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Schönborn: Viele Muslime wünschen sich islamische Eroberung Europas

12. September 2016 in Aktuelles, 19 Lesermeinungen
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Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn hat am gestrigen Sonntag bei der Maria-Namen-Feier davor gewarnt, dass "Europa drauf und dran ist, sein christliches Erbe zu verspielen" - UPDATE: Die Predigt im Wortlaut


Wien (kath.net)
Der Wiener Kardinal Christoph Schönborn (Archivfoto) hat am gestrigen Sonntag bei der Maria-Namen-Feier davor gewarnt, dass "Europa drauf und dran ist, sein christliches Erbe zu verspielen". "Wird es eine islamische Eroberung Europas geben? Viele Muslime wünschen das und sagen: Europa ist am Ende", sagte er während der Hl. Messe im Wiener Stephansdom bei einer Feier zum kirchlichen Fest "Mariä Namen", das als Dank für die Befreiung Wiens von den Osmanen vor 333 Jahren eingeführt wurde. "Gott hab' Erbarmen mit Europa und mit deinem Volk, das in Gefahr ist, das christliche Erbe zu verspielen", sagte Schönborn laut der Website der Erzdiözese Wien in seiner Predigt. Man könne man diesen Verlust spüren, "nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem menschlich und religiös", predigte der Kardinal.

kath.net dokumentiert die Predigt in voller Länge

Predigt von Kardinal Christoph Schönborn, zur Maria Namen Feier, am Sonntag, 11. September 2016, im Wortlaut:

Liebe Brüder und Schwestern!

„Dein Bruder war verloren und er ist wieder gefunden. Er war tot und er lebt wieder.“ (Lk 15,32) Was ist das für eine Situation, mit der Jesus zu tun hat? Warum fällt es so schwer, die Barmherzigkeit Gottes anzunehmen? Warum tun gerade wir, die wir so ganz drinnen sind in der Kirche, uns manchmal so schwer, zu verstehen, warum Jesus, warum Gott, gerade mit denen, die verloren sind, besonders barmherzig ist? Gerade mit denen, die besonders verloren sind. Man hat fast den Eindruck, als würde es Gott hinziehen zu denen, die verloren sind. Und wenn wir in der Kirchengeschichte schauen, da gibt es auch heute immer wieder diese ganz starken Berufungen: Menschen, die irgendwie ganz besonders hingezogen sind zu jenen, die ganz am Rand, ganz unten sind.

Vor einer Woche wurde Mutter Teresa von Kalkutta heiliggesprochen. Da war doch genau das, was wir hier heute im Evangelium hören. Da haben sich auch Leute aufgeregt – und sie tun das bis heute -, Mutter Teresa habe das nur gemacht, um Selbsterfüllung zu finden, sie habe nicht wirklich den Armen geholfen, sie habe ja nicht die Welt verändert usw.

Aber es hat sie hingezogen zu denen, die besonders am Rand waren, besonders zu den Ausgestoßenen. Was ist das im Herzen Gottes, im Herzen Jesu, das so hinzieht zu denen, die ja gerade das sind, was einen nicht anzieht? Warum ist ein Damian de Veuster auf die Insel Molokai gegangen? Auf diese Insel hatte man die Leprakranken verbannt, damit man sie nicht sehen muss, damit ihr unvorstellbar schreckliches Schicksal aus unseren Augen ist. Gerade dorthin hat es Damian de Veuster gezogen.


Die Logik der drei Gleichnisse in den heutigen Lesungen ist eine ganz eigenartige. Wenn man hundert Schafe hat, ja mein Gott, dann geht halt eins verloren, das kommt doch vor… Papst Franziskus hat einmal etwas Hartes gesagt über unsere Kirche heute: 99 Schafe unserer Kirche sind schon weggelaufen und das eine, das noch da ist, streicheln wir zu Tode.

Jesus geht dem verlorenen Schaf nach, es ist ihm nichts zu mühsam. Man könnte doch sagen, das ist doch ganz unlogisch, ganz unvernünftig! Warum dem einen nachgehen?

Gehen da nicht die 99 in Gefahr, wenn der Hirte sie verlässt? Aber was ist das für eine wunderbare Erfahrung, wenn uns Jesus sagt: Selbst wenn du noch so verloren bist, du bist für mich kein Verlorener. Ich werde dir nachgehen, wohin du dich auch verirrt hast.

Es gibt für Jesus keine hoffnungslosen Fälle. Er geht mir wirklich nach. Und ich finde es so berührend für die 99, die zurückbleiben. Sie könnten ja sagen: Um Gottes Willen, der Hirte ist weg, was wird uns passieren? Aber wenn sie erfahren, dass der Hirte dem verlorenen nachgeht, bis es gefunden ist? Das ist doch eine wunderbare Botschaft für uns, denn jeder von uns könnte einmal verloren gehen. Auch wenn wir vielleicht nicht äußerlich verloren gehen, weil wir einen sicheren Lebensrahmen haben, Versicherungen usw. Denn wir können auch seelisch verloren gehen, wir können den Boden unter den Füßen verlieren, in Depression geraten, in Verzweiflung und Sinnlosigkeit. Und dann ist es wunderbar zu wissen: Wenn mir das passiert, dann wird ER mich nicht verlassen!

Dann das Gleichnis von der Drachme: Wenn ich noch so sehr im Dreck liege, im Staub, am Boden, irgendwo im Mist, ER wird mich suchen, bis er mich gefunden hat, er wird mich aufheben. Und das Bild, das auf der Münze ist, ist das Bild Gottes in uns, das Bild wird wieder leuchten, er wird mich aus dem Staub heben, und es wird Freude sein.

In allen drei Gleichnissen ist im Mittelpunkt die Freude. Und Jesus will sagen: Freut euch doch, dass Gott so barmherzig ist, freut euch doch, dass es für ihn keine hoffnungslosen Fälle gibt!

Aber wir sind angesprochen von dem älteren Bruder, der vom Feld zurückkommt, der Musik hört, Tanz… Und er fragt sich: Was ist da los? „Dein Bruder ist zurückgekommen und der Vater hat das Mastkalb geschlachtet, weil er gesund ist“, sagt der Knecht. So wie wir sagen: Das Wichtigste ist Gesundsein. Dann kommt der Vater heraus, und der ältere Bruder ist ganz zornig, und er sagt: DEIN Sohn, der DEIN Vermögen mit den Dirnen durchgebracht hat… Wenn der Vater zur Mutter sagt: „DEINE Tochter“, dann weiß man schon, was es geschlagen hat. Nein, es ist unsere Tochter, müsste sie dann sagen, es ist UNSERE Tochter, genauso Deine Tochter. Er sagt: Dein Sohn. Der Vater sagt zu ihm: Dein Bruder. Er erinnert ihn: Es ist DEIN Bruder. Dein Bruder, der auf die schiefe Bahn geraten ist. Dein Bruder war tot und er lebt wieder.

Brüder und Schwestern, ich muss noch etwas hinzusagen, das vielleicht die Wirtschaftsleute unter ihnen besser verstehen und was gerne verschwiegen wird bei diesem Gleichnis: Der Jüngere, der alles vertan hat, kommt zurück, und er weiß ganz genau, dass er das Erbe verspielt hat. Darum sagt er zum Vater: „Nimm mich als Taglöhner, nimm mich als Knecht bei dir, ich hab kein Recht mehr, Sohn zu sein. Ich hab mein Erbe vertan“. Was macht der Vater? Er sagt: „Schnell, holt das beste Gewand, steckt ihm einen Ring an den Finger, wir müssen feiern, denn mein Sohn lebt!“

Was heißt das praktisch und wirtschaftlich, dass der Vater ihn wieder als Erben einsetzt, als Sohn? Und wer muss die Rechnung zahlen? Der ältere Bruder! Denn der Erbteil, den der jüngere Bruder durchgebracht hat, ist ja weg. Da ist nur noch das Erbteil des Älteren. Und mit diesem Falotten muss der Ältere jetzt das Erbe teilen. Das ist der wirtschaftliche Hintergrund, denn Jesus hat gewusst, wie es in der Wirtschaft läuft, und in seinen Gleichnissen ist er immer ganz konkret.

Der Ältere ist aufgefordert, mit seinem jüngeren Bruder nicht nur das Haus zu teilen, sondern auch das Erbe. Ich weiß, wovon ich rede, ich kenne das aus eigenen Familiengeschichten. Das tut weh! Aber die Barmherzigkeit kostet etwas, die Barmherzigkeit ist nicht billig. Barmherzig sein ist nicht ein Zuckerguss, den man drüberstreut. Barmherzigkeit kostet etwas.

Jetzt muss ich ganz zum Schluss noch auf die Lesung aus dem Buch Exodus eingehen. Dort haben wir nämlich dieselbe Geschichte gehört, nur umgekehrt. Das Volk ist schnell vom Weg abgewichen, es hat sich einen Götzen gemacht. Und was sagt Gott zu Mose: DEIN Volk, das DU aus Ägypten herausgeführt hast… Gott redet wie der ältere Bruder zum Vater: DEIN Volk. Es ist das Volk Gottes, nicht das Volk des Moses. Und Mose antwortet ihm: Herr, strafe doch nicht DEIN Volk, was werden die Leute sagen, wenn du DEIN Volk so behandelst?

Mir kam heute mit Blick auf unsere Situation in Europa Folgendes in den Sinn: Wir sind ein wenig wie der jüngere Bruder. Wir haben das Erbe durchgebracht, wir haben das christliche Erbe durchgebracht und verschleudert. Und jetzt wundern wir uns, wie es in Europa ausschaut. Es geht uns wie dem verlorenen Sohn, der das kostbare Gut des Vaters, das kostbare christliche Erbe durchgebracht hat. Und jetzt stellen wir fest, dass es uns hinten und vorne fehlt, wenn wir in Not geraten. Nicht nur wirtschaftlich, auch das wird kommen, aber vielmehr auch menschlich, religiös und glaubensmäßig. Was wird aus Europa werden?

Heute vor 333 Jahren ist Wien gerettet worden. Wird es jetzt einen dritten Versuch einer islamischen Eroberung Europas geben? Viele Muslime denken und wünschen sich das und sagen: Dieses Europa ist am Ende. Und ich denke, dass das, was heute Moses in der Lesung tut und was Gott der Barmherzige mit seinem jüngeren Sohn tut, wir heute für Europa erbitten sollen: Herr, gib uns noch einmal eine Chance! Vergiss nicht, dass wir dein Volk sind So wie Moses ihn daran erinnert: Es ist doch DEIN Volk, DU hast es herausgeführt, DU hast es geheiligt, es ist DEIN Volk.

So bitten wir: Herr, erinnere Dich daran, es ist DEIN Volk. Und wenn wir in die Irre gegangen sind und wenn wir das Erbe durchgebracht haben, Herr, verstoß uns nicht! Verstoß nicht dieses Europa, das so viele Heilige hervorgebracht hat. Verstoß uns nicht, weil wir im Glauben lau geworden sind. In allen drei Lesungen gibt uns Gott heute eine Verheißung. Die Verheißung, die Paulus in das wunderbare Wort zusammenfasst: Ich habe Erbarmen gefunden. Obwohl ich es nicht verdient habe! Zweimal sagt er: Ich habe Erbarmen gefunden, obwohl ich der Erste unter den Sündern bin.

Brüder und Schwestern, ich lade ein, dass wir bei dieser Maria Namen Feier, in ihrer großen 70jährigen Tradition Gott in diesem Jahr der Barmherzigkeit bitten: Hab Erbarmen mit deinem Erbe, hab Erbarmen mit deinem Volk, mit Europa, das daran ist, Dein christliches Erbe zu verspielen! Hab Erbarmen mit uns und richte uns wieder auf, zur Ehre deines Namens und zum Segen für die Welt! Amen.



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Lesermeinungen

 Nadal 16. September 2016 

Zur Klärung

sagt Kardinal Schönborn auf seinem Facebook-Blog:
"Man darf meine Predigt zu Maria-Namen-Feier nicht als Aufruf zur Abwehr der #Flüchtlinge verstehen, darum ging es mir überhaupt nicht. Die Chance auf eine christliche Erneuerung Europas liegt bei uns: wenn wir uns auf Christus besinnen, sein Evangelium verbreiten und mit unseren Mitmenschen, auch den Fremden, so umgehen, wie er es uns ans Herz legt - in Liebe und Verantwortung."

Hier der Link dazu:
www.facebook.com/KardinalWien/


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 Marollein 15. September 2016 
 

Kardinal Schönborn spricht aus was viele denken
Der Islam gehört nicht zu Europa
Dulden sollten wir diesen schon
aber kein Freiraum für totalitäres Denken
Wehret den Anfängen


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 goegy 14. September 2016 
 

Als ich jung war in der Schweiz, sprach man nur von Konstantinopel, niemals von Istanbul. Diese Stadt beherbergt die zweit wichtigste Kirche der Christenheit. Beide - Stadt u. Kathedrale - sind bis dato islamisch besetzt und wir tun so als sei dies legitim und mir nichts Dir nichts akzeptiert. Ist es nicht!
Nennen wir die okkupierte Stadt konsequent, so wie sie heisst: K O N S T A N T I N O P E L !


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 Joy 13. September 2016 
 

Hoffentlich folgt nicht

heute die berühmte Entschuldigung und Richtigstellung dessen, was falsch verstanden wurde.....


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 Christin16 13. September 2016 

Frage an die Herren Kardinäle

Wissen Sie noch, mit Verlaub und allem Respekt, warum Ihr Kardinals-Habit so blutrot ist? Sind Sie wirklich bereit, zum Blutzeugen Christi und Ihres unbedingten Glaubens an IHN zu werden?
Denken Sie ab und zu an die Märtyrer, die bereits unter IS zu Blutzeugen ihres Glaubens an Christus geworden sind?
Prüfen Sie jedes einzelne Ihrer Worte, ob es wirklich zum Zeugnis FÜR Christus und nicht GEGEN IHN geeignet ist?
Welches Zeugnis geben Sie vor Gott und den Christen, zumal den Katholiken mit Ihrem Handeln und Ihren Worten? Sind Sie sich Ihrer Hirtenrolle wirklich noch bewusst? Heißt es nicht, sinngemäß, wer den Beifall der Welt sucht, kann nicht mein Diener sein?
Denken Sie immer daran, wenn Sie Ihren roten Kardinalsring überstreifen, wenn Sie Ihren roten Ornat ankleiden: Sie sind Blutzeugen unseres Glaubens. So wie es von uns allen verlangt wird.
Mit allem Respekt stelle ich allen Kardinälen diese Fragen, nicht nur dem hier in der Meldung Angesprochenen.


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 frajo 12. September 2016 

Wie wohl tut es,

diese Einsicht von unserem geschätzten Oberhaupt unserer Kirche in Österreich zu hören. Gerade zum Fest Maria Namen. Da gab es schon mehrmals in unserer europäischen Geschichte entscheidende Wendungen (1456, 1683, 2016 hoffentlich auch!).
1683 hatten auch nicht viele Minuten gefehlt und die Mauer wäre aufgesprengt gewesen. Es ist auch heute für die erhoffte Hilfe des Himmels nicht zu spät. Mögen noch mehr wichtige Stimmen in diesem Sinne zu hören sein. Wir wollen auch dieses Mal wieder hinter Maria hergehen. Danke, Hr. Kardinal


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 hortensius 12. September 2016 
 

Anna Katharina Emmerik

Die Seherin sagte vor 200 Jahren: "Um Köln will sich der Halbmond schließen." Kardinal Woelki von Köln sollte man mit seinem Kollegen in Wien telefonieren. Er hat keine Zeit zur Demonstration für den Lebensschutz nach Berlin zu fahren. Auch keine Zeit vor gender in der Schule zu warnen. Er hat jedoch Zeit, die CSU zu kritisieren. Christliche Flücjtlinge dürfen nicht bevorzugt aufgenommen werden, Warum denn nicht,sollen sie im Orient für die Gewehre und für die Messer der Islamisten aufgespart werden? Was für ein Kardinal?


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 H.v.KK 12. September 2016 
 

H.v.KK

Spät,aber nun doch! Gott sei Dank!


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 Kleine Blume 12. September 2016 
 

"Maria Hilf"

"Das Koalitionsheer aber setzte alles auf eine Karte: Es marschierte ohne Tross, also ohne Verpflegung, und ohne schweres Kriegsgerät zwei Tage durch den Wienerwald und stürzte sich dann - unter dem Schlachtruf "Maria Hilf" - am 12. September 1683 vom Kahlengebirge herab auf die türkischen Belagerer ("Schlacht am Kahlenberg")."

(Richard Niedermeier: Mohammed vor den Toren. Ein Kampf um Europa. Verlag Petra Kehl. Künzell 2015, 226.)

Daran muss ich immer denken, wenn ich in eine Maria-Hilf-Kapelle eintrete. Wie bedrohlich war die Lage, als die Wiener Stadtmauer schon gefährlich unterminiert war, und die Hilfe Mariens das christliche Abendland im letzten Moment vor dem Islam gerettet hat!


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 gebsy 12. September 2016 

Vergelt's Gott!

Der Gründer des RSK Pater Petrus Pavlicek OFM wartet nur darauf, ernsthaft angerufen zu werden, um im Namen Marias helfen zu können ...


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 Christin16 12. September 2016 

Irre ich mich

oder hatte der Kardinal bis vor kurzem andere, eher gegenteilige Aussagen getätigt?
Diese Warnung jedenfalls kommt reichlich spät. Christen und Mitbürger, die solche Warnungen schon des längeren aussprechen, finden sich schneller als ihnen lieb ist, mindestens in der Pegida-Ecke wieder, dort hinein gedrückt u.a. durch die
Medien aber auch durch einige hochrangige Kirchenvertreter. Es wäre gut, wenn Kardinal Schönborn einmal mit Kardinal Woelki unter vier Augen über dieses Thema sprechen würde.


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 mirjamvonabelin 12. September 2016 
 

Ist das jetzt das Erwachen der Obrigkeiten?

Natürlich wollen die Muslime
"islamische Eroberung Europas"
Dazu muss man nicht gebildet sein um das zu wissen.

Meine Hoffnung ist der Rosenkranz, sonst müsste ich verzweifeln.
Und auch der Protest gegen Abtreibung ist wichtig in jeder Form und bei jeder Gelegenheit.
Es gibt kein schlimmeres Verbrechen als Abtreibung.
Kein Wunder das uns der Islam überrennt.


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 Christ777 12. September 2016 
 

Konsequenz?

Theologische Kommentare über den Islam erspare ich mir. Er ist nun einmal nicht friedlich!

Danke an diesen Kardinal!

Liebe Geschwister im Herrn. Lasst uns eine Bewegung starten, bei der Christen beten und fasten.
Täglich beten wir und am Mittwoch und Freitag fasten wir - so überlieferten es uns die apostolischen Väter. Lasst uns anfangen und andere auch dazu ermutigen!
@Christenbetenundfasten auf Facebook


27

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 Adamo 12. September 2016 
 

Kardinal Schönborn hat vollkommen recht

In den vergangenen Jahrhunderten haben Muslime Europa in grausamen Kriegen erobern wollen. Hierzu sei als Beispiel nur der Balkan erwähnt, der bis in die heutigen Tage hinein dadurch ein erheblicher Unruheherd ist. Der Genozid -Christenmord in Armenien- sei hier ebenfalls erwähnt. Und unsere naive deutsche Bundeskanzlerin sowie der politisierende Kard.Woelki heißen sie bis dato auch noch herzlich willkommen. Viele Muslime, als unkontrollierte "sog. Flüchtlinge", die unser schwer erarbeitetes deutsches Sozialsystem fordernd und rigoros ausnutzen, nur weil sie ein besseres Leben haben wollen und sich unserem Leben nicht anzupassen gedenken, heißt das deutsche Volk und wie jeder normal denkende Mensch jedoch nicht willkommen. Deshalb kommt u.a. auch das unwillkommene Erstarken der Alternative für Deutschland die AfD.


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 Freude_am_Glauben 12. September 2016 
 

Danke für diese klaren Worte, Eminenz.

Danke für diese Hl.Messe in diesem Anliegen!
"bei einer Feier zum kirchlichen Fest "Mariä Namen", das als Dank für die Befreiung Wiens von den Osmanen vor 333 Jahren eingeführt wurde."


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 Stanley 12. September 2016 
 

Unser christliches Erbe ist längst verspielt

Der Staat ist auf religiösem Gebiet neutral. Das christliche Erbe entstammte dem Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und wird seit der Säkularisierung 1806 von allen europäisch-demokratischen Regierungen als obsolet betrachtet.
Und die in höchstem Maße dilettantische Neuregelung der Abtreibung seit 1976 und die nicht minder dilettantische Sexualkunde-Doktrin an unseren Schulen sind nur weitere Sargnägel am christlichen Erbe.
Würde es die staatliche Zwangskirchensteuer und die bischöflichen Pfründe nicht geben, dann gäbe es nicht einmal mehr eine christliche Kirche in Deutschland.
Das ist die Realität!


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 lenard 12. September 2016 
 

ich habe heute in der Thüringer Presse gelesen,

dass unser Bischof Neymeyer nichts gegen die neue Moschee in Erfurt hat. Sie würde doch nicht auffallen. Angesichts des Festtages Maria Namen und seiner Bedeutung ist es so traurig, dieses Einknicken gegenüber dem Islam. Danke für den Hinweis über die Bedeutung des Festes!


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 Selene 12. September 2016 
 

Neue Töne

von Kardinal Schönborn. Er hat sich offensichtlich mit dem Islam beschäftigt und daraus gelernt.

Wenn er seinen Einfluss, den er offenbar auf den Papst hat, nutzen würde, um auch diesen von der Gefahr der muslimischen Masseneinwanderung zu überzeugen, wäre viel gewonnen.

Die deutschen Bischöfe und Kardinäle versuchen, dem Papst nach dem Mund zu reden.

Umso mehr freue ich mich über die Einsicht des von mir geschätzten Kardinal Schönborn.


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 Kurti 12. September 2016 
 

Damit hat der Kardinal völlig recht. Wer sich mit dem Thema

näher beschäftigt, der wird das bald merken. Z.B. sagen schon islamische Kinder in Deutschland, das sei Allahs Land und werde bald dem Islam gehören. Woher haben sie das gelernt, wenn nicht von ihren Eltern. Da kann von Intergration keine Rede sein, denn sie nutzen mithilfe ihrer Brüder in der Türkei oder Saudiarabien ihr Hiersein um Europa zu unterwandern. Freilich gilt das nicht für alle Mohammedaner, aber doch für viele. Wenn man dann liest, was ein Kardinal Woelki sagt, dann denkt man, der könne auch eines Tages einem Imam spielen. Ist doch so.


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