Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

SWR: Risiken der hormonellen Verhütung werden verschwiegen

16. November 2017 in Chronik, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bei Frauen, die mit der Anti-Baby-Pille oder mit Hormonspiralen verhüten, steigt das Risiko von Nebenwirkungen an, von Depressionen bis zur Lungenembolie – Doch Ärzte und Apotheker informieren darüber nur „sehr ungern“, schreibt der SWR


Baden-Baden (kath.net) Auf die Risiken der Einnahme von Anti-Baby-Pillen machte jüngst der „Südwestrundfunk“ aufmerksam. Beispielsweise steige das Risiko, an Depressionen zu erkranken, deutlich, wenn Frauen die Pille einnehmen, berichtete der SWR unter Hinweis auf eine großangelegte dänische Studie von 2016. Wenn junge Frauen zwischen 15 und 19 Jahren mit der hormonellen Verhütung begannen, stieg ihr Risiko für Depressionen laut Statistik um 80 Prozent, doch auch jenseits dieses Alters lasse sich eine Steigerung des Depressionsrisikos um 23-354 Prozent nachweisen.


Auch über andere Risiken bei der hormonellen Verhütung (durch Pille oder Hormonspiralen) würden, so der SWR weiter, Gynäkologen, Arzneimittelaufsicht und Hersteller nur „sehr ungern“ informieren. Dabei geht es beispielsweise um Nebenwirkungen wie Thrombosegefahr, Depressionen oder Libidoverlust. Die moderne Mikropille Yasminelle von BAYER/Jenapharm, die jetzt seit 11 Jahren käuflich ist, habe im Vergleich zu älteren Anti-Baby-Pillen ein doppelt so hohes Thromboserisiko, informiert Gerd Glaeske, Professor für Gesundheitspolitik und Versorgungsforschung der Universität Bremen. Hier gehe es bei etwa 7 Millionen Nutzerinnen der Pille allein in Deutschland um jährlich mehrere tausend betroffene Frauen. Thrombosen sind Verstopfungen des Blutgefäßes, sie können tödlich enden. Die Firma Bayer sieht sich bereits mit Klagen konfrontiert.

Auch die Hormonspiralen, die über mehrere Jahre im Körper der Frau bleiben können, liegen Informationen zu Nebenwirkungen vor. So treten sehr häufig Bauchschmerzen und Akne auf, Depressionen und Haarausfall häufig. Außerdem kam es bereits zu Eierstockzysten, Entzündungen im Genitalbereich und Gebärmutterverletzungen, berichtete der SWR. Frauen, die die Hormonspirale zur Verhütung nutzen, weisen in ihrem Blut signifikant höhere Werte des Stresshormones Cortisol auf und haben eine höhere Herzfrequenz, was als typische Stresssymptome als Auswirkung des Stresshormones gilt.

Anmerkung der kath.net-Redaktion: Katholikinnen und Katholiken steht die hormonelle Verhütung aus moraltheologischen Gründen nicht offen. Dabei geht es beispielsweise um so ernste Bedenken wie Frühabtreibung.

Foto: Symbolbild


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Verhütung

  1. Melinda Gates: Priester bestätigte, ich kann als Katholikin mit Verhütungsmitteln einverstanden sein
  2. Papst Franziskus bestätigt Nein zu Verhütungsmitteln
  3. Elon Musk: Abtreibung und Geburtenkontrolle dezimieren weltweit die Bevölkerung
  4. Nach Abtreibungsurteil ‚Dobbs v. Jackson’ deutlich mehr Vasektomien in den USA
  5. Kommt eine neue Enzyklika über Verhütung?
  6. Influencerin setzt Anti-Baby-Pille ab, wendet Natürliche Familienplanung an
  7. Sind Verhütung und künstliche Befruchtung doch moralisch akzeptabel?
  8. Frankreich: Verhütungsmittel für 14jährige anonym und gratis
  9. Weltverhütungstag – Selbst der „Spiegel“ hat Anfragen
  10. Nur noch 34 Prozent der gebärfähigen Frauen greifen zur Pille







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz