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Kurz über Flüchtlinge: Christlich-sozial ist Hilfe vor Ort29. August 2017 in Österreich, 8 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
ÖVP-Kanzlerkandidat erläutert in ORF-"Sommergespräch" sein christliches Menschenbild - "Jeder soll seine Talente einbringen, nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze Gesellschaft" - VIDEO des Sommergespräches
Wien (kath.net/KAP) ÖVP-Kanzlerkandidat Sebastian Kurz (Archivfoto) steht nach eigener Aussage für eine Flüchtlingspolitik, die auf nachhaltige Hilfe vor Ort setzt. Darum habe er in seiner Amtszeit als Außenminister den Auslandskatastrophenfonds vervierfacht, Österreichs EZA-Ausgaben verdoppelt. "Wir müssen Menschen helfen, die schlechtere Lebensbedingungen haben als wir", sagte Kurz am Montagabend in einem ORF-"Sommergespräch". Aber es gehe dabei um richtiges und nachhaltiges Vorgehen, "und da ist mein - meiner Ansicht nach christlich-sozialer - Ansatz, dass wir vor Ort mehr tun sollten". Der 31-jährige Politiker war von Moderator Tarek Leitner auf das Grundsatzprogramm seiner Partei von 2015 angesprochen worden, worin sich die ÖVP selbst als christdemokratische Partei betrachtet und zu einem christlichen Menschenbild bekennt. Leitner konfrontierte Kurz mit einer Äußerung des früheren ÖVP-Parlamentariers und von der Regierung beauftragten Flüchtlingskoordinators Ferdinand Maier, ihm sei in der Flüchtlingskrise das Christlich-Soziale an der ÖVP verloren gegangen. Kurz dazu: Maier habe einen anderen, durch seine Tätigkeit "sehr österreichlastigen Blick auf die Dinge", er selbst durch seine Funktion als Außenminister einen "wesentlich internationaleren". Kurz habe - wie er sagte - in der Flüchtlingskrise immer wieder den Eindruck gehabt, dass hier manche, die sich für offene Grenzen einsetzten, etwas Gutes tun würden, "teilweise aber auch ein Stück weit ihr eigenes Gewissen beruhigen" wollten. 
Auf die Frage, welche christlichen Werte die ÖVP ausmachen, erklärte der Minister: Jeder solle seine Talente einbringen, "nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze Gesellschaft". Man könne von jedem Individuum erwarten, einen Beitrag zu leisten, gleichzeitig sei es in einem Land notwendig, einander etwa im direkten Umfeld zu unterstützen und "nicht immer nur auf den Staat zu warten". Dieser Einsatz geschehe in Österreich auch in einem hohen Maß - etwa in Familie oder im ehrenamtlichen Engagement - und mache das Land auch besonders lebenswert. "Da passiert sehr viel Christliches und etwas, das uns sehr wichtig ist". Auch anderen Parteien sei das nicht fremd, "aber das ist ja gut so". Religion soll an Schule bleiben "Religion soll raus aus den Schulen": Zu dieser von Efgani Dönmez, dem auf der ÖVP-Bundesliste für die NR-Wahl an fünfter Stelle gereihten früheren Grünpolitiker, geäußerten Haltung erklärte Kurz, er sehe das anders und gebe hier "die Linie vor". Der Religionsunterricht sollte an den Schulen verortet bleiben. Österreich als "christlich-jüdisch geprägtes" Land tue gut daran, an den Schulen eine Beschäftigung mit den eigenen kulturell-religiösen Wurzeln vorzusehen. Ein gut gemachter Religionsunterricht gebe überdies auch einen Überblick über andere Religionen, wies Kurz hin. Und gerade was den Islam betreffe, sei dessen Einbindung in den schulischen Unterricht wünschenswert, "weil dort eine öffentliche Aufsicht und Kontrolle möglich ist", wie Kurz betonte. Wenn Glaubensvermittlung in "irgendwelchen Hinterhofvereinen" oder "Moscheen" geschehe, werde es "sehr schnell gefährlich". Zu einer möglichen Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare - wie mit Einverständnis der CDU in Deutschland geplant - meinte Kurz: In Österreich seien in den vergangenen Jahren Weichenstellungen "in die richtige Richtung" erfolgt, wie z.B. die Möglichkeit der Verpartnerung oder der Adoption von Kindern. Er halte es aber für durchaus in Ordnung, dass man begrifflich zwischen "Verpartnerung" und "Ehe" unterscheidet. Zum Thema Ladenöffnungszeiten am Sonntag gebe es innerhalb der ÖVP eine legitime, "positiv" zu bewertende Meinungsvielfalt. Kurz selbst stehe auf dem Standpunkt, die derzeit bestehenden "Tourismuszonen" könnten in Wien und auch in anderen Bundesländern durchaus ausgeweitet werden. Denn in einem stark auf Tourismus ausgerichteten Land wie Österreich gelte es Unternehmern Möglichkeiten und "mehr Freiheit" zu bieten. ORF - Sebastian Kurz | Sommergespräche 2017

Copyright 2017 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Alle Rechte vorbehalten Foto: Kurz © ÖVP/Jakob Glaser
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Lesermeinungen| | Pythia 14. September 2017 | | | | Mageres Menschenbild Etwas mager ist das christliche Menschenbild von Sebastian Kurz, wenn er es nur sehr allgemein auf das Soziale reduziert mit der Aussage,jeder solle seine Talente einbringen, nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze Gesellschaft. Allzu viel dürfen sich Christen von einem etwaigen Kanzler Kurz also nicht erhoffen. |  0
| | | | | Einsiedlerin 1. September 2017 | | | | Parteienlandschaft Ich würde mir wünschen, dass irgendeine Partei echt christliche Werte vertritt. |  1
| | | | | mirjamvonabelin 31. August 2017 | | | | Und "nachhaltige Hilfe vor Ort" ist zutiefst christlich.
Kann ich aus eigener Erfahrung sagen, habe einen Migrationshintergrund.
Mary's Meals machst auch.
Es könnte auch jedes Land eine vernünftige Hilfe leisten, wenn sie nicht berechnend sind und nur das tun was ihnen selber Profit bringt. |  0
| | | | | mirjamvonabelin 30. August 2017 | | | | Ausnahmen bestätigen die Regel hab ich so gemeint: wenn die Menschen in ihrem Land nicht zurecht kommen, werden sie es anderswo auch nicht.
Aber eben, es gibt Ausnahmen, manche kommen dann zurecht.... |  0
| | | | | mirjamvonabelin 30. August 2017 | | | | Ich habe mir das Video angeschaut und denke Christian Kern kann man vertrauen.
Das brennendste Problem in Europa ist die Völkerwanderung, dazu hat Kern den richtigen Ansatz.
Aber er muss zuerst vom Volk die Stimmen haben, damit er was tun kann und dazu muss er für jeden Wählbar sein, jeder muss das Gefühl haben, er versteht mich.
Ich bin überzeugt, er ist in seinem innersten kompromisslos christlich, aber wenn er das raushängen lässt, wie viele würden ihn dann wählen, wie viele Menschen sind kompromisslos Christen?
Wie viele "fromme" Christen haben Angst "fanatisch" betitelt zu werden?
Pater Karl Wallner hat es richtig gesagt, wir alle Christen haben Minderwertigkeitskomplexe, sonst wären die neuen Christlichen Parteien schon längst in der Regierung. Die christlichen Parteien haben sich schnell aufgelöst. |  0
| | | | | priska 29. August 2017 | | | | mirjamvinabalin.. Das stimmt vor Ort helfen das ist wirklich das beste ,der Meinung bin ich auch..aber alles andere ist nicht Christlich auch am Sonntag die Geschäfte offen halten und sei es nur an bestimmten Orten ist auch nicht Christlich ..und Ausnahmen bestätigen die Regel kann ich gar nicht ,wegen so was haben wir die ganzen Missstände,sei es in der Politik oder Kirche..Jesus sagte mal,:ein nein soll ein nein sein ,ein ja ein ja". |  2
| | | | | mirjamvonabelin 29. August 2017 | | | | @priska sie haben schon recht aber
das es so weit gekommen ist, ist eine lange Zeit und das kann nicht von heute auf morgen gelöst werden.
Der erste und beste Ansatz den Sebastian Kurz macht ist "die auf nachhaltige Hilfe vor Ort" setzen.
Und dieser Meinung bin ich auch, ist auch christlich, seine Talente nützen und auch biblisch.
"Jeder solle seine Talente einbringen, "nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze Gesellschaft". Man könne von jedem Individuum erwarten, einen Beitrag zu leisten.
Überall auf der Welt kann man menschenwürdig leben,der Mensch muss lernen die Umstände zu gebrauchen.
Wenn ein Mensch die Umstände nicht nützen kann wo er lebt, wird er sie anderswo auch nicht nützen können und seine Probleme mitnehmen.
Ausnahmen bestätigen die Regel. |  4
| | | | | priska 29. August 2017 | | | |
Ich habe eigentlich nicht viel Christliches in diesem Sommergespräch verspürt,tut mir leid wenn ich so was schreiben muss..??Wenn man bei einer Verpartnerung Kinder adoptieren darf ,das können auch( Homosexuellen)was ist da Christlich?auch eine Verbartnerung ist keine Ehe ,das ist in meinen Augen eine Wilde Ehe ,was ist da Christlich.?
Genauso wegen Islamischer Unterricht in der Schule..1 Gebot du sollst an einen Gott glauben ..was ist da Christlich?
Wegen in den Hinterhöfen Religionsunterricht halten da lacht der Islam..die radikalen werden sich trotzdem in den Moscheen und Hinterhöfen treffen..Ja wenn sollen wir noch wählen ,die meisten Politiker wissen nicht mehr was Christ sein bedeutet.. |  4
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