SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
- Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
- Vom Elend der Fürbitten
- Papst Leo auf Versöhnungskurs
- „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
- Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
- Der stumme Gott unserer Zeit
- Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
- Realitätsverlust im Bistum Chur
- BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
- EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
- Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"
- Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
- Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
| 
'Kein Arzt kann verpflichtet werden'8. Februar 2017 in Deutschland, 14 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Dannenberg Klinik in Niedersachsen führt ab sofort keine Abtreibungen mehr durch. Der neue Chefarzt beruft sich auf den christlichen Glauben - UPDATE: Der zuständige Capio-Konzern rudert zurück, Abtreibungen werden weiterhin durchgeführt
München (kath.net) In Niedersachsen werden in einer Klinik ab sofort keine Abtreibungen mehr durchgeführt, außer es besteht Gefahr für die Gesundheit der Mutter. Der neue Chefarzt beruft sich auf seinen christlichen Glauben, wie die "Elbe-Jeetzel-Zeitung" berichtete. Klinikchef Markus Fröhling trägt die Entscheidung mit. "Laut Gesetz kann kein Arzt zu einem Schwangerschaftabbruch verpflichtet werden", erklärt Fröhling gegenüber Medien. Im vergangenen Jahr wurden 31 Abtreibungen in dem 100-Betten-Krankenhaus im Landkreis Lüchow-Dannenberg durchgeführt. 
UPDATE Gemäß Pressemeldung der Capio-Kliniken werden weiterhin Abtreibungen durchgeführt. Zwar respektiere man die Entscheidung des einzelnen Arztes, sagt Martin Reitz, Geschäftsführer der Capio Deutsche Klinik GmbH in Fulda gemäß Presseaussendung. Gleichwohl stehen für uns der individuelle Wunsch und das gesundheitliche Wohl der Patientinnen stets an erster Stelle, so Reitz weiter. Als weltanschaulich neutrale und konfessionsübergreifende Einrichtungen werden die Capio-Kliniken mit gynäkologischen Fachabteilungen Frauen daher auch weiterhin Abtreibungen nach der gesetzlich vorgesehenen, eingehenden Beratung ermöglichen. Kontakt
Capio Deutsche Klinik GmbH Flemingstraße 20-22 36041 Fulda Tel.: +49 (0)661 242 92 - 0 E-Mail: [email protected]
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | 8. Februar 2017 | | | | Nur ein einziger christlicher Arzt oder Mitarbeiter in diesem Krankenhaus, oder nur ein einziger MUTIGER Arzt ? Hat er Unterstützung der Lebensschützer? |  5
| | | | | kreuz 8. Februar 2017 | |  | ""Die Dannenberger Entscheidung stieß auf heftige Kritik. „Wir sind entsetzt“, sagt ...usw laber laber."
hier hört man das laute Brüllen des Widersachers im feinen Deutschlend, das in den Jahrzehnten der Abtreibungspraxis auch gleich "mitgelernt" hat, das es diesen (W.) gar nicht gibt...
die Überschrift "Chefarzt verbietet Abtreibungen. Weil er Christ ist" liest sich wie: "weil er einen Ausschlag hat"
mal sehn was die öffentlich-rechtlichen heut abend dazu wabern. relativ gleichgeschaltet, vermute ich mal. www.welt.de/gesundheit/article161895533/Chefarzt-verbietet-Abtreibungen-Weil-er-Christ-ist.html |  7
| | | | | kreuz 8. Februar 2017 | |  | "Es scheint eine längst überholte Diskussion zu sein: ..das Recht der Frauen, sich für oder gegen ein Kind zu entscheiden."
so der manipulative Beginn des Berichtes in der "Welt".
weiter unten im Text wird gleich mit finanziellen Konsequenzen gedroht: "Zugleich ließ sie [Niedersachsens Gesundheitsministerin Cornelia Rundt (SPD)] anklingen, dass die Entscheidung der Klinik künftig auch bei der Bewilligung von Geldern eine Rolle spielen könnte."
noch`n Ausschnitt:
"„Wir sind entsetzt“, sagt Uta Engelhardt, Landesgeschäftsführerin des niedersächsischen Beratungsnetzwerkes Pro Familia. „Diese Entscheidung der Klinik geht gegen das Selbstbestimmungsrecht der Frauen."
es hat sich also inJahrzenhnten so entwickelt, daß aus den "Ausnahme- und Notfällen" das RECHT der Frau ist, sich für oder gegen ein Kind zu entscheiden.
eine ähnliche Erosion wird sich -selbstverständlich- auch in der Auslegung von AL etablieren.
ein weiteres Beispiel von "veröffentlichter Meinung" bzw "Meinungs-Mache", wie es früher hieß. |  5
| | | | | mirjamvonabelin 8. Februar 2017 | | | | Beten wir für den Artzt auch wenn das jetzt nicht das Ende der Abtreibungen ist, aber ein Schritt in die richtige Richtung ist es.
Einer muss anfangen, beten wir das es ihm andere nachmachen. |  5
| | | | | Quirinusdecem 8. Februar 2017 | | | | @sefa ...das weiß ich. Nichts desto trotz wird dies als Begründung für Abtreibung verwendet und auch akzeptiert, leider. Ich glaube, die somatische Begründung ist inzwischen gegenüber der psychischen deutlich in den Hintergrund getreten. Dabei wissen wir alle, der zentrale Abtreibungsgrund ist und bleib Geld. Dies ist der gemeinsame Teiler auf den es hinausläuft und damit ist es immer Mord. Dieser Vorwurf gilt aber nicht immer unbedingt den Frauen die abtreiben lassen, sondern in den meisten Fällen dem Umfeld. Was sagte Jesus zu Pilatus: "Wie viel mehr Schuld tragen die, die mich dir überantwortet haben.." |  4
| | | | | Ehrmann 8. Februar 2017 | |  | Es ist zweifelhaft, ob die Einzellösung hält! Es geht um das ganze Spital und die gyn. Abteilung - wenn gerade kein anderer Facharzt da ist, - was wahrscheinlich bald sein wird - wird doch dieser Arzt herangezogen und es bleibt ihm -außer Nachgeben- nur der Prozeß (mit welchem Ausgang??) oder die Kündigung. Eine reine Privatpraxis ohne Spitalshintergrund ist für einen Gynäkologen (operatives Fach!) schwierig. Hoffentlich bekommt er (auch existenzielle) Unterstützung von den dortigen Lebensschützern, nicht nur Lobreden.(Worte aus dem diesbezüglich leidgeprüften Österreich). |  9
| | | | | Quirinusdecem 8. Februar 2017 | | | | also nichts neues unter der Sonne Hab ich doch gesagt..... |  3
| | | | | 8. Februar 2017 | | | | Update: Gesundheitliche Wohl? „Gleichwohl stehen für uns der individuelle Wunsch und das gesundheitliche Wohl der Patientinnen stets an erster Stelle“
Das gesundheitliche Wohl resp. Leben des kleinen Patienten, der bei einer Schwangerschaft immer mit im Spiel ist, muss dann leider-leider zurückstehen.
Wohinter? Hinter dem "individuelle[n] Wunsch" der Patientin... |  14
| | | | | petraandrzej 8. Februar 2017 | | | | Gesundheit und Wunsch jedes einzelnen Menschen Warum berücksichtigen die Capio-Kliniken nicht auch die Gesundheit und den Wunsch des kleinen Menschen im Bauch der Mutter. Dieser kleine Mensch möchte mit jeder Phase seines kleinen Körpers leben, auch wenn er dies noch nicht in Worte fassen kann... Da liegt doch "der Hund begraben": Ein Mensch zählt mehr als der andere... |  18
| | | | | 8. Februar 2017 | | | | @Quirinusdecem Es gibt zwar Phänomene wie postnatale Depressionen, aber die sind meist temporär und gehören irgendwie dazu. Ganz ohne körperliche oder psychische kommt man nicht durch, am Ende überwiegt dann aber fast immer die Freunde über das Kind. Eine Abtreibung kann man damit sicher nicht rechtfertigen.
Auch bestehende psychische Erkrankungen sind kein grundsätzliches Hindernis. Im Gegenteil können Schwangerschaften und Fürsorge für das Kind die Frau stabilisieren. Falls es doch nicht geht, stehen genug kinderlose Paare bereit, Mutter und Kind per Pflegeelternschaft oder Adoption zu helfen. |  7
| | | | | 8. Februar 2017 | | | | Eine wunderschöne Meldung - DANKE dafür! Es sind diese Meldungen, welche in mir immer wieder die Flamme der Hoffnung zum leuchten bringen. Ich habe den Eindruck, dass, wenn auch sehr langsam, ein umdenken in den Köpfen gerade auch der Verantwortlichen stattfindet. Ganz spontan würde ich sagen, dass solche Menschen mit dem Friedensnobelpreis ausgeichent werden sollten. Spätestens vor Gott wird dieser Arzt seine "Auszeichnung" bekommen. |  8
| | | | | siebenschlaefer 8. Februar 2017 | | | | Hut ab! Ich hoffe, er wird nicht doch irgendwie in die Knie gezwungen.... |  13
| | | | | Quirinusdecem 8. Februar 2017 | | | | Definition ...hierzu müsste noch "Gesundheit" der Mutter definiert werden. Wenn diese auch psychisch definiert wird, gibt es weiterhin eine große Anzahl von Abtreibungen.... |  10
| | | | | Stanley 8. Februar 2017 | | | | Eine mutige und kluge Entscheidung Hoffentlich macht das Beispiel Schule!
Und hoffentlich wird die staatliche Finanzierung von Abtreibung auch in Deutschland endlich beendet. |  13
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuAbtreibung- Spanische Bischofskonferenz besorgt über „Tendenz, Abtreibung zum Status eines ‚Rechts‘ zu erheben“
- Christdemokraten für das Leben (CDL): Lebensschutz ist nicht verhandelbar
- Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
- USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
- Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
- US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
- Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
- Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
- ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘
- Aktuelle Umfrage zeigt: US-Amerikaner mehrheitlich gegen unbeschränkte Abtreibung
| 





Top-15meist-gelesen- kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
- "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
- Realitätsverlust im Bistum Chur
- Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
- „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
- Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
- Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
- Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
- Einladung zur Novene zum Hl. Josef
- Vom Elend der Fürbitten
- Papst Leo auf Versöhnungskurs
- Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
- 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
|