Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  7. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  14. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  15. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz

Jesus Christus ist derselbe: gestern, heute und in Ewigkeit!

31. Dezember 2016 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Predigt zur Jahresschlussmesse von Prof. Josef Spindelböck


St. Pölten (kath.net/St. Josef) Liebe Brüder und Schwestern im Herrn!

Das Ende eines bürgerlichen Jahres lässt uns innehalten: wir blicken zurück auf das vergangene Jahr 2016 und tun dies hoffentlich in Dankbarkeit gegenüber Gott. Wir schauen aber auch aus auf das kommende Jahr 2017, ohne zu wissen, was es uns bringen wird. Liturgisch gesehen befinden wir uns noch in der Weihnachtsoktav; der Eröffnungsvers der heiligen Messe vom 31. Dezember weist darauf hin: „Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Auf seinen Schultern ruht die Herrschaft.“ (Jes 9,5)

Mit der Menschwerdung des Sohnes Gottes aus der Jungfrau Maria ist die Zeit zu ihrer Fülle gelangt, denn wie es im Galaterbrief des Apostels Paulus heißt: „Als aber die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und dem Gesetz unterstellt“ (Gal 4,4). Mit dem Kommen Jesu Christi in unsere Welt hat die Zeit der Menschen eine neue Qualität erhalten; sie ist wirklich und endgültig zu einer Zeit des Heiles geworden. So zählen wir die Jahre nunmehr vor und nach Christi Geburt, und was immer auch in der Vergangenheit geschehen ist oder jetzt geschieht oder in Zukunft geschehen wird, es steht von Gott aus gesehen unter dem Vorzeichen des Heiles. Im Hebräerbrief stehen die trostvollen Worte: „Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.“ (Hebr 13,8)


Unsere innere Haltung soll es sein, im Glauben den Heilsratschluss Gottes anzunehmen. „Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben“ (Joh 1,12), heißt es im Prolog des Johannes-Evangeliums, welches die Kirche am letzten Tag des bürgerlichen Jahres verkünden lässt.

Ist das nicht großartig und wunderbar? Wenn wir den Sohn Gottes – Jesus – im Glauben aufnehmen, wenn wir ihm sozusagen eine Krippe bereiten in unserem Herzen, dann erweisen wir uns wahrhaft als Kinder Gottes. Gott nimmt uns als seine Kinder an; dies wurde grundgelegt in der heiligen Taufe, die wir empfangen haben. Damals haben, sofern wir noch kleine Kinder waren, haben unsere Eltern und Paten stellvertretend den Glauben der Kirche bekannt; als junge Menschen und Heranwachsende sind wir aufgerufen und eingeladen, selber das Ja des Glaubens zu sprechen.

Wir glauben an den einen und dreifaltigen Gott und an seine Liebe. Diese Liebe hat er uns auf besondere Weise erwiesen in der Sendung seines Sohnes und des Heiligen Geistes in diese Welt. Der große und allmächtige Gott ist ein Kind geworden; in dieser Kleinheit dürfen wir Gott begegnen, wenn wir uns mit den Hirten aufmachen und das Jesuskind in der Krippe aufsuchen, um es anzubeten und zu verehren.

So wissen wir also nicht, was das neue Jahr bringen wird. Ganz sicher wird es, was immer auch geschehen mag, von Gott aus gesehen ein „Jahr des Heiles“ sein! So dürfen wir uns auf die Fürbitte der Gottesmutter Maria und des heiligen Josef dem Erlöser der Menschen anvertrauen, unserem Herrn Jesus Christus, der wahrhaft als Mensch zu uns Menschen gekommen ist und der uns begegnet im Kind von Bethlehem. Amen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Predigt

  1. „Allein Gott hat die Macht über den Tod und kann den Tod in Leben wandeln“
  2. Maria – Marta – Lazarus: Christus, der Freund des Lebens
  3. Nuntius Eterović: „So werden wir bekennen können: ‚Ich glaube, Herr‘“
  4. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  5. „Hören Sie dieses Evangelium persönlich: Er kennt Ihre Geschichte. Er verurteilt Sie nicht“
  6. Bistum Würzburg lädt zu Wallfahrtsmessen mit Laienpredigt
  7. Bischof Krautwaschl stellt klar: Keine Laienpredigt bei Jubiläumsfeier der Katholischen Aktion
  8. „Sein Angesicht wurde leuchtend wie die Sonne“
  9. Die Geburt des Johannes erfüllt viele mit Freude
  10. Hartl „etwas zweigeteilt“ über Hochzeitspredigt von Bischof Curry







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  3. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  6. Initiative Pro Fide Ecclesiae richtet dringenden Appell an deutsche Bischöfe
  7. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  8. „Das Ende von Maria 2.0“
  9. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  10. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  11. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  12. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  13. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  14. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  15. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz