Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  2. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  3. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  4. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. Pax tecum – Wenn der Papst über Frieden spricht
  7. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  8. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  9. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  10. Papst Leo: „So können wir als Christen das Alter leben: gebrechlich, aber zugleich berufen“
  11. Vatikan stuft schottische Mönche nach unerlaubter Bischofsweihe als exkommuniziert ein
  12. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  13. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  14. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  15. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“

Kirche von Venedig untersucht mögliche muslimische Übergriffe

8. August 2016 in Aktuelles, 21 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Priester: Es komme häufig vor, dass offenkundig muslimische Besucher vor dem Kreuz für Fotos posierten, kicherten oder anstößige Gesten vollzögen


Venedig (kath.net/KNA) Die katholische Kirchenleitung in Venedig geht möglichen Übergriffen von Muslimen in der Kirche San Zulian nach. Italienische Medien hatten unter anderem von vier Frauen mit islamischem Kopftuch berichtet, die ein Kruzifix angespuckt hätten. Der Pfarrer der Kirche, Massimiliano D'Antiga, dementierte laut der Lokalzeitung «La Nuova» (Onlineausgabe Montag) diese Darstellung. Das Patriarchat Venedig kündigte in einer Pressemitteilung (Montag) an, die «Fakten, Umstände und Zusammenhänge» zu klären.

Medien hatten zuvor berichtet, vergangene Woche hätten vier Musliminnen unter den Augen eines Aufsehers ein historisches Schnitzbild des gekreuzigten Jesus bespuckt. Die Frauen seien anschließend in der Besuchermenge untergetaucht. Wenige Tage später hätten zwei junge Männer von «orientalischem» Aussehen an der Kommunion teilgenommen, dann aber die Hostie auf den Boden gespuckt und die Kirche verlassen.


Der Priester von San Zulian sagte laut «La Nuova», es komme häufig vor, dass offenkundig muslimische Besucher vor dem Kreuz für Fotos posierten, kicherten oder anstößige Gesten vollzögen. Dies sei auch bei den vier Besucherinnen der Fall gewesen. Als sich ein Kirchenaufseher genähert habe, seien sie eilig gegangen. Niemand habe sie jedoch spucken sehen.

Zu dem Vorfall mit den jungen Männern erklärte D'Antiga, die beiden seien ihm am Samstag schon bei der Kommunionausteilung aufgefallen und hätten sich nach dem Empfang der geweihten Hostie unter Lachen entfernt. Von anderen Gottesdienstbesuchern zur Rede gestellt und zur Herausgabe der Hostie aufgefordert, hätten sie die Reste der Oblate ausgespuckt. Diese habe er, D'Antiga, nach den liturgischen Vorschriften entsorgt.

Der Geistliche sagte, er sei die Respektlosigkeiten von Touristen leid und habe deshalb einen Verein pensionierter Polizisten um verstärkte Aufsicht gebeten. Nach Darstellung der Zeitung «La Nuova» wird die Renaissancekirche San Zulian, die auf halbem Weg zwischen der Rialto-Brücke und dem Markusplatz liegt, täglich von Hunderten besucht, unter ihnen viele Urlauber in unpassender Bekleidung.

Das Patriarchat Venedig betonte in seiner Stellungnahme, für den Markusdom treffe es nicht zu, dass es häufig zu einer Verunehrung der Eucharistie komme. Bei Personen, die sich der Bedeutung des Sakraments offenbar nicht bewusst seien, lasse sich die Situation in der Regel mit einer Frage vor dem Kommunionempfang klären.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Berliner Studie: 41 Prozent der islamischen Neuntklässler geben religiösen Regeln Vorzug
  2. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  3. Italienischer Bischof ruft zur Evangelisierung von Muslimen auf – Unterstützung von Konvertiten
  4. Der ‚reaktionäre‘ Islam und die Herausforderung für den liberalen Verfassungsstaat
  5. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  6. Wien: Viele junge Muslime stellen religiöse Vorschriften über österreichische Gesetze
  7. Öffentliche Wiener Mittelschulen: Jeder zweite Schüler ist Moslem
  8. Pakistans Scharia-Gericht billigt Entführung, Vergewaltigung, Kinderehe einer 13-jährigen Christin
  9. Islamistengruppe ‚Nūr al-ʿIlm‘ breitet sich in Norddeutschland aus
  10. Wien: Einziger Christ in der Klasse wird "Schwein" genannt






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Medjugorje: Brandanschlag und Schändungen kurz vor Jugendfestival
  5. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  6. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  7. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  8. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  9. Leo beruft den lehramtstreuen US-Erzbischof Cordileone in die Apostolische Signatur
  10. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  11. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber
  12. Ahmad Mansour: „Nennen wir es beim Namen: Es ist der Islamismus“
  13. "Ein Schisma und mein Ausstieg aus der Priesterbruderschaft St. Pius X."
  14. Birkenstock springt auf "Nun Girl Summer"-Trend auf: Animierte Filz-Nonne in Birkenstock-Sandalen
  15. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz