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16. Februar 2017 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Gedanken des Hl. Johannes vom Kreuz, Karmelit, Kirchenlehrer


Rom (kath.net)
Die Tiefe von Gottes Weisheit und Erkenntnis ist dermaßen unermesslich, dass die Seele, obwohl sie deren Wunder bis zu einem gewissen Maße kennt, immer noch weiter darin vordringen kann. Angesichts dieses unberechenbaren Reichtums ruft der hl. Paulus bewundernd aus: „O Tiefe des Reichtums, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unergründlich sind seine Entscheidungen, wie unerforschlich seine Wege!“ (Röm 11,33).


Die Seele will von Tag zu Tag mehr in diese göttlichen Tiefen, in diese unergründbaren Tiefen der Entscheidungen und Wege Gottes eindringen; sie zu erkennen, ist eine unschätzbare Freude, die stärker ist als jegliches Gefühl […] Wenn der Mensch doch erkennen könnte, wie unmöglich es ist, diese gewaltigen Schätze zu besitzen, ohne dabei Leiden zu erfahren!

Mit welcher Glut würde sich die Seele nach der Gnade des Leidens am Kreuz sehnen – wie getröstet, wie freudig würde sie es annehmen, um in die Geheimnisse der göttlichen Weisheit eindringen zu können! [...] Denn das Tor, das zu den Schätzen der Weisheit führt, ist in einem Maße eng (Mt 7,13), dass es nichts anderes als das Kreuz selbst darstellt. Zwar streben sehr viele Seelen nach dem Frieden, den es verschafft; aber leider wollen nur sehr wenige das Tor, das allein dorthin führt, durchschreiten.


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