Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  2. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  7. Der vatikanische Synodalismus ist ein Anachronismus
  8. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  9. Der Bischof und der Denunziant
  10. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  11. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  12. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  13. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  14. Nach Lebensschutzdemonstration: Zwölf Polizisten von Linksradikalen verletzt
  15. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an

Kommt zu mir!

9. Juli 2017 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Jesus nimmt die Last nicht weg, sondern die Angst vor der Last. Er trägt das Kreuz mit uns. Lernen wird, ihm zu begegnen und zu ihm zu gehen! Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“: Angelus am vierzehnten Sonntag im Jahreskreis. Das Tagesevangelium (Mt 11,25-30) stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Papst Franziskus bei seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet.

Mit diesen Worten wende sich der Herr an „alle“. Niemand dürfe sich von dieser Einladung ausgeschlossen fühlen. Jesus wisse, wie schwer das Leben sein könne: Enttäuschungen und Wunden der Vergangenheit, Lasten, die in der Gegenwart zu tragen und zu ertragen seien, Ungewissheiten und Sorgen um die Zukunft


Angesichts all dessen bestehe das erste Wort Jesu in einer Einladung: „Kommt!“. Wenn etwas nicht gut gehe, dann sei es der Fehler, dort zu bleiben, wo man sei und über all das zu grübeln, was nicht in Ordnung sei. Wenn man in sich verschlossen bleibe, dann sehe man alles schwarz. Jesus dagegen wolle uns aus diesem Treibsand herausziehen. Daher sage er zu jedem: „Komm!“: „der Ausweg besteht in der Beziehung, darin, die Hand zu reichen und den Blick zu dem zu erheben., der wirklich liebt“.

„Herausgehen“ allein genüge nicht. Es sei notwendig zu wissen, wohin man gehe. Der Papst warnte dabei vor den oberflächlichen „Feuerwerken“, die größere Einsamkeit zurückließen als sie es vorher gewesen sei. Daher sage Jesus: „Kommt zu mir“. Wir dürften nicht vergessen, uns ihm zu öffnen und ihm das Leben zu erzählen, ihm die Menschen und die Situationen anzuvertrauen. Heute sage Jesus zu einem jeden: „Mut, gib nicht auf, verschließe dich nicht angesichts der Ängste und Sünden, sondern komm zu mir!“.

Jesus warte, dies nicht, um auf magische Weise alle Probleme zu lösen, sondern um uns stark zu machen. Jesus nehme nicht die Lasten des Lebens weg, sondern die Ängste aus dem Herzen. Er nehme das Kreuz nicht weg, sondern trage es mit uns: „Zusammen mit ihm wird jede Last leicht“. Wenn Jesus in das Leben eintrete, dann komme der Friede, der auch unter den Prüfungen bleibe:

„Gehen wir zu Jesus, schenken wir ihm unsere Zeit, begegnen wir ihm alle Tageim Gebet, in einem vertrauensvollen Gespräch! Wir wollen mit seinem Wort vertraut werden, ohne Angst seine Vergebung entdecken. Sättigen wir uns an seinem Brot des Lebens: wir werden uns von ihm geliebt und getröstet fühlen“. So sollen wir lernen, zu ihm zu gehen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  4. Der Bischof und der Denunziant
  5. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  6. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  7. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!
  8. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  9. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  10. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana
  11. Wie die deutsche Bundesregierung Ihre Steuergelder verschwendet!
  12. Cardinal Confusione
  13. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  14. Vor 100 Jahren: Guadalupe-Bild heimlich in Kleiderschrank versteckt
  15. Erzbischof Cordileone: 'Lasst unsere Nonnen in Ruhe!'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz