Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  5. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  6. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  7. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger
  10. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  11. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  12. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Die Heilige Schrift als Wort Gottes und Raum der Offenbarung in menschlicher Sprache

Nursia: Erdbeben verursacht große Schäden in der Benedikt-Stadt

27. Oktober 2016 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schäden durch die zwei Erdstöße, die Mittelitalien zwei Monate nach dem verheerenden Erdbeben vom August erschüttert haben, sind aber insgesamt geringer als damals


Rom (kath.net/KAP) Die zwei neuen Erdbeben in Mittelitalien haben erneut die St.-Benedikts-Stadt Norcia (Nursia) getroffen, wie bereits das Beben im August. Eine Kirche in Norcia wurde zerstört und zahlreiche Gotteshäuser in der Region zum Teil stark beschädigt.

In Camerino stürzte ein Kirchturm auf ein Haus. Der Erzbischof von Norcia, Renato Boccardo, sagte gegenüber der katholischen Nachrichtenagentur SIR, es handle sich um einen "schwerwiegenden Schaden für das künstlerische und geistliche Erbe". Die Kirche San Salvatore in Norcia sei buchstäblich zerbröckelt (siehe unten Video), so Boccardo . Außerdem seien die Fensterrose sowie Stücke von der Fassade der Abtei Sant' Eutizio in Preci abgefallen. Schwer beschädigt worden sei auch die Fassade der Kirche Madonna della Grazie in Norcia. Leichtere Schäden wurden für die Kirchen in San Ginesio und Ussita - wo aber zahlreiche Häuser einstürzten - vermeldet.


Die Schäden durch die zwei Erdstöße, die Mittelitalien zwei Monate nach dem verheerenden Erdbeben vom August erschüttert haben, sind insgesamt geringer als damals. Zu Tode kam nach offiziellen Angaben vom Donnerstag bei den Beben der Stärke 5,4 und 5,9 am Mittwochabend niemand. Nach unterschiedlichen Schätzungen gibt es bis zu einem Dutzend Verletzte. Zahlreiche Gebäude wurden beschädigt, einige stürzten ein. Hunderte von Häusern sind nicht mehr bewohnbar.

Das Epizentrum der beiden Beben lag bei Castelsantangelo sul Nera in der Region Marken rund 120 Kilometer nordöstlich von Rom. Bis in den Morgenstunden hinein gab es zahlreiche Nachbeben mit einer Stärke von bis zu 4,4 auf der Richterskala.

Ministerpräsident Matteo Renzi sagte ein geplanten Besuch in Venetien ab und wollte sich am Donnerstagnachmittag in das Erdbebengebiet begeben. In einem Telefonat hatte er am Mittwochabend dem Präsidenten der Region Marken, Luca Ceriscioli, die Unterstützung der italienischen Regierung zugesagt.

Papst: Bin im Gebet nahe

Auch Papst Franziskus bekundete seine Solidarität. "Ich bin den vom neuen Erdbeben in Mittelitalien betroffenen Personen im Gebet nahe", schrieb er am Donnerstag in einer Twitter-Botschaft.

Ein erster Erdstoß der Stärke 5,4 erschütterte die Region Marken sowie die angrenzenden Regionen Umbrien, Latium und die Abruzzen um 19.14 Uhr. Es folgte ein zweiter der Stärke 5,9 um 21.18 Uhr. In vielen Orten waren bereits durch das Beben vom 24. August schwere Schäden entstanden. Besonders betroffen war das Dorf Ussita. Nach Angaben des Bürgermeisters Marco Rinaldi sind 80 Prozent der dortigen Häuser nicht mehr bewohnbar. Die rund 200 Bewohner mussten auf einem Campingplatz untergebracht werden, berichtete er am Donnerstag.

Der Erzbischof von Camerino, Francesco Giovanni Brugnaro, sprach von einer "dramatischen Situation". Er habe die Nacht gemeinsam mit 700 Menschen in zwei Turnhallen der Universität und der Gemeinde verbracht. Sein Bischofssitz sei nicht mehr bewohnbar.

Erdbeben in Italien: Der Einsturz der vorgeschädigten Kirche San Salvatore in Norcia und Vorher-/Nachher-Foto von ihr


Copyright 2016 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  5. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  6. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  7. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  8. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  11. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  14. Ist Jesus der Herr?
  15. Wohltuende Überraschung: Papst beruft norwegischen Bischof Erik Varden OCSO zu seinem Fastenprediger

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz