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Linksextreme: „Schweigemarsch für das Leben“ zum „Desaster“ machen

20. Mai 2016 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
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Aktionsbündnis gegen die christliche Lebensschutz-Kundgebung in Sachsen fordert: „Seid laut und kreativ! Den Schweigemarsch zum Desaster machen!“


Annaberg-Buchholz (kath.net/idea) In Sachsen haben Linksextreme im Vorfeld des 7. „Schweigemarsches für das Leben“ zu Protesten aufgerufen. Die christliche Veranstaltung findet auf Einladung des Dachverbandes „Lebensrecht Sachsen“ am 6. Juni in Annaberg-Buchholz (Erzgebirge) statt. Im Internet ist jetzt unter der Überschrift „Emanzipation ist viel geiler – Schweigemarsch stoppen“ ein Aufruf des Aktionsbündnisses „Pro Choice Sachsen“ aufgetaucht. Darin fordern die Initiatoren: „Seid laut und kreativ! Den Schweigemarsch zum Desaster machen!“ Bereits in der Nacht vom 13. zum 14. Mai zerstörten Unbekannte zwei Großflächenplakate mit einem Aufruf zum Schweigemarsch an der Bundesstraße 95 zwischen Chemnitz und Burkhardtsdorf. Wenige Tage zuvor war ein Werbebanner von einem Autohaus im erzgebirgischen Lauter-Bernsbach gewaltsam entfernt worden. Die Polizei ermittelt.


Im vergangenen Jahr gab es Ausschreitungen

2015 war es während des Schweigemarsches zu teils gewalttätigen Ausschreitungen linksradikaler Gegendemonstranten gekommen. In diesem Jahr werden unter anderen der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), und der Superintendent im Kirchenbezirk Annaberg, Olaf Richter, sprechen. Wie der Vorsitzende der Organisation „Lebensrecht Sachsen“, Thomas Schneider (Breitenbrunn), der Evangelischen Nachrichtenagentur idea sagte, ist es „unabdingbar, sich für die Schwächsten in unserer Gesellschaft zu engagieren, für Ungeborene, Behinderte, Kranke und Sterbende“. Jeder Mensch sei ein Geschenk Gottes.

Gegen die Gegendemonstraten des "Marsch für das Leben" Berlin/2015 musste polizeilich vorgegangen werden - Bericht "Rundfunk Berlin-Brandenburg"



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