Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  2. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  3. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  7. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  8. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  9. Erzbischof van Megen wird neuer Papst-Botschafter in Deutschland
  10. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  11. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  12. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  13. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  14. Propst Höslinger: Papst Leo hat Ruhe in die Kirche gebracht
  15. Ostern – oder die Frage, die wir vermeiden

Europaabgeordneter: EU-Parlament verbannt Kreuz

27. Mai 2016 in Aktuelles, 20 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Arne Gericke: Das sagt viel über den Stellenwert des christlichen Glaubens aus


Brüssel (kath.net/idea) Das Europaparlament in Brüssel hat das einzige öffentlich zugängliche Kreuz von einem zentralen Platz „in die hinterste Ecke“ seines Gebäudes verbannt. Diesen Vorwurf äußerte der Abgeordnete der Familien-Partei, Arne Gericke (Tessin bei Rostock). Das eineinhalb Meter hohe Kreuz aus Metall habe seit Oktober 2014 auf der Hauptebene vor den Ausschusssälen gestanden. An diesem Punkt seien die unterschiedlichen Gebäudeteile miteinander verbunden, so dass Politiker und Besucher es dort häufig sahen. Jetzt befinde es sich im obersten Stock eines Gebäudeteils, „eingepfercht zwischen Fluchttür, altem Telefon und Feuerlöscher“. Das sei ein unwürdiger Platz, der einer „Rumpelkammer“ gleiche, sagte Gericke auf Anfrage der Evangelischen Nachrichtenagentur idea. Das Kreuz hatten Schüler der Höheren Technischen Bundeslehranstalt Wels (Österreich) gestaltet. Gericke hat sich beim Generalsekretär des Europaparlaments, Klaus Welle, beschwert und gefordert, dem Kreuz wieder einen repräsentativen Standort zu geben. Denn nach Gerickes Angaben sei es das einzige Kreuz, das öffentlich zugänglich sei. Ansonsten hätten nur einige Abgeordnete in ihren Büros Kreuze angebracht. Deswegen habe es einen hohen symbolischen Wert: „Es in die Ecke zu drängen, sagt leider viel aus über den Stellenwert des christlichen Glaubens im Europaparlament.“ Das Kreuz solle erneut einen repräsentativen Platz bekommen: „Es ist ein wegweisendes Symbol des Friedens, der Versöhnung und der Toleranz über Religions- und Völkergrenzen hinweg.“ Eine Antwort habe er auf seine am 24. Mai gestellte Anfrage bislang noch nicht bekommen, so Gericke.


Parlamentssprecherin: Das Kreuz steht jetzt an einem ruhigeren Platz

Die Pressesprecherin des EU-Parlaments, Marjory van den Broeke, wies die Kritik auf idea-Anfrage zurück. Das Kreuz habe an einem Ort gestanden, der für die Ausstellung von Kunstwerken reserviert sei. Wie Gericke es aber selbst in seiner Pressemitteilung geschrieben habe, sehe er das dortige Kreuz als ein christliches Symbol: „Das Kreuz war deswegen inmitten der Kunstausstellung fehl am Platz.“ Man habe es folglich vor Monaten an einem ruhigeren und angemesseneren Ort aufgestellt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

EU

  1. Europa ist ‚ein müder, unterwürfiger und sogar ein wenig verwöhnter Kontinent’
  2. Europäischer Familiendachverband mit heftiger Kritik an Macron
  3. Dunkle Stunde für den europäischen Rechtsstaat
  4. EU-Initiative begünstigt Leihmutterschaft "durch die Hintertür"
  5. Europäisches Parlament: Abstimmung über neue Abtreibungs-Entschließung steht bevor
  6. EU-Parlament brüskiert Polen und Ungarn und erklärt Europa zur ‚LGBTIQ-Freiheitsraum’
  7. EU: Angriff auf konservatives polnisches Institut
  8. EU-Abgeordnete der ÖVP für ‚Recht auf Abtreibung’?
  9. EU-Kommissions-Vize: Europa braucht mehr christliche Werte
  10. Chaldäischer Kardinal-Patriarch Sako appelliert an die EU







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  4. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  5. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  6. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  7. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  8. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  13. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  14. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  15. 'Tödliche Bedrohung': Bischof Barron warnt vor Kollaps der westlichen Zivilisation

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz