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'Ich glaube, in fünf Jahren gibt es im Irak keine Christen mehr'

27. Februar 2017 in Weltkirche, 3 Lesermeinungen
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Irakische Bischöfe resignieren. Syrisch-orthodoxe Erzbischof von Mossul, Nicodemus David Scharaf: Situation jetzt sogar als schlimmer als vor der Eroberung durch den IS.


Irak (kath.net)
Viele irakische Christen wollen nicht mehr zurück in ihre Heimat. Darauf weist Erzbischof Thimothaeus Mussa al-Schamani von Erzdiözese von Bartilla und Mar Mattai hin, die im Umland der irakischen Großstadt Mossul liegt, wie die BILD-Zeitung berichtete. 2014 hatte der Islamische Staat (IS) Mossul und andere irakische Städte erobert. "Ich glaube, in fünf Jahren gibt es im Irak keine Christen mehr, die Jungen wollen alle weg, diese Entwicklung ist nicht aufzuhalten", erklärt Al-Schamani, da Christen dem Frieden nicht so recht trauen und nicht nur von der ISIS in ihrer Existenz bedroht werden.


Ähnlich sieht es auch Baschar Warda, Erzbischof der chaldäisch-katholischen Diözese von Erbil. "Die Menschen haben Angst vor der Rückkehr in ihre Dörfer", sagte Warda, der das Regime in Bagdad als korrupt bezeichnet und darauf verwies, dass der IS zwar derzeit einige Niederlagen verbuche, der Einfluss der Islamisten aber unter der Oberfläche weiter bestehe.

Besonders kritisch sieht die Situation der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Mossul, Nicodemus David Scharaf, der die Situation jetzt sogar als schlimmer als vor der Eroberung durch den IS einschätzt. "Der extremistische Diskurs der islamischen Brüder ist nicht nur geblieben, sondern stärker geworden." Scharaf kritisierte dann sowohl Sunniten und Schiiten. Diese haben sich in den vergangenen drei Jahren, als die Christen vor den Terroristen aus ihren Dörfern in der Provinz Ninive flohen, nicht solidarisch gezeigt.


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Lesermeinungen

 SCV 27. Februar 2017 
 

Folge des US-Einmarsches in den Irak

Wie Präsident Trump gesagt hat, war der US-Einmarsch in den Irak die grösste Fehlentschiedung in der US-Geschichte und hat dazu geführt, dass die Büchse der Pandora geöffnet wurde. Die Christen im Irak sind die Leidtragenden, neben vielen anderen Opfern wie Jesiden, Schiiten und vielen anderen.


5
 
 goegy 27. Februar 2017 
 

Sicher gibt es auch im Islam viele edle, ethisch gesinnte Menschen.
Dennoch ist es ein Fehler, wenn hier in Europa das in der muslimischen Doktrin inhärente Hass- und Gewalt-Potential aus Gründen von "political correctness" und falsch verstandener Toleranz einfach herunter gespielt wird. Dies auch von vielen katholischen Meinungsbildnern. So wird systematisch verschleiert, dass sich nach koranischer Lehre ein Muslim keinesfalls einer aus Ungläubigen zusammengesetzten Staatsgewalt unterordnen soll. Frau Merkel scheint dies nicht wissen zu wollen!
Als der IS in religiös gemischte Dörfer eindrang, bezeichneten Muslime die Häuser ihrer christlichen Nachbarn, mit denen man seit Generationen friedlich zusammen gelebt hatte, mit dem "N" Zeichen für Nazarener. So wies man den leichten und direkten Weg für Todschläger, Vergewaltiger und Räuber. Keine vielversprechende Basis für einen Neuanfang!


11
 
 Christ777 27. Februar 2017 
 

Märchen vom friedlichen Islam

Wieso sollten sie auch? Noch bevor der IS anrückte begannen normale Muslime mit Plünderungen bei Christen. Die muslimische Mehrheit stellte sich nicht gegen die Gewalt. Das liegt daran, dass der Islam im Herzen gewalttätig ist. Momentan finden viele Muslime zu Christus. Im 5 Jahren wird es Untergrundkirche mit ehemalige n Muslimen geben.
Open Doors berichtet so wie auch verschiedene Gebetshäuser.
Am Mittwoch beginnt das Fasten...
Manche Dämonen gehen nur durch Beten und Fasten. Da der Islam dämonisch/satanischen inspiriert ist sollte klar sein was zu tun ist.


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