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Trump in Warschau: Für Familie, Freiheit, Vaterland und Gott

11. Juli 2017 in Chronik, 13 Lesermeinungen
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Der US-Präsident legte in der polnischen Hauptstadt ein klares Bekenntnis zur Verantwortung vor Gott, zum Lebensschutz und persönlichen Freiheit ab. Diese Werte seien wesentlich für die westliche und europäische Identität, betonte er.


Warschau (kath.net/LSN/jg)
„Die fundamentale Frage unserer Zeit ist, ob der Westen den Willen zum Überleben hat.“ Das sagte US-Präsident Donald Trump bei seiner Rede am 6. Juli auf dem Krasinski-Platz in der polnischen Hauptstadt Warschau, die immer wieder von Applaus und „Donald Trump! Donald Trump!“ Rufen unterbrochen wurde.

„Haben wir das Vertrauen zu unseren Werten, um sie um jeden Preis zu verteidigen? Haben wir den Wunsch und den Mut, unsere Zivilisation gegenüber jenen zu bewahren, die sie untergraben und zerstören wollen?“, fragte der Präsident.

Die Bedrohung, welcher die westliche Zivilisation heute gegenüber stehe, sei eine „repressive Ideologie, die Terrorismus und Extremismus in die ganze Welt exportieren will“, warnte Trump.

Der US-Präsident betonte gleichzeitig seine Zuversicht über den Sieg in dieser Auseinandersetzung. „Wir kämpfen hart gegen den radikal-islamischen Terrorismus. Und wir werden gewinnen“, sagte er wörtlich.

Der Erfolg hänge nicht nur von wirtschaftlichen oder militärischen Komponenten ab, sondern ganz wesentlich von geistigen. „Wir mögen die leistungsstärksten Volkswirtschaften und die tödlichsten Waffen der Erde haben, wenn wir keine starken Familien und festen Werte haben, werden wir schwach sein und nicht überleben“, mahnte der Präsident. Der Konflikt betreffe die Werte und Traditionen. Wörtlich sagte er: „Unser Kampf um den Westen beginnt nicht auf dem Schlachtfeld. Er beginnt in unserem Geist, unserem Willen und unseren Seelen.“

„Wie Polen nicht gebrochen werden konnte, wird auch der Westen nie gebrochen werden“, sagte er wörtlich vor dem Denkmal des Warschauer Aufstandes. Der US-Präsident führte den Aufstand des Jahres 1944 als eines der Ereignisse an, in denen sich der ungebrochene Geist des polnischen Volkes nach fünf Jahren Besatzung durch Nazi-Deutschland und die Sowjetunion der Welt gezeigt habe.

An dieser Haltung könne sich Europa, könne sich der Westen ein Beispiel nehmen, sagte Trump. „Polen ist das geographische Herz Europas. Aber noch wichtiger ist, dass wir im polnischen Volk die Seele Europas sehen“, rief der Präsident den etwa 15.000 Anwesenden, unter ihnen Friedensnobelpreisträger Lech Walesa, zu.

Wiederholt kam Trump auf den Glauben der Polen zu sprechen, den er als wesentliches Element des ungebrochenen polnischen Geistes charakterisierte. Er erinnerte an den 2. Juni 1979, als sich eine Million Polen bei einer Messe von Papst Johannes Paul II. auf dem Warschauer Siegsplatz versammelten. „Eine Million Polen verlangten nicht nach Wohlstand. Eine Million Polen verlangten keine Privilegien. Stattdessen riefen eine Million Polen drei einfache Worte: ‚Wir wollen Gott!’“ erinnerte der Präsident. In diesen Worten habe das polnische Volk neuen Mut gefunden, um seinen Unterdrückern Widerstand zu leisten. Gemeinsam mit Papst Johannes Paul II., den Trump als einen der Helden Polens bezeichnete, habe das Volk seine Identität als Gott ergebenes Volk bestätigt.

Im Anschluss zählte Trump eine Reihe von Stärken der Kultur und des Glaubens von Polen auf, die auch in den USA geschätzt würden. „Wir stellen Glauben und Familie, nicht den Staat und die Bürokratie, ins Zentrum unseres Lebens“, betonte er. „Und vor allem halten wir die Würde jedes menschlichen Lebens hoch, wir schützen die Rechte jeder Person und teilen die Hoffnung jedes Menschen auf ein Leben in Freiheit“, sagte er wörtlich.

„Lasst uns daher wie die Polen für die Familie, für die Freiheit, für das Vaterland und für Gott kämpfen“, sagte Trump abschließend und verabschiedete sich mit den Worten: „Gott segne sie, Gott segne das polnische Volk, Gott segne unsere Alliierten und Gott segne die Vereinigten Staaten von Amerika.“


US-Präsident Donald Trump in Warschau – Rede am Krasinski-Platz




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Lesermeinungen

 Herbert Klupp 12. Juli 2017 
 

Unsere Medien

@waghäusler, @wiederkunft, @chris2, @Rolando: wer das Problem unserer Medien erkennt, daß sie nämlich total einseitig geworden sind, und andererseits eine ungeheure ( von den meisten unerkannte ) Macht in Deutschland haben, der ist einen Schritt weiter. Glückwunsch ! Irgendwann müssen wir diskutieren, und Ideen entwickeln, wie diesem Mega-Mißstand abgeholfen werden kann !


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 Chris2 12. Juli 2017 
 

Thank you, Mr. President!

May God bless you! Und Dank an kath.net, dass wir von dieser großartigen Rede erfahren durften. Ich bin sicher, in Polen kennt sie jedes Kind...


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 Fischlein 12. Juli 2017 
 

waghäusler

Das ist das Problem mit diesen Medien. Es ist leider nicht der erste Fall, wo man das krass sehen kann.


8

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 Rolando 11. Juli 2017 
 

Es gibt den echten Trump und den Trump der Medien,

Putin hat's erkannt, es sagte, er ist nicht so wie er öffentlich dargestellt wird. Trump ist ein gottesfürchtiger Mann, dem seine Verantwortung vor Gott bewusst ist, er hat eine katholische Frau.
Auch bei Putin spielt Gott eine Rolle, er hat einen persönlichen Beichtvater und besucht regelmäßig die orthodoxe Liturgie.


11

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 Wiederkunft 11. Juli 2017 
 

Wow, was für eine Rede!

Und leider nichts davon in unseren Medien. Nichts, aber schon gar nichts war über diese Rede in Österreich zu hören. Trump darf einfach nicht gehört werden! Und wer steckt dahinter?


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 bnin 11. Juli 2017 
 

Die Rede von Präsident Trump kann man in voller Länge auf Englisch unter der folgenden Link hören oder lesen;
http://niezalezna.pl/101788-president-donald-trump-warsaw-and-his-great-speech-poland-europe-and-usa

Präsident Trump gehört einer anderen Kirche an. Er ist kein Katholik. Deswegen sieht sein privates Leben anders als Katholiken.
Die ersten Abtreibungsgesetze in Polen haben Adolf Hitler und danach seine Kollegen d.h.Kommunisten eingeführt. Die Anzahl der Abtreibungen in Polen ist gravierend niedriger als in Westeuropa ( offiziele Zahl; 1044 Fälle im Jahre 2015 ).


11

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 lakota 11. Juli 2017 
 

@Katholicus

ich bin gar nicht verheiratet, darf ich jetzt auch nicht für die Familie eintreten?


9

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 Gandalf 11. Juli 2017 

@Katholicus

Wieso nicht? Ein Heiliger Augustinus hat auch ordentlich gesündigt, bevor er Bischof geworden ist, sein unehelicher Sohn ist Zeuge ;-) Das kann wohl nicht das finale Kriterium sein, wie Jmd. die Vergangenheit gelebt hat, sonst würde es ganz schnell bei fast allen hier sehr schwarz aussehen.


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 Katholicus 11. Juli 2017 
 

Donald Trump

ist in 3. Ehe verheiratet. Da möchte ich mir nichts von ihm von Familie erzählen lassen.


1

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 Archangelus 11. Juli 2017 

Cicero

So eine Rede hätte ich auch gern in
Deutschland gehört,aber der Präsident
hat recht:Deutschland will so etwas nicht
hören.Deutschland ist atheistisch geworden.Beten wir für seinen Glauben.


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 waghäusler 11. Juli 2017 
 

Von Trump´s Besuch in Polen berichteten unsere L-Medien nur Trump hätte dort Russland b.z.w. Putin scharf kritisiert.


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 Mr. Incredible 11. Juli 2017 
 

Mein lieber Schwan!

Das nenne ich mal einen "überzeugten Europäer" !!!
Das sind die wirklich wichtigen Themen. Das ganze Bashing (woran unser Donald nicht ganz unschuldig ist) ist meines Erachtens ein Versuch des Feindes, diese Themen nicht gehört werden zu lassen.

Johannes Paul II ein Held! Die Seele Europas! ==> Merkst Du was, Angie? Werte und so was! Nicht Gefühle / Emotionen oder ähnliches. Etwas gehaltvolles, kein Mutti-Geplapper.


20

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 supernussbi 11. Juli 2017 

Wow, welche Überraschung...

Glaube und Familie sowie die Würde jedes menschlichen Lebens im Zentrum des Zusammenlebens, um eine Zukunft zu haben. Ja, das ist eine fundamentale Frage, ob der Westen den Willen zum Überleben wieder aufbringt oder weiter dem Egoismus huldigt!
Dass jedoch Polen ein gottergebenes Volk sei, das glaube ich nicht, nachdem dort seit Jahrzehnten auch viele Abtreibungen stattgefunden haben. Da ist Trump überbordet.
Sonst sind diese Worte - und das noch aus dem Munde eines umstrittenen Staatspräsidenten - verdankenswert!


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