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'Nur im Lichte der kirchlichen Moral'

4. September 2017 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Kurienkardinal Sarah übt in „Wallstreet Journal“ scharfe Kritik an Jesuitenpater James Martin, der seit Jahren die Lehre der Kirche beim Thema „Homosexualität“ attackiert.


Rom (kath.net)
Der römische Kurienkardinal Robert Sarah hat sich im „Wall Street Journal“ kritisch zu jüngsten Äußerungen des umstrittenen Jesuitenpaters James Martin geäußert. Martin, der immer wieder in Beiträgen die Lehre der Kirche beim Thema Homosexualität angreift, wurde vergangenen April als Berater für den vatikanischen Medienbereich ernannt. In einem vor wenigen Wochen veröffentlichten Buch hat seine Thesen nochmals unterstrichen. Sarah kritisiert in seinem Beitrag für das „Wall Street Journal“, dass Martin die Frage der Wahrheit beim Thema Homosexualität nicht stelle und dass eine authentische und katholische Annäherung der Kirche an das Thema nur im Lichte der kirchlichen Moral geschehen könne.


„Als eine Mutter ist die katholische Kirche bemüht, die Kinder von der Bedrohung der Sünde zu schützen, dies ist ein Ausdruck der pastoralen Nächstenliebe“, schreibt der Präfekt der Gottesdienstkongregation. „Gleichgeschlechtliche Anziehung sind nicht notwendigerweise sündhaft, auch wenn diese im Widerspruch zur menschlichen Natur stehen. Aber gleichgeschlechtliche Beziehungen sind schwer sündhaft und bedrohen das Wohlbefinden von all denjenigen, die daran teilnehmen.“

Sarah betonte dann, dass die katholische Kirche diese Wahrheit den Mitgliedern der Gay-Community schulde und dass auch Priester, die im Namen der katholischen Kirche auftreten, dieses komplexe und schwierige Thema ansprechen sollten. „Diejenigen, die im Namen der Kirche sprechen, müssen der unveränderbaren Lehre von Christus treu bleiben. Denn nur ein Leben in Harmonie mit Gottes Schöpfungsordnung finden die Menschen tiefgehende und nachhaltige Erfüllung“, so Sarah.

Der Kurienkardinal erinnerte dann an das Zeugnis von Menschen, die homosexuelle Tendenzen verspüren und dieser Versuchung in Gehorsam zum Evangelium nicht nachgeben.

Sarah verweist in seinem Beitrag dazu auf ein neues Buch von Daniel Mattson mit dem Titel „Why I Don’t Call Myself Gay: How I Reclaimed My Sexual Reality and Found Peace“, zu dem er das Vorwort geschrieben hat. „Ihre Beispiele verdienen Respekt und Aufmerksamkeit, weil diese uns lehren, wie man besser Brüder und Schwestern in authentischer pastoraler Nächstenliebe empfängt und begleitet.“

Kurienkardinal Robert Sarah: Grundsatzrede ´Das Licht der Familie in einer dunklen Welt´ beim Weltfamilientag/USA 2015 (englisch)




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