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Franziskus wirft drei langjährige Mitarbeiter aus Glaubenskongregation

3. Jänner 2017 in Weltkirche, 137 Lesermeinungen
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Papst Franziskus hat in den vergangenen Tagen offensichtlich drei Priester aus der Glaubenskongregation entfernen lassen. Kardinal Müller soll darüber nicht erfreut sein.


Rom (kath.net)
Papst Franziskus hat in den vergangenen Tagen offensichtlich drei Priester aus der Glaubenskongregation entfernen lassen. Dies berichtet der Vatikanexperte Marco Tosatti auf seiner Website. Die Priester stammen aus der Slowakei, aus Frankreich und aus Mexiko. Die Order zur Entfernung der drei langjährigen Mitarbeiter soll direkt vom Papst an Kurienkardinal Gerhard Müller völlig ohne Erklärung übermittelt worden sein. Laut Tosatti soll Müller über die Anordnung nicht erfreut gewesen sein, weil es sich dabei um drei sehr gute Mitarbeiter gehandelt habe. Der Präfekt der Glaubenskongregation habe anschließend das Gespräch mit Papst Franziskus gesucht. Laut Tosatti soll dies aber mehrmals hinausgezögert worden sein.


Bei einer schließlich doch stattfindenden Audienz wird Müller laut Tosatti wie folgt zitiert: "Eure Heiligekeit, ich habe diese Briefe erhalten, aber ich habe hier noch nichts gemacht, weil diese Personen zu den besten Mitarbeitern meines Dikasteriums gehören. Was haben sie gemacht?".

Die Antwort von Franziskus soll wie folgt gelautet haben: "Und ich bin der Papst, ich brauche keine Gründe für meine Entscheidungen geben. Ich habe entschieden, dass sie die Glaubenskongregation verlassen müssen und sie haben diese zu verlassen." Über die Gründe der Entlassung wird jetzt im Vatikan spekuliert.

Möglicherweise hat sich einer der Priester bei einem Gespräch etwas kritisch über Papst Franziskus geäußert. Ein anwesender Mitarbeiter und Freund des Papstes soll dies dann Franziskus berichtet haben. Darauf soll der Rauswurf erfolgt sein.

Papst Franziskus - Weihnachtsansprache an die Kurie 2016 (Ohne Übersetzung)




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Lesermeinungen

 SCHLEGL 10. Jänner 2017 
 

@Tonika

Leider weiß ich nicht auf welche von meinen Stellungnahmen sich Ihr "in gereiztem Ton" verfasstes Statement bezieht? Aber Ihre theologischen Unterstellungen möchte ich ganz klar zurückweisen. Vielleicht finden Sie in ihrer geistlichen Umgebung einen "Reibebaum" für ihre Frustrationserlebnisse, ich stehe jedenfalls dafür nicht zur Verfügung.Msgr. Franz Schlegl


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 Tonika 9. Jänner 2017 
 

@Schlegl, Willkür oder Barmherzigkeit?

Plötzlich so gesetzestreu? Sonst attackieren Sie gerne katholische Bischöfe und Laien, die die praktische Einhaltung der kath. Lehre und Ehemoral einfordern als hartherzige Pharisäer. In Ihren Augen ist der Verstoß von Katholiken gegen die kath. Ehemoral oder die Gebote Gottes eine Bagatelle über die die Kirche großherzig hinwegsehen soll. Barmherzigkeit also nur für Katholiken, die gegen die Lehre verstoßen aber Härte gegenüber glaubenstreue Katholiken.
Selektive Barmherzigkeit ist keine Barmherzigkeit, sondern Willkür. Seltsamerweise werden liberale Bischöfe wie Kasper, Marx und Danneels und andere liberale Reformisten, die ständig gegen die Lehre verstoßen und das Antlitz der kath. Kirchen verstümmeln wollen, nicht GEFEUERT SONDERN vom Papst GEFÖRDERT. Wenn die Lehre verteidigen bereits ein Regelverstoß darstellt, dann stimmt mit diesem Pontifikat etwas nicht. Unter Benedikt und JP II musste kein Bischof oder Priester, war er noch so renitent, um sein Amt fürchten.


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 Christa.marga 9. Jänner 2017 
 

Barmherzigkeit, was ist das???

Sicher nicht, wenn man die Kardinäle öffentlich rügt, Kardinal Müller einfach übergeht, indem er drei seiner Mitarbeiter entlässt, diesen dann auf eine Audienz warten lässt...
"Barmherzigkeit" ist das mittlerweile am meisten strapazierte Wort in der Kirche!


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  9. Jänner 2017 
 

Dialog der Beliebigkeit

Der amtierende Papst verweigert Kardinal Müller bei der Audienz den Dialog.

D a g e g e n
soll der souveräne Malteserorden sich SEINEN Wünschen beugen und den der Obödienz verpflichteten Ritter um des
D i a l o g s willen als Großkanzler zu behalten.

Ein wenig glaubwürdiges Taktieren.



http://www.thetablet.co.uk/news/6571/0/exclusive-cardinal-burke-and-grand-master-festing-defied-wishes-of-pope-by-sacking-grand-chancellor-


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 Bentheim 9. Jänner 2017 
 

Wahre Worte von WB Schneider u.WB Laun

Neben der großen Hingabe an die göttliche Vorsehung (WB A.Schneider) steht das große Begreifen der Hl.Schrift und der aus ihr gewonnenen Lehren der Kirche, wie es WB A.Laun z.B. zu AL mit allen Konsequenzen zuletzt dargelegt hat. Es gibt Wertungsunterschiede im Verhalten, aber die göttliche Vorsehung ist nicht ohne die Hl.Schrift und die Lehren der Kirche als unser Fundament denkbar. Zu beiden müssen wir daher in einem geordneten Verhältnis stehen.Wo ein Widerspruch auftaucht, ist anhand der Hl.Schrift die Ursache des Widerspruchs auf ihre Berechtigung zu prüfen.


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 Laus Deo 7. Jänner 2017 

ALLE! Wahre Worte vom WB Athanasius Schneider

Wir können unsere Unterwerfung unter den Stellvertreter Christi nicht von der Person des Papstes abhängig machen. Das wäre nicht Glauben, das wäre die Wahl einer Partei. Der Stuhl Petri ist immer derselbe, die Päpste wechseln, so kann man nicht sagen: In diesen Papst jetzt habe ich kein Vertrauen, ich will mich ihm nicht unterwerfen, sondern hoffen, daß bald ein neuer Papst folgt. Das ist für mich keine katholische Haltung, es ist nicht übernatürlich, sondern sehr menschlich. Es fehlt gerade die Übernatürlichkeit und das große Vertrauen in die Göttliche Vorsehung, daß Gott es ist, der die Kirche leitet. Das ist unsere Berufung, die Gott von uns heute verlangt. Mit Liebe zur Kirche, mit Liebe zum Papst – immer mit Liebe zum Papst und für ihn betend –, aber ohne eine Art von Papolatrie zu praktizieren, das nicht, sondern den Papst übernatürlich zu lieben, für ihn zu beten und zu glauben, daß er Vicarius Christi ist, Servus Servorum Dei.


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 Michmas 7. Jänner 2017 
 

Barmherzigkeit??

Was muss vorgefallen sein dass hier selbst die Barmherzigkeit v.Papst Franziskus nicht gilt, denn die Versetzung der 3 Pers.durch den Papst beschädigt auch Kard. Müller in seiner Position.


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 kreuz 5. Jänner 2017 

ich meine @Weinberg

ohne zu blättern oder zu googeln, daß ein Mensch ab dem Sakrament der Taufe ein Gotteskind ist. bitte zu korrigieren wenns nicht stimmt.


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 lakota 5. Jänner 2017 
 

@Sefa

Ihrem letzten Post nach urteilen Sie über einen Menschen, oder Papst, anhand von einem einzigen Fall - hier Meisner, dort 3 Priester. Hätten Sie mein Post richtig gelesen, im Zusammenhang mit @AngellNo hätte Sie merken müssen, daß es um ganz etwas anderes ging. Und wenn ich von JPII spreche, meine ich seine ganze Zeit als Papst...und immerhin wurde er ja heiliggesprochen. Papst Franziskus stiftet Verwirrung mit seinem Verhalten, und besonders wenn man AL ansieht. Und da geht es nicht "nur" um drei Priester, oder unglücklich formulierte Aussagen, sondern um die Gebote Gottes. Und daran hat vor ihm noch kein Papst gerüttelt.


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 Weinberg 5. Jänner 2017 
 

@ Kurti

"Alle seien Gotteskinder.. So,so, die heilige Schrift sagt aber etwas ganz anderes."

Wessen Kinder sollten sie sonst sein, wenn nicht Kinder Gottes? Und wo steht in der Hl.Schrift etwas "ganz anderes" geschrieben?


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 Kurti 5. Jänner 2017 
 

Der Papst und seine Vergangenheit:

http://www.bild.de/politik/ausland/papst-franziskus/zehn-unbekannte-fakten-39846412.bild.html

Alle seien Gotteskinder.. So,so, die heilige Schrift sagt aber etwas ganz anderes.


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 Michmas 5. Jänner 2017 
 

Sefa

.....es geht gerade mal um 3 Priester??
Damit zeigen sie genau dass sie nach "Amt"und "Würden"entscheiden.
Zur LEBZEIT Jesu:Er war nur eines Zimmermanns Sohn, ohne Amt und Würden.Er hatte nur ein Gewand ohne Naht.


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 Sefa 5. Jänner 2017 
 

@Stefan Fleischer

Falls Sie mit "Panzerkardinal[s]" Papst Benedikt XVI meinen sollten:
Im Falle Richard Williamson war seine Hand nicht milde, sondern schwach und hat der Kirche sehr geschadet.


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 Sefa 5. Jänner 2017 
 

@lakota 2

Man muss aber einmal die zugrunde liegenden Vorgänge gegenüberstellen: Das Erzbistum Köln ist eines unserer größten und traditionsreichsten. Gegen die Berufung von Kardinal Meisner gab es Widerstand aus unterschiedlichstenen Lagern. Meisner selber wollte nicht nach Köln. Papst JPII hat entgegen allen Ratschlägen eigens das Wahlrecht ändern lassen, um seine Entscheidung durchzusetzen. - Auf der anderen Seite geht es um gerade mal 3 Priester (nicht Kardinäle oder Bischöfe!), die jetzt an anderer Stelle wirken, und wir kennen nach wie vor nicht die Gründe hierfür. Alles Spekulation!

Wenn dann hier von "Autoritäre[n] Entscheidungen" oder "Willkür und Selbstherrlichkeit" die Rede ist, wenn der Charakter und die Glaubwürdigkeit des Heiligen Vaters hinterfragt werden, wird offenkundig mit zweierlei Maß gemessen.


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 Sefa 5. Jänner 2017 
 

@lakota 1

Das Wort steht in Anführungszeichen, weil es ein Zitat ist. Vollständig lautet es: "Trotzdem habe ich ihn [JPII, Sefa] von der ersten Stunde seiner Wahl bis zu seiner Letzten geliebt" und schließt somit sein Verhalten bei der Neubesetzung in Köln mit ein. Das Wort "verurteilen" bezog sich auf die darauf folgende Passage ("Bei ihm wußte ich woran ich war ... Von Papst Franziskus kann ich das leider nicht sagen...") und ist vielleicht wirklich zu hart.
[Fortsetzung folgt]


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 elisabetta 5. Jänner 2017 
 

@trueman

Wir beten zu wenig für den Papst??
Für wen wird weltweit mehr gebetet als für den Papst? Bei jeder Heiligen Messe beten wir für ihn. Aber Gott allein weiß, warum er so ist wie er ist und nur ER kann ihn ändern, wenn es Sein Wille ist.


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 chorbisch 5. Jänner 2017 
 

@ Bernhard Joseph

Sie hatten gestern Recht, das Wort "Gehorsamspflicht" war falsch gewählt, "Loyalitätspflicht" trifft eher was ich meine.

Natürlich waren die drei Priester über das Verhalten des Papstes empört. (Es scheint ja leider so zu sein, dass Tosatti korrekt berichtet, die "Tagespost" hat offenbar weitere Quellen dazu)
Daß sie, oder einer von ihnen, seinen Gefühlen auch Mal Luft machen wollte, ist auch nur verständlich.

Nur: Das tut man nicht gegenüber einem Vatikanisten, der das natürlich in einem Artikel verarbeitet, das ist ja sein Beruf. Da wir davon ausgehen können, das der Informant wusste, wer Tosatti ist, finde ich dieses Verhalten doch bedenklich.

Natürlich könnten wir nun darüber reden, ob der Papst durch sein Verhalten nicht als erster illoyal war. Aber da würde ich gerne abwarten, ob die Gründe für die kurzfristige Entlassung nicht doch noch bekannt werden. Vielleicht wird das Verhalten des Papstes dann verständlicher. Die "Tagespost" deutet ja mögliche Gründe an.


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 Bernhard Joseph 5. Jänner 2017 
 

@Ottaviani

@A.Birlinger schrieb doch von Denunzianten!

Sind Denunzianten für Sie gleichzusetzen mit Ratgebern?

Für mich hat ein Denunziant ein unsittliches Interesse, das schon aus moralischen Gründen nur Verachtung und Ablehnung verdient. Ein Papst der dem Denunziantentum Raum gäbe (ich hoffe es war nichts so), verlöre in der Tat seine moralische Autorität.

Ihre ständigen Versuche Birnen mit Äpfeln gleichsetzen zu wollen, funktioniert nicht, lassen Sie es doch besser.

Verwirrung zu stiften, ist zudem nicht katholisch, sondern steht dem Glauben diametral entgegen.


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 Veritasvincit 5. Jänner 2017 

Autoritäre Entscheidungen

Es gibt Entscheidungen in Sachfragen und in Personalfragen. Bei den Letzteren sollte man die betroffenen Personen nicht wie eine Sache behandeln.


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 Ottaviani 5. Jänner 2017 

@Birlinger

Auch Johannes Paul II hörte auf Informationen außerhalb der offiziellen Kanälen siehe die Bischofsernennung in Wien 1986


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 Michmas 5. Jänner 2017 
 

Unverständlich!?!?

Papst Franziskus entlässt drei Priester könnte man noch verstehen, wenn er etwas früher einen Kardinal aus dem 9er Rat entlassen hätte , der sein Kreuz am Tempelberg abgelegt hat.Ich sehe hier nur noch Willkür und Selbstherrlichkeit.


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 Aegidius2 5. Jänner 2017 

Der Mann aus Bayern

Meinen Informationen zufolge handelt es sich bei dem hier bereits mehrfach zitierten "Mann aus Bayern" um einen Bauern aus Westfalen, der von einem berühmten Mann aus dem Rheinland zitiert wurde:

"Die Liturgie betreffend erzählte Adenauer von einem westfälischen Bauern. Als sich die liturgische Sprache und der Ablauf der heiligen Messe veränderten, hätte dieser alles mit angesehen und angehört, dann aber den Kopf geschüttelt und gesagt: „Macht, was ihr wollt, ich bleibe katholisch.“ (Vgl. 173)"

http://www.kath.net/news/52239


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 Selene 5. Jänner 2017 
 

@Pilgervater

Wie kommen Sie darauf, dass der Papst 2018 zurücktreten wird?

Dass der Papst politisch links einzuordnen ist, sehe ich auch mit Befremden und dass er teilweise von Gegnern der katholischen Kirche Beifall erhält, sehe ich auch so.

Wenn der Papst machen kann, was er will, dann liegt das am System, das nun mal nicht demokratisch ist.

Ich halte es mit dem von einem Mitblogger erwähnten Mann aus Bayern und sage, "egal was die in Rom machen, ich bleibe katholisch".

Päpste kommen und gehen bekanntlich.


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 felsbrandung 5. Jänner 2017 

Franziskus, der Unbekannte

Haben die Herren Kardinäle die ihn zum Papst gewählt haben, nicht gewusst welchen Charakter er hat?!


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 Sefa 5. Jänner 2017 
 

@lakota: "Wovon reden Sie eigentlich?"

Sorry, ich dachte, die Umstände der Ernennung des Kölner Erzbischofes nach dem Tode Kardinal Höffners wären hier bekannt. Vielleicht mal das Internet bemühen?

Papst Johannes Paul II hat damals, sagen wir mal: unkonventionell agiert, um seinen Favoriten durchzudrücken und für einigen Unmut in der Diözese gesorgt. [In einem anderen Thread ging es zufällig diese Tage um die dortigen Austrittszahlen, bitte mal nachlesen.]

Man wird wohl kaum einen Papst finden, der nicht irgendwann einmal hemdsärmelig vorgegangen wäre. Das aber einmal zu bewundern (Sie schrieben, sie hätten JPII "geliebt"), ein anderes Mal, bislang ohne Kenntnis der genauen Sachlage, zu verurteilen, sagt nichts über die Päpste aus, aber alles über Ihre Einstellung.


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 Kostadinov 5. Jänner 2017 

würde mal sagen, die Sache ist amtlich...

...denn die Tagespost gehört ja nun wirklich nicht zu irgendwelchen Krypto-Lefebvreianern, die dem Papst eins auswischen wollen...

http://www.die-tagespost.de/politik/Das-Klima-im-Vatikan-wird-rauer;art315,175166


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 doda 5. Jänner 2017 

@christine.mm

Don't worry!
Ich finde Ihre Gedanken liefern keinen Aufhänger sich zu echauffieren.


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 Bernhard Joseph 5. Jänner 2017 
 

@myschkin

Für die Personalpolitik des Papstes müssen Sie sich als Katholik nicht interessieren aber für sein Verständnis vom menschlichen Umgang miteinander dann schon, insbesondere, wenn er bei anderen diesen Umgang gerne scharf und abwertend kritisiert.

Letztlich geht es um die Glaubwürdigkeit des Papstes.


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 Stefan Fleischer 5. Jänner 2017 

Wenn man nicht schlafen kann

so kommen die Gedanken, z.B.:
Die Gefahr eines solchen Führungsstils ist es, dass man sich mit Schmeichlern und Denunzianten umgibt, statt mit ehrlichen Freunden.
oder:
Es ist durchaus denkbar, dass sich schon bald verschiedene Leute die milde Hand des "Panzerkardinals" zurück wünschen werden.


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 Hadrianus Antonius 4. Jänner 2017 
 

@Thomas05

Meinen sie den Fall Julio Cesar Grassi vom Bistum Moron (Suffraganbistum v. Buenos Aires, Argentinien) und ggf. die (Un)tätigkeit seines Beichtvaters?


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 Selene 4. Jänner 2017 
 

Stimmt offenbar

http://www.die-tagespost.de/politik/Das-Klima-im-Vatikan-wird-rauer;art315,175166

Laut diesem Artikel stimmt es, was hier berichtet wird.

Allerdings weiß niemand, WARUM der Papst diese drei Priester aus der Glaubenskongregation entlassen und in den Dienst ihrer Heimatdiözesen bzw. Orden zurück geschickt hat.

Die Vorgehensweise war zweifellos sehr autoritär, aber wer weiß, was wirklich vorgefallen ist?

Jeder Chef wünscht sich loyale Mitarbeiter und trennt sich von illoyalen.


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 Kurti 4. Jänner 2017 
 

@myschkin

Gab es da nicht mal einen Mann aus Bayern, der in einem gewissen Zusammenhang, den ich aber nicht kenne, sagte: Die können in Rom machen, was sie wollen, aber ich bleibe katholisch.
Ein Christ glaubt an Gott, nicht an den Papst, der selber erlösungsbedürftig ist. Trotzdem haben katholische Christen auch gewisse Erwartungen an den Papst, mämlich die, daß er sich an die Lehre der Kirche hält uns selber halbwegs danach lebt, was bei bestimmten Päpsten aus der Kirchengeschichte leider nicht der Fall war, auch wenn sie selber die Lehre nicht geändert haben.


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 christine.mm 4. Jänner 2017 
 

@Schlegl

Ich bin dankbar für den Leib des Herrn. Es fehlt nichts. Und ich bete, daß von allen die trinken können, nicht nur vielen sondern allen die Sünden vergeben werden mögen. Dazu hat ER sich ja geopfert. Der Kelch wäre zum Eintauchen durch den Priester.
Es tut mir leid, daß ich Sie so erregt habe. Ich muß keinen Erfolg haben. Ich habe es, dem Herrn zu Liebe versucht.
Es liegt in Seiner Hand. Aber eine gute Kathechese über das Kostbare Blut Christi täte uns allen sehr gut. Und nicht die Angst vor Krankheiten. Sterben müssen wir ja doch. Unausweichlich.
Es ist nicht gut streitbar zu sein bei dem was vom Herrn kommt. Nur standhaft, ausdauernd und geduldig.
FRIEDE ???


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 doda 4. Jänner 2017 

Nebenthema Kelchkommunion

Laien empfangen das Blut Christi auch als Mundkommunion. Dann taucht der Priester die Hostie ein und reicht die Mundkommunion.Ein Helfer hält eine Patene.
Es ist den Laien jedoch nicht gestattet, die Hostie selbst ein zutauchen.
So sind auch bei einer größeren Anzahl von Kommunikanten keine hygienischen Bedenken nötig.


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 Pilgervater 4. Jänner 2017 

Unsterbliche Nibelungen

Liebe Nibelungen,
die Ihr dem Papst auch noch folgen werdet, wenn er Kubas entschlafenen Maximo Leader heilig spricht (Scherz!), ja sogar dann, wenn er bis zu seinem Rücktritt 2018 den Vatikan komplett an die Wand gefahren hat - lest einfach mal Guido Horsts Artikel von heute (Tagespost) zum rauen Klima unter seinem Ponitikat. Der Papst macht dort in einem Zitat von 2013 eindeutig klar, dass er sich selbst "autoritär" und links verortet, - wo wir ihn mittlerweile auch zu unserem Bedauern ansiedeln müssen. Einen solch linken Papst hat es, das lässt sich mit Sicherheit sagen, seit 200 Jahren nicht gegeben. (Und davor gab es die politische Linke eh noch nicht).
Wen wundert's, dass die Mainstreammedien ihm huldigen, dass Atheisten sich über ihn freuen, während er mit Felsbrocken nach gläubigen Kirchentreuen wirft ?! Verkehrte Welt!
Aber Ihr, liebe Nibelungen, Ihr werdet ihm schon alles verzeihen, denn er ist doch 'der Papst'. Himmel hilf!


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 Veritasvincit 4. Jänner 2017 

@Waldi

Auch ich habe die Zeit vor und nach dem Konzil erlebt. Der Glaube des Konzils ist natürlich derselbe wie vorher. Wenn er jetzt in der offiziellen Verkündigung zerbröselt, liegt es an uns, die wir in ihm fest zu stehen meinen, Kirche zu sein und ihn nach Möglichkeit zu verkünden. Ihn mit der jetzt hoch gepriesenen Nächstenliebe und Barmherzigkeit zu vereinen, ist die hohe Kunst, welche uns obliegt. Gott wird die Gnade dazu geben.


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 SCHLEGL 4. Jänner 2017 
 

@christine.mm

Bitte kommen Sie runter!Bei der Ausstellung auf der Westempore des Stephansdomes können sie 40 cm lange PESTLÖFFEL sehen, mit denen die Priester in der letzten Pestepidemie den Kranken die Sterbesakramente gereicht haben! Trotzdem haben sich ALLE 40 Priester angesteckt und sind gestorben.
Essen Sie mit anderen Personen aus einer Schüssel (wie früher in Tirol im Gebirge?)
Haben Sie im Biologieunterricht, was die Übertragung von Krankheiten durch Tröpfcheninfusion betrifft, genau aufgepasst?
Im Stephansdom haben die Leute Husten und Schnupfen, da sollen 600-800 Leute aus einem Kelch trinken? Grauslich! Unappetitlich, unhygienisch!
Durch das Verbot des "Laienkelches", den die Hussiten und die Protestanten gefordert haben, hat die katholische Kirche vielen 10.000 Menschen das Leben gerettet. Seuchen wie Cholera und Ruhr gab es noch im 19.Jh, Tuberkulose bis zum 2.Weltkrieg!
Die Kelchwortedas sind nicht FALSCH übersetzt,sondern interpretierend,wie Benedikt XVI sagte!Msgr.Franz Schlegl


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 A.Birlinger 4. Jänner 2017 
 

Der Papst hört auf Denunzianten!

Arme Kirche. Soweit ist es mit dir gekommen!


http://www.die-tagespost.de/politik/Das-Klima-im-Vatikan-wird-rauer;art315,175166


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 Stephaninus 4. Jänner 2017 
 

Führung und Personalpolitik

1. Jeder Mensch mit Führungserfahrung weiss, dass unangenehme Entscheide in Sachen Personal stets in Gefahr stehen, aussen missverstanden oder tendenziös interpretiert zu werden.
2. Dass der Vatikan nicht umhin kommt, sich strukturell und personell zu erneuern, dürfte doch inzwischen jedem klar geworden sein....und diese schwere und unangenehme Aufgabe in Führungsstärke anzupacken, ist ein zentraler Punkt des aktuellen Pontifikats.
3. War nicht Charamsa auch in der Glaubenskongregation beschäftigt...also, immerhin scheint personeller Handlungsbedarf nicht per se und von vorne herein jeder Notwendigkeit zu entbehren.


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 myschkin 4. Jänner 2017 
 

Bin ich ein schlechter Christ,

wenn ich mich für die Details der Personalpolitik im Vatikan nicht interessiere?


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 Kurti 4. Jänner 2017 
 

Der Papst hat in einem Interview u.a. auch folgendes über sich

selbst gesagt: "Meine autoritäre und schnelle Art, Entscheidungen zu treffen, hat mir ernste Probleme und die Beschuldigung eingebracht, ultrakonservativ zu sein."
Link dazu: http://www.stimmen-der-zeit.de/zeitschrift/online_exklusiv/details_html?k_beitrag=3906412&newsletter=Herder_Theologie/20130920
Hier räumt der Papst also ein in der Vergangenheit autoritäre und schnelle Entscheidungen getroffen zu haben. Offenbar ist das seinem Charakter geschuldet und den legt man nicht schlagartig ab. Von daher lässt sich auch die jetzige Entscheidung die drei Mitarbeiter der Glaubenskongretation ohne Diskussion und Rücksprache mit Kardinal Müller zu bewerkstelligen, erkären. Ansonsten plädiert der Papst ja sonst eher für einen anderen Führungsstil, kann sich aber in so einem Fall nicht enthalten diesen auch zu praktizieren. Er sagt auch da, wenn man das ganze Interview liest, daß er kein ordnungsliebender Mensch sei,was eine vielen Widersprüche erklärt.Unordnung beginnt aber im Geiste.


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 Herbstlicht 4. Jänner 2017 
 

@Psalm1

Danke für Ihren Link auf die Tagespost.
Der dortige Artikel lässt einiges klarer sehen.


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 lakota 4. Jänner 2017 
 

@AngellNo

"Die Barmherzigkeit der deutschen Katholiken ist seit dem Papstwechsel in eine regelmäßige Feindseligkeit gegenüber dem Nachfolger von Papst emeritus, Benedikt XVI gewichen, weil sie nicht mehr Mittelpunkt einer Weltkirche sind." Entschuldigung, aber was Sie da schreiben ist absoluter Blödsinn. Vor Benedikt XVI. war Johannes Paul II. und Sie werden wissen, daß er Pole war. Trotzdem habe ich ihn von der ersten Stunde seiner Wahl bis zu seiner Letzten geliebt. Bei ihm wußte ich woran ich war, nach seinen Worten konnte man sich richten. Von Papst Franziskus kann ich das leider nicht sagen und glauben Sie mir, das tut mir weh. Ich möchte meinem Papst, meiner Kirche mit Vertrauen folgen, aber das wird immer schwerer und das liegt doch nicht daran WOHER ein Papst kommt!


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 speri17 4. Jänner 2017 
 

Personalpolitik Teil 2

Mit Teil 1 wollte ich nur kurz aufzeigen, WO die "Reise" hingeht.(siehe auch AL, Nichtbeantwortung der Dubia usw.)
Darum meine wiederholte Bitte an alle:
EINEN "GEBETSSTURM" FÜR PAPST FRANZISKUS zu starten.
Danke


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 speri17 4. Jänner 2017 
 

Eindeutige Personalpolitik Teil 1

Rein rechtlich ist die Handlung von Papst Franziskus vermutlich OK. Aber vom christlichen, "barmherzigen" und menschlichen Standpunkt sehe ich diese Handlungsweise (vorausgesetzt sie stimmt) sehr kritisch.
Einige Dinge zum nachdenken:
1.Umbesetzung des Instituts für Ehe und Familie J.P.II: Direktor Msgr. Livio Melina samt Großkanzler abgesetzt und bei Eröffnung des neuen Studienjahres im Oktober durch Papst Franziskus nichteinmal öffentlich bedankt geschweige denn freundlich verabschiedet. (gleichzeitig Befehl zur "Neuorientierung") Von einer persönlich anwesenden "Quelle" (=Priester) erfuhr ich auch von der sehr bedrückenden Stimmung. Zitat: "wenigstens hat er (Papst Franziskus) uns nicht beschimpft und sofort entlassen"
2. Fast in allen Diözesen werden liberale Bischöfe ernannt.
3.Ohne großartige Überprüfung wurde der peruanischen Universität in Lima das päpstliche Recht wieder zuerkannt da sehr liberal. (von P. B. XVI aberkannt)
Ich könnte noch einiges berichten.


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 Psalm1 4. Jänner 2017 
 

Hier ein weiterer link zum Thema. Enthalten ist ein interessantes Papst-Zitat:

http://www.die-tagespost.de/politik/Das-Klima-im-Vatikan-wird-rauer;art315,175166


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 Selene 4. Jänner 2017 
 

In dem allgemeinen Wirrwar

sich eine Meinung zu bilden ist schwierig.

Möglich wäre es auch, dass man mit so einer Nachricht dem Papst schaden will.

Das ganze Chaos, das z.Zt. auf der Welt herrscht, macht auch vor der Kirche nicht Halt.

Aber wie heißt es doch: Wenn die Not am größten, ist Gott am nächsten.


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 Lakari 4. Jänner 2017 
 

von Bertolt Brecht stammt das Zitat:

Sie sägten die Äste ab auf denen sie saßen und schrien einander zu wie man schneller sägen könnte - und fuhren mit Krachen in die Tiefe. Und die ihnen zusahen, schüttelten die Köpfe beim Sägen - und sägten weiter!


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 Thomas05 4. Jänner 2017 
 

Die gefeuerten Mitarbeiter des Dikasterium haben sich überhaupt nichts

zu Schulden kommen lassen. Ganz im Gegenteil. Lesen wir doch die angelsächsische Presse zu dieser Causa, z.B. den von @Kurti unten verlinkten Artikel im Magazin "The Week": "A child abuse scandal is coming for Pope Francis".

Bekanntlich ist die Verfahrenszuständigkeit im Missbrauchsskandal 2001 auf die Glaubenskongregation übergegangen und seitdem ist dort gute Arbeit geleistet worden, offenbar so gut, dass sich einige Personen, die über gute Kontakte zum Umfeld des Papstes verfügen, in Bedrängnis sehen und interveniert haben. Der Papst selbst war in dieser Causa nie als der große Aufklärer bekannt, schon in Buenos Aires war er diesbezüglich zurückhaltend.

Nun werden zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Der Papst entfernt tüchtige Mitarbeiter, die ihre Sorgfaltspflicht gar zu ernst nehmen, und schwächt die Glaubenskongregation. Gleichzeitig führt er einen Kardinal am Nasenring durch die Manege, der "constant critic of the pope's views on marriage and the sacraments" befördert.


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 Aschermittwoch 4. Jänner 2017 
 

Geduld

Der Herrgott ist nicht zu beneiden. Ich hoffe, dass er genügend Geduld aufbringt mit seinem Boden Personal.


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 christine.mm 4. Jänner 2017 
 

Ärgernisse

Ganz schnell bevor der hundertste ÄrgernissKommentar erscheint möchte auch ich mein allergrößtes Ärgernis, nein, meinen allergrößten Kummer niederschreiben, obwohl dieser Kummer der in der Katholischen Kirche am allergeringsten Eingestufte ist :
Ich wünsche mir so sehr, daß das so kostbare Blut Christi, wie von Jesus, dem Christus eingesetzt und vergossen auch den Glaubenden gespendet werde. Schon Sein Leib wird offenkundig immer weniger geehrt. Sein vergossenes Blut = Leibliches Zeichen Seines Todes als Sühne für unsere schweren Verfehlungen
ist durch diese Verweigerung der Spendung absolut gänzlich aus unserer Wertschätzung verschwunden. Laut Kathechismus aus pastoralen Gründen. So ist doch ganz offensichtlich, das was Christus wollte nicht befolgt. Dazu ist auch die falsche Übersetzung der Kelchworte dazu gekommen. Auch fehlt das Beichtangebot sehr oft.
ALSO !!! WAS KÜMMERN MICH VATIKANISCHE BESETZUNGEN.
NUR CHRISTUS IST WICHTIG
NUR DER DREIFALTIGE GOTT IST WICHTIG DAS ZIEL


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 Thomas-Karl 4. Jänner 2017 

Merkwürdig

Als Exc. Annibale Bugnini - auf Betreiben konservativer Kreise, die das Gerücht lancierten, Bugnini sei Freimaurer - von Paul VI. aus der Gottesdienstkongregation entfernt und in den Iran versetzt wurde, gab es kein solches Echo wie jetzt. -- Im Übrigen sollte man prüfen, was an den aktuellen Gerüchten wirklich dran ist.


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 Bernhard Joseph 4. Jänner 2017 
 

@chorbisch

Dass es sich um "sehr gute Mitarbeiter" handelt, ist dem Artikel zu entnehmen, zudem sind wohl alle drei schon sehr lange in der Glaubenskongregation tätig, was ja nun explizit für ihre Qualifikation spricht.

Ob nun Tosatti das direkt von den Priestern erfahren hat oder aus dem näheren Umfeld, kann offen bleiben, es ändert am Sachverhalt nichts.

Sie stellen, höchst erstaunlich, den Gehorsam über die Mitmenschlichkeit. Sind Priester, die über Jahre hinweg gut in der Kongregation gearbeitet haben, lediglich Gegenstände, die kommentarlos entsorgt werden dürfen, wenn einem etwas an ihnen nicht mehr gefällt?

Verdienen nicht langjährige Mitarbeiter, auch wenn sie Fehler gemacht haben sollten, zumindest den Respekt, ihnen auch klar zu sagen, was sie falsch gemacht haben.

Oder geht es allein um Machtdemonstration zu Lasten des menschlichen Umgangs?

Was hat die Verweigerung einer Begründung mit Gehorsamspflicht zu tun?

Und das alles auch noch in der Weihnachtszeit!


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 Hadrianus Antonius 4. Jänner 2017 
 

Es stimmt.

1. Bei den Papstaudienzen sind fast immer mehrere Mitarbeiter anwesend.
Es sind also immer mehrere Zeugen vorhanden.
2. Im vorliegenden Fall ist, wie so oft, ein ausführlicher Schriftwechsel vorausgegangen.
Es handelt sich um bestimmte Personen, bestimmte Gedanken, bestimmte Äusserungen, bestimmte zeitliche Verläufe, um Aktionen und Reaktionen.
Das Ganze spielt sich mitten Im Rom, unter den Augen einer interessierten Öffentlichkeit ab, bei gut und breit informierten Netzwerken und sozialen Media.
Die Berichtgebung v. kath.net und @Gandalf ist korrekt und zutreffend.
"...Pourvou que ca doure..."(Laetizia Bonaparte, Mutter v. Napoléon)


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 Ottaviani 4. Jänner 2017 

@|donjbosco

In Mainz wird doch gewählt das Domkapitel wird diesen Herrn nicht akzeptieren
was wahrscheinlich ist daß er entsorgt wird wie Em Burke


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 Sefa 4. Jänner 2017 
 

@SCHLEGL

Ihr Wissen ist mal wieder schwer beeindruckend!

Gestern kam auf ZDF Info eine sehenswerte Dokumentation über Karl den Großen, in der auch zu sehen war, wie die Päpste sinnlose Diskussion zu beenden pflegten. Und was lese ich jetzt über unseren Heiligen Vater: "He got up and stretched out his hand in order to indicate that the audience was at an end." - Das sollte unseren Traditionsfreunden doch gefallen!

(Übrigens waren die Vorgänger von Papst Franziskus auch recht entscheidungfreudig und durchsetzungsfähig. Ich sage mal: Meisner...)


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 chorbisch 4. Jänner 2017 
 

@ deepthought

Möglicherweise haben Sie beim Thema Meinungsfreiheit etwas mißverstanden.

Natürlich haben Sie das Recht das zu sagen, was Sie denken und was man Ihrer Meinung nach "schlicht sehen kann".

Nur: Wenn z. B. Monsignore Schlegl oder ich diesen Sachverhalt anders "sehen", dann haben wir selbstverständlich auch das Recht, das zu sagen. Auch für uns gilt die Meinungsfreiheit und das umfaßt auch die Freiheit, eine andere Meinung zu haben als Sie.

Meinungsfreiheit bedeutet nicht, daß andere das Gesagte nicht kritisieren dürfen. Das vergessen meiner Meinung nach viele, die sich hier oder anderswo darüber beklagen, was man alles "nicht mehr sagen dürfe" (nachdem sie oft das angeblich Verbotene gerade wieder gesagt oder geschrieben hatten!).

Man darf sehr viel sagen in diesem Land. Man muß nur damit leben, das es Menschen gibt, die eine geäußerte Meinung für völlig falsch, gefährlich, reaktionär, modernistisch oder irre halten und die das dann auch sagen.

Und die dürfen das!


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 SCHLEGL 4. Jänner 2017 
 

@ Demetrios

"Die Tradition bin ich", soll Pius IX angeblich gesagt haben, als ihm ein Konzilsvater Bedenken der Tradition zum Unfehlbarkeitsdogma mitgeteilt hat, aber sicher ist es nicht.
Viel schwerer hingegen wiegt die Reaktion von Pius IX, als sich deutsche und österreichische Bischöfe (darunter der Wiener Erzbischof Kardinal Rauscher) vor der Abstimmung vom Papst verabschiedet haben, um nicht gegen die Dogmatisierung stimmen zu müssen. Als sich auch der griechisch katholische Patriarch von Antiochia, ganz Syrien und Ägypten verabschiedete und vor dem Papst (was heute für ein ostkirchliches katholisches Oberhaupt einer Teilkirche völlig undenkbar wäre!)niedergekniet sei, habe ihm der Papst mit dem Knie gegen den Kopf geschlagen und gesagt: " testa dura = harter Schädel"!
Bei der Seligsprechung von Pius IX haben Hierarchen der katholischen Orientalen diesen Vorfall gegen die Beatifikation vorgebracht, konnten sich aber nicht durchsetzen. Das zur Information über die Geschichte!Msgr. Schlegl


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 Wiederkunft 4. Jänner 2017 
 

Verwirrung

Die Verwirrung wird immer größer. Hoffentlich kommt bald eine Klarstellung. Vor einigen Tagen brachte der ORF eine Schlagzeile, die den Befreiungstheologen Boff zitierte:" Er sei sich sicher, dass unter diesem Papst der Zölibat abgeschafft werden wird." Ob das eine persönliche Meinung ist, oder ob da jemand irgendwelche Fäden zieht, bleibt ungewiss! Oft frage ich mich, wie Papst Benedikt jetzt über seinen Rücktritt denkt?


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 ottokar 4. Jänner 2017 
 

Frage:

Stefan Fleischer, verstehen Sie, was die "Ebene der Weltordnung" sein könnte? Erhoffen wir ein solche auf Erden oder im Himmel ? Im Himmel könnten wir sie mit unseren irdischen Entscheidungen wohl nicht beeinflussen .Oder ist das ganze nur eine Aneinanderreihung schön klingender, aber unlogischer Worte? Danke für Ihre geschätzte Meinung zum Twitter unseres Papstes.


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 Stefan Fleischer 4. Jänner 2017 

Ich hatte einen Traum

Ich las eine Meldung, der Heilige Vater hätte die drei fehlbaren Mitarbeiter zu sich gebeten und ihnen Gelegenheit gegeben, sich zu entschuldigen. Und zur grossen Überraschung für alle Anwesenden hätte dann auch er sich bei Ihnen für seine unbeherrschte Reaktion entschuldigt.
Wie gesagt, es war nur ein Traum. Aber es kann mir niemand verbieten, ihn weiter zu träumen, auch wenn ich mir bewusst bin, dass ich selber für so etwas wohl längst nicht heiligmässig genug wäre.


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 Ottaviani 4. Jänner 2017 

@ Bernhard Joseph

wer ist "man" der Papst kann und tut es auch


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 AngellNo 4. Jänner 2017 
 

Die Barmherzigkeit der deutschen Katholiken ist seit dem Papstwechsel in eine regelmäßige Feindseligkeit gegenüber dem Nachfolger von Papst emeritus, Benedikt XVI gewichen, weil sie nicht mehr Mittelpunkt einer Weltkirche sind.
Wahrscheinlich ist Papst Franziskus auch noch Schuld am Rücktritt seines Vorgängers.


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 Ottaviani 4. Jänner 2017 

@Bernhard Joseph

was konkret ist an meiner Aussage falsch die Herren sitzen nicht ohne Geld auf der Strasse


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 Bernhard Joseph 4. Jänner 2017 
 

@chorbisch / Kein komplizierter Sachverhalt

Warum sollte ich am Wahrheitsgehalt der Aussagen des Vatikanexperten Marco Tosatti zweifeln?

Tosatti hat einen guten Ruf zu verlieren und den wird er nicht für vage Gerüchte auf's Spiel setzen.

Dass die drei Mitarbeiter aus dem Dikasterium entfernt wurden, steht fest. Dass ihnen anscheinend kein Grund für die Entlassung genannt wurde, auch, denn sonst hätte Tosatti einen solchen Grund erfahren.

Daraus erklärt sich auch, warum Tosatti den Ablauf der Audienz erfahren hat, denn sicher haben die Mitarbeiter Kardinal Müller gefragt, was der Papst als Grund der Entlassung genannt hat und da wird wohl Kardinal Müller, da er ja nicht lügen kann und darf, erklärt haben, dass er es leider nicht wisse, da der Papst eine Begründung verweigert habe. Der Präfekt der Glaubenskongregation ist ja einem guten Mitarbeiter eine ehrliche Auskunft schuldig.

Tosatti wird dann diese Mitarbeiter nach dem Grund der Entlassung gefragt haben und sie werden ihm eine entsprechende Auskunft gegeben haben.


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 Demetrios 4. Jänner 2017 
 

Einfach köstlich

Die Franciscus zugeschriebenen Äußerungen entsprächen dem Tonfall eines seligen Pius IX.: "Die Tradition bin ich". Bzw. dem gütigen Kaiser Ferdinand von Österreich: "Ich bin der Kaiser und ich will Knödel."
Wobei alle drei Zitate erfunden sein könnten, aber die Betreffenden recht gut charakterisieren.


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 Waldi 4. Jänner 2017 
 

Es ist schwierig,

in diesem von Meinungswirrwarr durchflutetem Bericht die Wahrheit zu orten. Aber eines müsste jedem bewusst geworden sein: In die katholische Kirche ist bis in ihren innersten Kern eine Flutwelle von Banalitäten eingebrochen, an der sie sich verzweifelt die Zähne ausbeißt und das Wesentliche ihrer Aufgabe, die Verkündigung der Heilsbotschaft, völlig zum Erliegen gekommen ist! Deshalb ist es nur logisch: „Die Menschen, allmählich der theologischen Unterweisung beraubt, neigen in wachsendem Maße dazu, sich auf die eigene Frömmigkeit zurück zu ziehen“. (Mary Ball Martìnez, Rom-Korrespondentin mehrerer amerikanischer Zeitungen). Auch ich habe mich zurück gezogen und deutlich erkannt, dass mich der vor dem Konzil von der katholischen Kirche vermittelte Glaube weit mehr und nachhaltiger mit geistiger Substanz bereichert hat, als die vielen Jahrzehnte nach dem Konzil. Das ist eine zutiefst erlebte Tatsache, die mir niemand ausreden kann!


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 Ottaviani 4. Jänner 2017 

@Kaiser Karl

die geistlichen Herren sitzen ja nicht auf der Strasse und werden um ihr Brot gebracht sie kehren einfach in ihre Diözesen und Orden zurück das ist mit einer klassischen Entlassung nicht zu vergleichem


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 Pilgervater 4. Jänner 2017 

Nibelungentreue

Viele derer, die hier Franziskus I. vor diversen Anklagen schützen möchten, lassen sich wohl davon leiten, dass 'nicht sein kann, was nicht sein darf'. Diese Maxime ist jedoch alles andere als biblisch, lehramtsmäßig oder vernünftig. Wir 'glauben' nicht an den Papst, sondern an Jesus! Wird nicht die Liste der verqueren päpstlichen Äußerungen und Handlungen von Tag zu Tag länger? Man kann bzgl. der Unverdrossenheit seiner Verteidiger von 'Nibelungentreue' sprechen: lieber die Katastrophe erleiden (-so war das bei den Nibelungen), als sich dem Verantwortlichen zu widersetzen. Für sie scheint die Vorstellung, einen fragwürdigen Papst zu haben, der seiner Kirche schadet, unmoralisch zu sein. Da hilft dann leider auch kein sachliches Argumentieren.
Hinterher, wenn kirchengeschichtlich die Katastrophe zu besichtigen ist, wenn Kirchenhistoriker sie aufarbeiten und öffentliches Einvernehmen darüber hergestellt wird, wird keiner seiner vormaligen Mitläufer etwas davon geahnt haben wollen...


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 Kostadinov 4. Jänner 2017 

okay, Herr Bertone

und was haben sich die drei nun zu Schulden kommen lassen? Bitte klären Sie uns auf. Danke


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 Aegidius2 4. Jänner 2017 

Das Gespenst des Konzils

Und so herrscht man, wenn man nicht durch Person, Recht oder Vernunft oder das Wort überzeugen kann, eben durch ein "Klima der Angst". Wo habe ich so etwas schon einmal gehört?
Mit jedem Tag, den dieses Pontifikat dauert, werden die Kirche und der Glaube weiter geschwächt. Die Entratzingerisierung wird noch zu Lebzeiten Benedikts XVI vollendet werden, und unsere Hoffnung richtet sich auf Franz' Nachfolger - so es denn noch einen geben wird - inmitten von Scherben und Asche Seine Kirche neu zu erbauen. Herr, wohin sollen wir uns wenden?


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 bertone 4. Jänner 2017 
 

@Schlegl, @Bernhard Josef

Sehr geehrter Herr Schlegel, Ihren Kommentaren kann ich nur voll und ganz zustimmen. Es ist schon sehr erstaunlich, wie gut sich manche Teilnehmer hier mit den Gegebenheiten in Rom auskennen.
Ihnen Herr Bernhard Josef sei gesagt, dass es überhaupt nicht verwundert, dass sich gleich 3 Mitarbeiter eines Dikasteriums schuldig machen. Es sind im Vatikan VIEL mehr und das in allen Ämtern!


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 Kaiser Karl 4. Jänner 2017 
 

Unbarmherzig und ungerecht

Ja der Papst hat wohl das Recht seine Angestellte zu entlassen oder nicht. Aber jeder Entlassene hat auch ein Recht darauf die Gründe zu erfahren. Das ist eigentlich das mindeste was man erwarten kann.
Da keine Gründe vom Papst genannt wurde ist davon auszugehen das es auch keine wirklichen schwerwiegende Gründe gibt.


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 Ottaviani 4. Jänner 2017 

Im Kern der Sache

Hat der Papst völlig recht die Glaubenskongregation ist ein Beratungsorgan des Papstes kein Selbstzweck und er muß nicht begründen warum er jemand nicht in seiner Behörde haben will Wenn Kardinal Müller meint er könne ohne diese Mitarbeiter nicht sein Amt ausfüllen steh es ihm Frei den Rücktritt zu erbieten


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 Thekla 4. Jänner 2017 
 

Postfaktisch

Nicht umsonst wurde „postfaktisch“ zum Wort des Jahres 2016 gewählt.
Viele interessieren sich nicht für belegbare Fakten. Es reicht , dass irgendwelche Gerüchte oder Mutmaßungen verbreitet werden - wenn diese in das das eigene Weltbild und in die Gefühlslage passen, kann man ja seine "Meinung" und Beurteilung von Personen ausspucken.


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 deepthought 4. Jänner 2017 
 

Tja, Zeichen und Wunder

Lieber Herr @schlegl
zunächst: ich respektiere Ihre Meinung und in der Tat muss man aufpassen, dass nicht spitzfindiges Fehlersuchen oder Wut in einem regieren.
Ich muss aber feststellen dürfen, was man schlicht sehen kann! Genau das wird uns täglich mehr und mehr verboten.
Ich sehe das aber und ich sage, was ich sehe. Und ich sehe das auch gar nicht alleine, was in unserem Land, in Europa und dem nahen Osten, in Afrika usw. abläuft.
Sieht der Papst das nicht und vielleicht dürfen auch seine Bischöfe das nicht sehen und sagen?
Das ist Kirche?
Ich lese von ihm das gleiche Gewaber, dass eine Integrationsbeauftragte von sich gibt, um uns den Mund zu verbieten und ihre Tamagotchi-Sucht auszuleben, wo sie doch für ihre Familie schon keine Zeit hat.
Die Welt ist in der größten islamischen Bedrohung seit Entstehen dieses Gegenentwurfs zu Christus und der Papst verteilt die in alle Gemeinden.
Das sehe ich!


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 Kostadinov 4. Jänner 2017 

@chorbisch

würde schon reichen, wenn Kardinal Müller dementiert, dass er nicht wie ein kleiner Schulbub behandelt wurde
Dass der Papst von dem Recht, sich nur selektiv zu äussern, regen Gebrauch macht, daran hab ich mich gewöhnt :-)


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 Dottrina 4. Jänner 2017 
 

Wundern würde es mich nicht,

wenn die Meldung stimmt. Der so "barmherzige" Papst Franziskus kann nämlich manchmal ganz schön unbarmherzig. Wie viele gute Leute hat er schon ihrer Ämter enthoben (Burke, Canizares-Llovera als Beispiel), was war mit dem konservativen Orden der Immakulata? Wo war da Barmherzigkeit? Kardinal Sarah ist in seiner Kongregation ziemlich isoliert, Kardinal Müller hat es mehr als schwer. Alle guten Leute, die einst von Benedikt ernannt wurden, sind mehr oder weniger kaltgestellt. Warum wohl? Wenn auch Franziskus viel Gutes sagt (gerade, wenn es um den Teufel geht), so komme ich einfach mit ihm nicht zurecht. Traurig, denn ich möchte als einfacher Katholik meinen Papst auch wirklich mögen. Fällt mir bei Franziskus zunehmend schwerer. Oh, wie ich Benedikt vermisse!!!!!


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 Bernhard Joseph 4. Jänner 2017 
 

@Msgr. Franz Schlegl

Ganz so einfach ist es nicht!

Auch der Konjunktiv kann eine Unterstellung sein, indem er eine reale Möglichkeit impliziert, die Parallelen schafft, wo gar keine sind.

Ich wage hier einmal zu behaupten, dass weder Papst Johannes Paul II noch Benedikt XVI je drei verdiente und langjährige Mitarbeiter der Glaubenskongregation ohne nähere Begründung einfach entlassen hätten.

Die Unterstellung, ein solches Verhalten hätte unter den beiden Päpsten möglich sein können (Achtung Konjunktiv!), zielt allein darauf ab, den höchst ungewöhnlichen Vorgang auf Kosten beider Päpste zu normalisieren.

Und wenn Sie so etwas zitieren, machen Sie sich die Aussage zu einem gewissen Teil natürlich zu Eigen und können sich nicht dahinter verstecken.

Zudem ist die Behauptung dreist, es hätte (konjunktiv) keinen interessiert, wenn Papst JP II und Papst Benedikt 3 Mitarbeiter ohne Begründung entlassen hatte. Das Gegenteil ist richtig, wenn wir hier schon im Konjunktiv spekulieren.


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 chorbisch 4. Jänner 2017 
 

@ Kostadinov; Bernhard Joseph

Sicher, der Papst hätte den Bericht dementieren (lassen) können. Aber er muß das nicht! Das ist sein gutes Recht, auch wenn Sie das in diesem Fall wurmt, was Ihr gutes Recht ist!

Das gehört zu guter Pressearbeit, nicht "über jedes Stöckchen zu springen, das einem hingehalten wird."

Und bei allem Respekt vor Herrn Tosatti, er ist "nur" ein Journalist, kein Vertreter einer bedeutenden Institution.

@ Bernhard Joseph: Ich nehme an, Sie wissen über die Hintergründe dieser Entlassungen genauso wenig wie ich?
Sie mögen ungewöhnlich sein, aber vielleicht gab es gute Gründe dafür.
Auch für das Verhalten des Papstes mag es Gründe geben, die wir nicht kennen.

Im übrigen: Auch dem sicher von jedem Modernismusverdacht freien Pius XI. wird nachgesagt, er sei oft so aufbrausend gewesen, daß selbst Kardinäle mit Beklemungen in die Audienz gingen. So ein Verhalten mag nicht schön sein, es ist aber menschlich und nicht an irgendeine kirchenpolitische Richtung gekoppelt.


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 SCHLEGL 4. Jänner 2017 
 

@ deepthought

Niemand will Ihnen hier das Denken verbieten, es wäre auch gar nicht möglich! Aber die Art und Weise, wie hier manche Personen Verdächtigungen gegen den Papst aussprechen, gibt zu denken. Darf ich Sie erinnern (vielleicht können Sie das nachlesen), wie es Nuntius Roncalli(später Johannes XXIII) wegen des bulgarischen Königs beim Pius XII ergangen ist. Oder Monsignore Montini (später Paul VI) ebenfalls bei Pius XII.Von Pius XII sagte man, er hätte gesagt er brauche keine collaboratori= Mitarbeiter, sondern essecutori= Ausführen (nämlich seine Befehle). Nicht wenige hier wünschen sich aber wieder so eine Kirchenleitung........Und dann? Redet man wieder von Lieblosigkeit und autoritären Verhalten. Die Moral von der Geschichte: der Papst kam es NIEMAND recht machen.
Denken wir daran, wie die Mitarbeiter durch Indiskretion, Schlamperei, gezielte Weitergabe geheimer Dokumente Papst Benedikt fertig gemacht haben, Kathnet hat ja berichtet.Msgr. Franz Schlegl


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 Josef Menke 4. Jänner 2017 
 

So langsam bekommt folgende Aussage des neu gewählten Papstes einen ganz anderen Sinn:

Der spanische Kardinal Carlos Amigo erzählte der Madrider Online-Zeitung „elmundo.es“, dass Franziskus im Scherz zu den Kardinälen, die ihn eben gewählt hatten, gesagt habe: „Möge Gott Euch vergeben, was Ihr getan habt.“

Je länger Franziskus Papst ist, umso größer werden meine Zweifel an ihn. Ich entdecke immer mehr Ähnlichkeiten zu dem, was Frau Merkel nicht nur mit dem deutschen Volk macht.

Traurig, geschockt, wütend und sehr nachdenklich beginne ich den neuen Tag. Es sind die Tage, wo ich gerne mit jemanden ein seelsorgerisches Gespräch führen würde - aber, mit wem?


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 SCHLEGL 4. Jänner 2017 
 

@ Bernhard Joseph

ZITAT:" Historiker vor 12 Stunden
@ Lucia123
Gegenfrage: Hätte kath.net auch nur eine Zeile eines Artikels darauf verschwendet, wenn Papst Johannes Paul II. zwei Mitarbeiter von Kardinal Ratzinger aus der Glaubenskongregation abberufen hätte? Ich wage das stark zu bezweifeln." ENDE
Wieder einmal bin ich als AHS Lehrer bei meinem Lieblingsthema "LESEKOMPETENZ".
Wenn Sie GENAU GELESEN hätten, müssten Sie bemerkt haben, dass ich einen Satz von @Historiker, etwas weiter unten, zitiert habe! Historiker hat diesen Satz aber im KONJUNKTIV = MÖGLICHKEITSFORM geschrieben und seiner Meinung Ausdruck verliehen, wenn Johannes Paul II oder Benedikt XVI so einen Schritt gesetzt hätten, hätte es eine solche Überschrift gewiss nicht gegeben! Da kann ich Historiker nur zustimmen. Ich habe also NICHTS unterstellt. Genaues Lesen ist einfach durch nichts zu ersetzen, sonst passieren solche Missdeutungen, die das Klima in der Kirche beschädigen.Msgr. Franz Schlegl


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 Antonius Bacci 4. Jänner 2017 
 

Hintergründe unklar

Es ist sehr schwierig, von außen solche Dinge zu beurteilen. Wenn der Sachverhalt aber wirklich so stimmen sollte, zeigt es auch, wie sehr der Papst offenbar unter Druck steht, dass er zu solchen Kurzschlussreaktion neigt. Es würde aber auch zeigen, dass so manche Aussagen von Papst Franziskus eher dazu dienten, der Außenwelt ein bestimmtes Bild zu vermitteln, das mit seinem Wesen aber offenbar nicht übereinstimmt. Natürlich hat er das Recht, Mitglieder der Kurie zu entfernen, nur dass er dies offenbar ohne Angabe von Gründen tut, zeugt von einer defizitären Menschenführung. Mehr noch: Das Pochen auf die absolutistisch verstandene päpstliche Autorität steht in diametralem Gegensatz zu seinem ersten Auftreten nach der Wahl. Von daher wäre es wirklich interessant, die Hintergründe zu erfahren. Es ist noch geboten, in der Bewertung vorsichtig zu sein; sollten sich die Dinge wirklich bewahrheiten, könnte das dem innerkirchlichen Ansehen des Papstes schwersten Schaden zufügen.


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 bergkristall 4. Jänner 2017 
 

ich bin KEIN Fan von Papst Franziskus.
Heiliger Papst Johannes Paul II. bitte für unsere röm. katholische Kirche.
Papst Benedikt XVI. ich vermisse sie sehr.


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 Kostadinov 4. Jänner 2017 

@Gandalf: Zustimmung

Maike Hickson und onepeterfive haben bisher nicht den Eindruck gemacht, solche Sachen zu erfinden, im Gegenteil, sie sind oft früh richtig gelegen. Ausserdem wäre es ein Leichtes, die Berichte zu dementieren. Müsste ja nicht der Hl. Vater gleich selbst machen, wozu gibt's Pressesprecher? Seine Entourage ist ja sonst auch nicht auf den (Twitter)Mund gefallen. Auch die Glaubenskongregation könnte ganz leicht dementieren. Und zur bisherigen Personalpolitik paßt die Meldung auch.


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 Stefan Fleischer 4. Jänner 2017 

Entschuldigung! Ich habe nicht überlegt,

dass eine solche Person die Nottaufe gar nicht spenden würde, weil sie diese als unnötig erachtete. Die Taufe ist doch nur eine Aufnahmeritual in die Kirche, das der sterbenden Person nichts mehr bringt, es sei denn eine Illusion zur psychologischen Erleichterung des Sterbens.


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 Gandalf 4. Jänner 2017 

Die Aussagen dürften leider stimmen!

Mehr gibts dazu nicht mehr zu sagen, leider, auch wenn es einige nicht glauben werden...


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 Stefan Fleischer 4. Jänner 2017 

Nur so nebenbei

Ich würde mir wünschen, dass die Verantwortlichen der Kirche viel mehr den Mut aufbrächten, gewisse "TheologInnen" hinauszuwerfen, aber dann offen jenen Grund nennen, der in den von mir angesprochenen Fällen zutreffend wäre, nämlich die meist ziemlich offensichtliche Häresie dieser Leute. Gerade gestern beklagte sich bei mir eine Mutter, dass sie ihr Kind für die Erstkommunionvorbereitung, sogar für die Vorbereitung der Taufgelübdeerneuerung in Hände einer Theologin geben muss, die offensichtlich nicht an die Dreifaltigkeit glaubt, für welche der Heilige Geist einfach eine mehr oder weniger undefinierbare Kraft Gottes ist. Wie sollen diese Kinder später zur Lehre der Kirche stehen, wenn diese ihnen heute als altertümliche, wissenschaftlich längst überholte Formulierungen präsentiert wird? Und wäre eine Nottaufe, die eine solche Peron durchführen müsste, ev. gar nicht gültig? Warum greift hier niemand, weder Pfarrer noch Bischof, ein? Das ist nämlich kein Einzelfall.


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 cooperator veritatis 4. Jänner 2017 
 

Zwei Erwiderungen

@Katholicus
Sie entgegnen mir u.a.: "Der gravierende Unterschied ist aber, dass die 3 entlassenen Personen nicht rausgeworfen werden." Ich verstehe nicht, worauf Sie mit "gravierendem Unterschied" anspielen. In meiner Beschreibung der Zustände in jener Verwaltungsorganisation, in der ich mein Berufsleben verbracht habe, war nämlich von "Rauswerfen" nicht einmal andeutungsweise die Rede.
@SCHLEGL
Geschätzter Monsignore! Ich denke nicht nur manchmal, sondern oft an den eigenen Tod und an das Gericht Gottes. Und dabei steigen mir jedes Mal die Grausbirnen auf, wenn ich mich daran erinnere, WIE ich nicht selten über manche meiner Mitmenschen geredet und gedacht habe. Der Gedanke, dass Gott mich vielleicht nur deswegen strenger richten könnte, weil der betreffende Mitmensch zufällig der Papst war, ist mir allerdings noch nie gekommen.


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 Esperanza 4. Jänner 2017 

Haifischbecken

Mit Liebe zur Kirche und in Dankbarkeit möchte ich hier einen Ausdruck brauchen, welcher ein guter Priester spasshaft zu einer Beförderung nach Rom äusserte:
Willkommen im Haifischbecken...

Ich bin Kardinal Müller sehr dankbar, er vermittelt mir Halt und Treue zur Kirche trotz Stürmen.

Wir müssen uns immer fragen, haben wir wirklich genügend für Priester gebetet?


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 trueman 4. Jänner 2017 

Wir beten zu wenig für den Papst...!

Was ihr Euch im Dunkeln zuflüstert, wir von den Dächern verkündet werden! Mitarbeiter haben ein Recht zu erfahren, warum Sie diszipliniert werden, ich hoffe nicht, dass sich im Vatikan jetzt ein Spitzelklima und Denunziantentum breitmacht, ein klärendes Gespräch (wenigstens mit Kard. Müer) ist allemal das Normale, offenbar hat der Vatikan Experten im Überfluss, dass man diese so einfach in die Wüste schickt. Ich fürchte, dass die Tage von Kardinal Müller angezählt sind und das wäre für eifrige Reformer tatsächlich ideal! Der Teufel schläft nicht! Deshalb Gebet für den Papst, dass er sich nicht durch derartige Zurufe leiten läßt und das Getreide nicht mit dem Unkraut ausreißt!


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 trueman 4. Jänner 2017 

Wir beten zu wenig für den Papst!


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 deepthought 4. Jänner 2017 
 

diese ständigen Moralinwarnungen nerven

sehr wohl darf man als Christ beobachten wie sich Kirchenobere verhalten.
Und was Gerede angeht: sehr häufig redet leider auch der Papst und zwar immer und überall und vor allem von katholischen Themen gegenüber den üblichen Verdächtigen der Journaille.
Diskret ist leider am allerwenigsten er selber.
Und ich vermisse auch die sofortige Reaktion gegenüber Amtspersonen, die hier die Auflösung des Christentums betreiben. Keine Reaktion auf Schlepperboote als Altar zum Beispiel.
Und das gibt zu Denken, und das lasse ich mir auch nicht durch @Schlegl und Co. verbieten. Und wer hier gestraft wird, das entscheidet Gott und sonst niemand.


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 Veritasvincit 4. Jänner 2017 

Vatileak?

Niemand kann es dem Kardinal Müller übelnehmen, wenn er den betroffenen Priestern sein Gespräch mit dem Papst schildert. Wenn er es nicht getan hätte, könnte man ihm ähnliche Vorwürfe machen, wie sie der Papst jetzt entgegennehmen muss. Selbst Christus gibt beim Jüngsten Gericht die Gründe an, warum Er die Böcke verurteilt. Auch den Opfern kann man es nicht verübeln, wenn sie die Umstände ihrer Abschiebung zu ihren früheren Vorgesetzten weiter geben. Es wäre doch sonst seltsam, dass sie dafür keine Gründe angeben und gäbe Anlass zu abenteuerlichen Verdächtigungen.


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 donjbosco 3. Jänner 2017 

Kardinal Müller wird noch vor Ostern 2017

auf dem Bischofsstuhl in Mainz landen. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer. Dieser Papst ist nur an einem interessiert, der Zerlegung/Dekonstruktion aller tragender Elemente der RRK, um ein "Reset" im Sinne des Zeitgeistes durchführen zu können. Es ist schon erstaunlich mit welcher Geschwinigkeit er das durchzieht, ist mir von keinem mir bekannten Papst bekannt. Leute wie Müller stehen ihm dabei nur im Weg. Ich habe den Eindruck dass gerade die traditionsorientierten Bischöfe und Kardinäle keine Cliquen bilden können oder wollen, das empfinde ich wahrhaftiger als das was wir gerade bei den Progressiven sehen, zugleich ist es aber auch eine Schwäche im Kampf für die Tradition. Dieser Keks wird dem Papst und seinen Kollaborateuren in den Händen zerbröseln. Ich sehe Schwarz für die Zukunft der Kirche.


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 petrafel 3. Jänner 2017 
 

Glaub ich nicht

Die Kirche und Papst Franziskus haben wirklich genug reale Probleme. Da muss man nicht noch solchen Unsinn draufpacken.


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 Bernardo 3. Jänner 2017 
 

"Weil so etwas ... interessiert"

Gelegentlich würde ich mir von kath.net die Anwendung der 3 Siebe des Sokrates wünschen. "Weil so etwas ... interessiert" allein ist kein christlicher Grund für die Verbreitung von "Informationen". Verfehlungen anderer sind ja immer interessant. Die lenken doch sehr gut von den eigenen ab, sind wir doch ehrlich!
Meine Bite an kath.net: Wie @Antony sehr gut dargelegt hat: Vor Publizierung die Wirkung eines Artikels in den Blick nehmen!


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 nilpf 3. Jänner 2017 

@Msgr. Franz Schlegl

Aber das Leiden unter Papst Franziskus hat schon eine besondere Qualität. :-(
Als Religionslehrer stehe ich gewissermaßen an der "Front". Während ich mich bei meinem Einsatz für Ehe und Familie mit ruhigem Gewissen auf JPII und BXVI berufen konnte, kann ich mir heute nicht sicher sein, ob nicht morgen schon wieder katholische Familien mit Kaninchen verglichen werden... :-(
Dieser saloppe Umgang Fragen des Glaubens und der Moral ist einfach unverantwortlich. Und die Frage ob einzelne Aussagen von AL häretisch sind, ist berechtigt - und das macht es auch nicht wirklich leicht.
Schließlich hat sich nicht das Amt der Person anzupassen, sondern ist es genau umgekehrt. Er ist Papst und nicht irgendein Dorfpfarrer und hat sich dem Amt unterzuordnen...

Dennoch haben Sie natürlich recht. Memento mori... Ich rufe täglich den heiligen Josef an um Beistand für unsere Kirche...


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 Gandalf 3. Jänner 2017 

Tja, warum berichtet kath.net darüber?

.. einfacheAntwort:Weil so etwas sehr viele Leser interessiert, daher sollten sich so manche hier entspannen. Tosatti ist ja kein No-Name sondern ein bekannter Vaticanista, der sich so etwas nicht einfach so ausdenkt..


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 SCHLEGL 3. Jänner 2017 
 

@antony

Mich stört schon die Überschrift! Ein Schuldirektor einer katholischen Privatschule kann einen Schüler, der gegen die Schulordnung verstoßen hat, HINAUSWERFEN!
Der Ausdruck passt aber nicht für die Entlassung eines Mitarbeiters aus einem bestimmten Dienst durch den Papst !
Die betreffenden Personen sind nicht auf die Straße gesetzt worden. Was die Ursache ist, weiß niemand.
Schon Papst Johannes XXIII hat den Tratsch unter kirchlichen Mitarbeitern des Vatikans mehrfach kritisiert.
So entstehen Gerüchte und Halbwahrheiten, alles etwas für " Kaffeesudpropheten".
Ich muss @"Historiker"Recht geben, unter Papst Johannes Paul II und Benedikt XVI hätte niemand um die ganze Sache so einen Zirkus veranstaltet.
Ich bin erschüttert über die Art, wie hier manche über den Papst reden. Manchmal ist es gut an den eigenen Tod und das Gericht Gottes zu denken!(Memento mori = sei eingedenk zu sterben).
Das empfehle ich UNS ALLEN vor dem completorium= kirchliches Nachtgebet.Msgr. Franz Schlegl


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 HerzMariens 3. Jänner 2017 
 

Gerüchteküche?

Ich würde nicht gleich alles wörtlich aus diesem Artikel übernehmen. Für mich ist es fraglich, ob dies alles wirklich der Realität entspricht. Beten wir für unseren Papst und Kirche, das ist der beste und wirksamste Beitrag. Alles andere ist Verschwendung der kostbaren Zeit. Es ist ansonsten auch immer gut, zu sich selbst heimzugehen und zu fragen: was stimmt bei mir nicht? Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Demut, die wir alle so nötig brauchen auf dem Weg zu Gott und zu unseren Mitmenschen.


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 elisabetta 3. Jänner 2017 
 

So einfach ist das

für den Herrscher im Vatikan:
Franziskus locuta, causa finita.
Ich vermisse die in der heutigen Kirche so viel gepriesene Geschwisterlichkeit. Von Barmherzigkeit kann schon gar keine Rede sein bei diesem Regiment, das derzeit im Vatikan geführt wird.


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 Historiker 3. Jänner 2017 
 

@ Lucia123

Gegenfrage: Hätte kath.net auch nur eine Zeile eines Artikels darauf verschwendet, wenn Papst Johannes Paul II. zwei Mitarbeiter von Kardinal Ratzinger aus der Glaubenskongregation abberufen hätte? Ich wage das stark zu bezweifeln.


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 Lucia123 3. Jänner 2017 
 

Wenn zwei das Gleiche tun, dann ist es noch nicht...

Was hätte das für einen Aufschrei gegeben, wenn etwa JPII oder BXVI Kritiker rausgeworfen hätten...

Das ist doch kein Umgang mit Mitarbeitern! Die Kirche ist doch nicht zu vergleichen mit einem weltlichen Konzern!


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 athanasius1957 3. Jänner 2017 
 

wie war das beim französischen könig

L'ÉTAT C'EST MOI!!!!


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 Christian24 3. Jänner 2017 
 

@topi: Hier ist die Quelle:

http://www.marcotosatti.com/2016/12/26/francesco-la-curia-e-il-governo-episodi-che-rendono-perplessi-ma-questo-papa-e-buono/


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 Martyria 3. Jänner 2017 

@Kurti

"Auch der Vatikan ist nicht so dicht"
Isoliert gelesen ist das ein herrliches Bonmot für den Zustand unter dem derzeitigen Pontifex maximus. ;-)


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 Katholicus 3. Jänner 2017 
 

Cooperator veritaris

Natürlich hält man sich in einer Firma/ Behörde an Hierarchien. Kein Chef kündigt persönlich einen Arbeiter. Das macht der Abteilungsleiter. Diese Kurie funktioniert sicher ähnlich. F. hat ja auch dem Herrn Müller den Auftrag gegeben. Begründungen gehören im Vatikan wohl nicht zur Führungskultur. Der gravierende Unterschied ist aber dass sie 3 entlassenen Person nicht rausgeworfen werden. Sie bekommen eine andere Aufgabe und eventuell einen anderen Wohnort. Bleiben aber Priester mit Gehalt und Versorgung im Alter. Kann mir auch vorstellen dass in dieser Kongregation nichts Spannendes passiert und dass es bessere Herausforderungen gibt für einen engagierten Geistlichen.


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 Linus 3. Jänner 2017 
 

Fake

Was ist das denn für eine Nachricht???Hört sich nach Fakenews an. Woher weiß der Korrespondent was der Präfekt und Papst im Zwiegespräch genau miteinander gesprochen haben? Schade dass kathnet solche Papst-Bashing news ungeprüft übernimmt...


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 Kurti 3. Jänner 2017 
 

Was ist damit? Siehe Link unten.

http://theweek.com/articles/670249/child-abuse-scandal-coming-pope-francis

Ansonsten wegen der Frage wie die Kündigung bzw. Versetzung denn bekannt werden kann. das werden doch die Betroffenen gesagt haben, denn die haben doch den Kardinal Müller gefragt, warum sie versetzt werden. Was sollte der denn antworten als dies, daß der Papst das wollte und wenn sie weiter gefragt haben, dann konnte er ihnen ehrlicherweise auch nur sagen, er wisse das selber nicht. Auch der Vatikan ist nicht so dicht, daß nichts heraus kommen kann.


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 Smaragdos 3. Jänner 2017 
 

Es würde mich nicht groß wundern, dass diese Information stimmt, denn schließlich muss ja die ganze Kirche auf den neuen Kurs von Amoris laetitia gebracht werden, sprich auf Relativismus in Aktion = in der Pastoral. Dass dabei Köpfe im Vatikan rollen, ist dabei das Natürlichste der Welt. Vielleicht ist das nur der Anfang.


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 martin fohl 3. Jänner 2017 
 

Hier fehlt

mir die Menschlichkeit im kollegial priesterlichen Umgang!


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 Aschermittwoch 3. Jänner 2017 
 

Fake-News?

Waren bei dieser Audienz zwischen Papst und Kardinal Müller weitere Personen anwesend? Vom Papst und Müller werden sicher keine so detaillierten Zitate des Gesprächs veröffentlicht. Gibt es nun ein weiteres Vatileak? Oder sind das Fake-News um Unsicherheit und Unfrieden zu stiften? Wenn aber alles so stimmen sollte, wem sollen wir dann noch folgen??? Dann hilft wirklich nur noch beten für den Papst!


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 cooperator veritatis 3. Jänner 2017 
 

@Katholicus

Betrifft: Personelle Entscheidungen
Sind die Mitarbeiter eines bestimmten Dikasteriums wirklich Mitarbeiter des Papstes? Ich hätte sie eher für Mitarbeiter des "Chefs" des betreffenden Dikasteriums gehalten.
Ich war lange Jahre Mitarbeiter eines großen Behördenapparates, an dessen Spitze ein oberster (Gesamt-)Leiter steht. Natürlich ist diese Großorganisation untergliedert in eine ganze Reihe von Abteilungen, jeweils mit einem Leiter an der Spitze. (Ganz so wie die römische Kurie mit ihren Dikasterien.) Ich kann mich an keinen einzigen Fall erinnern, in dem der Mitarbeiter eines Abteilungsleiters vom obersten Chef der Gesamtorganisation aus der betreffenden Abteilung entfernt worden wäre, ohne mit deren Leiter das Einvernehmen hergestellt oder ihn zumindest über die Gründe der Versetzung hinreichend informiert zu haben. Willkür des obersten (Gesamt-)Chefs war in dieser Beziehung undenkbar.


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 antony 3. Jänner 2017 

Da effizienteste Mittel zur Kirchenspaltung: Gerüchte

Und woher soll bekannt sein, was der Hl. Vater im Gespräch mit Kard. Müller gesagt hat? Soll vielleicht ein enttäuschter Kardinal Müller interne vatikanische Konersationen an irgendwelche Blogger geleakt haben?

Mein Rat: Aufhören, solche "Der Papst soll gesagt haben ..."- Gerüchte zu verbreiten. kath.net hat wirklich konstruktivere Tätigkeitsfelder.


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 imanfange 3. Jänner 2017 
 

Was für ein unwürdiges Geschwätz! Die Absicht ist klar! Jetzt macht also auch kath.net bei diesem Spiel mit. Peinlich!


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 Mr. Incredible 3. Jänner 2017 
 

Ich halte den Bericht über Kard. Müllers Konversation mit

dem Hl. Vater bestenfalls für aufmerksamkeitheischende = auflagensteigernde Medienphantasie.
Schlimmstenfalls versucht der Feind zu spalten. Aber dass Kard. Müller etwas der Presse genau darüber sagen würde, das halte ich für ausgemachten Quatsch. Ich meine , da versucht jemand ein Thema weiterzuspinnen, so ala Franziskus ist selbstherrlich und macht was er will.
Ich rate zur Vorsicht, auch wenn ich nicht mit allem, was der Papst sagt, einverstanden bin. Ubi Petrus ibi Ecclesia.


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 Emmeram652 3. Jänner 2017 

Endlich mal katholischer Dezisionismus

Das hätte Carl Schmitt gefallen: " "Und ich bin der Papst, ich brauche keine Gründe für meine Entscheidungen geben. Ich habe entschieden, dass sie die Glaubenskongregation verlassen müssen und sie haben diese zu verlassen."
Bravo, hombre!


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 Kurti 3. Jänner 2017 
 

Papst Franziskus hat schon einmal einen argentinischen

Bischof, der konservativ war, abgesetzt und ihm das Gespräch verweigert. Ist also nichts Neues. Machen kann er das natürlich, aber glaubwürdiger wird er dadurch nicht. Die mexikanische Frau, die ihm vor rund 2 Jahren einen öffentlichen Brief geschrieben hat, hat ja auch auf seine charakterlichen Mängel hingewiesen. Der Mann setzt sich nötigenfalls durch und es ist auch keine Frage mehr, warum er ausgerechnet Kardinal Kasper eine sehr wichtige Funktion bei der Synode zugewiesen hat. Er wusste ja, daß er mit diesem viel eher seine "barmherzigen" Einstellungen zur Frage der Kommunion der wvG durchsetzen konnte.


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 Ginsterbusch 3. Jänner 2017 

Nur der Himmel kann den treuen Priestern noch helfen,

einer nach dem Anderen wird "barmherzig" und "bescheiden" entsorgt.
Ganz offen. Und die Herde glotze ungläubig.
Dieser Papst geht, ebenso wie Frau Merkel, in die Geschichte ein und ja, ich bin mir bewusst, wen ich dort miteinander vergleiche.


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 zweifelTom 3. Jänner 2017 
 

Der Papst demaskiert

Hier hat sich Papst Franziskus eindrucksvoll selbst demaskiert, gleichzeitig aber auch erkennen lassen, wie dünnhäutig er (geworden) ist.
Die ganze Litanei von „Dialogkultur“, „Barmherzigkeit“, „Offenheit“ usw. der Lächerlichkeit preisgegeben.
Stattdessen Despotie pur, die vor jedem weltlichen Arbeitsgericht in die Schranken gewiesen würde.
Hätte der „rückständige“ Papst Benedikt XVI. so gehandelt, wäre er von den Medien „zerrissen“ worden. Bei ihrem gehätschelten „Lieblingskind“ Franziskus, der die Kirche „entkernt“ (aushöhlt), schweigen sie.


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 Mysterium Ineffabile 3. Jänner 2017 

Nur nebenbei

Tosatti ist absolut vertrauenswürdig. Ein erfahrener Mann, ein treuer Mann. Zudem gibt es noch andere unabhängige Quellen.


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 werkestattworte 3. Jänner 2017 
 

Respekt!

Danke Jesus für diesen Papst.

HAlleluja !


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 Katholicus 3. Jänner 2017 
 

Personelle Entscheidungen

werden mit Sicherheit nicht in der Öffentlichkeit diskutiert werden. Schon mal um die betroffenen Personen zu schützen. Es steht dem Papst frei sich seine Mitarbeiter auszusuchen und ggf. auszutauschen. Es gibt gerade im personellen Bereich Situationen in denen eine Trennung die einzige Lösung ist. Volles Vertrauen in unseren Papst Franziskus. Diese Priester verlieren ja nicht Lohn und Brot. Sondern wechseln das Büro.


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 Sefa 3. Jänner 2017 
 

Eremitin: "... mal so, mal so taktiert"

Das ist kein Taktieren, sondern klare Kante!
Mein Gefühl sagt mir aber, dass hier noch viele Informationen fehlen. Ohne eine gewisse "Vorgeschichte" wäre das Verhalten des Heiligen Vaters völlig unerklärlich. Abwarten...


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 SpatzInDerHand 3. Jänner 2017 

...ouh ... :(


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 topi 3. Jänner 2017 

Wo sind die Quellen?

Ich konnte auf dem Blog von Tossati den Artikel nicht finden. Welche sind seine Quellen? Hat er die betreffenden Priester gefragt, was vorgefallen ist? Mir ist das genze zu vage.


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 wedlerg 3. Jänner 2017 
 

hier etwas mehr Details

http://catholiccitizens.org/news/69393/pope-orders-cardinal-muller-dismiss-three-cdf-priests/


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 goegy 3. Jänner 2017 
 

Entscheidet dieser Papst nur zögerlich, ist dies falsch; greift er einmal durch, ohne lange Erklärungen und Entschuldigungen, so ist dies auch wieder nicht gut.

Es ist verdammt schwer, alles richtig zu machen, zum Gefallen Aller rund um die Welt!


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 Stefan Fleischer 3. Jänner 2017 

Ja, wenn das stimmt ...

Wenn man den heutigen Twitter unseres Heiligen Vaters liest:
"Möge die Gewaltfreiheit von der Ebene des lokalen Alltags bis zur Ebene der Weltordnung der kennzeichnende Stil unserer Entscheidungen sein."
dann kann man das wirklich kaum glauben.


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 Genesis 3. Jänner 2017 

Wiedermal Lüge?

Das glaube ich nicht, dass es so stattgefunden hat. Wo doch Papst Franziskus nichts auf "Geschwätz" hält. Falls es sich doch so zugetragen hat, hat man dann vielleicht die drei Priester angeschwärzt???
Vielleicht hat jemand über die drei Priester Tarotkarten gelegt???


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 Johann Martin 3. Jänner 2017 
 

Barmherzigkeit?

Ob das auch ein Akt der "Barmherzigkeit" war?


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 Bernhard Joseph 3. Jänner 2017 
 

Die Barmherzigkeit des Papstes nimmt immer klarere Züge an

Vielleicht auch eine verdeckte Drohung an den Präfekten der Glaubenskongragation, Kardinal Müller, hinsichtlich der Dibia der 4 Kardinäle.

Papst Franziskus reformiert tatsächlich das Papstamt und macht es zu einem absolutistischen Herrschaftsinstrument, man könnte auch sagen, das ist gelebte Befreiungstheologie.


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 Tisserant 3. Jänner 2017 

Wenn er wirklich so geantwortet haben sollte, ist das Gerede von Barmherzigkeit eines, Gesülze und Worthuscherei um emotional als der Gute in der Öffentlichkeit da zu stehen!

Es würde, die ganzen bisherigen Verlautbarungen Franziskus, was den Umgang miteinander betrifft, negieren!

Ich hoffe es stellt sich anders dar!


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 Rozario 3. Jänner 2017 
 

... soll ... soll ... soll ...

Woher möchte denn der Vatikanist wissen, was Papst und Kard. Müller besprochen haben? Vom Papst? Sicher nicht. Vom Kardinal? Hoffentlich nicht! - Diese Quelle halte ich absolut nicht für vertrauenswürdig. Aber einmal in die Welt gesetzt, bleibt von solchen Gerüchten immer etwas hängen. Leider.


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 Eremitin 3. Jänner 2017 
 

Wenn das so stimmt, kein gutes Verhalten

des Papstes...der mal so, mal so taktiert. Enttäuschend wieder mal.


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