Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  2. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  3. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  6. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  7. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  8. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  9. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  10. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  11. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  12. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  13. Zeitliche und ewige Zukunft
  14. Zwischen Krippe und Weltpolitik. Die Gottesmutter als Ort des Friedens
  15. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet

'Nur im Lichte der kirchlichen Moral'

4. September 2017 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Kurienkardinal Sarah übt in „Wallstreet Journal“ scharfe Kritik an Jesuitenpater James Martin, der seit Jahren die Lehre der Kirche beim Thema „Homosexualität“ attackiert.


Rom (kath.net)
Der römische Kurienkardinal Robert Sarah hat sich im „Wall Street Journal“ kritisch zu jüngsten Äußerungen des umstrittenen Jesuitenpaters James Martin geäußert. Martin, der immer wieder in Beiträgen die Lehre der Kirche beim Thema Homosexualität angreift, wurde vergangenen April als Berater für den vatikanischen Medienbereich ernannt. In einem vor wenigen Wochen veröffentlichten Buch hat seine Thesen nochmals unterstrichen. Sarah kritisiert in seinem Beitrag für das „Wall Street Journal“, dass Martin die Frage der Wahrheit beim Thema Homosexualität nicht stelle und dass eine authentische und katholische Annäherung der Kirche an das Thema nur im Lichte der kirchlichen Moral geschehen könne.


„Als eine Mutter ist die katholische Kirche bemüht, die Kinder von der Bedrohung der Sünde zu schützen, dies ist ein Ausdruck der pastoralen Nächstenliebe“, schreibt der Präfekt der Gottesdienstkongregation. „Gleichgeschlechtliche Anziehung sind nicht notwendigerweise sündhaft, auch wenn diese im Widerspruch zur menschlichen Natur stehen. Aber gleichgeschlechtliche Beziehungen sind schwer sündhaft und bedrohen das Wohlbefinden von all denjenigen, die daran teilnehmen.“

Sarah betonte dann, dass die katholische Kirche diese Wahrheit den Mitgliedern der Gay-Community schulde und dass auch Priester, die im Namen der katholischen Kirche auftreten, dieses komplexe und schwierige Thema ansprechen sollten. „Diejenigen, die im Namen der Kirche sprechen, müssen der unveränderbaren Lehre von Christus treu bleiben. Denn nur ein Leben in Harmonie mit Gottes Schöpfungsordnung finden die Menschen tiefgehende und nachhaltige Erfüllung“, so Sarah.

Der Kurienkardinal erinnerte dann an das Zeugnis von Menschen, die homosexuelle Tendenzen verspüren und dieser Versuchung in Gehorsam zum Evangelium nicht nachgeben.

Sarah verweist in seinem Beitrag dazu auf ein neues Buch von Daniel Mattson mit dem Titel „Why I Don’t Call Myself Gay: How I Reclaimed My Sexual Reality and Found Peace“, zu dem er das Vorwort geschrieben hat. „Ihre Beispiele verdienen Respekt und Aufmerksamkeit, weil diese uns lehren, wie man besser Brüder und Schwestern in authentischer pastoraler Nächstenliebe empfängt und begleitet.“

Kurienkardinal Robert Sarah: Grundsatzrede ´Das Licht der Familie in einer dunklen Welt´ beim Weltfamilientag/USA 2015 (englisch)




Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Homosexualität

  1. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  2. Zehn Jahre ‚Sehnsucht der ewigen Hügel‘
  3. Bistum Fulda – stark engagiert beim ‚Christopher Street Day‘
  4. Erzdiözese Salzburg veranstaltet Fortbildungsveranstaltung mit Homo-Aktivisten
  5. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  6. Erzbischof von Neapel lässt LGBT-Aktivisten während einer Messe sprechen
  7. Pfarre in der Diözese Linz ignoriert Anweisungen aus Rom
  8. Regenbogenpastoral in der Diözese Innsbruck
  9. ‚Politischer Gottesdienst’ mit der Homosexuellen Initiative Linz
  10. Kardinal Zen wirft Papst Verunsicherung von Gläubigen vor






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  9. Die Lügen der österreichischen SPÖ-Frauen-Ministerin
  10. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt
  11. „Wenn wir mit Papst Benedikt XVI. diesen tiefen Ernst unserer Taufe realisieren…“
  12. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  13. United Airlines einigt sich mit entlassenem Mitarbeiter, der LGBT-Ideologie kritisiert hat
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz