Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  3. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  7. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Politisch aber auch innerkirchlich „gibt es derzeit wieder viel Konfliktpotenzial“
  13. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  14. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  15. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“

Domkapellmeister Büchner rudert zurück

23. Juli 2017 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Regensburger Domkapellmeister Roland Büchner hat sich am Donnerstag von dem Eindruck distanziert, er habe in einem Interview Vorwürfe gegen Georg Ratzinger erhoben


Regensburg (kath.net) Der Regensburger Domkapellmeister Roland Büchner hat sich am Donnerstag von dem Eindruck distanziert, er habe in einem Interview Vorwürfe gegen Georg Ratzinger erhoben. Büchner meinte in der "Zeit" über seinen Vorgänger Georg Ratzinger, dass es ein "System der Angst" gegeben habe. Büchner, der seit 1994 Chorleiter ist, warnte davor, die Vorfälle zu verharmlosen. Es habe sich aber meist nicht um Missbrauch, „sondern um Schläge gehandelt. Es wurde gewütet und es waren Körperverletzungen." Was die Vorwürfe gegen Ratzinger angehe, habe er lediglich entsprechende Passagen aus dem am Dienstag vorgelegten Abschlussbericht des Sonderermittlers Ulrich Weber zitiert. "Das waren nicht meine Vorwürfe", erklärt Büchner auf der Homepage der Domspatzen.


Er äußerte außerdem Respekt für den Umgang Georg Ratzingers mit der Vergangenheit, da er bereits 2010 öffentlich bekannt habe, als Chorleiter auch Ohrfeigen ausgeteilt zu haben. Persönlich habe er sogar das schon sehr viel früher auch gegenüber ehemaligen Schülern bedauert. "Diese offene Ehrlichkeit habe ich immer geschätzt und respektiert", so Büchner.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 24. Juli 2017 
 

@ulrichmoskopp

Ich habe den Abschlußbericht gelesen. EINMAL und das reicht mir! Es sind da furchtbare Dinge beschrieben, die jeder normal empfindende Mensch verabscheuen muß. Aber so oft, wie Sie auf den Bericht hinweisen, müssen Sie ihn regelrecht studieren und sehr gute Nerven und einen guten Magen haben. Trotzdem ist es auch eine Tatsache, daß in den 60-70iger Jahren Ohrfeigen, Tatzen und mal ein paar auf den Hintern normal waren und es war auch nicht verboten. Heute ja und das ist gut so!


3
 
 Carlotta 24. Juli 2017 
 

warum erst hinterher?

Besser wäre gewesen Büchner hötte erst nachgedacht, bevormöglichst beider Ratzinger-Brüder gierenden Presse andiente. Er hätte sich das mühsame Zurückrudern erparen können.


5
 
 Vermeer 24. Juli 2017 

Und haben Sie das schon gelesen?

S.379 im Bericht! Anbei der link auf den Bericht. Auch S. 212-218 ist zu nennen.

http://uw-recht.org/fileadmin/user_upload/Abschlussbericht_Domspatzen.pdf

uw-recht.org/fileadmin/user_upload/Abschlussbericht_Domspatzen.pdf


2
 
 lakota 24. Juli 2017 
 

@Bernhard Joseph

Sie haben völlig recht! Meine Lieblingslehrerin war streng, aber auch sehr gerecht und immer für uns Schüler da. Ich bekam mal 2 Ohrfeigen von ihr, weil ich ein paar mal meine Hausaufgaben nicht gemacht hatte. Sie blieb trotzdem meine Lieblingslehrerin.
Was Domkapellmeister Büchner angeht, hätte er lieber den Mund halten sollen, statt zuerst Gift verspritzen (ob's von ihm kam oder nur Zitate waren ist egal) und jetzt wieder Unschuld heucheln.


8
 
 Bernhard Joseph 24. Juli 2017 
 

Was ist das alles für eine Heuchelei

Da wird der ehemalige Regensburger Domkapellmeister Georg Ratzinger als wütender Unmensch hingestellt und so getan als gäbe es heute nicht viel subtilere Formen der Gewalt als eine Ohrfeige.

So kann ein verdeckt aufgebauter Leistungsdruck bei Kindern dazu führen, dass diese sich in einer Weise selbst unter Druck setzen, die sonst nicht erreichbar wäre und daran nicht selten seelisch zerbrechen.

In der Odenwaldschule - dem Vorzeigeprojekt antiautoritärer Erziehung - gab es keine Ohrfeigen, dafür aber andere Auswüchse von Gewalt, die als solche von den Kindern nicht einmal erkannt wurden, weil sie auf perfideste Weise die Naivität und das Vertrauen des Kindes missbrauchten.

Ich bin fest davon überzeugt, dass Lehrer aus der Generation Ratzingers integerste Charakter sein konnten, auch wenn sie mal eine Ohrfeige verteilten.

Ein Kind verzeiht eine solche Entgleisung(!) viel eher als subtile Formen der seelischen Herabsetzung, wie man sie heute oft sieht.


8
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Regensburg

  1. Über das Wunder von Greccio
  2. Warum wir gerade jetzt Quellen der Zuversicht, Stärkung und Solidarität brauchen
  3. Bischof Rudolf weiht zwei Männer zu Ständigen Diakonen
  4. Das Osterfest ist der FREEDOM DAY schlechthin!
  5. Sternsingen 2021
  6. Voderholzer: „Wir lassen nichts ausfallen, wir lassen uns etwas einfallen“
  7. Big Bang oder Genesis? Neue Sendereihe „Kaum zu glauben?“ bei TVA
  8. Bischof Voderholzer dankt Priestern für Mut, Kreativität und Findigkeit während Corona-Pandemie
  9. Gott hab ihn selig!
  10. Ein Leben für die Musica sacra







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Leo an Bischöfe: „Liebe Brüder, wir müssen immer wieder in die Schule des Kreuzes zurückkehren“
  3. Chefredakteur Philippe Marie: „Ich werfe dem Erzbistum Paris vor, die Pressefreiheit zu verletzen“
  4. Dem Leben verpflichtet: Johanna Gräfin von Westphalen
  5. Kurienkardinal Parolin nennt „Lebensschutz“ eines der Schwerpunktthemen von Leos Frankreichreise
  6. USA: Medienbischof Fulton Sheen ist nun seliggesprochen!
  7. Eine Stadt im völligen Ausnahmezustand: Hohe Sicherheitsstufe für Papstbesuch in Paris
  8. Priester bei Messer-Attacke in polnischem Kloster getötet
  9. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  10. Pater Stanisław Tasiemski OP vor Papstreise: „Wohin gehst du, Frankreich?“
  11. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  12. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  13. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  14. Über das Dämonische
  15. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz