Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  2. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  3. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  4. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  5. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  6. Schisma auf leisen Sohlen
  7. Berliner Jusos für Abschaffung der Ehe
  8. Verheiratete Frauen sind (zunehmend) die glücklichsten von allen
  9. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  10. Kirche wirke oft wie ein 'woker Diskutierverein'
  11. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  12. Kanadischer Priester mit gebrochener Hüfte erhält im Krankenhaus Sterbehilfeangebote
  13. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  14. 'Nicht mehr zeitgemäß': Katholischer Kindergarten aus Österreicht streicht Muttertagsgedichte
  15. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen

Suche und Opfer

30. Juli 2017 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: die Freude des Evangeliums – nicht aufgrund eines Verzichts auf Wesentliches, sondern weil das Kostbarste gefunden worden ist: das Reich Gottes in Jesus Christus. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) „Er verkaufte alles, was er besaß, und kaufte jenen Acker“: Angelus am siebzehnten Sonntag im Jahreskreis. Das Tagesevangelium (Mt 13,44-52) stand im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit von Papst Franziskus bei seiner Ansprache vor dem traditionellen Mittagsgebet. Jesus beschließe seine Gleichnisse zum Himmelreich mit den drei heutigen Bildern: dem Bild vom verborgenen Schatz, der kostbaren Perle und dem Fischernetz. Der Papst beschäftigte sich mit den ersten beiden Gleichnissen und deren Protagonisten.

Beide hätten sich entschlossen, etwas Wertvolles zu verkaufen, um ihre Entdeckung zu erlangen. Im ersten Fall handle es sich um einen Bauern, der einen Schatz auf dem Acker finde, auf dem er arbeite: „Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Schatz, der in einem Acker vergraben war. Ein Mann entdeckte ihn, grub ihn aber wieder ein. Und in seiner Freude verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte den Acker“ (V. 44).


„Auch ist es mit dem Himmelreich wie mit einem Kaufmann, der schöne Perlen suchte. Als er eine besonders wertvolle Perle fand, verkaufte er alles, was er besaß, und kaufte sie“ (V. 45-46).

Jesus hebe so die zwei Charakteristiken hervor, die den Besitz des Himmelreiches beträfen: die Suche und das Opfer. Das Reich Gottes werde allen angeboten, aber nicht auf einem Silberteller serviert. Es bedürfe der Dynamik des Suchens, des Gehens, des Einsatzes.

Die Haltung der Suche sei die wesentliche Bedingung dafür, dass man etwas finde. Das Herz müsse vor Verlangen brennen, das kostbare Gut des Reiches Gottes zu erlangen, das in der Person Jesu gegenwärtig sei. Er sei der verborgene Schatz, die kostbare Perle. Jesus sei die grundlegende Entdeckung, die unser Leben zu einer entscheidenden Wende führen könne.

Angesichts der unerwarteten Entdeckung werde man sich bewusst, vor einer einzigartigen Gelegenheit zu stehen, die man sich nicht entgehen lassen dürfe. Daher verkauften der Bauer und der Perlenhändler alles. Der unschätzbare Wert des Schatzes führe zu einer Entscheidung, die auch Opfer einschließe. Wenn der Schatz und die Perle entdeckt worden seien, sei es notwendig, diese Entdeckung nicht unfruchtbar zu lassen, sondern für sie alles andere zu opfern. Dabei gehe es nicht um eine Geringschätzung des Restes. Dieser müsse vielmehr Jesus untergeordnet werden. Der Jünger Christi sei keiner, der auf etwas Wesentliches verzichte, sondern der, der viel mehr gefunden habe: die volle Freude, die allein der Herr schenken könne, die Freude des geheilten Kranken, des Sünders, dem vergeben worden sei.

Die Freude des Evangeliums erfülle das Herz und das ganze Leben derer, die sich von ihm retten ließen und so von der Sünde, der Traurigkeit, der inneren Leere befreit seien. Mit Jesus entstehe die Freude immer wieder neu. Die Freude des Bauern und des Händlers der Gleichnisse sei die Freude eines jeden von uns, wenn wir die tröstende Nähe und Gegenwart Jesu in unserem Leben entdeckten. Dies verwandle das Herz und öffne uns für die Bedürfnissee und die Aufnahme der Brüder und Schwestern, besonders der schwächsten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Angelus

  1. Die Gnade der Eucharistie: essen und gesättigt werden
  2. Der Sinn von Christi Himmelfahrt. Zwei Handlungen: Ankündigung der Gabe des Geistes und Segen
  3. Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch!
  4. Hören, kennen, folgen
  5. Die Zeit, mit Jesus neu anzufangen, mit ihm hinauszufahren
  6. Auch wir sind wie Thomas
  7. Die Wahrheit, die uns frei macht
  8. Bekehren wir uns vom Bösen, entsagen wir der Sünde!
  9. Die Verklärung und die Gnade der Wachsamkeit
  10. Die Versuchungen und der Kampf gegen das Böse






Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Vatikan veröffentlicht scharfe Kritik an deutschen Segnungsleitfäden für Homosexuelle!
  3. Schisma auf leisen Sohlen
  4. Papst Leo XIV. und die Zukunft der liturgischen Einheit der Kirche
  5. GAME OVER! - Vatikan erteilt deutschem Segnungs-Leitfaden am Mittwoch nochmals eine klare Absage!
  6. Sadomasochistische Gruppe auf dem Katholikentag in Würzburg
  7. Kommen kirchenrechtliche Sanktionen für deutsche Bischöfe?
  8. Priester sagt, in seiner Gemeinde gebe es viele religiöse Menschen, aber nur wenig Christen
  9. „Bestellt wie eine Ware“: Scharfe Kritik an Leihmutterschafts-Fall in der CDU
  10. Kennen Sie schon das Martinshorn-Gebet?
  11. Paukenschlag in der Klimadebatte: KlimaGuru Al Gore warnt plötzlich vor neuer Eiszeit
  12. Kardinal Müller: Geld war bei Papstwahl nicht entscheidend
  13. Der blinde Fleck: Wieviel Epstein steckt in uns?
  14. Goldenstein-Nonnen nach Romreise wieder in Salzburg eingetroffen
  15. Erste Enzyklika von Papst Leo XIV. wird Mitte Mai erwartet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz