Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  2. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  3. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  4. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  7. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  8. Katholische Kirche in Island hilft Menschen mit homosexuellen Neigungen enthaltsam zu leben
  9. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  10. Beschließen ohne zu entscheiden?
  11. „Nimm deine kleinen Kinder zur Messe mit!“
  12. Die Nazi-Projektion
  13. Exorzismus-Experte: Aktuelle Weltlage nicht nur Werk des Bösen
  14. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  15. Abtreibungs-Aktivisten greifen Profemina-Beratungszentrum an

Kommt zu mir!

9. Juli 2017 in Aktuelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Jesus nimmt die Last nicht weg, sondern die Angst vor der Last. Er trägt das Kreuz mit uns. Lernen wird, ihm zu begegnen und zu ihm zu gehen! Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht“: Angelus am vierzehnten Sonntag im Jahreskreis. Das Tagesevangelium (Mt 11,25-30) stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Papst Franziskus bei seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet.

Mit diesen Worten wende sich der Herr an „alle“. Niemand dürfe sich von dieser Einladung ausgeschlossen fühlen. Jesus wisse, wie schwer das Leben sein könne: Enttäuschungen und Wunden der Vergangenheit, Lasten, die in der Gegenwart zu tragen und zu ertragen seien, Ungewissheiten und Sorgen um die Zukunft


Angesichts all dessen bestehe das erste Wort Jesu in einer Einladung: „Kommt!“. Wenn etwas nicht gut gehe, dann sei es der Fehler, dort zu bleiben, wo man sei und über all das zu grübeln, was nicht in Ordnung sei. Wenn man in sich verschlossen bleibe, dann sehe man alles schwarz. Jesus dagegen wolle uns aus diesem Treibsand herausziehen. Daher sage er zu jedem: „Komm!“: „der Ausweg besteht in der Beziehung, darin, die Hand zu reichen und den Blick zu dem zu erheben., der wirklich liebt“.

„Herausgehen“ allein genüge nicht. Es sei notwendig zu wissen, wohin man gehe. Der Papst warnte dabei vor den oberflächlichen „Feuerwerken“, die größere Einsamkeit zurückließen als sie es vorher gewesen sei. Daher sage Jesus: „Kommt zu mir“. Wir dürften nicht vergessen, uns ihm zu öffnen und ihm das Leben zu erzählen, ihm die Menschen und die Situationen anzuvertrauen. Heute sage Jesus zu einem jeden: „Mut, gib nicht auf, verschließe dich nicht angesichts der Ängste und Sünden, sondern komm zu mir!“.

Jesus warte, dies nicht, um auf magische Weise alle Probleme zu lösen, sondern um uns stark zu machen. Jesus nehme nicht die Lasten des Lebens weg, sondern die Ängste aus dem Herzen. Er nehme das Kreuz nicht weg, sondern trage es mit uns: „Zusammen mit ihm wird jede Last leicht“. Wenn Jesus in das Leben eintrete, dann komme der Friede, der auch unter den Prüfungen bleibe:

„Gehen wir zu Jesus, schenken wir ihm unsere Zeit, begegnen wir ihm alle Tageim Gebet, in einem vertrauensvollen Gespräch! Wir wollen mit seinem Wort vertraut werden, ohne Angst seine Vergebung entdecken. Sättigen wir uns an seinem Brot des Lebens: wir werden uns von ihm geliebt und getröstet fühlen“. So sollen wir lernen, zu ihm zu gehen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  4. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  5. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  6. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  7. Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison
  8. Der Apostolische Stuhl und die FSSPX: Wenn Extreme sich berühren
  9. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  10. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  11. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  12. "Herr Kardinal Parolin, wieviele zehntausende Tote brauchen Sie noch im Iran, bis Sie aufwachen?"
  13. Ab Juli müssen Besucher Eintritt für den Kölner Dom bezahlen
  14. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  15. Die Nazi-Projektion

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz