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Kardinal Müller: Priester werden auch a priori verdächtigt

19. Juli 2017 in Aktuelles, 10 Lesermeinungen
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Bisheriger Präfekt der Glaubenskongregation reagierte gemäß „Zeit online“ auf den Missbrauchsbericht des Bistums Regensburg


Regensburg (kath.net) Katholische Priester würden durchaus auch a priori verdächtigt werden, es sei offensichtlich, dass die katholische Kirche beim Missbrauchsthema härter angegangen werde als andere Institutionen. Das sagte Gerhard Ludwig Kardinal Müller, nachdem das Bistum Regensburg einen ausführlichen Bericht zu Missbrauchsfällen im Bistum vorgestellt hatte, wie „Zeit online“ berichtete. Müller war Präfekt der Glaubenskongregation gewesen, zuvor Bischof von Regensburg.


Außerdem wies er gemäß „Zeit online“ Vorwürfe zurück, wonach er als Präfekt der Glaubenskongregation die Aufklärung von Missbrauchsvorwürfen behindert habe.

Archivfoto Kardinal Müller


Archivfoto (c) Bistum Regensburg


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Lesermeinungen

 edith7 27. Juli 2017 
 

Maßlose Übertreibung

Das Thema "Hiebe in der Kindererziehung" wird heute maßlos übertrieben ("körperliche Misshandlung"), und das nicht selten ausgerechnet von Leuten, die beispielsweise mit Abtreibung kein Problem haben.
Mir sind durchaus passable Zeitgenossen bekannt, die von ihrem Vater in der Kindheit mal eine Ohrfeige eingefangen haben und trotzdem keinen erkennbaren Schaden davongetragen haben, auch wenn es "ohne" bestimmt besser gewesen wäre.


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 urserolu 20. Juli 2017 
 

Nein, Hibiskus

Hiebe haben in der Kindererziehung überhaupt nichts zu suchen. Sie sind immer demütigend und schädigend.
Wenn es um Leib und Leben geht, gibt es andere Wege, sich durchzusetzen als Erziehender.


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 urserolu 20. Juli 2017 
 

Nein, Hibiskus,


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 Hibiskus 20. Juli 2017 
 

@urserolu

Ihre Überlegung finde ich sehr gut. Sie vergessen allerdings, dass Kinder noch nicht ganz die Ihnen eigene Intelligenz haben. Dazu gibt es Situationen, die im Hinblick auf Leib und Leben keine Diskussion erlauben. Diese kann nach der Ohrfeige erfolgen und ist dann erheblich wirkungsvoller, weil Zeit bleibt, bei dem Kind die Einsicht zu wecken. - Es gibt auch Kinder, bei denen niemals ein Hieb notwendig werden kann. Die Naturelle sind eben verschieden.

Klug reden finde ich immer gut. Klug handels wäre optimal. Bei Kindern funktioniert das allerdings nur, wenn man genau so denken kann, wie ein Kind denkt. Das gelingt nur bei wenigen Menschen und in wenigen Fällen sofort.

Wie war doch der Satz? "Wer von euch ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein!"


1

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 urserolu 20. Juli 2017 
 

@Ad Verbum Tuum

Sie stellen hier ein Gegensatzpaar auf, das keines ist. Sowohl "eine hintendrauf" wie auch "mehrstündige, wiederholte 'du sollst doch nicht'" sind ungeeigntet Erziehungsmethoden und zeugen nur von Überforderung und Verzweiflung der Erziehenden. Beide sollten vermieden werden.
Besser wäre es, in natürlicher Autorität (weil erfahrener)das Kind nicht als zu Erziehendes, Zurechtzubiegendes zu sehen und zu behandeln, sondern als gleichberechtigtes Gegenüber. Als Gegenüber, das zwar noch weniger versteht und noch kindlich ist, jedoch in seinen Bedürfnissen und Lebensideen genauso wertvoll ist wie der Erziehende.


2

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 Ad Verbum Tuum 19. Juli 2017 

Körperliche Züchtigung

Dazu hatte ja auch Papst Franziskus schon seinen Rüffel abbekommen, aber auch gesagt, dass es schon interessant sei, dass die Länder die am meisten gegen jede Art der körperlichen Züchtigung aufstehen, die gleichen Länder sind, die die Abtreibung massiv fördern.
Das ist scheinheilig.

Als 50+er mit 3 Kindern bin ich weiterhin davon überzeugt, dass zum richtigen Zeitpunkt "eine hinten drauf" wirkungsvoller, dauerhaft sinnvoller und psychisch gesünder für das Kind ist, als mehrstündige, wiederholte "du sollst doch nicht", "das mach man doch nicht" oder ähnliches. In der Not keine Mittel zur Erziehung mehr zu sehen reagieren manche Eltern stattdessen mit Psychoterror (Androhung oder wirklicher Liebesentzug)...
Die Folgen mangelhafter Erziehung sehen wir heute zu hunderten.
Die Folgen


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 Stefan Fleischer 19. Juli 2017 

Fortsetzung Leserbrief

Man sollte die Dinge von gestern nicht durch die Brille von heute beurteilen.

PS: Ich rede hier nicht von sexuellem Missbrauch. Aber davon ist im Artikel auch nicht die Rede, selbst wenn man beim Untertitel fast automatisch zuerst an so etwas denkt, besonders weil ja wieder einmal „die Kirche“ im Focus steht. Solches wäre wohl kaum in allen Fällen verjährt.


10

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 Stefan Fleischer 19. Juli 2017 

Im diesbezüglichen Artikel unserer Zeitung

ist mit keinem Wort von sexueller Gewalt oder Missbrauch die Rede. Das wird dann einfach im Untertitel zwar nicht behautet, aber suggeriert. Ich habe darauf mit einem Leserbrief reagiert, obwohl keine allzu grosse Wahrscheinlichkeit besteht, dass er erscheinen darf.

Opfer von Gewalt
Der Artikel erinnert mich an meine Schulzeit. Die jüngeren Lehrer verzichteten zwar bereits auf körperliche Strafen. Sie hatten andere, oft nicht minder unangenehme Strafen. Wir hatten aber in der 5. Und 6. Klasse noch einen „von altem Schrot und Korn“. Das Haselstöcklein lag bei ihm immer griffbereit. „Tatzen“, Schläge auf die Handfläche, gab es nicht gerade selten. Schlimmstenfalls zog er auch einmal einen Lausbuben „die Hosen stramm“. Und niemand regte sich auf. Es gab Mitschüler, die mir sagten, dass, wenn sie das zu Hause erzählen würden, würde der Vater noch nachdoppeln. „Tempera mutantur.“ Heute wissen wir alles besser. Aber wie ein Aphoristiker einst schrieb:
Fortsetzung folgt


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 sttn 19. Juli 2017 
 

Warum wird die Katholische Kirche härter angegangen?

Weil es zu viele Hauptamtliche gibt die Wasser predigen und Wein trinken. Weil man einen hohen moralischen Anspruch erhebt den man selber nicht einmal ansatzweise gerecht wird.

Weil Bischöfe und Kardinaäle bei der Aufklärung von Missbrauchsvorwürfen blockerien und man dann um so genauer hin schaut.

Weil es Bistümer/Ordinariate gibt in denen unter Bedingungen gearbeitet wird, die unmenschlich sind. Zum Beispiel in München.

Etc... es gibt sehr viel Gründe und zu wenig Platz hie alles aufzuführen.

Ja, die Presse mag ungerecht sein, aber zu oft liefert die Kirche einen Grund über Verfehlungen zu berichten.

Demut und Bescheidenheit, Nächstenliebe und Barmherzigkeit - das fehlt durch und durch.

Gerade die Amt- und Würdenträger, die seit Jahrzehnten Verantwortung tragen, sollten sich an die eigene Nase fassen. Den Niedergang der Kirche hat nicht der Zeitgeist gebracht, sondern die Verantwortlichen.


6

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 Chris2 19. Juli 2017 
 

Schwul-päderastische Netzwerke und Einzeltäter

haben es sich zuerst in der Kirche gemütlich gemacht (in der Um- und Abbruchzeit nach dem Konzil fragte man wohl auch in der Kirche nicht so viel nach - und als Priester war man ja eh "unbeweibt"), dann nutzte man seine Vertrauens- und Machtstellung zu sexuellem Missbrauch aus und jetzt schadet man der Kirche ein drittes Mal, ohne selbst noch juristisch belangt werden zu können. Und manchmal rufen sogar noch die Diebe: "Haltet den Dieb". Es ist zum Heulen...


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