsten und auf ein notwendiges Minimum zu reduzieren. Antidiskriminierungsgesetze sind wohl notwendig, andererseits führen sie teilweise gerade eben zur Diskriminierung: Beispielsweise die Regelung, wonach bei der Bewerbung zweier gleich qualifizierter Personen stets der Frau der Vorzug gegeben werden muss. Ich halte das für diskriminierend gegenüber Männern. Mein Ansatzpunkt wäre hier, Menschen mit minderjährigen Kindern zu bevorzugen. Selbstverständlich sind aber auch Antidiskriminierungsgesetze in vielen Bereichen notwendig. So soll niemand aufgrund seiner sexuellen Orientierung, ethnischen Herkunft oder seines Religionsbekenntnisses diskriminiert werden.

Van der Bellen: Gleiche Rechte für alle Menschen bedeutet mitunter besonderen Schutz für Minderheiten oder Menschen, die Personengruppen Diskriminierung ausgesetzt sind. Das wird besonders deutlich, wenn wir den Blick über die Grenzen Europas in autoritäre oder diktatorische Regime wenden.

kath.net: Ist das Leben des Menschen in seinen schwächsten Phasen - zu Beginn (Abtreibung) und am Ende (Euthanasie) - ausreichend geschützt?

Norbert Hofer: Nein. Am Ende des Lebens bietet die Gesetzeslage in Österreich grundsätzlich einen guten Schutz. Am Anfang des Lebens ist es überhaupt nicht geschützt. Zum einen gibt es seit Mitte der Siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts die Fristenlösung. Leider werden in Österreich bis heute keine Statistiken darüber geführt, wie viele Abtreibungen jährlich durchgeführt werden. Seit der Einführung waren es wohl einige hunderttausend. Noch dramatischer scheint mir die Situation für behinderte Kinder. Diese dürfen bis zum Tag der Geburt im Mutterleib getötet werden. Das bedeutet, lebensfähige Kinder dürfen getötet werden. Diese Vorstellung ist unerträglich, seit Jahren kämpfe ich dafür, dass der Eugenische Schwangerschaftsabbruch verboten wird.

Van der Bellen: Ich wünsche mir eine kinderfreundlichere und menschenfreundlichere Gesellschaft. Im Bereich der sozialen Unterstützung von Frauen in schwierigen Situationen gibt es sicher noch weiteren Ausbaubedarf. Vor diesem Hintergrund sehe ich die Diskussion um die Deckelung von Mindestsicherungsleistungen sehr kritisch, da diese Maßnahme vor allem Familien mit mehreren Kindern treffen würde. Auch die Hospizbetreuung muss in Österreich stärker ausgebaut werden, damit Menschen an ihrem Lebensende durch professionelle medizinische Betreuung und gute Begleitung die Angst vor Schmerzen und Einsamkeit genommen werden kann und sie in Frieden Abschied nehmen können.


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Lesermeinungen

 Weider 17. Mai 2016 
 

Eine Wahl zwischen Pest und Cholera?

Schaut man auf das Thema Flüchtlingsfrage und Europapolitik, so erweist sich die Position von Norbert Hofer bei näherem Hinsehen als christlich unakzeptabel und Van der Bellen wäre der Vorzug zu geben. Beim Thema Ehe, Familie und Lebensschutz ist es umgekehrt.
Für viele Christen scheint sich deshalb eine „Wahl zwischen Pest und Cholera“ abzuzeichnen. Hier ist es sinnvoll, abzuschätzen, wie sich ihre Einstellungen auswirken können, wenn sie das Amt des Bundespräsidenten ausüben.
Eine solche Untersuchung macht deutlich, dass die Positionen der Kandidaten zum Bereich Flüchtlingsfrage und Europapolitik für eine künftige Amtsführung von zentraler Bedeutung sein werden, während der Einfluss des Präsidenten im Bereich von Ehe, Familie und Lebensschutz viel geringer sein wird.
Eine solche Untersuchung gibt der Text von Willibald Sandler: Wie können Christen wählen? Entscheidungskriterien zur Bundespräsidentenwahl 2016: https://www.uibk.ac.at/theol/leseraum/texte/1155.html
.


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 mirjamvonabelin 3. Mai 2016 
 

Können sie das begründen

@Scotus
"Der eine (Hofer) scheint mir ein Wolf im Schafspelz, der andere (Van der Bellen) ein Schaf im Wolfsfell zu sein"

Hofer setzt sich gegen Abtreibung behinderter Kinder ein. Für mich ist er in diesem Punkt glaubwürdig weil er selbst, nach einem Unfall, behindert ist.
Die Grünen setzten sich für Abtreibung ein.
Mir ist klar das Wahlpropaganda etwas anderes ist als die wahre Absicht, doch die wahre Absicht können wir nur vermuten.
Für mich persönlich, gibt es nichts schlimmeres als Abtreibung.


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 Scotus 3. Mai 2016 

An den Früchten werdet ihr sie erkennen.

Der eine (Hofer) scheint mir ein Wolf im Schafspelz, der andere (Van der Bellen) ein Schaf im Wolfsfell zu sein. Ausgerechnet jene beiden Kandidaten, die im Vorfeld am stärksten polarisierten, sind in die Stichwahl gekommen. Das gibt mir zu denken, und macht mir Sorgen.

Wer Hofer wählt, weil er glaubt, dass dieser eher für katholische Werte einsetzt, wird ebenso enttäuscht werden, wie jene Wähler, die bei Nationalratswahlen SPÖ wählten in der Hoffnung, diese Partei würde die Anliegen der sozial Schwächeren vertreten.


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 mirjamvonabelin 2. Mai 2016 
 

Müßte es nicht heißen

"was würde Jesus tun?"
Van der Bellen hat doch nichts konkretes gesagt.
Hofer ist jung, alt bin ich selber. Ich kenne die Müdigkeit des Alters auch wenn man "fit" ist.


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 Joy 30. April 2016 
 

Jetzt wird's mühsam

@Thomas 05: Sorry, aber Ihre dialektischen Spielchen sind irgendwie seltsam! Papstschimpfe hat in diesem Zusammenhang echt nichts verloren.


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 Thomas05 29. April 2016 
 

@asino Wen würde Papst Franziskus wählen?

Da sind wir uns vermutlich alle einig, dass der Papst van der Bellen wählen würde, wäre er denn österreichischer Staatsbürger.

Nur: Nach der gegenwärtigen Lage in Rom halte ich das eher für einen Ritterschlag Hofers!


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 Joy 29. April 2016 
 

Irrtum

@Klaffer: Sie befürchten in zwei postings dass Ihnen hier im Forum "jemand das christsein absprechen könnte". Ich spreche Ihnen gar nichts ab, finde diese zweimalige Angst aber dennoch interessant: vielleicht rührt sie daher, dass von der Bellen aus einer linken Bewegung kommt, deren gesellschaftspolitische Positionen und Ziele weitab von denen der Kirche liegen.


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 Klaffer 29. April 2016 
 

@Joy

Sie geben mir den Rat, ich soll klug handeln und bedenken, wohin es führt.
Wenn ich Herrn Hofer wähle, dann will er sich für Volksabstimmung statt Parlamentsentscheiden einsetzen.
Er will sich allgemein in die Parlamentsarbeit einmischen, was nicht seine Aufgabe ist und nur unnötige Konflikte hervorruft.
Er kommt aus einer ausländerfeindlichen Partei (nicht erst seit der Flüchtlingskrise).

Für mich kamen 4 Kandidaten grundsätzlich in Frage, einer von ihnen ist übrig geblieben.
Ich glaube aber nicht, dass jemand, der Hofer wählt kein Christ sein kann.

Dass Strache als Parteiobmann zurücktritt, wie Sie es andeuten, wenn Hofer nicht Präsident wird, kann ich mir nicht vorstellen. Ich sehe überhaupt keinen Grund dafür.


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 Wiederkunft 29. April 2016 
 

Van der Bellen

Der Gute hat 2015 seine langjährige Freundin vom Grünenclub geheiratet, obwohl er mit seiner ersten Frau 5 Jahrzehnte verheiratet war. Nebenbei eine Freundin und mit 70 wird seine Frau gegen sie einfach ausgetauscht. Sehr treues Staatsoberhaupt!!!!


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 mirjamvonabelin 29. April 2016 
 

Wenn sich einer

gegen die Abtreibung "vermutlich" Behinderter einsetzt, kann er kein "Nazi" sein.

Wir wissen von den beiden Kandidaten nur das was sie sagen, was sie wirklich denken ist nur Vermutung. Und wenn sie Anerkennung für das was sie sagen bekommen, werden sie auch danach handeln.


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 nilpf 28. April 2016 

Qual der Wahl

VdB ist für Christen eindeutig unwählbar.
Linksradikalismus darf man nicht unterstützen.

Und was wissen wir über Hofer? Den Antworten zufolge eindeutig das geringere Übel.

Aber da bleiben noch zwei Möglichkeiten: ungültig oder gar nicht zu wählen.


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 Klaffer 28. April 2016 
 

@Joy
Ich stimme Ihnen zu, dass die Frage, wen Papst Franziskus wählen würde, von uns nicht beantwortet werden kann, aber wenn ich bedenke, welche Themen er immer wieder anspricht, dann möchte ich VdB zumindest nicht ausschließen:
Flüchtlinge - Entschuldigung für das Verhalten Europas
Umwelt
Armut in der Welt
Verhältnis zu anderen Religionen (auch zum Islam)


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 gebsy 28. April 2016 

darf dazu aus der Geschichte

ein Umstand aufgezeigt werden?
Je weiter sich ein Mensch von Gott entfernt hat, umso größer ist das "Bemühen" Gottes, ihm SEINE alles überbietende Liebe "spüren" zu lassen (Saulus - Paulus). Wenn wir nun diese Stichwahl Gott anvertrauen, brauchen wir uns nicht beunruhigen oder gar spalten lassen. Vertrauensvolles Gebet der nach Heiligkeit Strebenden genügt ...


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 capuccina 28. April 2016 

Van der Bellen vertritt eine atheistische, antropozentrische, gottferne gesellschaft (Abtreibungen - aber ja, genderwahn - warum nicht, europäische bruxelles diktatur- Van der Bellen betonte, man müsse "den Staaten Macht wegnehmen, um Europa handlungsfähiger zu machen.) ; Hofer dagegen vertritt zm gesunden menschenverstand und damit kommt er näher an das christentum und darum kommt nur er in frage als vertrauenswürdiger und va normaler BP.


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 Fröhlich 28. April 2016 

Selbst Christdemokraten sagen jetzt: Das geringere Übel ist Van der Bellen!!!

Van der Bellen ist alles andere als meine optimale Wahl.
Aber bei dieser Auswahl stimme ich dem bekennenden Katholiken und ehem. EU-Kommissar Franz Fischler (ÖVP)zu: "Ich muss nicht in allen politischen Positionen mit Alexander Van der Bellen übereinstimmen, um ihm am 22. Mai meine Stimme zu geben.Ein Bundespräsident, der es versteht, nicht zu spalten, sondern Brücken zu bauen wird es schaffen, Österreich in spannungsgeladenen Zeiten gut zu vertreten"


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 Galilei 28. April 2016 
 

Van der Bellen

Van der Bellen zitiert:
"Folgendes sind die Fakten: Ich wurde Mitte der 1970er Jahre in die damals einzige Innsbrucker Loge aufgenommen und war dort etwa ein Jahr lang 'aktiv', das heißt, ich habe an Sitzungen teilgenommen. Danach habe ich als rein passives Mitglied noch etwa 10 Jahre lang den Mitgliedsbeitrag bezahlt und bin schließlich auf meinen expliziten Wunsch hin ausgeschieden.
Nach meiner - wie Sie sehen: bescheidenen - Kenntnis wird die Bedeutung der Freimaurerei häufig überschätzt. 'Meine' Loge in Innsbruck war jedenfalls ein Klub ehrenhafter Bürger, mit interessanten Diskussionsabenden (ohne jeden Beleg für irgendeine Verschwörungsabsicht) auf relativ hohem intellektuellen Niveau. Über andere Logen kann ich keine Auskunft geben."
Mir sind solche Freimaurer, noch dazu, wenn die Mitgliedschaft Vergangenheit ist, dreimal lieber als schlagende Burschenschafter, die sich gegenseitig die Wangen aufschlitzen.


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 Joy 28. April 2016 
 

ad asino

Kann sich jemand vorstellen, dass Papst Franziskus van der Bellen wählen würde??? - Diese Frage ist genaus so unsinnig wie die vorhergehende: Nur, geht man von den veröffentlichten Antworten aus, ist schon eindeutig, wer in zentralen Fragestellungen näher an kirchlichen Positionen ist......


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 asino 28. April 2016 

würde der Papst Hofer wählen?

Kann sich in der Runde jemand vorstellen, dass Papst Franziskus - wenn er österreichischer Staasbürger wäre - Norbert Hofer wählen würde?


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 Anita-Therese 28. April 2016 
 

vernünftig ...

Hofers Antworten und Ansichten klingen sehr vernünftig. Doch auch für ihn gilt: Gott allein kennt die wahren Absichten des Herzens. Wir hoffen aufs Beste ...
Was jedoch van der Bellen betrifft:
Bei ihm hängt der Pferdefuß schon so weit heraus, dass er weder für einen Christen, noch für einen vernünftig denkenden Bürger wählbar ist!


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 derGl?ckliche 27. April 2016 
 

@ Galilei

Van der Bellen hat eine Nähe zur Freimaurerei, zumindest war er nach eigenen Angaben Mitglied in einer Loge in Innsbruck.

Wenn Sie dem Hofer die Mitgliedschaft in der Burschenschaft ankreiden, dürfen Sie bei Van der Bellen die Freimaurerei nicht vergessen!


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 goegy 27. April 2016 
 

Eigentlich war mir Hofer recht sympathisch und nicht wenige seiner Thesen - wenn auch nicht ganz alle - schienen mir überzeugend.

Falls ausländische Pressemitteilungen stimmen, ist Hofer kürzlich zum Protestantismus übergetreten. Auch ist er Mitglied einer schlagenden Burschenschaft. Beides passt zusammen.

Wenn ich mich nicht sehr täusche, steht der österreichische Protestantismus in seiner gesamten Historie - seit Schönerer - für deutsch-nationales Denken. Schon vor 1900 hiess es vom lutherischen Klerus: " Gegen Habsburg, Juda, Rom - bauen wir den deutschen Dom ".
In den 30er/40er Jahren war man stolz auf seinen Antisemitismus und auch darauf, beim Anschluss als wichtiger Steigbügelhalter gewirkt zu haben.

Austro-Protestantismus steht seit jeher für grossdeutsche Gesinnung und und eine gute Dosis Rassismus, auch wenn man dies derzeit gerne etwas kaschiert.

Herr Hofer sollte dazu klar Stellung beziehen. Was ist wahr und was ist nur dummes Gerede?


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 bobovac 27. April 2016 
 

Hofer spricht Klartext; Van der Bellen probiert seine wahre Meinungen zu verbergen

Ich kann kaum glauben, dass die gesunden Einstellungen, wie beim Hofer, so klar ausgesprochen sind. Grund für Hoffnung.


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 Der Gärtner 27. April 2016 

Frage am Rande

Wie wird man da Ehrenritter in erlauchtem Kreise?
Wer verleiht diesen Titel und warum?
http://www.georgsorden.at/struktur/die-ordenregierung/


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 Christa Dr.ILLERA 27. April 2016 
 

@Der Gärtner

Danke für den link!

@Galilei:
Das ist eine erschreckende Ergänzung!!!


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 Der Gärtner 27. April 2016 

@Christa Dr.ILLERA

Wahrscheinlich nach Parteilinie, wie bei anderen vergleichbaren Parteien in Europa.
https://www.fpoe.at/en/themen/parteiprogramm/europa-der-vielfalt/


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 Galilei 27. April 2016 
 

Burschenschafter

Ich möchte darauf hinweisen, dass Hofer Mitglied der Burschenschaft Marco-Germania zu Pinkafeld ist. Diese Burschenschaft übt laut eigener Darstellung auf der Pinkafelder Homepage die Mensur aus. Dies zog nach dem Kodex 1917 für Katholiken die Exkommunikation nach sich. Das neue Kirchenrecht sieht das nicht menr vor, aber die Mensur gilt nach wie vor als sittlich verwerflich. Ich weiß nicht, ob Herr Ing. Hofer selbst eine Mensur schlägt. Ich finde es sehr bedenklich, wenn ein Bundespräsident Mitglied einer Burschenschaft ist und sich als christlich bezeichnet. Für Christen, die am Coleurstudententum interessiert sind, bieten sich die vielen kath. Verbindungen im MKV und CV an. Schlagende Verbindungen zeichnen sich üblicherweise dadurch aus, dass sie sehr ausgrenzendes, extrem deutschnationales Gedankengut vertreten, das mit christlichen Ansprüchen unvereinbar ist. Daher kann ich jeden Christen nur bitten, sich die Wahl Hofers bei der Stichwahl sehr gründlich zu überlegen.


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 Christa Dr.ILLERA 27. April 2016 
 

FRAGE

Wie ist die Europa-Frage bei den Kanditaten. Die wurde leider von kath.net nicht gestellt.

Kann mir jemand eine Antwort geben, bitte!

Man sagt - oder hat herausgefiltert - dass VdB für Europa und für den Verbleib in der EU ist, aber die Partei von NH einen Verbleib in der EU nicht von Vorteil sieht, und sogar aus der EU heraus möchte (wie die meisten Rechts-Parteien in Europa).
Das übrige im Interview ist mir klar!
Ich bin überzeugte und begeisterte Europäerin (halte die Nationalismen für überholt und hoffentlich überwunden in Europa) und aber mit ganzer Seele Christin, genau: Katholikin!


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 FranciscoL 27. April 2016 

@asino

Ihr Zitat:

"Kann sich jemand Wien ohne die Migration der letzten 150 Jahre vorstellen? Ein Blick ins Telefonbuch hilft weiter."

Wenn ein Staatsbürger des Kaiserreiches z.B. tschechischer Nationalität in die Reichshaupt- und Residenzstadt Wien übersiedelte,war dies eine Bewegung innerhalb desselben Staates und ,und was noch wichtiger ist,derselben Kultur.Ein grosser Unterschied zur mohamedanischen Immigration der letzten dreißig Jahre.


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 Thomas-Karl 27. April 2016 

Person und Partei

Vielleicht ist Hofer selbst nicht rechtspopulistisch, aber seine Partei ist es.


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 mirjamvonabelin 27. April 2016 
 

Politisch bin ich ungebildet

aber was Hofer sagt, verstehe ich und ich finde es gut und mutig, wenn sich jemand gegen Gender und Abtreibung äußert. Bei Flüchtlingen bleibt die Frage offen was er tun will.
Der Bundespräsident hat meines Wissens wenig zu sagen aber er ist wirklich eine Herausforderung für andere Parteien.
Hofer lebt in der zweiten Ehe? Wäre schon interessant wie er das gelöst hat, er ist religiös, sagt man.


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 Mariatheresia 27. April 2016 
 

Hofer äußert im Interview Ansichten,

mit denen sich viele Österreicher identifizieren. Und es sind die Ansichten, die der Christ bei den übrigen Parteien (außer Team Stronach) vermisst. Es spricht für den Erfolg der seit Jahren pausenlos im ORF-Rotfunk und in den finanziell gestützten Printmedien durchgeführten Gehirnwäsche, dass manche Leute bei Hofer Bedenken haben, er wäre womöglich „rechtspopulistisch“, wie die politisch korrekte Bezeichnung dafür lautet.


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 Mariatheresia 27. April 2016 
 

Vielen Dank für die Gegenüberstellung

der Ansichten der beiden Stichwahl-Kandidaten zu verschiedenen wichtigen Fragen. Schon an der Art der Beantwortung kann man die Artung der beiden erkennen: Hofer antwortet präzise und eindeutig, Van der Bellen redet herum und beantwortet häufig die Fragen nicht wirklich. Und bei den Inhalten wird bei Hofer klar, wofür er steht: er bejaht das Lebensrecht am Beginn und am Ende des Lebens; er fordert, dass Zuwanderer unsere Werte und unsere Art des Umganges miteinander respektieren, er lehnt die Gendertheorie ab, hat vernünftige Ansichten in Bezug auf Frauenpolitik und fordert eine gerechte Entlohnung auch in „Frauenberufen“; er möchte mehr direkte Demokratie und weniger staatliche Regelung…
Das sind eigentlich Ansichten, mit denen sich viele Österreicher identifizieren.


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 Joy 27. April 2016 
 

... et prudenter agas!

@ Klaffer: ohne jede Polemik verstehe ich Ihre Ignoranz der inhaltlichen Antworten nicht. Außerdem möchte ich zu bedenken geben: sollte Hofer nicht BP werden, wird es in der FPÖ eine Personaldebatte geben (der konziliantere Hofer punktet noch mehr als der kämpferische Strache), ja, und dann wird die FPÖ stimmenstärkste Partei werden, van der Bellen aber keinen FPÖ-Kanzler angeloben, d.h. Österreich wird eine Minderheitsregierung nach der anderen haben - Italien lässt grüßen! Ist es da nicht gescheiter, einen Hofer zum BP zu wählen, was zum typisch österr. Effekt führen wird, dass bei Wahlen dann darauf geachtet wird, dass die FPÖ nicht auch stimmenstärkste Partei werden wird


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 asino 27. April 2016 

Nur aussperren ist keine Lösung

Wenn Hofer schon keine Flüchtlinge aufnehmen will, müsste er wenigstens sagen, was er zu tun gedenkt, um die Ursachen zu bekämpfen, die so viele Menschen in die Flucht treibt. Da ist mir keine einzige Aussage bekannt. Seine eigene Glock Pistole ist weniger das Problem als vielmehr jene, die in Nahost im Umlauf sind. Ich erinnere an die Aussage des Papstes auf dem Rückflug von Lesbos, dass Waffenhändler einmal einen Tag in einem Flüchtlingscamp verbringen sollten.


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 Theodor69 27. April 2016 
 

@Klaffer

Zum Teil kann ich Ihr Gefühl verstehen und auch teilen. Wenn Sie schreiben "Ich wünsche mir keinen Präsidenten, der die Regierung entlässt, wenn ihm danach ist." möchte ich auch anmerken, dass ich keinen Präsidenten will, der einen führenden Repräsentanten einer demokratisch gewählten Partei nicht angeloben möchte.


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 Klaffer 27. April 2016 
 

Sie werden sich noch wundern.

Dieser Satz am Ende des Beitrags von @kreuz und der angefügte Link bestätigen mich in meiner Einschätzung.
Mir ist die FPÖ seit Haiders Zeiten unheimlich - und dieses Gefühl hat sich mit Strache noch verstärkt.
Ich wünsche mir keinen Präsidenten, der die Regierung entlässt, wenn ihm danach ist.
Ich habe auch nicht das Verlangen nach einer Vielzahl an Volksabstimmungen.
Ich werde auch einem Vertreter einer ausländerfeindlichen Partei keine Stimme geben. Der Hinweis von @asino auf das Wiener Telefonbuch zeigt, dass auch früher Menschen nach Österreich zugewandert sind.

Alexander Van der Bellen war nicht meine erste Wahl, aber er ist meine zweite und ich hoffe sehr, dass er die Überraschung schafft, auch wenn die Chancen nicht sehr groß sind.

Ich weiß, dass mir jetzt einige hier das Christsein absprechen werden, aber damit muss ich leben.


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 Thomas-Karl 27. April 2016 

Farbe

Ich habe nicht gesagt, dass Hofer selbst braun gesinnt ist; aber er gehört einer Partei an, in der es solche Leute gibt. Als Repräsentanten der Republik Österreich möchte ich ihn darum nicht haben. - Was Gesinnung und ethische Einstellungen betrifft, hat der Bundespräsident ohnehin keine Macht. Da aber schon Hofers Religiosität angesprochen wurde. Hofer ist ein zweites Mal verheiratet, lebt also vermutlich in Sünde - und ist jedenfalls diesbezüglich ebensowenig Vorbild wie sein Gegenkandidat.


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 kreuz 27. April 2016 

den Regen oder die Traufe wählen?

muß ich zum Glück nicht, weil Bayer. wenn ich mich entscheiden sollte, würde ich keinen wählen, sondern spazieren gehn und die Sonne suchen.

die beiden Kandidaten sind vor allem eins: Ausdruck des völligen Versagens der Volksparteien, der bürgerl. Mitte.

"Sie werden sich noch wundern." Dieser Satz Norbert Hofers aus einer TV-Diskussion kurz vor den Präsidentenwahlen blieb im kollektiven Gedächtnis Österreichs hängen." (Die Welt)

www.welt.de/politik/ausland/article154737893/Hofer-Sie-werden-sich-noch-wundern.html


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 Aschermittwoch 27. April 2016 
 

Richtungswahl

Herr Hofer hat wirklich das Format für einen guten Staatspräsidenten. Nicht nur Fachwissen sondern auch Charakter gehören dazu. Seine Antworten im Interview sind klar und eindeutig. Man weiss, woran man mit ihm ist. Er ist sicher eine gute Wahl. Diese Präsidentschaftswahl wird eine Richtungswahl sein für Österreich! Zudem hat er mit dem Namen Hofer einen bekannten Namensvetter in seiner Namensliste...


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 Thomas05 27. April 2016 
 

@Eine wunderbare Vorstellung

Mal ganz abgesehen von den inhaltlichen Kriterien, die von @Gandalf und anderen hier klar und richtig benannt wurden:

Es ist einfach eine geradezu wunderbare Vorstellung, wenn aus Wien ein ganz anderer Wind in Richtung Berlin wehen würde!


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 agnese 27. April 2016 
 

A.Van der Bellen ist für einen Christen nicht wählbar. So klar wurde den Gläubigen die Meinungsbildung noch nie gemacht.


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 Joy 27. April 2016 
 

Wahlkriterien für Christen

Wer noch überlegt, dem seien folgende (unter Kard. Ratzinger erarbeitete) Kriterien) der kath. Kirche für seine Wahlentscheidung nahegelegt:
http://www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_20021124_politica_ge.html


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 Joy 27. April 2016 
 

van der Bellen - undemokratisch!

Abgesehen von der klaren Unterscheidung der Geister, die sich aus den von kath.net dankenswerter Weise veröffentlichten Antworten klar ergeben:
Wenn von der Bellen schon im Vorfeld tönt, er würde eine schwarz-blaue Koaltition sowieso nicht angeloben, so ist das eine demokratiepolitisch höchst bedenktliche Aussage, weil sie nämlich e i n e n bestimmten optionalen Volkswillen von vorne herein ausschließt. Das geht nicht, mag man auch Hofer gegenüber gewisse Vorbehalte haben, im Gegensatz zu van der Bellen ist er auch nicht im Konsortium des Schwulen- und Lesbenvereins "Lamda"....


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 Theodor69 27. April 2016 
 

@ulmi

Die Frage ist ob eine Empfehlung einer Regierungspartei bei der Stimmung im Lande gut für den Kandidaten ist. Wenn überhaupt gibt es nur mehr ganz wenige Menschen die einen bestimmten Kandidaten wählen weil es "meine Partei" sagt.


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 Vater und Hausmann 27. April 2016 

Illusion bezüglich Kompetenzen des Bundespräsidenten

Die sachpolitischen Kompetenzen/Möglichkeiten des Bundespräsidenten sind überschaubar. Weder durch die Wahl des einen noch des anderen Kandidaten wird auch nur ein einziges Kind mehr oder weniger abgetrieben (leider!) werden.

Was der Bundespräsident jedoch kann ist das Klima im Land beeinflussen: Ist es ein Miteinander in Respekt bzw. Nächstenliebe oder ist es ein Spalten und Aufhetzen der Gesellschaft gegen die an ihrem unterem Rand.
Werden christliche Symbole vereinnahmt und schäbig missbraucht um dann bei nächster Gelegenheit offiziellen Kirchenvertretern in den Rücken zu fallen oder werden sie zumindest stillschweigend respektiert.
Werden Gewalttaten gegen Schutzsuchende stillschweigend akzeptiert (oder sogar gouttiert) oder wird eine staatliche Autorität dagegen auftreten.
Für mich (als Katholik) ist recht eindeutig wer das geringere Übel ist.


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 Der Gärtner 27. April 2016 

Großwetterlage

Tja, liebe Österreicher, da habt ihr euch was zusammengewählt. Aber nun habt ihr die Wahl. Schon beinahe amüsant scheint mir folgender Artikel zur Lage.

http://www.n-tv.de/politik/politik_person_der_woche/Vor-diesem-Mann-zittert-Berlin-article17556521.html


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 Gandalf 27. April 2016 

@ulmi

Keine Sorge. ÖVP und SPÖ wollen sich nicht festlegen. Nur die Grünen haben sich festgelegt. Team Stronach ruft zur Wahl von Hofer auf. Neos vermutlich Van der Bellen. Griss gibt keine Empfehlung ab.


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 Marie Madeleine 27. April 2016 
 

Taten nicht Worte!!

Hören die Menschen FPÖ dann können sie nicht mehr klar denken und sehen ROT!
Wenn ein Mensch sich für die Ungebornen einsetzt, die massenweise getötet werden, dann ist er jetzt schon aktiv für die Menschenrechte - egal ob Mann oder Frau, ob Mosöem oder Christ; Van der Bellen setzt sich NICHT für die JETZT gemordeteten Ungeborenen ein. Deshalb ist er auch nicht glaubwürdig, wenn er den Anschein gibt sich für die Lebenden einzusetzen.


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 naturmensch_ 27. April 2016 
 

Van der Bellen ist für einen Chritsten

absolut nicht wählbar!

Norbert Hofer spricht sich zumindest offen gegen die eugenische Indikation aus.


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 myschkin 27. April 2016 
 

Eine Nutzenabwägung

Als Nichtösterreicher kann ich nur einen Rat geben: Man sollte bei Wahlen nicht nach ideologischen Positionen entscheiden, viel mehr nach privaten Nutzenerwägungen. Man sollte dem Kandidaten die Stimme geben, der Österreich auch auf längere Sicht so positioniert, dass man sich als Wähler davon eine Verbesserung der privaten Lebenssituation versprechen kann. Eine stark nationalistische Ausrichtung des Staates kann für die eigene Privatsituation genauso hinderlich und unnütz sein wie eine allzu altruistische Umprägung des Staatswesens.


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 ulmi 27. April 2016 
 

Ich befürchte Van der Bellen

wird die Stichwahl gewinnen, da sich alle unterlegenen Parteien nun in ihrer Wahlempfehlung auf diesen festlegen werden um einen "rechtspopulistischen" Präsidenten zu verhindern.


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 Gandalf 27. April 2016 

@thomas-karl

Nur, damit ich es verstehe: Ein Vertreter einer extrem linke Partei, die es nicht gut mit unseren Kindern meint, soll das geringer Übel sein oder wie?


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 alexius 27. April 2016 

Ausdrücklicher Dank an kath.net für diese Orientierungshilfe!

Wir sehen in vielen Ländern, wie unterschiedlich Staatspräsidenten im Rahmen derselben Verfassung ausüben. Das Interview oberhalb gibt eine ausgezeichnete Stichwahlorientierung. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Stimmung der Waldheimwahlkämpfe. Diesmal ist der prinzipielle Unterschied zwischen den übriggebliebenen Kandidaten wesentlich größer und deutlich erkennbar: siehe oben!


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 Wiederkunft 27. April 2016 
 

Norbert. Hofer

@ thomas karl ich bitte sie wirklich hier Norbert Hofer nicht braun anzufärben. Das ist unseriös und entspricht überhaupt nicht den Tatsachen. Er bekennt sich zum sonntäglichen Messebesuch, er bete jeden Tag, denn durch seinen schweren Unfall(fast Querschnittslähmung, darum geht er zeitweise mit einem Stock)könnte er sich ein Leben ohne Gebet nicht vorstellen, er brauche es, meinte er in einem Interview!!!! Die Grünen von Van der Bellen haben sich schon immer für Abtreibung stark gemacht, waren schon immer für die Homoehe und Genderismus und wollen Europa überschwemmen mit Moslime. Es ist absurd, wie Sie alle Migranten ins Land lassen wollen, Van der Bellen berief sich sogar auf Papst Franziskus in der Flüchtlingsfrage, und anderseits setzt er sich für das Recht auf Abtreibung ein. Freiheit, Gleichheit Brüderlichkeit, nur für Geborene und auf keinen Fall ein Vorrecht des Christentums im Abendland. Van der Bellen ist nicht gläubig!!!!!


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 Theodor69 27. April 2016 
 

@Thomas-Karl

Sind Sie Österreicher? Es klingt ein wenig nach Wissen aus der ausländischen Presse...Bin kein Sympathisant der FPÖ und habe noch nie FPÖ gewählt. Dennoch meine ich, dass die FPÖ keine "braun angehauchten Partei" ist. Es ist natürlich immer alles aus dem Blickwinkel des Betrachters. Für den einen ist VdB ein Marxist und für den anderen der Hofer ein Nazi - beides stimmt aus meiner Sicht nicht.


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 wedlerg 27. April 2016 
 

@Thomas-Karl: die These vom geringeren Übel verbietet nicht das Lesen

Ich würde nie einen Gender-Befürworter bzw. Post-Sozialisten als Bundespräsidenten wählen. Aber auch davon unabhängig, klingen die vdB Argumente doch bestenfalls nur politisch korrekt. Hofer antwortet - überraschenderweise - weit differenzierter. Vielleicht muss man doch nochmal genauer hinschauen, wer der radikalere Kandidat ist? In jedem Fall kann sich AUT bei Frau Merkel bedanken. Denn ohne Frau Merkel wären beide Kandidaten nicht in die Stichwahl gekommen.


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 Thomas-Karl 27. April 2016 

Stich-Wahl

Die Stichwahl erfordert eine Entscheidung gemäß dem Moral-Prinzip des geringeren Übels. Ich möchte jedenfalls keinen Bundespräsidenten, der einer rechtspopulistischen und z. T. braun angehauchten Partei angehört.


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 Prophylaxe 27. April 2016 
 

Wegen der gender- Irrlehre

und der Auffassung von Herrn Hofer dazu, kann ein Katholik nur diesem die Stimme geben.


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 Gandalf 27. April 2016 

@asino

Bin gerne in fremden Ländern mit fremden Kulturen, dh. ich reise gerne. Möchte aber trotzdem nicht, dass Wien und Öserreich ein islamisches Land wird. Bei jeder U-Bahn-Fahrt in Wien hat man aber schon manchmal das Gefühl dass man in einer fremden Stadt ist, wo Deutsch nur mehr am Rande gesprochen wird. MEine Erfahrung der letzten U-Bahnfahrt in Wien. Das sage ich ganz nüchtern, ohne Vorurteile. Nur ein muslimisches Land möchte ich nicht, dazu kenne ich zu gut einige muslimische Ländern, wo es Christen sehr schlecht geht.


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 asino 27. April 2016 

das gesellschaftliche Klima ist wichtig

Entscheidend sind das gesellschaftliche Klima und entsprechende Sozialeinrichtungen (Kindergärten, anpassungsfähige Arbeitszeiten, Hospizeinrichtungen usw.), restriktive Gesetze (allein) bewirken wenig. Das belegen internationale Statistiken.
Zum Thema Flüchtlinge: Kann sich jemand Wien ohne die Migration der letzten 150 Jahre vorstellen? Ein Blick ins Telefonbuch hilft weiter.


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 frajo 27. April 2016 

Es ist bei einigen wenigen Fragen

nicht leicht, ein umfassenderes Bild zu einzelnen Positionen der Befragten zu gewinnen. Grundsätzlich ist aber die Herkunft der beiden Präsidentschaftsanwärter doch sehr gut zu verorten. Bei v d Bellen ist seine Beheimatung im Gedankengut von Karl Marx sehr gut zu erkennen, bei Hofer lese ich tragfähige Grundlagen einer gesunden Gesellschaft. Die österreichische Bevölkerung scheint genug zu haben von einer ideologisch motivierten Politik, die nicht zukunftsfähig ist. An einer solchen kranken letztlich alle unsere westlichen Gesellschaften/Staaten am meisten.


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