Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ADIOS!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  5. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  6. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  7. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  8. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  9. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  10. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  11. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  12. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  13. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

Widerstand gegen geplante XXL-Pfarren im Bistum Trier

23. August 2017 in Deutschland, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde Meckel, Helmut Dellwing, und der Ortsbürgermeister wehren sich gegen die geplante Pfarreienreform im Bistum Trier.


Trier (kath.net)
Der Verwaltungsrat der katholischen Kirchengemeinde Meckel, Helmut Dellwing, und der Ortsbürgermeister wehren sich gegen die geplante Pfarreienreform im Bistum Trier. Dies berichtet der "Trier Volksfreund". Anlass sind die geplanten "Pfarreien der Zukunft" des Bistums, bei der es statt 887 Pfarreien dann nur mehr 35 geben soll. Für Helmut Dellwing, dem Vorsitzenden des Verwaltungsrates und Ortsbürgermeister Johannes Junk geht dies zu weit. "Es kann doch nicht sein, dass diese widersinnige Reform kampflos von den Gläubigen hingenommen wird. Die Kirche erfüllt damit ihren Auftrag nicht mehr: Sie geht von den Leuten weg, statt auf sie zu", so Bürgermeister Junk, der in einen Brief an den Bischof die Pläne kritisiert. "Ich gehe davon aus, dass die Kirche viele Austritte erleben wird.“


Für Dellwing ist die Kirche damit auf dem Weg zu einem Konzern. Er bezeichnte den Zusammenschluss sogar als einen "Diebstahl an den Kirchengemeinden". Inzwischen hat er auch Post von der Bistumsleitung bekommen. Auf die wichtige Frage, ob es einen zwangsweisen Zusammenschluss gebe, wenn ein Rat sich weigere zuzustimmen, habe er allerdings keine klare Antwort erhalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Zeitzeuge 23. August 2017 
 

Leider ist der Bischof von Trier selbst fragwürdig,

ich erinnere an den kath.net-Artikel vom 08.02.2014:

"Ackermann stellt sich offen gegen Rom:
Sex vor der Ehe keine Todsünde"

Natürlich wurde er von Rom nicht sanktioniert, dafür wird den Dubia-Kardinälen, wie ich an anderer Stelle hier berichtet habe, von Erzbischof Fernandez, einem der engsten Papstberater, indirekt Häresie vorgeworfen, was zwar unsinnig ist, aber für
die Betroffenen eine große Beleidigung darstellt, die ja nur der überlieferten kath. Lehre treu sind und diese Lehre im Unterschied zu AL unverkürzt verkünden!

Hierbei geht es um das Ewige Heil der Menschen!

Ich denke an das Schuldbekenntnis von
Papst Hadrian VI. v. 1523, in dem u.a., wohl etwas hyperbolisch, folgendes steht:

"Wir alle, Prälaten und Geistliche sind vom Weg des Rechtes abgewichen und es gab schon lange keinen einzigen, der Gutes tat"! (in kath.net v. 10.11.2010).

Allein den Betern kann es noch gelingen.....!


4
 
 M.Schn-Fl 23. August 2017 
 

Freiwille Abgabe der bischöflichen Vollmachten!

Bischof Ackermann hat praktisch sein Apostelamt an die sogenannte Synode abgegeben, von der man bei allem zu würdigendem Engagement sagen muss, dass wohl mehr als die Hälfte der Teilnehmer aus Verbänden, Freien und Apparat kaum noch ein Verhältnis zur Hl Schrift und zur Kirche haben. So wie mir ein Ordinariatsdirektor eines der großen deutschen Bistümer sagte:
"Man müsste hier eigentlich gut 70 % entlassen, weil sie kaum noch mit Christus und seiner Kirche etwas am Hut haben."


12
 
 antony 23. August 2017 

Das geistliche Leben hängt nicht von der Pfarreigröße ab.

Für die Sakramentenspendung braucht es Priester. Dass es so wenige davon gibt (weil es auch so wenige Gläubige gibt) dürfte wohl der Hauptgrund sein, dass Pfarreien zusammen gelegt werden. Und vielleicht gibt es manchem Priester die Möglichkeit, in Priester-Wohngemeisnchaften zu leben und dadurch nicht zu vereinsamen.

Ansonsten ist es primär die Aufgabe der Gläubigen, ihre Heimat mit geistlichem Leben zu füllen. Es gibt so schöne Möglichkeiten, Alpha-Kurse, Anbetungsabende, usw. - alles unabhängig von der Pfarreigröße.


5
 
 Martinus Theophilus 23. August 2017 
 

Berechtigte Kritik.

Die Kritik aus Meckel (und manchen anderen Orten der Diözese Trier) erscheint berechtigt. Die sog. "Pfarreien der Zukunft" sind am Schreibtisch ersonnene Kunstkonstrukte, die sich an den Anforderungen der Betriebswirte, Juristen und Personalplaner orientieren. Dabei scheinen nicht nur die Bedürfnisse der Menschen vor Ort, sondern vor allem der Heilige Geist aus dem Blick geraten zu sein.
Die Kritiker sollten jedoch nicht nur sagen, was aus ihrer Sicht nicht geht, sondern inständig dafür beten, daß bessere Lösungen gefunden werden!


18
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Bistum Trier

  1. AfD Rheinland-Pfalz suchte Gespräch mit Bischof Ackermann – dieser ging auf Demo gegen ‚rechts’
  2. Bistum Trier ordnet an: Pfarrer muss Israel-Flagge entfernen
  3. Bistum Trier gibt Pläne mit XXL-Pfarreien endgültig auf
  4. Game over!
  5. Wenn einer eine Reise macht
  6. Nach Veto aus Rom: Bistum Trier nimmt Maßnahmen zurück
  7. Knalleffekt: Vatikan setzt Trierer Bistumsreform vorläufig aus
  8. Trier: Bistumsreform hat enorm viele Gläubige gegen sich!
  9. Bistum Trier: Kritiker der Bistumsreform rufen zur Demo
  10. Missbrauchsverdacht: Bischof Ackermann gibt Fehler zu






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. ADIOS!
  4. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  5. "Entsprechend klein ist die Lücke, die er hinterlässt"
  6. Niederländischer Weihbischof Mutsaerts: „Möchte mich nun an liberale Theologen und Gläubige wenden“
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Synodaler Weg führte zu Streit und Verwerfung
  9. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  10. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  11. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  12. Hat der Synodale Weg „die katholische Kirche in Deutschland in Machtspiel und Kampfzone verwandelt“?
  13. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  14. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität
  15. Entfremdung und Annäherung – Für einen Katholiken in Deutschland gibt es doch immer noch Rom

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz