Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  6. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  7. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  8. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. Wir können NICHT schweigen!
  11. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  15. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah

Ragg: 'Die Überschrift lautete: Leere Kirchen'

7. September 2017 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Michael Ragg wartet mit Kritik an der überregionalen Presse auf


Dietenheim (kath.net) Es sei für den Leser durchaus schwierig, wenn man den veröffentlichten Inhalten keinen Glauben schenken könne. Gerade überregionale Medien mit Verbreitung in der ganzen Bundesrepublik nähmen es mit der Wahrheit nicht immer so genau. Dies kritisierte der katholische Publizist Michael Ragg nach Angaben der „Südwestpresse“ in seinem Vortrag im Kloster Brandenburg in Dietenheim-Regglisweiler (Diözese Rottenburg-Stuttgart). Das Kloster gehört den Immakulataschwestern vom Seraphischen Apostolat. Journalisten würden dabei häufig ihre Leser eher erziehen wollen als sie zu informieren.


Ragg nannte dafür mehrere Beispiele, wie die SWP weiter berichtete.

- Als bewertende Formulierung, die jedoch nicht sofort durchschaubar sei, nannte Ragg das Wort Flüchtling. Statt dessen schlug er Begriffe wie „Zuwanderer“ oder „Migrant“ vor, die er als neutral einstufte.

- Verschweigen oder Verändern wichtiger Informationen: Medien würden beispielsweise große Demonstrationen, wie den „Marsch für das Leben“ in den USA mit rund einer halben Million Teilnehmern, ignorieren. Darüber werde kaum berichtet oder es werden die Teilnehmerzahlen „frisiert“. Doch wenn deutlich weniger Feministinnen gegen den US-Präsidenten Donald Trump demonstrieren würden, sei dies gleich in den Medien zu sehen. Auch sei in Deutschland weitgehend verschwiegen worden, dass das Thema Abtreibung für den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl wahlentscheidend gewesen war.

- „Fake News“: Unzureichende Berichterstattung geht weiter, Informationen werden verheimlicht oder erfunden. Ragg nannte als Beispiel die Berichterstattung nach der Silvesternacht am Jahreswechsel 2015/16 über die Übergriffe auf Frauen in Köln durch Nordafrikaner.

- Unkorrekte Überschriften: Nach einer Umfrage mit dem Ergebnis, dass 40 Prozent der Deutschen einen Ostergottesdienst besuchen werden wollen, fand er einen Titel mit dem Hinweis auf „Leere Kirchen“.

Dadurch verlören immer mehr Menschen das Vertrauen in die Medien, sagte Ragg nach Darstellung der „Südwestpresse“. Er sehe darin auch die Ursache für den massiven Rückgang an Auflagenzahlen überregionaler Medien. Dagegen sähen viele Menschen die Regionalpresse als vertrauenswürdig an.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Medien

  1. YouTube-Star "MrWissen2go" räumt Fehler bei Corona-Berichterstattung ein
  2. CSU-Generalsekretär Huber kritisiert den "Bayrischen Rundfunk" wegen Bericht über muslimische Mode
  3. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  4. Nach einseitig negativer Darstellung des Christentums – Programmbeschwerde an ZDF
  5. Welt: „Vorwurf der sexuellen Belästigung – ORF-Chef tritt mit sofortiger Wirkung zurück“
  6. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  7. Wenn das 'Drehbuch' schon vorher feststeht
  8. Gebetshaus Augsburg reagiert mit Stellungnahme auf ARD-Doku „Die hippen Missionare“
  9. Kardinal Müller: „Von Anfang an ist Radio Maryja zu einer Stimme in dieser modernen Wüste geworden“
  10. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  3. US-Studie: Regelmäßiger Kirchgang sorgt für glücklichere Ehen und mehr Intimität
  4. USA: Monat des Respekts für das Leben im Zeichen des Kampfs gegen Abtreibungspillen
  5. Florentiner Klosterapotheke entwickelte eines der frühesten Cola-Rezepte
  6. Gericht in Tschechien rehabilitiert "Märtyrer-Kardinal" Trochta
  7. Thilo Sarrazin warnt vor Folgen der demografischen Entwicklung in Berlin
  8. Vatikan beendet Reflexionsprozess bei den Servi Jesu et Mariae
  9. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  10. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg
  11. Diözese Linz: In der Hälfte der Klassenzimmer in der Stadt Wels fehlten die Kreuze
  12. Christliche Eltern beten für den Mann, der ihre Töchter bei Autounfall tötete
  13. Ukrainischer Bischof: "Es gibt so unglaublich viel Leid"
  14. Ägyptisch-amerikanischer Pastor warnt vor ‚unheiliger Allianz‘ zwischen Linken und Islamisten
  15. Über 3000 Teilnehmer beim Marsch fürs Leben in Wien 2026

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz