Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Orban sieht Christentum schwinden

25. September 2017 in Weltkirche, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der ungarische Regierungschef Viktor Orban sieht das Christentum in EU-Staaten, die Flüchtlinge aufnehmen, schwinden.


Ungarn (kath.net)
Der ungarische Regierungschef Viktor Orban sieht das Christentum in EU-Staaten, die Flüchtlinge aufnehmen, schwinden. Dies berichtet der "Kurier". Bei einem Besuch in Polen meinte Orban am Freitag: "Wir wünschen keine vermischte Bevölkerung... so wie westlich von uns, wo verschiedene Zivilisationen Seite an Seite leben und wo als Ergebnis dieses Mixes das christliche Element seine Bedeutung verliert."


Der ungarische Regierungschef sieht Europa in zwei Lager geteilt. Die einen setzten "alles auf die Einwanderer", einschließlich ihrer "Zukunft", ihrer "demografischen Balance" und ihres "Arbeitsmarkts". Die anderen wollten "keine Einwanderungsländer" werden, sondern wollen ihre "demografischen Probleme durch Familienpolitik und Ankurbelung der Wirtschaft lösen".


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Willigis 27. September 2017 
 

Alberne Parallele

Das Christentum schwindet in Westeuropa schon seit Jahrzehnten. Mit der Flüchtlingskrise hat das herzlich wenig zu tun. Warum sollte auch jemand nicht mehr in die Kirche gehen, bloß weil irgendwo eine Asylunterkunft aufgemacht hat?

Genauso könnte man Behauptungen aufstellen wie "Euro-Einführung führt zu Schwinden des Christentums", "Klima-Wandel führt zu Schwinden des Christentums" etc pp. Nur weil zwei Phänomene gleichzeitig auftreten bedingt nicht das eine das andere.


0
 
 niclaas 25. September 2017 
 

Kardinal Schönborn hatte kürzlich die frohe Kunde verbreitet, daß das Christentum in Österreich auch in Zukunft Mehrheitsreligion bleiben wird.

Gut möglich, daß sich das die Christen im Nahen Osten mit der Ankunft des Islams auch so vorgestellt hatten.


7
 
 macie 25. September 2017 
 

Christentum

Orban vergisst eine dritte Gruppe: Deutsche, die das Christentum erhalten wollen.


0
 
 antonius25 25. September 2017 
 

Katholik ungleich Deutscher oder Ungar

@Paluem: Sie haben gesagt 10% der Ungarn gingen sonntags zur Messe oder zum Gottesdienst.

In Deutschland sagen aktuelle Zahlen, dass weniger als 10% der Katholiken sonntags zur Messe gehen. Bei den Protestanten ist die Zahl der Gottesdienstbesucher noch etwas geringer. Wenn Sie dann sehen, dass 45 Millionen Deutsche Katholiken oder Protestanten sind, kommen sie auf etwa 4 Millionen sonntaegliche Kirchgaenger: etwas mehr Katholiken als Protestanten. Das waeren 5% der Bevoelkerung.

Ein abstrakter Glaube an Gott hat dagegen mit Christentum erstmal nichts zu tun: Auch Nichtchristen glauben an Gott. Und ich meine damit in Deutschland eher Neuheiden als Moslems oder Hindus. Die 70% sind daher leider nicht aussagekraeftig.

Trotzdem haben Sie natuerlich Recht, dass auch in Ungarn das Christentum schon bessere Zeiten gesehen hat. Selbst in Polen, wo noch 40% der Bevoelkerung sonntags zur Kirche gehen. Der Interview-Link ist troztdem sehr interessant!


2
 
  25. September 2017 
 

@antonius 25

Die Frage, ob sie an Gott glauben, beantworteten 2008 knapp 70 Prozent der Ungarn positiv. Die Zahl ist in etwa identisch mit der Zahl in Westdeutschland (nicht in Ostdeutschland, dort ist sie wesentlich niedriger).


0
 
 antonius25 25. September 2017 
 

@Paluem: Deutschland - Ungarn

In D sind es noch 5%. Und das (zumindest im Westen) ohne die Folgen des Kommunismus. Ungarn bekennt sich in seiner neuen Verfassung zu Gott und zu seiner katholischen Geschicht (Hl. Stefan) - in einem heute multikonfessionellen Staat. Es hat als einziges Land weltweit ein Staatssekretariat fuer verfolgte Christen und unterstuetzt diese Gruppe vor allem im Nahen Osten auch finanziell.

https://www.welt.de/print/die_welt/politik/article158187249/Niemand-engagiert-sich-so-wie-Orban.html

Niemand behauptet, dass Ungarn perfekt ist. Aber doch deutlich besser als die Rechthaberei und moralische Eingebildetheit, die man in Deutschland oft beobachtet.


13
 
  25. September 2017 
 

Recht hat er!

Gott segne ihn. Solche Politiker wünsche ich mir in unserer Regierung!


15
 
  25. September 2017 
 

Aktuelle Zahlen?

In Ungarn besuchten im Jahr 2007 zwischen 15 und 20 Prozent der Christen regelmäßig einen Gottesdienst. Regelmäßig wöchentlich gingen weniger als 10 Prozent in einen Gottesdienst.

Hat da jemand aktuellere Zahlen? Wenn man die Flüchtlingspolitik der ungarischen Regierung anschaut und den Ausführungen Orbans Glauben schenken darf, dürften sich die Zahlen in den vergangenen drei Jahren nach oben geschraubt haben.


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ungarn

  1. Beobachtungsstelle: Tausende christenfeindliche Straftaten in Europa
  2. Papst Leo XIV. empfing Ungarns Ministerpräsident Orban
  3. Kardinal Erdö: Das Leben nicht von Spaltung und Hass prägen lassen
  4. Dieses Jahr keine LGBT-‚Pride‘ Parade in Budapest
  5. Ungarn: Bischof für Kultur der Lebensbejahung statt Sterbehilfe
  6. Kein Segen für Paare in einer nichtehelichen Partnerschaft oder gleichgeschlechtlichen Beziehung
  7. Ungarischer Ministerpräsident Viktor Orban übernimmt die Kriegslügen von Putin
  8. Die Realität aufzeigen
  9. Erdö vor Papstbesuch: Budapest eine Brücke zwischen Ost und West
  10. Bischof Veres: Kirche auch in Ungarn in radikalem Wandel







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz