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Offenbarungen an Sr. Maria von der Hl. Dreifaltigkeit

22. August 2017 in Buchtipp, keine Lesermeinung
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Mit 25 Jahren wuchs in der jungen und verzweifelten Frau eine „unwiderstehliche Anziehung“ hinsichtlich des Klosterlebens und der brennende Wunsch, die Eucharistie zu empfangen. Rezension von Hans Jakob Bürger - FOTOS


Kisslegg (kath.net) Am 25. Juni 1942 – vor 75 Jahren – starb im Alter von 41 Jahren in einem Klarissenkloster in Jerusalem Schwester Maria von der Heiligsten Dreifaltigkeit (Archivfoto).

Sr. Maria von der Heiligsten Dreifaltigkeit kommt als Louisa Jacques am 26. April 1901 in Südafrika zur Welt, wo ihr Vater protestantischer Pastor war, Begründer der Mission in Pretoria und Johannesburg. Die Mutter stirbt bei ihrer Geburt. So wächst Louisa bei einer Tante in der Schweiz auf, dem Herkunftsland der Familie. Eine sehr gebrechliche Gesundheit rechnet mit dem anfangs entschiedenen und starken Charakter ab. Mehrmalige Enttäuschungen in der Arbeit, die gescheiterte Beziehung zu einem verheirateten Mann, sowie die Einsamkeit, die durch die Entfernung von ihren lieben Verwandten verursacht ist, bringen die Fünfundzwanzigjährige so weit, den Sinn des Lebens nicht mehr zu verstehen und folgende bittere Feststellung zu machen: „Gott gibt es nicht.“

Doch es ereignet sich gerade in dieser Nacht, „dass in die Verzweiflung Licht drang“. Die Wahrnehmung einer Gegenwart, die sie heimsuchte, „einer Ordensfrau, die in einen braunen Habit gekleidet war, mit einem Strick als Gürtel.“ Seit diesem Augenblick wuchs in ihr eine „unwiderstehliche Anziehung“ hinsichtlich des Klosterlebens und der brennende Wunsch, die Eucharistie zu empfangen. So begann der Weg, der sie dazu bringt, eine Tochter der katholischen Kirche zu werden.


Der durch die Tuberkulose immer schwächer werdende Gesundheitszustand und die noch frisch zurückliegende Bekehrung, verhinderten immer wieder den Versuch, in eine Ordensgemeinschaft einzutreten. Doch die lang durchlebten Wehen im Glauben und die Suche nach dem Willen Gottes, erwiesen sich als langsame und geduldige Arbeit der Gnade.

Im Jahr 1938 findet sie im Klarissenkloster von Jerusalem endlich den sicheren Hafen, in dem Gott sie erwartet. Eine innere Stimme – die des Herrn Jesus – führt sie im Alltag eines Lebens, das der Geschwisterliebe, dem Schweigen und dem Dienen hingegeben ist. Der Herr selbst offenbarte ihr den Sinn des langen Weges: „Du selbst solltest von alleine meine Stimme entdecken, indem du dich deiner selbst entäußertest.“ Im Gehorsam gegenüber ihrem geistlichen Begleiter schrieb sie ihre „Anmerkungen“ – nämlich das, was die Stimme empfiehlt: es sind kleine Tropfen evangeliumsgemäßer Weisheit, die zusammen mit der „Geschichte der Bekehrung und Berufung“ später veröffentlicht wurden. Es ist das innere Hören der Stimme des Herrn, die tiefe Kenntnis der Freiheit, die Gott seinem Geschöpf lässt, um ihm zu antworten, das „Opfergelübde“, verstanden als höchster Grad der Verfügbarkeit und des Nicht-Widerstandes zu allen Entscheidungen Gottes in einer im Grunde zutiefst eucharistischen Haltung.

In Folge eines Fiebers, das Sr. Maria von der Heiligsten Dreifaltigkeit durch eine Lungentuberkulose befallen hatte, stirbt sie friedvoll mit 41 Jahren am 25. Juni 1942. Sie hinterlässt ein stilles aber leuchtendes Zeugnis eines christlichen Lebens.

Ihre Aufzeichnungen werden später veröffentlicht und in fünf Sprachen übersetzt. Das in deutscher Sprache zur Verfügung stehende Buch trägt den Titel „Jesus - Offenbarungen an Maria von der Heiligsten Dreifaltigkeit“. Dieses, von dem Franziskanerpater Fidelis Butter herausgegebene Buch ist derzeit sehr günstig zu erwerben. Das 296-Seiten starke Taschenbuch, ausgestattet mit zwölf Illustrationen, kann beim FE-MEDIEVERLAG für unschlagbare 1-EURO bestellt (Best.-Nr. 50247) werden: Hier.

Mit der Persönlichkeit von Sr. Maria von der Heiligsten Dreifaltigkeit befasst sich ein eigener Blog, der den geneigten Lesern empfohlen wird: Blog zu Sr. Maria.

Porträt von Sr. Maria von der Heiligsten Dreifaltigkeit (Louisa Jacques)


Ihre Klosterzelle


Ihr Grab


Foto (c) Klarissenkloster St. Klara Jerusalem


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