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Missbrauchsopfer: 'Der Vergewaltiger ist nach wie vor Priester'

16. Februar 2017 in Schweiz, 5 Lesermeinungen
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Der des Missbrauchs angeschuldigte Ordensgeistliche wurde nur versetzt.


Freiburg i.Ü. (kath.net) „Der Vergewaltiger ist nach wie vor Priester.“ Das sagt Missbrauchsopfer Daniel Pittet, wie „kath.ch“ berichtet.. Pittet war als Ministrant der Kathedrale Freiburg jahrelang regelmäßig von einem Kapuzinerpater missbraucht worden, erst mit 12 Jahren konnte er sich aus dem Zugriff des Priesters befreien. Der 58-Jährige hat seine Erfahrungen in einem soeben erschienen Buch öffentlich gemacht


Pittet machte viele Jahre später die Sache dem damaligen Offizial des Diözesangerichts des Bistums Lausanne-Genf-Freiburg bekannt, dem späteren Vatikandiplomaten und Nuntius in Deutschland, Jean-Claude Périsset. Dieser glaubte ihm, rief den Kapuziner zu sich, der Pater gestand die Taten, so berichtete „kath.ch“. Der Pater wurde nach Frankreich versetzt, Pittet wurde informiert, dass der Geistliche sich behandeln lassen werde.

Papst Franziskus persönlich hat das Vorwort zu Pittets Buch geschrieben, das Nachwort stammt aus der Feder des Präsidenten der Schweizer Bischofskonferenz, Bischof Charles Morerod. Die italienische Ausgabe des Buches mit dem Titel „Ich vergebe Ihnen, Pater“ ist in der Vatikanischen Verlagsbuchhandlung (Libreria Editrice Vaticana) erschienen

Link zum ausführlichen Originalartikel auf kath.ch: Daniel Pittet: «Der Vergewaltiger ist nach wie vor Priester»


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Lesermeinungen

 Ehrmann 22. Februar 2017 

@Herbert Klump [email protected] Fides Mariae

Wie recht Sie haben! Diese Unterscheidung ist ein notwendiger Schritt zu einer ZIELFÜHRENDEN Aufarbeitung von besonders kirchlichem Mißbrauch. Denn was soll das Ziel sein? Doch nicht die Auflagenvermehrung der Regenbogenpresse durch neue Skandalmeldungen, sondern Erkenntnisse, die man aus möglichst emotionslosen Untersuchungen auf wissenschaftlicher und seelsorglicher Basis aus den bisherigen Vorfällen gewinnt.


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 chiarajohanna 17. Februar 2017 
 

So traurig die Umstände sind - eines finde ich gut

1. das der Täter ehrlich war

2. das der Papst sich des Opfers
annahm und in seinem Buch
ein Vorwort schrieb

3. das das Buch in der Vatikanischen
Verlags-Buchhandlung erschienen
ist

Selbst wenn die Taten
zeitlich lange zurückliegen und GESETZLICH VERJÄHRT SIND,
so das der Täter nicht mehr belangt werden kann,

für das Opfer bzw. für die Seele
gibt es eine solche Verjährung nicht,
denn die Untat des Täters
wird das Opfer zeitlebens begleiten.

Um so schöner ist es,
das das Opfer sich aufrichten konnte
und sogar auf den Täter zugeht,
und mittels Buch sagt:
Ich vergebe Dir !

Bemerkenswert - und für mich ein Zeichen von Beistand + Gottes Gnade!


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 Fides Mariae 17. Februar 2017 
 

Dank an Hern Pittet,

dass er dieses Buch geschrieben hat und seine Stimme erhebt.


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 Fides Mariae 17. Februar 2017 
 

@Herbert Klupp: Ich stimme zu

Das Zusammenwürfeln aller Fälle, um die Statistik nach oben zu bringen, ist in unserer "katastrophenfixierten Gesellschaft" allgemein üblich. Ich habe mich schon vor 20 Jahren über Amnesty International geärgert, wenn bei den Foltervorwürfen Österreich und wirkliche Folterstaaten in einen Topf geworfen wurden.


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 Herbert Klupp 17. Februar 2017 
 

Schlimm aber

Ich habe den Link-Artikel gelesen und bin erschüttert. Demnach war der Vergewaltiger-Priester ein Wolf im Schafspelz. Solche schaden der Kirche unendlich. Der Verfasser ist zu bewundern, weil er zur Vergebung gefunden hat. Abseits dieses bösen Falles sollte seitens aufgeklärter Menschen unbedingt beachtet werden, daß solche Einzelfälle sehr gerne von den Medien in unzulässiger Weise verallgemeinert werden. Meistens indem sie alles "zusammenwürfeln": die harten Vergewaltigungen, die ekligen ( aber minder schweren ) "nichtpenetrierenden" sexuellen Übergriffe, unangemessene Zärtlichkeiten gegenüber Kindern, und dann die früher üblichen (definitiv nichtsexuellen ) Körperstrafen. Das wird ( bes bei der kath Kirche ) gern "in eins" geworfen, um hohe Fallzahlen zu bekommen. Und dann werden diese Zahlen in verleumderischer, verlogener Art allesamt "Richtung Vergewaltigung" gedeutet. Auch wird die große Opferzahl, die so ein EINZELNER Verbrecher "produziert" verdreht zu einer großen Täterzahl


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