Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  15. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“

Der Jünger und das stärkere Band

2. Juli 2017 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: zwei wesentliche Aspekte der Jüngerschaft. Je mehr Jesus im Mittelpunkt des Lebens eines Jüngers steht, desto mehr ist dieser Jünger ‚transparent’ für seine Gegenwart. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt, ist meiner nicht würdig. – Wer euch aufnimmt, nimmt mich auf.“ Angelus am dreizehnten Sonntag im Jahreskreis, Fest Maria Heimsuchung. Das Tagesevangelium (Mt 10,37-42) stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Papst Franziskus bei seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet.

Jesus unterweise die zwölf Apostel vor ihrer ersten Mission in Galiläa und Judäa. In diesem Schlussteil der Rede unterstreiche Jesus zwei wesentliche Aspekte für das Leben eines Jüngers, der auf Mission sei. Der erste bestehe darin, dass sein Band mit Jesus stärker als alle anderen Bande sei. Der zweite Aspekt besage, dass der Missionar nicht sich selbst, sondern Jesus bringe. Diese beiden Aspekte seien miteinander verbunden, denn: je mehr Jesus im Mittelpunkt des Lebens eines Jüngers stehe, desto mehr sei dieser Jünger „transparent“ für seine Gegenwart.


„Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig“ (V. 37): nichts dürfe Christus vorangestellt werden, weil die Jüngerschaft eine vorrangige Beziehung mit dem Meister erfordere.

Wer sich von diesem Band der Liebe und des Lebens anziehen lasse, werde zum Vertreter des Herrn, zu seinem „Botschafter, vor allem der Lebensweise. Dies gehe so weit, dass Jesus selbst die Jünger auf Mission sende und ihnen sage: „Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat“ (V. 40). Es sei notwendig, dass die Menschen wahrnehmen könnten, dass für diesen Jünger Jesus wirklich „der Herr“, der Mittelpunkt, das Ganze des Lebens sei. Dabei sei es nicht wichtig, ob einer dann seine Grenzen habe oder auch Fehler mache. Wichtig sei vielmehr, dass er kein doppeltes Herz habe, sondern ein einfaches, „dass er nicht in zwei Paar Schuhen steht, sondern aufrichtig mit sich selbst und mit den anderen ist“. Daher bitte Jesus den Vater, dass die Jünger nicht dem Geist der Weit verfielen.

Die Erfahrung als Priester lehre etwas Wichtiges und Schönes. Gerade die Aufnahme durch das heilige treue Volk Gottes sei jener „Becher frisches Wasser“ (V. 42), der helfe, ein guter Priester zu sein. Es sei auch in der Mission eine Gegenseitigkeit vorhanden: „wenn du alles für Jesus verlässt, erkennen die Menschen in dir den Herrn. Gleichzeitig hilft dir das, jeden Tag zu ihm umzukehren, dich zu erneuern und von den Kompromissen zu reinigen und die Versuchungen zu überwinden“. Je näher der Priester dem Volk Gottes sei, desto näher stehe er Jesus, und umgekehrt.





Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömt
  3. „Er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen“ (Psalm 91)
  4. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  5. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  6. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  7. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  8. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  9. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  10. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  11. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  12. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  15. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz