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‚Echte Pastoral gibt es nicht ohne Wahrheit’

4. Mai 2017 in Spirituelles, keine Lesermeinung
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Wer zur Beichte gehe, um die Kommunion empfangen zu können, müsse die Gebote der Kirche kennen. Die Wahrheit über Gott und den Menschen bilde das Herz jeder Pastoral, sagt der kanadische Theologe Douglas Farrow.


Rom (kath.net/jg)
Das Gespräch mit Katholiken, die in eheähnlichen Partnerschaften leben, sei zunächst nicht pastoraler, sondern sakramentaler Natur. Das sagt der kanadische Theologe Douglas Farrow in einem Interview mit Edward Pentin, dem Romkorrespondenten des National Catholic Register. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Das Sakrament selbst gebe die Richtung vor. Der pastorale Teil des Gesprächs habe die Aufgabe, den Betroffenen dabei zu helfen, richtig und falsch zu verstehen und auf die Herausforderungen, die sich daraus für das persönliche Leben ergeben, richtig zu reagieren. Pastorale Begleitung sei eine Aufgabe, die viel Einfühlungsvermögen und Klugheit erfordere. Klugheit müsse sich innerhalb der Parameter von richtig und falsch bewegen, sagt Farrow.


Die Kirche lehre uns, wer Gott sei und wie der Mensch vor Gott stehe. Diese Wahrheit sei das Herz der Pastoral. Er sehe daher keine prinzipielle Schwierigkeit im Zusammenwirken von sakramentaler Disziplin und pastoraler Begleitung. Wer hier einen Konflikt sehe, bringe die Kategorien durcheinander, betont der Theologe. Jeder, der zur Beichte gehe, um die Eucharistie empfangen zu können, müsse die Gebote kennen, erläutert Farrow.

Douglas Farrow ist Professor für Christliche Philosophie an der McGill Universität in Montreal (Kanada).


Link zum Interview mit Douglas Farrow (englisch):

ncregister.com



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