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Wenn der Hass auf Evangelikale Grenzen überschreitet

21. Juni 2016 in Kommentar, 3 Lesermeinungen
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Über die Reaktionen auf das Massaker in Orlando. idea-Kommentar von Helmut Matthies


Wetzlar (kath.net/idea) In der Großstadt Orlando in Florida hat am 13. Juni ein 29-jähriger muslimischer US-Amerikaner mit afghanischen Wurzeln 49 Besucher eines Homosexuellenclubs erschossen. „Für diese Tat hätte er genauso gut auch ein linker Christ gewesen sein können.“ Wäre ein solcher Vergleich in einer linksorientierten Zeitung denkbar? Natürlich nicht! Möglich aber war, dass die „Süddeutsche Zeitung“ über das Massaker in einem Schwulenklub schrieb: „Für diese Tat hätte er genauso gut auch ein evangelikaler Christ sein können.“ Ähnlich kommentierte der „Tagesspiegel“ aus Berlin. Für die unglaubliche Behauptung wird kein Beleg angegeben, weil es auch keinen gibt: Nie hat bisher ein theologisch konservativer Protestant – also ein Evangelikaler – einen Homosexuellen aus religiösen Gründen getötet. Und wenn er es getan hätte, könnte er sich nicht auf das Grunddokument des christlichen Glaubens – das Neue Testament – berufen, das jede Gewalt gegen Andersdenkende ablehnt.


Die „Süddeutsche“ ist nicht so fair, sich zu korrigieren

Trotz dieser bisher so nie vorgekommenen Diffamierung von weltweit über 600 Millionen Evangelikalen hat die Chefredaktion der sich immer weiter nach links orientierenden, ehemals liberalen Zeitung aus München eine Richtigstellung abgelehnt. Sie hat der Vorsitzende der Deutschen Evangelischen Allianz, Präses Michael Diener, gefordert, der auch der Leitung der EKD angehört, dem Rat. Es ist zu hoffen, dass jetzt der Deutsche Presserat einschreitet.

„Der Islam hat natürlich nichts damit zu tun“

Merkwürdig an der Berichterstattung fast aller Medien wie sämtlicher kirchlicher Reaktionen ist, dass in Deutschland im Gegensatz zu anderen westlichen Staaten Schwulenhass für die Tat verantwortlich gemacht wird. Dagegen belegte nicht nur die „Frankfurter Allgemeine“, dass ein radikaler Islam das Hauptmotiv des Mörders war, der sich zur Terrororganisation IS bekannte, die freilich Homosexuelle verfolgt. Der EKD-Ratsvorsitzende, Heinrich Bedford-Strohm, hat trotzdem auf Facebook mit keinem Wort den Islam auch nur erwähnt. Dabei war es „der größte islamistische Terroranschlag in den USA seit dem 11. September 2001“, so das „Kompetenzzentrum Islamismus“. Es scheint eine deutsche Eigenart zu sein, den Koran wie den Islam als prinzipiell friedlich schönzureden, egal was passiert. Doch nicht nur der Wortlaut des Korans, sondern auch die Realität sehen leider anders aus – und dabei muss man gar nicht auf die Christenverfolgung in fast allen islamischen Ländern hinweisen. Laut der in der letzten Woche veröffentlichten Studie der Universität Münster hat jeder fünfte der repräsentativ befragten Zuwanderer aus der Türkei geantwortet, der Islam könne bei einer Bedrohung durch die westliche Welt auch gewaltsam verteidigt werden. Das wären bei 2,8 Millionen Türkeistämmigen in Deutschland hochgerechnet rund 560.000 gewaltbereite Muslime. Sieben Prozent sind sogar generell der Ansicht, dass bei der Durchsetzung des Islams Gewalt gerechtfertigt sei. Was für ein revolutionäres Potenzial! Diesen fast 200.000 steht wohl kein einziger Christ in Deutschland gegenüber, der meinte, bei der Verbreitung seines Glaubens sei auch Gewalt legitim. Anstatt nun unseren türkischen Mitbürgern offensiv das fried-volle Evangelium von Jesus Christus lieb und wert zu machen, verzichten die Volkskirchen auf diese große Möglichkeit!

Das einzig Positive ist ein Schulterschluss

Eines haben die bösartigen Kommentare in der „Süddeutschen“ und dem „Tagesspiegel“ immerhin bewirkt: einen Schulterschluss gegen diese Verleumdung zwischen den landeskirchlichen Evangelikalen (im Gnadauer Verband) und der Vereinigung Evangelischer Freikirchen. Beide Seiten protestierten! Und was wäre es jetzt für eine Chance für die EKD, wenn sie sich auch dazu stellte, gehören doch viele Pietisten bzw. Evangelikale zu ihren engagiertesten Mitgliedern.

Der Autor, Helmut Matthies, ist Leiter der Evangelischen Nachrichtenagentur idea (Wetzlar).


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Lesermeinungen

 Karlmaria 21. Juni 2016 

Der friedliebende Islam

Das ist schon eine große Leistung wie es der Islam geschafft hat so ein Bild aufzubauen. Da ist halt die Pflicht jedes Muslimen zur Taqiyya also zum Täuschen wenn es gegen Ungläubige geht. Also beim Zusammenhalt untereinander da sind die Muslime schon sehr gut. Da könnten die Christen noch was lernen. Ohne Lügen und Täuschen natürlich. Denn Jesus Christus ist die Wahrheit!


6
 
  21. Juni 2016 
 

Es gab auch auf welt.de und anderen Medien Unterstützungsartikel

für die SZ um die Behauptung, das könnten Christen auch tun, zu untermauern.

Schlimm war auf WELT.de Artikel die auf eine jahrhundertelange homosexuelle Tradition im Islam hinweisen und dabei übersehen das Knabenliebe nichts mit Homosexualität zu tun hat, sondern Pädophilie oder Päderastie ist.

Nein, Schwule sind keine Knabenschänder! Und wenn es eine jahrhundertelange Tradition des Knabenschändens im Islam gibt, dann ist es zu verurteilen und nicht mit Homosexualität gleichzusetzen.


2
 
 Herbstlicht 21. Juni 2016 
 

Der Begriff "Lügenpresse" könnte in diesem Fall leicht auch durch das Wort "Manipulationspresse" ersetzt werden.
Dazu ist sie auch noch uneinsichtig und zu arrogant, um Selbstkritik zu üben, einen Fehler einzugestehen und um Entschuldigung zu bitten.
Wie fühlen sich diejenigen unter den Journalisten, die mit solch verfälschenden Zeitungskommentaren nicht einverstanden sind, weil es mit ihrem Ethos nicht übereinstimmt?
Es muss sie doch schier zerreissen, aber dagegen sagen dürfen sie nichts, zumindest dringt es nicht in die Öffentlichkeit.


7
 

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