Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  2. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  3. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  4. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. „Gott und sein Gesetz sind wichtiger als menschliche Vereinbarungen und Macht“
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  9. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  10. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  11. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  12. Schisma auf leisen Sohlen
  13. Erzbischof Sheen warnte bereits 1965 vor falschem Mitgefühl
  14. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  15. Jesus ist lebendige Gegenwart

Die Treue Gottes – Grund der christlichen Hoffnung

26. Februar 2017 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Gott ist nicht fern und namenlos: er ist Quelle unserer Ruhe und unseres Friedens. Die mühselige Suche nach dem Unmittelbaren ist illusorisch. Gott – der Fels unseres Heils, unsere Verteidigung vor dem Bösen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am achten Sonntag im Jahreskreis. Papst Franziskus ging in seiner Ansprache vor dem Mittagsgebet auf dem Petersplatz vom Tagesevangelium aus (Mt 6,24-34), das Teil der sogenannten Bergpredigt ist, welche die Kapitel 5, 6 und 7 des Matthäusevangeliums umfasst. Es handle sich dabei um einen starken Aufruf, Gott zu vertrauen, der sich um alle Lebewesen der Schöpfung kümmere. Sein wohltätiger fürsorglicher Blick wache täglich über unser Leben.

Das Leben verlaufe unter vielen Bedrängnissen, die die Ruhe und das Gleichgewicht bedrohten. Doch diese Angst „ist oft unnütz, das sie nicht in der Lage ist, den Lauf der Ereignisse zu verändern“. Jesus mahne eindringlich, keine Sorgen um das Morgen zu haben. Er erinnere daran, dass über allem ein liebender Vater sei, der seine Kinder nie vergesse. Sich Gott anzuvertrauen löse nicht auf magische Weise die Probleme, sondern gestatte es, sie im rechten Geist anzugehen, voll Mut, das ich mich dem Vater anvertraue.


Gott „ist nicht fern und namenlos: er ist unsere Zuflucht, die Quelle unserer Ruhe und unseres Friedens“. Er sei der Fels unseres Heils, unsere Verteidigung vor dem Bösen, das immer auf der Lauer sei. Gott sei für uns der große Freund, der Verbündete, der Vater, aber nicht immer sei uns dies bewusst. Der Mensch ziehe es vor, sich auf das Unmittelbare und Kontingente zu stützen und vergesse und lehne bisweilen das höchste Gut ab. Gott als Vater zu verspüren „ist in dieser Epoche der Verwaisung sehr wichtig!“

Jesus sage uns, dass diese mühselige Suche nach dem Unmittelbaren und nach weltlichen Gütern illusorisch und Anlass zu Unglück sei. Er schenke seinen Jüngern die grundlegende Lebensregel: „Euch aber muss es zuerst um sein Reich und um seine Gerechtigkeit gehen; dann wird euch alles andere dazugegeben“(V. 33). Es gehe darum, den Plan Jesu zu verwirklichen, den er in der Bergpredigt verkünde, im Vertrauen auf Gott, der nie enttäusche.

Diese dem Evangelium gemäße Haltung, nie zu meinen, dass alles von uns abhänge, erfordere eine klare Entscheidung: „Niemand kann zwei Herren dienen; er wird entweder den einen hassen und den andern lieben, oder er wird zu dem einen halten und den andern verachten. Ihr könnt nicht beiden dienen, Gott und dem Mammon“ (V. 24). Entweder der Herr oder die faszinierenden, aber illusorischen Götzen: zu dieser Entscheidung seien alle aufgerufen. Sie müsse klar getroffen und immer erneuert werden, da die Versuchungen, alles auf Geld, Lust und Macht zu reduzieren, sehr bedrängend seien.

Die Entscheidung für Gott und sein Reich zeige nicht immer unmittelbar ihre Früchte. Es handle sich um eine Entscheidung, die in der Hoffnung zu treffen sei und die Gott ihre vollständige Verwirklichung überlässt. Die christliche Hoffnung sei ausgerichtet auf die künftige Erfüllung der Verheißung Gottes. Sie ergebe sich nicht vor den Schwierigkeiten, „da sie in der Treue Gottes gründet, deren es nie ermangelt“.

Video



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Kardinal Marx und das öffentlich gewordene Geheimdekret
  3. Marx ärgert sich über die "Reaktionären" und "Stimmungsmache"
  4. Konsekrierte Hostien an Hunde verfüttert: Keine Konsequenzen im Bistum Chur
  5. Kardinal Marx unter Druck: Zwischen grober Fahrlässigkeit und dem Vorwurf der Vertuschung
  6. Back to the future: Durch den Traditionalismus zur Gendergerechtigkeit
  7. Bischof der Herzen – Walter Mixa wurde 85
  8. „Theologische Katastrophe“: Massive Kritik am Erprobungsband des neuen evangelischen Gesangbuchs
  9. Das Vermächtnis eines Sterbenden
  10. Insider: Vatikan bereitet sich auf Folgen der Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor
  11. Goldenstein-Nonnen doch in Rom? Propst in Sorge
  12. Was Kardinal Marx meint und was das Zweite Vatikanische Konzil lehrt
  13. Die Messe in der außerordentlichen Form kehrt nach Santa Maria Maggiore/Rom zurück
  14. Goldenstein-Nonnen: Verstimmung um nun doch durchgeführte Romreise
  15. Streit um Notre-Dame eskaliert: Macron forciert moderne Glasfenster gegen massiven Widerstand

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz