26 Oktober 2017, 10:30
Frankreichs derzeit älteste Bürgerin ist Ordensfrau
 
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Die 114-Jährige hat noch Erinnerungen an den ersten Weltkrieg

Paris (kath.net/pl) Schwester André ist 1904 geboren und kann sich sogar noch an den ersten Weltkrieg erinnern. Jetzt ist sie offiziell die älteste Bürgerin Frankreichs. Das berichtete die katholische Zeitschrift „Aleteiea“ in ihrer französischen Ausgabe. 1923 trat sie zur katholischen Kirche über, empfing die Taufe und ging zur Erstkommunion. Nach der Schule arbeitete sie fast 20 Jahre als Gouvernante und Lehrerin. 1944 begann sie in Paris im Orden „Töchter der Nächstenliebe“ (Filles de la Charité) ihr Noviziat. Danach arbeitete sie als Krankenschwester in einem Krankenhaus in Vichy, in welchem ihr leiblicher Bruder bereits seit langem engagiert war.

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Sie habe noch dunkle Erinnerungen an den ersten Weltkrieg. Zwei ihrer Brüder hatten daran teilgenommen, ihr in Verdun verwundeter Bruder wurde auf einem Schlachtfeld inmitten von Tausenden von Toten gefunden und konnte gerettet werden.

Inzwischen ist die Seniorin fast blind und dauerhaft auf den Rollstuhl angewiesen. Doch lebt sie noch immer gern in ihrem Seniorenheim in Toulon, sie fühle sich hier sehr geborgen. Dass sie die älteste Französin werden könnte, habe sie sehr überrascht – damit habe sie nicht gerechnet.

Foto: Sr. André mit einem Repräsentanten der Stadt Toulon (c) Ville de Toulon

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