05 März 2017, 09:01
Betet für verfolgte Christen!
 
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‘Kirche in Not’ unterstützt Gebetsanliegen des Papstes für verfolgte Christen

München (kath.net/ KiN)
Die Päpstliche Stiftung „Kirche in Not“ begrüßt den Aufruf von Papst Franziskus, im Monat März besonders für verfolgte Christen zu beten. „Wir danken dem Heiligen Vater für seine ständige Sorge um die verfolgten Christen“, erklärte der Geschäftsführende Präsident von „Kirche in Not“, Johannes Freiherr von Heereman.

In einer Videobotschaft, die vom „Weltweiten Gebetsnetzwerk des Papstes“ veröffentlicht wurde, erinnert Franziskus an das Leid vieler Christen: „Sie werden gezwungen, ihr Zuhause, ihre Kirchen, ihr Land und alles, was ihnen lieb und teuer ist, zu verlassen.“ Viele würden verfolgt und hingerichtet, weil sie Christen seien. Dies gelte konfessionsübergreifend.

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Weltweit nehmen Diskriminierung und Gewalt gegen Christen zu. Dies zeigen Untersuchungen wie der von „Kirche in Not“ Ende vergangenen Jahres herausgegebene Bericht „Religionsfreiheit weltweit 2014-2016“, der die Lage in 196 Ländern untersucht. Demnach sind in 38 Ländern schwere Verstöße gegen das Menschenrecht auf Religionsfreiheit zu verzeichnen; in 23 dieser Länder lässt sich von einer flächendeckenden Verfolgung sprechen.

In seiner Videobotschaft ruft Papst Franziskus zur Solidarität mit den verfolgten Christen auf, „damit unsere Brüder und Schwestern die Hilfe aller Kirchen und Gemeinschaften erfahren, durch Gebet und materielle Hilfe.“ In der Schlusssequenz des Videoclips ist zu sehen, wie Nahrungsmittelpakete von „Kirche in Not“ an Binnenflüchtlinge im Irak verteilt werden. Die Unterstützung der christlichen Minderheit im Nahen Osten ist einer der aktuellen Schwerpunkte des Hilfswerks. Seit seiner Gründung vor 70 Jahren stehe „Kirche in Not“ an der Seite der verfolgten Christen, erklärte Heereman: „Früher ging das Leid vor allem vom Kommunismus aus, heute vom islamistischen Fundamentalismus. Der päpstliche Aufruf ist deshalb aktueller denn je.“

„Kirche in Not“ steht in mehr als 140 Ländern an der Seite der verfolgten und bedrängten Christen und dient der Neuevangelisierung. Die Päpstliche Stiftung leistet Hilfe für Menschen auf der Flucht, hilft beim Wiederaufbau zerstörter Gotteshäuser, ermöglicht den Bau und die Renovierung von Kirchen und Ausbildungsstätten, unterstützt die Aus- und Weiterbildung von Seminaristen, Priestern und Ordensleuten und sichert ihren Lebensunterhalt, stellt Fahrzeuge für Seelsorger zur Verfügung, druckt und verbreitet die Bibel und andere religiöse Literatur und fördert christliche Fernseh- und Radioprogramme.

Das Hilfswerk wurde 1947 vom niederländischen Prämonstratenser Werenfried van Straaten (1913-2003) gegründet. Um die Not der heimatvertriebenen Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg zu lindern, organisierte Pater Werenfried in Belgien und den Niederlanden Hilfe für die verhassten Feinde von gestern und rief zur Versöhnung auf. Da er anfangs bei den flämischen Bauern vor allem Speck sammelte, nannte man ihn bald den „Speckpater“.

Um verfolgten und bedrängten Christen weltweit weiterhin helfen zu können, bittet „Kirche in Not“ um Spenden – entweder online unter www.spendenhut.de oder auf folgendes Konto:

Empfänger: KIRCHE IN NO
LIGA Bank München
IBAN: DE63 7509 0300 0002 1520 02
BIC: GENODEF1M05
Verwendungszweck: Verfolgte Christen


Das Video mit dem Gebetsaufruf des Papstes auf der Mediathek von „Kirche in Not“:
www.kirche-in-not.de/app/mediathek/play/sItem/0060002574

Weitere Infos zum Thema Christenverfolgung: www.religionsfreiheit-weltweit.de


Foto: Screenshot von der Videobotschaft des „Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes“. (C) Worldwide Prayer Network.







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