Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  6. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  7. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  8. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  9. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  10. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  11. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  12. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  13. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  14. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

‚Die große Scheidung’ – eine Meisterwerk von C.S. Lewis

7. September 2017 in Spirituelles, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die theologische Fantasy-Geschichte zeigt ungewohnte und treffende theologische Einsichten in den Himmel, die Hölle und ihre Bewohner.


Los Angeles/Oxford (kath.net/jg)
Das Buch „Die große Scheidung“ des britischen Schriftstellers und Apologeten C.S. Lewis bietet ungewohnte und überraschende Einsichten in die letzten Dinge, schreibt Robert Barron, Weihbischof des Erzbistums Los Angeles (USA) in einem Artikel für seine Internetseite Word on Fire.

„Die große Scheidung“ ist eine theologische Fantasy-Geschichte, die ihre Inspiration aus der mittelalterlichen Vorstellung des Refrigerium bezieht. Unter Refrigerium versteht man die Möglichkeit, dass die verlorenen Seelen hin und wieder einen Tag Urlaub im Paradies machen können. Der Erzähler in Lewis’ Geschichte begleitet einige dieser Reisenden, die in einem fliegenden Bus in eine Art Vorhof des Himmels.


Gleichnisartig zeichnet Lewis meisterhaft die Hölle, den Himmel und ihre Bewohner. Die Stadt der Hölle, in welcher der Erzähler seine Reise beginnt, ist riesengroß, so groß, dass es Jahrhunderte dauern würde, sie zu durchqueren. Das hat damit zu tun, dass die Bewohner so weit wie möglich voneinander entfernt leben möchten.

Im Vergleich zum Himmel ist die Hölle aber verschwindend klein, wie der Erzähler bei seiner Ankunft oben erfährt. Lewis zeige hier das auf Augustinus zurückgehende Verständnis der Sünde als Kreisen um sich selbst. Die Wirklichkeit werde auf den kleinen Bereich des eigenen Ego und seiner Sorgen reduziert. Die Liebe hingegen, die das Leben des Himmels bestimme, sei offen für die Fülle der Wirklichkeit, schreibt Barron.

Eines der schönsten Bilder sei am Ende des Buches zu finden. Lewis beschreibt eine große Prozession, bei der eine Frau getragen wird, der alle große Verehrung erweisen. Der Erzähler fragt, ob es sich bei der Frau um Maria, die Mutter Gottes, handle. Nein, lautet die Antwort, das ist Sarah Smith, eine Zeit ihres Lebens wenig bekannte Frau. Lewis stelle hier den Unterschied zwischen irdischen und himmlischen Verdiensten dar. Sarah Smith hatte wenig Erfolg in Bereichen wie Bildung, Finanzen, Unterhaltung, aber dies spiele im Himmel keine Rolle. Was dort zähle, sei die Liebe, schreibt Barron – entsprechend dem Wort Jesu: „Sammelt euch nicht Schätze hier auf der Erde ... sondern sammelt euch Schätze im Himmel“ (Mt 6,20)


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Lewis

  1. Netflix kündigt neuen Film der Reihe ‚Die Chroniken von Narnia‘ für 2026 an
  2. ‚Der widerwilligste Konvertit’ – Neuer Film über C.S. Lewis
  3. C. S. Lewis ‘denkt’ und ‘erzählt’ Gott
  4. Der Löwe erwacht!
  5. 'Überrascht von Freude': Neuer Film über C.S. Lewis angekündigt
  6. Verfilmung von Lewis’ ,Dienstanweisungen an einen Unterteufel’ geplant
  7. Der widerwilligste Bekehrte in ganz England
  8. Gott auf der Anklagebank
  9. Späte Liebe
  10. Das Gewicht der Herrlichkeit






Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  8. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  9. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  10. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  11. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  12. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  13. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  14. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  15. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz