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Erstes Gebetsfrühstück im Österreichischen Parlament

31. Mai 2017 in Österreich, 5 Lesermeinungen
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36 Politiker aus vier verschiedenen Parteien hatten dazu eingeladen - Mitorganisatorin Gudrun Kugler unterstreicht die Bedeutung des Christentums als Inspiration für eine gute Politik


Wien (kath.net/pm) Mehr als 200 Gäste aus 26 Ländern fanden sich beim ersten Nationalen Gebetsfrühstück in Österreich heute, Mittwoch, im Abgeordnetensprechzimmer des Parlaments ein. 36 Politiker aus vier verschiedenen Parteien hatten dazu eingeladen. Organisiert wurde es vom ehemaligen ÖVP-Nationalratsabgeordneten Dr. Josef Höchtl, dem FPÖ-Nationalratsabgeordneten Dr. Andreas F. Karlsböck sowie der ÖVP-Landtagsabgeordneten und Gemeinderätin Dr. Gudrun Kugler und Prof. Dr. Friedrich Schipper von der Universität Wien. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch den Cellisten Csaba Bornemisza der Wiener Philharmoniker.

„Wir versuchen, uns über die Parteigrenzen hinweg auf persönlicher Ebene finden – im Geiste des gemeinsamen Glaubens. Dadurch soll auch erreicht werden, im politischen Alltag und bei Nationalratssitzungen respektvoller miteinander umzugehen – überparteilich und interkonfessionell“, so die ÖVP-Landtagsabgeordnete und Gemeinderätin Dr. Gudrun Kugler.


Kugler unterstreicht außerdem die Bedeutung des Christentums als Inspiration für eine gute Politik. „Wenn wir von der Trennung zwischen Kirche und Staat sprechen, bedeutet das nicht, dass das Christentum keine politische Relevanz hat, im Gegenteil: Christliche Werte wie beispielsweise Solidarität oder das christliche Menschenbild als Grundlage für ethische Entscheidungen sind eine Bereicherung für die Gesellschaft.“ Glaube und Religion seien auch in Zeiten einer zunehmenden Säkularisierung für die Gesellschaft etwas Positives, bedenke man „das ehrenamtliche Engagement, die sinnstiftende Funktion und den Zusammenhalt, den Religion bieten kann“.

Die Tradition zum Gebetsfrühstück entstand vor mehr als 60 Jahren in den USA. Die Initiative geht auf den Methodistenpastor Abraham Vereide zurück. 1953 nahm mit Dwight Eisenhower erstmals ein US-Präsident daran teil, das seither von den Präsidenten der Vereinigten Staaten, wie auch zuletzt von Trump und Obama traditionell besucht wird. Die Gebetsfrühstücksbewegung in den Parlamenten in Berlin, Washington D.C., Brüssel und vielen anderen Hauptstädten der Welt ist seit Jahrzehnten ein beachtenswertes internationales Netzwerk von Politikern, Wirtschaftstreibenden und Personen des öffentlichen Lebens. Anfang Juni 2017 findet es zum Beispiel auch in Israel statt.

Foto: Das Organisationsteam des ersten nationalen Gebetsfrühstücks im österr. Parlament: Dr. Josef Höchtl, Dr. Gudrun Kugler, Dr. Andreas Karlsböck (von links nach rechts)


Blick ins "Plenum"


Foto (c) bei Gudrun Kugler


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Lesermeinungen

 lesa 1. Juni 2017 

macht Hoffnung!

Eine wohltuende Meldung vor Pfingsten!!

Tägliches Gebet für d. Politiker
und für jeden Bürger

Gott unser Vater,
alles Gute kommt allein von dir.
Schenke uns deinen Geist,
damit wir erkennen,
was recht ist.
Und es mit deiner Hilfe auch tun.
(Aus einem Tagesgebet)


2
 
  31. Mai 2017 
 

Apostel unserer Zeit

Solche Politiker brauchen wir. Das bringt Frucht. Danke an alle die somit Zeugnis ablegen. Wenn wir unseren Glauben bekennen, brauchen wir vor den "Anderen" keine Angst haben. Nur Mut!!! Maria Mutter Gottes, breite deinen Schutzmantel über unsere Politiker und erbitte ihnen die Gaben des Hl. Geistes.


4
 
  31. Mai 2017 
 

m


0
 
 FJansen 31. Mai 2017 
 

fragwürdige Initiative

Das hört sich alles ganz nett an, bleibt aber im Ergebnis unverbindlich und religiös unklar. Ein Fortschritt wäre es, wenn das österreichische Parlament im Bewusstsein der tief christlichen Prägung seines Landes und der tragischen Zerissenheit mit den verbundenen deutschen Ländern zu einem aufrichtigen christlichen Gebet für eine christliche Zukunft Europas bewegen ließe.


3
 
 mphc 31. Mai 2017 

Ein Fortschritt,

dass es dieses Gebetsfrühstück endlich auch in Österreich gibt. Danke allen, die es möglich gemacht haben. Beten wir dafür dass es niemals zum Hass zwischen den Parteien kommen möge und dass es zwischen ihnen noch immer eine letzte Brücke geben möge. Wenn Gefahren drohen, brauchen wir Einheit und nicht Zerrissenheit.


4
 

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