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Was können wir für Verstorbene tun?

9. November 2016 in Spirituelles, 7 Lesermeinungen
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„Wenn wir in diesen Tagen auf den Gräbern unsere lieben Verstorbenen Kerzen entzünden und die Gräber besonders schmücken…“ Gastbeitrag von Weihbischof Dominik Schwaderlapp


Köln (kath.net/Glaubensfragen/pl) Was können wir für Verstorbene tun?

Im Hinblick auf die Verstorbenen sagte Augustinus das berühmte Wort: „Auferstehung ist unser Glaube, Wiedersehen unsere Hoffnung und Gedenken unsere Liebe.“ Das liebende Gedenken an unsere Verstorbenen gehört zur christlichen Kultur und ist ein echter Akt der Nächstenliebe. Wir beten für unsere Verstorbenen um einen gnädigen Richter und darum, dass ihnen die Zeit der Läuterung verkürzt wird.


Eine ganz besondere Form dieses Betens ist es, die heilige Messe in diesem Anliegen zu feiern. In jeder heiligen Messe beten für die Verstorbenen. Und es ist mehr als ein guter Brauch, an besonderen Tagen die heilige Messe für Verstorbene zu feiern. Ich bin davon überzeugt, es wird ihnen, den Verstorbenen, eine wirkliche Hilfe sein. Gott will eben, dass wir füreinander eintreten und einander beistehen.

Wenn wir in diesen Tagen auf den Gräbern unsere lieben Verstorbenen Kerzen entzünden und die Gräber besonders schmücken, so ist dies sozusagen eine Art Verlängerung unseres Betens. Wir machen damit nach außen hin, aber auch für uns selbst sichtbar: Unsere Verstorbenen sind nicht vergessen, wir pflegen die Gemeinschaft mit ihnen.

Kölner Weihbischof Dominikus Schwaderlapp ´Katholische Kirche. Wie geht das?´: Folge 12: Gebet für die Toten


Foto Weihbischof Schwaderlapp (c) Erzbistum Köln


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Lesermeinungen

 Freude_am_Glauben 10. November 2016 
 

Allerseelenablass 3

Tja, und ich frage mich jetzt, warum ich das noch niemals von einem Pfarrer, noch nie in einer Hl. Messe gehört habe...

Und ich frage mich, wieviele gutwillige Menschen, die in diesen Tagen auf dem Friedhof waren, hiernach gehandelt hätten zum Wohle der armen Seelen, wenn sie es denn überhaupt gewußt hätten?

Mein Gott, mein Gott, wievielen Seelen hätten wir helfen können?

Verehrte Geistliche, sagt uns so etwas Wichtiges, traut euch bitte!


2

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 Freude_am_Glauben 10. November 2016 
 

Allerseelenablass 2 gelesen auf Wikipedia

vom 1. bis zum 8. November: Friedhofsbesuch und Gebet für die Verstorbenen.[2]

Fehlt die volle Disposition oder bleibt eine der Bedingungen unerfüllt, ist es ein Teilablass für die Verstorbenen. Ein solcher kann an diesen und auch an den übrigen Tagen des Jahres durch Friedhofsbesuch wiederholt gewonnen werden.

Ein Ablass ist nach Lehre der katholischen Kirche ein von Gott geschenkter und durch die Kirche vermittelter Nachlass zeitlicher Sündenstrafen für Lebende und Verstorbene. Voraussetzung für die Gewinnung eines Ablasses ist nicht so sehr die äußere „Leistung“, das äußere Werk, sondern vielmehr die innere Bußgesinnung als Haltung der Offenheit gegenüber Gott, der allein Sünden vergibt und das göttliche Leben schenkt.


3

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 Freude_am_Glauben 10. November 2016 
 

Allerseelenablass 1 gelesen auf Wikipedia

Vom 1. bis zum 8. November kann nach den Bestimmungen der römisch-katholischen Kirche täglich einmal ein vollkommener Ablass gewonnen werden. Dieser wird als Allerseelenablass bezeichnet und kann nur den Armen Seelen im Fegefeuer zugewandt werden.

Zur Gewinnung des Allerseelenablasses sind die üblichen Voraussetzungen erforderlich:

Beichte, wobei eine zur Gewinnung mehrerer vollkommener Ablässe genügt
entschlossene Abkehr von jeder Sünde
Empfang der hl. Kommunion und Gebet in der Meinung des Heiligen Vaters

Diese Erfordernisse können mehrere Tage vor oder nach der Verrichtung des jeweiligen Ablasswerkes erfüllt werden. Darüber hinaus sind vonnöten:

am Allerseelentag (einschließlich Allerheiligen ab 12 Uhr): Besuch einer Kirche oder Kapelle, mit Gebet des Vaterunsers und des Glaubensbekenntnisses oder das Gebet der Laudes oder Vesper aus dem Totenoffizium des Stundengebets, mit dem Gebet Herr schenke ihnen die ewige Ruhe.


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 MarinaH 9. November 2016 
 

Was mir an diesen Ausführungen auch fehlt

ist der Hinweis auf einen Ablass und sogar auf einen vollkommenen Ablass.
Wir sind immer noch ein paar Tage im Jahr der Barmherzigkeit. In jeder Diözese gibt es mindestens 1 Heilige Pforte. Im Verbindung mit Beichte, Messbesuch, Kommunion und Gebet nach Meinung des Hl. Vaters können wir für uns oder stellvertretend für einen Verstorbenen einen vollkommenen Ablass gewinnen, was bedeutet, dass die Zeit der Läuterung vollkommen nachgelassen wird.
An Allerheiligen, Allerseelen und in der Oktav danach gilt dies ebenfalls, sogar auch ohne Hl. Pforte.
Warum wird dies nicht mehr bekannt gemacht? Das ist den Armen Seelen die größte Hilfe und den Angehörigen ein großer Trost.

http://www.medjugorje.de/kirche/ablass/ablass-fuer-verstorbene/


2

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 hortensius 9. November 2016 
 

Danke, Herr Fleischer!

Diese Ergänzung von Herrn Stephan Fleischer war dringend nötig. Woher sollen die jungen Leute wissen, dass man Mess-Stipendien stiften kann und dass dies auch sinnvoll ist. Die Angst vor falschen Anschuldigungen sollte uns dabei nicht lähmen.


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 Stefan Fleischer 9. November 2016 

Was mir in diesen Ausführungen fehlt

Was mir in diesen Ausführungen fehlt ist ein Wort zu den Messstipendien für unsere lieben Verstorbenen. Die Möglichkeit ist zwar angetönt. Aber scheinbar wurden diese in den letzten Jahrzehnten so madig gemacht, dass niemand mehr offen davon zu sprechen wagt. Dabei haben wir damit „zwei Fliegen auf einen Streich“. Einerseits lassen wir den unschätzbaren Wert des Heiligen Messopfers diesen armen Seelen im Ort der Reinigung zukommen. Andererseits unterstützen wir damit jene Priester in den armen Ländern, welche auf solche Messstipendien für ihren Lebensunterhalt angewiesen sind. (Kirche in Not z.B. unterstützt gemäss ihrem Prospekt jeden zehnten Priester auf dieser Welt, vornehmlich mit Messstipendien.) Natürlich kann man eine Heilige Messe nie kaufen. Deswegen aber die Tradition der Messstipendien zu „vergessen“ wäre höchst kontraproduktiv. Man muss sie aber den Gläubigen richtig erklären. Und dazu braucht es sie Verkündigung.


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 Stefan Fleischer 9. November 2016 


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