Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kirche wird in Europa nur in missionarischen Gemeinschaften überleben
  2. Vatikan bekräftigt zum Ramadan Gemeinsamkeiten mit Muslimen
  3. Bätzing: „Denkmuster zu durchbrechen, die uns weismachen wollen: Du kannst eh nichts ändern“
  4. Kardinal Roche: Feier der Alten Messe ist akzeptiert, aber nicht die Norm
  5. Covid - Ex-BND-Chef wirft Merkel Vertuschung vor!
  6. Marienfest statt Frauentag
  7. Messe im Alten Ritus zum Abschluss der Wallfahrt Paris – Chartres wurde bestätigt
  8. Äbtissin kritisiert vorgeschriebene Schließung kleiner Frauenklöster
  9. „Eines Tages bat mich die katholische Mutter, ihren schwer an Corona erkrankten Sohn zu taufen“
  10. Massaker in Syrien: Dramatischer Appell der Kirchenführer
  11. Papst Franziskus nimmt das Rücktrittsgesuch von Bischof Genn an
  12. Jubel für die Zerstörung der Linzer 'Marienstatue' - 1000 Euro Strafe
  13. Chinesischer Bischof wegen ‚illegaler‘ Messe verhaftet
  14. „Unsere wichtigste Aufgabe als Kirche: Jesus Christus, den Quell der Liebe, zu verkünden“
  15. "Die Ehe ist kein privates Ding"

ARD-Journalist Constantin Schreiber berichtet über einen Moscheebesuch

30. März 2017 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Während ich der eher belanglosen Predigt zuhöre, blättere ich in einem ausliegenden Buch und erschrecke von Seite zu Seite mehr – Leseprobe 1 aus: Constantin Schreiber, Inside Islam


Berlin (kath.net/Verlag Econ/Ullstein) Als ich die Moschee betrete, hat die Predigt bereits begonnen. Der Imam spricht Englisch mit starkem pakistanischen Akzent, in der kleinen Halle sitzen etwa vierzig Männer auf Gebetsteppichen, ein paar Frauen warten in der hinteren linken Ecke des Raumes. Als der Imam mich und mein Kamerateam sieht, sagt er: »Ich heiße die Vertreter der Presse willkommen, und, liebe Brüder, bitte sprecht mit ihnen nach dem Gebet. Wir unterstützen Offenheit und Meinungsfreiheit.« Der Imam setzt ein überzeugendes und gewinnendes Lächeln auf. Er lächelt viel und spricht in seiner Predigt von der Barmherzigkeit und Güte Gottes.

Ich blättere, während ich der eher belanglosen Predigt zuhöre, in einigen der ausliegenden Bücher. Die meisten sind auf Englisch verfasst, ein paar deutschsprachige Flyer liegen auch aus. Darunter eine schmale Broschüre, die von einer interreligiösen Begegnungsstätte handelt. Ich greife zu einem Buch mit dem Titel Verheißung Islam und fange an zu blättern. Ich erschrecke von Seite zu Seite mehr. In dem Kapitel »Glaube und Politik« heißt es einleitend »Gott allein ist der Gesetzgeber«. Und weiter: »Die Gemeinschaft gründet nicht auf eine Erklärung der Menschenrechte.« Der Koran schließe das parlamentarische demokratische System aus, jede Repräsentation sei Betrug, die Nation eine »westliche Krankheit«. Weiter fragt der Autor: »Wäre es denn nicht Zeit, den Islam zu treffen?« Dann könne man »die wahren Probleme angehen: Glaube und Politik, Königreich Gottes und Verwandlung der Welt«. Nicht nur Nation, Gesellschaft und Gemeinschaft müssten neu gedacht werden, sondern auch die Revolution. »Die islamische Revolution ist in ihrem tiefen Streben radikal anders als die westlichen Revolutionen«, da sie einen »Wechsel des Ziels der Gesellschaft selbst« beinhalte. »Wir wollen einen großen Traum träumen: den Traum, dass die großen westlichen Nationen … Zentren zur massiven Verbreitung dessen errichten, was der Islam uns heute bringen kann.«


Der Imam erkennt, während er seine Predigt fortsetzt, das Buch, sieht, dass ich darin blättere, und schaut immer wieder, zunehmend nervös, zu mir herüber. Nach dem Gebet eilt er zu mir, lächelt und reicht mir seine rechte Hand, während er mit der linken nach dem Buch greift und zunächst sachte versucht, es mir wegzunehmen. Ich halte dagegen. Der Kameramann kommt dazu und richtet die Kamera auf ihn. Der Imam zieht nun deutlich stärker an dem Buch. Dann lässt er das Buch los, lächelt und sagt: »Ich dachte, das ist Ihr Buch. Das haben Sie mitgebracht.« Ich verneine. Daraufhin entgegnet der Imam: »Dann hat das irgendjemand hierhin gelegt.«

Kurz darauf kommt ein Moscheebesucher auf mich zu. Die Kamera ist nicht dabei. Seinen Namen nennt er nicht. Er fragt mich in gebrochenem Deutsch: »Bist du Christ?« Ich bejahe. »Ich verstehe nicht, warum sich Christen Mordwerkzeuge um den Hals hängen. Das Kreuz ist ein Mordwerkzeug. Warum tut ihr das?« Ich sage nichts, er redet weiter. »Meine Familie sagt zu mir: ›Du bist radikal, du bist Islamist!‹ Ich sage ihnen, ›ich komme in den Himmel!‹« Keiner der umstehenden Moscheebesucher sagt ein Wort. Ich weiß nicht, ob sie verstehen, was der Mann auf Deutsch sagt.

Etwas irritiert kehren wir in die Redaktion zurück. Ich hatte damit gerechnet, ein paar freundliche interreligiöse Bekundungen einfangen zu können. Als ich dann noch den Namen des Autors des Buches googele, stelle ich fest: Es handelt sich um den verurteilten französischen Holocaust-Leugner Roger Garaudy. (…)

Ich frage mich: Wenn mir so etwas widerfährt, während wir angemeldet mit einer TV-Kamera, klar erkennbar als Journalisten, in einer Moschee sind, worüber wird dann erst geredet, wenn wir nicht dabei sind? Was für Schriften liegen dann aus? Ich beschließe, dem auf den Grund zu gehen.

kath.net-Lesetipp
Inside Islam
Was in Deutschlands Moscheen gepredigt wird
Von Constantin Schreiber
Taschenbuch, 256 Seiten
2017 Econ
ISBN 978-3-430-20218-3
Preis 18.50 EUR (Österreich), 18.00 EUR (Deutschland)

Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:

Link zum kathShop

Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus, Linz:
Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

Buchhandlung Provini Berthier GmbH, Chur:
Für Bestellungen aus der Schweiz/Liechtenstein: [email protected]

Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und der Provini Buchhandlung (Auslieferung Schweiz und Lichtenstein) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

Titelblatt des Buches


ARD Tagesschau - Constantin Schreiber: Der ´Moscheereport´: Hinter den Türen der Moscheen



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Esperanza 31. März 2017 

Sorry.... ihr schlaft alle...

... sorry ihr schlaft alle im Westen... zweimal hörte ich diese Worte. Einmal von einem ex-Imam, der jetzt Christ geworden ist...und einmal in einer Predigt eines Priesters, in dessen afrikanischem Diözese fast jede Woche eine Kirche niedergebrannt wird.

Ich bin Constantin Schreiber sehr dankbar, dass er dem wahren Gesicht des Islams auf den Grund gehen will.

Uns bleibt: wachsam sein und beten.


4
 
 mirjamvonabelin 31. März 2017 
 

Wir sollten nicht stehenbleiben

Der Islam ist nicht heilbringend solange er Christus Jesus nicht als Gott und Mensch glaubt, da sind wir uns alle einig.

Was/wer ist heilbringend???

Jesus Christus allein bringt uns das Heil und die Erlösung.
Jedesmal wenn uns der Islam in den Sinn kommt, müssen wir Jesus Christus anrufen....
Komm in unsere Mitte o Herr, o Herr, o Herr....(ein Lied)


1
 
 follower 30. März 2017 

Demokratie

ist gem. Herrn Erdogan das Schiff, auf dem der Islam die Welt erobert. Kein Moslem würde unsere freiheitlich demokratische Grundordnung unterstützen, sollte es einmal eine islamische Mehrheit geben. Schon Hitler wusste, wie man schnell ans Ziel kommt, man gewinnt demokratisch eine Mehrheit und ändert nach der Machtübernahme das politische System. Alle Grundrechte werden zuerst abgeschafft. In unserem Fall wird es die Scharia sein, die unsere Gesellschaft dann "ordnet". Auch der netteste Moslem wird dann das neue System und nicht die freiheitlich demokratische Grundordnung wählen. Wenn also so eine, im Koran nachzulesende Gefahr für unsere Demokratie existiert, kann der Islam keine Religion sein sondern muss unter politischer Ideologie laufen, die staatsgefährdend ist und abgeschafft bzw. verboten werden muss.


18
 
 JohnPaul 30. März 2017 

Traum

Entschuldigung, die Links waren tot:

www.duisburg.de/medien/bilderstrecke/102010100000241828.php?tmp_counter=12&bild=6


3
 
 JohnPaul 30. März 2017 


1
 
 JohnPaul 30. März 2017 

Traum mit bischöflichem Segen

www.duisburg.de/medien/bilderstrecke/102010100000241828.php?tmp_counter=12&bild=6


6
 
 JohnPaul 30. März 2017 

Der Traum ist längst Wirklichkeit

»Wir wollen einen großen Traum träumen: den Traum, dass die großen westlichen Nationen … Zentren zur massiven Verbreitung dessen errichten, was der Islam uns heute bringen kann.«

Dieser Traum ist im Ruhrgebiet schon weitgehend verwirklicht, wo Riesenmoscheen (pardon ... "Begegnungsstätten" ...) mit deutschen Steuergeldern errichtet wurden (siehe Link). Eröffnet mit großem Tamtam im Beisein von Bischöfen und Politikern auch aus der C-Partei.

Wann haben diese Christen das letzte Mal die Heilige Schrift aufgeschlagen? Danach darf man Irrlehrer nicht einmal aufnehmen - solche, die nicht die Lehre bringen, dass Jesus der fleischgewordene Sohn Gottes ist; man soll diese Leute nicht einmal grüßen (1. Joh 10-11).

Unsere Berufschristen aber nehmen diese Leute nicht nur auf (wie z.B. meine kath. Gemeinde, die Moslems einlud, für ihren Glauben zu werben), sie finanzieren ihnen sogar die Häuser zur Verbreitung ihrer Irrlehren.

Ich fürchte, sie werden ihre Quittung erhalten. :-(

www.ditib-du.de/


16
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islam

  1. Vatikan bekräftigt zum Ramadan Gemeinsamkeiten mit Muslimen
  2. Erstmals in Berlin: Bezirksrathaus erhält Ramadan-Beleuchtung
  3. Moschee unter Salafismus-Verdacht zitiert Koranstelle mit Aufforderung zur Tötung Ungläubiger
  4. Progressive Imamin Ateş: Österreich ist ein ‚Hotspot für Islamisten‘ geworden
  5. Muhammad erstmals beliebtester Vorname in England und Wales
  6. ‚Mädelsabend in der Moschee‘: Seminarreihe für Mädchen und Frauen ab 13 zur Vorbereitung auf die Ehe
  7. Ideologie des politischen Islam ist zum Mainstream des Islam geworden
  8. Wiener Schuldirektor: ‚Mädchen tragen aus Angst Kopftuch’
  9. Deutsche Lehrer: Kopftuch bei Mädchen beeinträchtigt persönliche Entwicklung
  10. Zahl der Mädchen mit Kopftuch nimmt an Berlins Schulen zu






Top-15

meist-gelesen

  1. Kirche wird in Europa nur in missionarischen Gemeinschaften überleben
  2. Wie aus einem ehemaligen Satanisten ein Apostel des Rosenkranzes wurde
  3. Bätzing: „Denkmuster zu durchbrechen, die uns weismachen wollen: Du kannst eh nichts ändern“
  4. Massaker in Syrien: Dramatischer Appell der Kirchenführer
  5. Marienfest statt Frauentag
  6. Weißes Haus: Biden hat Millionen für Transgender-Tierversuche ausgegeben
  7. Vatikan bekräftigt zum Ramadan Gemeinsamkeiten mit Muslimen
  8. Papst Franziskus nimmt das Rücktrittsgesuch von Bischof Genn an
  9. 'Liebe Eltern, das Beste, das ihr euren Kindern geben könnt, ist Gott'
  10. "Die Ehe ist kein privates Ding"
  11. Große Bitte an die Leser - Fastenspende für kath.net
  12. „Bischof Barron ist eigentlich ein leuchtendes Vorbild auch für Deutschland“
  13. USA: Erzbischof Aquila/Denver kündigt neunjährige Novene auf das Jahr unserer Rettung 2033 hin an
  14. Messe im Alten Ritus zum Abschluss der Wallfahrt Paris – Chartres wurde bestätigt
  15. Kardinal Roche: Feier der Alten Messe ist akzeptiert, aber nicht die Norm

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz