Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  2. Ein unvermeidliches Schisma?
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  6. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  7. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  8. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  9. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  10. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  11. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  12. Ein Sämann ging hinaus, um zu säen – Eine Hoffnungsgeschichte für uns
  13. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  14. Bischöfe aus aller Welt werden in Rom über Familien in Krisen sprechen
  15. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“

15 Lourdes-Madonnen im Irak aufgestellt

27. Juli 2017 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


15 Statuen der Madonna von Lourdes in den Dörfern der Ninive-Ebene aufgestellt als Ersatz für die von den Jihadisten zerstörten


Qaraqosh (kath.net/Fidesdienst) Vom 20. bis 25. Juli wurden in verschiedenen, ehemals vorwiegend von Christen bewohnten Dörfern und Kleinstädten der Ninive-Ebene 15 Statuen der Madonna von Lourdes aufgestellt. Sie ersetzen diejenigen, die die ikonoklastische Furie der Jihadisten in den drei Jahren Herrschaft des selbsternannten Islamischen Staates (Daesh) entfernt und zerstört hatte.

In Quaraqosh, Telkaif, Alqosh, Karamles und anderen Orten der Ninive-Ebene erlebten die anwesenden Christen die Aufstellung der Statuen als ein tröstliches Zeichen einer möglichen, graduellen Rückkehr zur Normalität, was auch in gesprochenen und geflüsterten Gebeten vor den Madonnen-Statuen zum Ausdruck kam.


Die Initiative wurde dank einer Aktion der französischen katholischen Vereinigung L'Oeuvre d'Orient, nachdem P. Pascal Gollnish, der Generaldirektor der Vereinigung auf einer Reise durch die Region gesehen hat, wie viele Kreuze und Marien-und Christus-Statuen in den drei Jahren des jihadistischen Dominiums geschändet oder zerstört worden waren.

Bereits im vergangenen März – berichten die offiziellen Quellen von L'Oeuvre d'Orient – wurden 15 Reproduktionen der Jungfrau von Lourdes von Bischof Nicolas Brouwet gesegnet und dann auf einem Lastwagen von Lourdes in die Ninive-Ebene transportiert.

An der Aufstellung der Statuen in Kirchengemeinden, Wallfahrtsorten und an gewöhnlichen Stellen in den Städten geschieht im Beisein von Bischöfen, Priestern und Laien, von denen viele erst kurz zuvor in ihre Heimatstädte zurück gekommen waren, nachdem sie drei Jahre lang als Obdachlose und Flüchtlinge gelebt hatten.

Jetzt, so heißt es in den von L'Oeuvre d'Orient herausgegebenen Kommuniques, werden die Christen dieser Städte und Dörfer „wieder zur Madonna von Lourdes beten, die sie während ihres Exils gestützt hatte“.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  4. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“






Top-15

meist-gelesen

  1. Christian Würtz ist neuer Bischof von Eichstätt!
  2. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  3. „Die Berufung auf die Tradition gegen die Kirche von Rom ist ein Widerspruch in sich“
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  6. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  9. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  10. Ein unvermeidliches Schisma?
  11. Busfahrer rollt seinen Gebetsteppich aus, betet Richtung Mekka und unterbricht die Fahrt minutenlang
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  14. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  15. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz