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Reliquie von Papst Johannes Paul II. aus Kölner Dom gestohlen

5. Juni 2016 in Deutschland, 7 Lesermeinungen
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Der oder die Täter brachen die gläserne Kapsel mit einem Blutstropfen des Heiligen aus dem Reliquiar - Polizei ermittelt


Köln (kath.net/KNA) Bisher unbekannte Täter haben eine Reliquie des 2005 gestorbenen Papstes Johannes Paul II. aus dem Kölner Dom entwendet. Wie das Erzbistum Köln am Sonntag mitteilte, brachen der oder die Täter eine gläserne Kapsel aus einem Schaubehälter, einem sogenannten Reliquiar. Die Kapsel enthält ein Stoffläppchen mit einem Blutstropfen des heilig gesprochenen Papstes. Das an der Wand befestigte Reliquiar (Archivfoto), das sich seit Dezember 2013 neben der Schmuckmadonna im nördlichen Querhaus befand, wurde durch den Diebstahl beschädigt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.


Der Diebstahl war am frühen Sonntagmorgen entdeckt worden. Dompropst Gerd Bachner zeigte sich entsetzt: «Der materielle Wert ist nur gering, viel größer ist der ideelle Verlust», sagte er. Papst Johannes Paul II. (1920-2005) habe durch sein Sterben die ganze Welt bewegt und ein weithin beachtetes Zeichen der Würde gesetzt. «Für mich ist der Diebstahl deshalb nicht nur ein pietätloses Vergehen, sondern wie eine Schädigung dieses großen Menschen noch nach seinem Tod - und aller Menschen, die im Dom diese Gedenkstätte aufsuchen.»

Das Reliquiar, ein etwa 40 Zentimeter hoher, künstlerisch gestalteter Schaubehälter, zeigt Papst Johannes Paul II. gestützt auf den Kreuzstab vor einem der Domportale; es erinnert damit an seinen Besuch im Kölner Dom im November 1980. Der Behälter ist aus versilberter Bronze und wurde von dem Düsseldorfer Bildhauer Bert Gerresheim angefertigt.

Archivfoto: Reliquie von Papst Johannes Paul II. im Kölner Dom


(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.
Foto (c) Michael Hesemann



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Lesermeinungen

 Aschermittwoch 6. Juni 2016 
 

Wann endlich...

In Frankfurt wird aus dem Dom die Reliquie gestohlen, aus dem Kölner Dom ebenfalls.
Wann endlich werden uns die verantwortlichen Theologen für die Misere in den deutschsprachigen Kirche gestohlen????


4
 
 christine.mm 6. Juni 2016 
 

ff Allerheiligstes Altarsakrament - Reliquien

Sicherheitshalber muß ich hinzufügen, daß ich glaube, ja zutiefst glaube, daß Christus, der Gottmensch, das Wort Gottes, die Zweite Göttliche Person des Dreieinigen Gottes, in jeder der beiden Konsekrierten Gestalten Seines Heiligen Leibes und Seines Heiligen Blutes ganz und ungeteilt gegenwärtig IST. Trotzdem hat der Herr sich in zwei sichtbaren Gestalten eingesetzt und beide Male aufgetragen : TUT DIES .....
Ich denke es wäre für jeden Priester ein Leichtes, in genau diesem Auftrag seinem Herrn gehorsam zu sein. Sowohl was eine richtige Übersetzung der Konsekationsworte angeht, als auch was die Ausspendung an den gläubig Hinzutretenden angeht. Was nämlich niemandem mehr aufzufallen scheint ist die Tatsache, daß der tatsächliche Auftrag des Herrn mit der ausgeführten Realität n i c h t übereinstimmt .........
Ich empfinde das als Wichtig für jeden Priester genau darüber in Wahrheit nachzudenken. Ich, als Laie, kann nur inständig um dieses Nachdenken BITTEN. Mehr steht mir nicht zu


1
 
 anjali 6. Juni 2016 
 

Reliquien

@resistance,@christine m.m: Reliquien wirken!!!! Man kommt naeher zu Gott mit Hilfe von Reliquien.Ich besitze auch einige Reliquien,u.a. ex vestimentis von Joannes Paulus II und auch von anderen Heiligen,und die wirken!!!!


6
 
 christine.mm 6. Juni 2016 
 

Allerheiligstes Altarsakrament - Reliquien

Ich gebe zu, daß ich mit Reliquien so meine Schwierigkeit habe. Ich hielte es für besser über die Art eines heiligmäßigen Lebens zu erfahren und dies für das eigene Leben ev. nutzbar zu machen als körperliche Hinterlassenschaften, die ja nur durch Störung der Grabesruhe gewonnen wurden oder lefiglich Kontaktreliquien sind, der Bevölkerung zur Verehrung darzubieten.
Der Allerheiligste in Gestalt der Konsekrierten Hostie, die reale Gegenwart Christi, körperlicher so wie auch geistiger Weise DA, ist unüberbietbar und allein der höchsten Verehrung würdig.
Das heißt weder daß ich einen Reliquiendiebstahl gut heiße, noch daß ich gegen eine Bitte um Fürbitte eines Heiligen vor Gott um Hilfe in Not wäre.
Wunderbares geschieht na immer nur durch Gott allein, in Seinem Willen.
Wenn ich sehe wie die Blutreliqie des Hl. Januarius in Neapel (z.B.) hohe Aufmerksamkeiten erzielen kann während das KOSTBARE BLUT CHRISTI,weil dem Laien,trotz Auftrag Christi, vorenthalten,gänzlich unwichtig geworden ist


2
 
 delinquent 6. Juni 2016 
 

Zufall?

Es ist schon sonderbar: vor einigen Wochen der Diebstahl einer Reliquie der Heiligen Hedwig in Frankfurt und jetzt das. In beiden Fällen ist der materielle Wert gering, der ideelle sehr groß. Ob es da einen Zusammenhang gibt?


8
 
 anjali 6. Juni 2016 
 

Diebstahl

Das ist traurig.Wegen Diebstaehle koennen unsere Niederlaendische Kirchen nur noch waehrend den Gottesdiensten geoeffnet sein.Ich hoffe das die Reliquie zurueckkommt.Und dann bessere Bewachung!


6
 
 Lo Bartolo 6. Juni 2016 

Schock

Ich bin schockiert. Wer macht so etwas?Ich habe oft vor der Reliquie verweilt und ein Stoßgebet gebetet. Ich frage mich wie eine Reliquie unbeobachtet in einem solch stark besuchten Gotteshaus gestohlen werden kann?


15
 

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