Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  6. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  7. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  8. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  9. Moskauer Patriarch Kyrill könnte auf EU-Sanktionsliste kommen
  10. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  11. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. Verbrechen gegen Menschlichkeit und gegen das Christentum durch Russland!
  14. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  15. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘

Betet für verfolgte Christen!

5. März 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‘Kirche in Not’ unterstützt Gebetsanliegen des Papstes für verfolgte Christen


München (kath.net/ KiN)
Die Päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ begrüßt den Aufruf von Papst Franziskus, im Monat März besonders für verfolgte Christen zu beten. „Wir danken dem Heiligen Vater für seine ständige Sorge um die verfolgten Christen“, erklärte der Geschäftsführende Präsident von „Kirche in Not“, Johannes Freiherr von Heereman.

In einer Videobotschaft, die vom „Weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes“ veröffentlicht wurde, erinnert Franziskus an das Leid vieler Christen: „Sie werden gezwungen, ihr Zuhause, ihre Kirchen, ihr Land und alles, was ihnen lieb und teuer ist, zu verlassen.“ Viele würden verfolgt und hingerichtet, weil sie Christen seien. Dies gelte konfessionsübergreifend.

Weltweit nehmen Diskriminierung und Gewalt gegen Christen zu. Dies zeigen Untersuchungen wie der von „Kirche in Not“ Ende vergangenen Jahres herausgegebene Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2014-2016“, der die Lage in 196 Ländern untersucht. Demnach sind in 38 Ländern schwere Verstöße gegen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit zu verzeichnen; in 23 dieser Länder lässt sich von einer flächendeckenden Verfolgung sprechen.


In seiner Videobotschaft ruft Papst Franziskus zur Solidarität mit den verfolgten Christen auf, „damit unsere Brüder und Schwestern die Hilfe aller Kirchen und Gemeinschaften erfahren, durch Gebet und materielle Hilfe.“ In der Schlusssequenz des Videoclips ist zu sehen, wie Nahrungsmittelpakete von „Kirche in Not“ an Binnenflüchtlinge im Irak verteilt werden. Die Unterstützung der christlichen Minderheit im Nahen Osten ist einer der aktuellen Schwerpunkte des Hilfswerks. Seit seiner Gründung vor 70 Jahren stehe „Kirche in Not“ an der Seite der verfolgten Christen, erklärte Heereman: „Früher ging das Leid vor allem vom Kommunismus aus, heute vom islamistischen Fundamentalismus. Der päpstliche Aufruf ist deshalb aktueller denn je.“

„Kirche in Not“ steht in mehr als 140 Ländern an der Seite der verfolgten und bedrängten Christen und dient der Neuevangelisierung. Die Päpstliche Stiftung leistet Hilfe für Menschen auf der Flucht, hilft beim Wiederaufbau zerstörter Gotteshäuser, ermöglicht den Bau und die Renovierung von Kirchen und Ausbildungsstätten, unterstützt die Aus- und Weiterbildung von Seminaristen, Priestern und Ordensleuten und sichert ihren Lebensunterhalt, stellt Fahrzeuge für Seelsorger zur Verfügung, druckt und verbreitet die Bibel und andere religiöse Literatur und fördert christliche Fernseh- und Radioprogramme.

Das Hilfswerk wurde 1947 vom niederländischen Prämonstratenser Werenfried van Straaten (1913-2003) gegründet. Um die Not der heimatvertriebenen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg zu lindern, organisierte Pater Werenfried in Belgien und den Niederlanden Hilfe für die verhassten Feinde von gestern und rief zur Versöhnung auf. Da er anfangs bei den flämischen Bauern vor allem Speck sammelte, nannte man ihn bald den „Speckpater“.

Um verfolgten und bedrängten Christen weltweit weiterhin helfen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden – entweder online unter www.spendenhut.de oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NO
LIGA Bank München
IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: Verfolgte Christen


Das Video mit dem Gebetsaufruf des Papstes auf der Mediathek von „Kirche in Not“:
www.kirche-in-not.de/app/mediathek/play/sItem/0060002574

Weitere Infos zum Thema Christenverfolgung: www.religionsfreiheit-weltweit.de

Foto: Screenshot von der Videobotschaft des „Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes“. (C) Worldwide Prayer Network.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  4. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  3. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  4. "Wir haben kleines Gebet gesprochen, weil wir glauben, daß Jesus durch das Spiel verherrlich wird"
  5. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  6. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  7. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  8. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen
  9. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  10. Linksfeministinnen haben einst katholischen Verband übernommen
  11. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  12. Rückflug des Papstes von Teneriffa nach Rom um mehrere Stunden verzögert
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  15. Nach Störung einer Messe in Osnabrücker Kirche: Drei Personen stellen sich der Polizei

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz